Silberblick
19.08.2003, 09:15 |
Neue Theorie des Geldes Thread gesperrt |
-->Aus der FTD vom 19.8.2003 www.ftd.de/101koepfe
101 Köpfe, auf die Sie achten sollten: Richard Werner
Von Martin Kölling, Tokio
Richard Werner legt sich gerne an - am liebsten attackiert er die Zentralbanken der weltgrößten Volkswirtschaften. Schließlich hat der 36-jährige Wirtschaftsprofessor an der Sophia-Universität in Tokio eine neue Theorie des Geldes entworfen - und die gilt international.
"Die Wahrheit ist immer ganz einfach", sagt Richard Werner. Der Assistant Professor für Wirtschaft steht in einem engen Büro auf dem Campus der renommierten Sophia-Universität in Tokio. Die Krawatte elegant geknotet, der Bart frisch getrimmt. Meterweise Bücher auf Japanisch, Englisch, Deutsch rahmen seinen Schreibtisch ein. Werner rafft einige Unterlagen zusammen. Schnell rüber zu den Studenten, denen will er erklären, was die Wirtschaft wirklich bestimmt. Danach muss er weiterhetzen zu einem Interview mit dem Nachrichtendienst Bloomberg.
Seit drei Jahren ist der 36-jährige Bayer, Ex-Chefvolkswirt einer Investmentbank, Kolumnist und Investmentfonds-Gründer ein gefragter Mann - in Japan, bald vielleicht international. Der Grund für die Popularität ist ein Buch:"The Princess of Yen - Japan’s Central Bankers and the Transformation of the Economy" heißt die kürzlich erschienene englische Ausgabe.
Selbstbewusst beschuldigt Werner darin Japans Notenbank, erst die Spekulationsblase in den 1980ern und danach zwölf Jahre Rezession in dem ostasiatischen Land erzeugt zu haben, um neoliberale Strukturreformen durchzusetzen. Vehement fordert er eine demokratische Kontrolle der unabhängigen Währungshüter weltweit, besonders der Europäischen Zentralbank (EZB)."Die ist die unkontrollierteste Zentralbank der entwickelten Staaten", sorgt sich Werner.
Neues Paradigma
Nebenbei verkauft er seine Wirtschaftstheorie. Freier Markt? Pure Ideologie!"Money makes the world go round, stupid", hämmert er seinen Lesern ein. Nicht etwa gemessen in den diversen Geldmengen von M0 bis MX, die nach offizieller Propaganda durch den Leitzins bestimmt werden."Die Kreditschöpfung von Banken und Notenbanken bestimmt das Wirtschaftswachstum."
Nur wenn die Geldhüter mehr leihen und damit Geld schaffen, kann die Wirtschaft wachsen. Senken sie die Kreditschöpfung, geht es auch mit den größten Konjunkturprogrammen bergab. So hat die Bank von Japan das japanische Wirtschaftsmodell gegen die Wand gesteuert, klagt Werner an."Die EZB macht nun mit dem deutschen System das Gleiche." Die Notenbanken vernebeln den einfachen Mechanismus, sagt Werner."Sie haben eine Geheimwissenschaft geschaffen."
Für Werner ist klar, dass er ein neues Paradigma in der Wirtschaftslehre aufzustellen versucht."Mein Ansatz ist nicht neu", gesteht er beim Kaffee zwar zu. Schon zur Wende des vorigen Jahrhunderts kam die Idee auf."Aber keiner hat es so zusammengefasst und empirisch belegt."
Hoher Preis
Das Ergebnis polarisiert."Ein bahnbrechendes Stück Forschung", wirbt Tobias Hoschka, Head of Research von McKinsey Thailand. Neoklassische Ã-konomen oder die amerikanische Finanzpresse hingegen ignorieren oder verdammen ihn."Ein netter Kerl", sagt Richard Koo, einer seiner ehemaligen Mentoren und Chefvolkswirt des renommierten Nomura Research Institute in Tokio. Dann schlägt der frühere Manager der US-Notenbank stellvertretend für seine Ex-Kollegen zu:"Ein Desaster" sei sein Buch,"unfundiert","kein Notenbanker nimmt Werner ernst".
Diesen Preis muss der Abweichler seit Beginn seiner Karriere zahlen. Nach seinem Wirtschaftsstudium an der London School of Economics und Oxford hat er an der Universität Tokio, bei dem Bankhaus Nomura, der japanischen Entwicklungsbank und der Notenbank gastiert. In Tokio löste er die Rätsel der neoklassischen Theorie."Als ich Japan 1991 in einem Oxford-Papier eine lange Rezession und Bankenpleiten voraussagte, hielten mich alle für verrückt", erinnert sich Werner. Mit seiner Vorhersage behielt er indes Recht.
Danach erschien die Wissenschaft ihm zu feindlich für seine Forschung. Ohne Berührungsängste heuerte er 1994 als Chefvolkswirt bei der Investmentbank Jardine Flemings Securities in Tokio an."Investoren sind undogmatisch. Die interessiert, ob die Theorie ihre Rendite erhöht." Als er dort mit seinen Ergebnissen bei seinen Vorgesetzten aneckte, hielt Werner wieder seiner Wahrheit die Treue und ging 1998."Man macht sich zum Clown, wenn man schreibt, was man nicht glaubt", sagt Werner heute.
Fonds als lukratives Beiwerk
Er gründete das Profit Research Center mit der Asian Development Bank als erstem Kunden. Für die untersuchte er, wie Thailand in die Währungskrise stürzte. Hauptprodukt sind seine Liquiditätsberichte, in denen er für institutionelle Anleger die Aktionen von über 30 Notenbanken analysiert. 2000 etablierte Werner seine eigene Fondsgesellschaft ProfitFundCom in Liechtenstein. Im Board sitzt Prinz Michael von Liechtenstein, dessen Industrie- und Finanzkontor Establishment 12,5 Prozent der Anteile hält. Der Fonds managt unter anderem den Global Macro Fund. Mit dem will er aller Welt beweisen, dass seine Theorie vom Kredit stimmt.
Letztlich ist der Fonds nur lukratives Beiwerk. Seine Wahrheit würde er gern in Europa an eine neue Generation von Ã-konomen weitergeben. In Davos war er schon - auf dem diesjährigen Weltwirtschaftsforum als einer von 100"globalen Führungskräften von morgen". Seine Heimat würde ihn besonders reizen. Für den"Währungshüter" drängt die Zeit:"Alle glauben irrtümlich, dass Deutschland wegen seiner Strukturen in der Rezession steckt", sagt Werner."Ich muss so schnell wie möglich die wirklichen Tatsachen bekannt machen."
<ul> ~ http://www.ftd.de/pw/ka/1061019384447.html</ul>
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Bob
19.08.2003, 09:34
@ Silberblick
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Re: Das Märchen von der bankmäßigen Kreditschöpfung |
-->Merkwürdig: Wie kann jemand, der seit vielen Jahren in Japan sitzt, behaupten, die Banken wären in der Lage Kredit zu schöpfen?
Bietet nicht gerade die Erfahrung Japans der letzten Jahre den besten Gegenbeweis?
Die Wahrheit ist: Banken schaffen keinen Kredit, sie nehmen Kredit.
bob
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Standing Bear
19.08.2003, 09:47
@ Bob
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Re: Das Märchen von der bankmäßigen Kreditschöpfung |
-->Da bist du nicht richtig informiert, Bob.
Natürlich schaffen die Banken Geld durch Kredit. Die Einlagen (Passiv) werden doch als Kredit ausgegeben!
Geld in t=0 1000 DM, werden bei Bank eingezahlt
Geld in t=1 1800 DM, Bank gibt 800 DM Kredit gegen Zins. Die 800 sind neues Geld.
Die Kreditschöpfung der Banken wird doch nur durch die Mindestreserven und die EK-Richtlinien (bes. für Hypotheken) beeinflußt.
Gruß
SB
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Bob
19.08.2003, 10:06
@ Standing Bear
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Re: Das Märchen von der bankmäßigen Kreditschöpfung |
-->>Da bist du nicht richtig informiert, Bob.
>Natürlich schaffen die Banken Geld durch Kredit. Die Einlagen (Passiv) werden doch als Kredit ausgegeben!
>Geld in t=0 1000 DM, werden bei Bank eingezahlt
>Geld in t=1 1800 DM, Bank gibt 800 DM Kredit gegen Zins. Die 800 sind neues Geld.
Die 1800 sind in voller Höhe ein Kredit, den die Bank nimmt, nicht gibt.
Bitte gründlich durchdenken!
>Die Kreditschöpfung der Banken wird doch nur durch die Mindestreserven und die EK-Richtlinien (bes. für Hypotheken) beeinflußt.
>
>Gruß
>SB
gruß
bob
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Standing Bear
19.08.2003, 10:10
@ Bob
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Re: Das Märchen von der bankmäßigen Kreditschöpfung |
-->Meine Güte. Wie die anfänglichen 1000 entstehen, spielt jetzt keine Rolle (Titel -- Notenbank etc.) Ich habe übrigens auch VWL gehabt und habe schon etwas davon"gehört", wie Geldschöpfung geht. Man kann es sogar ganz exakt ausrechnen. Siehe Gabler Banklexikon.
Gruß
SB
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chiron
19.08.2003, 10:17
@ Bob
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Das sehe ich aber anders... |
-->>Merkwürdig: Wie kann jemand, der seit vielen Jahren in Japan sitzt, behaupten, die Banken wären in der Lage Kredit zu schöpfen?
>Bietet nicht gerade die Erfahrung Japans der letzten Jahre den besten Gegenbeweis?
>Die Wahrheit ist: Banken schaffen keinen Kredit, sie nehmen Kredit.
>bob
Die Geschäftsbanken können selber Geld schöpfen, was folgendermassen funktioniert.
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Kunde A zahlt Fr. 1000 auf sein Konto ein. Die Bank leiht nun das Geld nach Abzug der Mindestreserven (10 %) an Kunde B aus (Fr. 900). Der Kunde B kauft sich damit einen Videorecorder. Der Inhaber des Videogeschäfts zahlt nun diese Fr. 900 bei der Bank ein. Die Bank leiht nun das Geld nach Abzug der Mindestreserven (10 %) an Kunde C aus (Fr. 810) usw. Aus den ursprünglich einbezahlten Fr. 1000 (Notengeld) ist ein Mehrfaches an Buchgeld entstanden. Die Bank hortet somit das Geld nicht, sondern investiert es nach Abzug einer Sicherheitsmarge (Mindestreserven gemäss Bank für internationalen Zahlungsausgleich BIZ) in Kunden, die Geld nachfragen. Die Aufgabe der Bank ist das Vermitteln von Geld nach Ueberprüfung der Bonität des Schuldners. Der Gewinn der Bank ergibt sich aus der Differenz von Soll- und Habenzinsen. Das Risiko der Bank liegt bei der Rückzahlungsfähigkeit ihrer Kunden.
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Es sind somit die Geschäftsbanken, die Geld schöpfen. Die Notenbanken können nur die Bedingungen diktieren (Zinssatz, Qualität der Forderungen, etc.).
<ul> ~ http://www.zeitenwende.ch/default/l1/index.htm?nav=22&SUBnav=1697</ul>
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Bob
19.08.2003, 10:47
@ Bob
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Re: Das Märchen von der bankmäßigen Kreditschöpfung - Ich kapituliere! (owT) |
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Koenigin
19.08.2003, 10:59
@ Standing Bear
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Re: Das Märchen von der bankm.Kreditschöpfung- ja, ja -wenn dottore mal fehlt... |
-->>Meine Güte. Wie die anfänglichen 1000 entstehen, spielt jetzt keine Rolle (Titel -- Notenbank etc.) Ich habe übrigens auch VWL gehabt und habe schon etwas davon"gehört", wie Geldschöpfung geht. Man kann es sogar ganz exakt ausrechnen. Siehe Gabler Banklexikon.
>Gruß
>SB
hola
..... und mal nicht moderieren kann - ja dann muss
dem Krumnow sein Gabler her...."
<ul> ~ hier zu Messer und Gabler</ul>
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Standing Bear
19.08.2003, 11:13
@ chiron
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Exakt. |
-->Man kann auf den Pfennig genau ausrechen, was Bank X an Geld schöpfen kann, wenn die MR x% beträgt, der Bodensatz x beträgt etc. Hab die Formel jetzt leider nicht da.
Gruß
SB
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Bob
19.08.2003, 11:33
@ Standing Bear
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Re: Mit der Formel kann man ausrechnen, wieviel Kredit die Banken NEHMEN |
-->>Meine Güte. Wie die anfänglichen 1000 entstehen, spielt jetzt keine Rolle (Titel -- Notenbank etc.) Ich habe übrigens auch VWL gehabt und habe schon etwas davon"gehört", wie Geldschöpfung geht. Man kann es sogar ganz exakt ausrechnen. Siehe Gabler Banklexikon.
>Gruß
>SB
können [img][/img],
oder wollt Ihr etwa behaupten, daß in dem unten abgedruckten Artikel es die Schuldner der Bank sind, die da in Panik rumrennen?
so jetzt kapituliere ich aber endgültig.
gruß
bob
Horst Wagner
Schaltersturm durch Bankenkrach
»Der 13. Juli ist zweifellos der schwerste Tag, den die deutsche Wirtschaftsgeschichte je zu verzeichnen gehabt hat.« So begann der »Berliner Lokal-Anzeiger« in der Abendausgabe vom Montag, dem 13. Juli 1931, seinen Kommentar auf Seite 1. Er beschäftigte sich mit dem Zusammenbruch des damals zweitgrößten deutschen Geldinstituts, der Darmstädter und Nationalbank, besser bekannt unter ihrer Abkürzung Danat-Bank. Maßgeblicher Grund für den Krach, so Vertreter der Bank, sei der allein seit Mai erfolgte Abfluss von 650 Millionen Reichsmark vor allem ins Ausland und der Bankrott eines Hauptkrediteurs gewesen. Insgesamt, so wusste das »Berliner Tageblatt« in diesem Zusammenhang zu berichten, habe Deutschland in den zurückliegenden Wochen und Monaten durch Kapitalflucht vier Milliarden Reichsmark verloren.
Nach dem Bekanntwerden des Krachs der Danat-Bank setzte ein Sturm auf die anderen Banken und Sparkassen ein, um hier größere Summen abzuheben.
Das hatte zur Folge, dass bereits gegen Montagmittag einige Geldinstitute ihre Schalter wegen Zahlungsunfähigkeit schließen mussten. Um einem Zusammenbruch des ganzen deutschen Bankenwesens vorzubeugen, erließ Reichspräsident Hindenburg noch am Montag, kurz vor Mitternacht, eine Notverordnung. Mit ihr wurde »auf Grund der zum Teil erheblichen Abhebungen von Depositen« die Schließung aller Banken und Sparkassen für die folgenden zwei Tage angeordnet. Die Berliner Börse, wo es am Sonnabend zuvor außerordentlich hohe Devisenforderungen gegeben hatte, war bereits am Montag geschlossen worden und blieb das die ganze Woche.
Auf Grund der außergewöhnlichen Situation begab sich Reichspräsident Hindenburg von seinem Landsitz Neudeck in die Reichshauptstadt, wo er sich am Mittwochvormittag von Reichskanzler Brüning Bericht erstatten ließ. Für die Berliner Polizei war schon am Montag verstärkter Streifendienst angeordnet worden, um, wie es hieß, »alle etwaigen Versuche, die augenblickliche Situation durch Aufhetzung der breiten Massen auszuschlachten, sofort im Keime zu ersticken«.
Zu einem Aufruhr kam es nicht. Aber: »Berlin spart«. Unter dieser - sehr heutig anmutenden - Überschrift fasste das »Berliner Tageblatt« am Donnerstag, dem 16. Juli, die ersten Folgen des Bankenkraches zusammen.
Manche Einzelhandelsgeschäfte und Warenhäuser hätten zwar durch Preisherabsetzung auf die eingetretene Geldknappheit reagiert und deshalb keine allzu großen Umsatzeinbußen erlitten, aber in den Theatern sei der Besuch um über 50 Prozent zurückgegangen, ebenso in den Gaststätten, »selbst in den einfacheren Bierlokalen«.
Wie der »Lokal-Anzeiger« in seiner Bilanz berichtete, sei »vorläufig darauf verzichtet worden, dänische Butter und holländisches Gemüse (Tomaten, Gurken) zu kaufen«, weil die Händler infolge der Unsicherheiten mit der Mark dafür Devisen forderten. Auch sei es zu einem starken Abflauen des Reiseverkehrs gekommen. »Da viele Beamte sich ihr Gehalt auf ein Bankkonto überweisen lassen, namentlich aber zahlreiche Privatleute ihre Gelder bei der Sparkasse oder einem Bankinstitut haben, sind sie plötzlich ohne größere Geldmittel.« Viele hätten deshalb geplante Ferienreisen nicht antreten können. Bestellte Fahrkarten seien wieder abbestellt worden. Auch habe es zusätzlich Zwangsvollstreckungen gegeben, weil etliche Schuldner, die an sich zahlungswillig waren, wegen fehlenden Bargeldes nicht zahlen konnten.
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Tassie Devil
19.08.2003, 11:38
@ Bob
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Re: Nein, Du musst nicht kapitulieren (mkT) |
-->Du liegst da schon richtig, Bob!
Wer Zwang, der dazu fuehren soll bzw. dann dazu auch fuehrt die Macht des Faktischen herbeizufuehren um glaubhaft zu bleiben, vornehm mit Schoepfungskraft umschreibt, der bringt m.E. irgendwann auch Zitronenfalter zum Zitronen falten. [img][/img]
Gruss
TD
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Bob
19.08.2003, 12:07
@ Tassie Devil
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Re: Nein, Du musst nicht kapitulieren (mkT) - Danke (owT) |
-->>Du liegst da schon richtig, Bob!
>Wer Zwang, der dazu fuehren soll bzw. dann dazu auch fuehrt die Macht des Faktischen herbeizufuehren um glaubhaft zu bleiben, vornehm mit Schoepfungskraft umschreibt, der bringt m.E. irgendwann auch Zitronenfalter zum Zitronen falten. [img][/img]
>Gruss
>TD
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dottore
19.08.2003, 17:22
@ Silberblick
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Re: Ach was! Gekauft wird auf Kredit, gezahlt mit Geld - ganz einfach (owT) |
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dottore
19.08.2003, 17:24
@ chiron
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Re: Und wo sind die Fr. 1000 her? Ewiggeld? (owT) |
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dottore
19.08.2003, 17:32
@ Standing Bear
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Re: Das Märchen von der bankmäßigen Kreditschöpfung |
-->>Meine Güte. Wie die anfänglichen 1000 entstehen, spielt jetzt keine Rolle (Titel -- Notenbank etc.)
Doch, das spielt die entscheidende Rolle.
>Ich habe übrigens auch VWL gehabt und habe schon etwas davon"gehört", wie Geldschöpfung geht. Man kann es sogar ganz exakt ausrechnen. Siehe Gabler Banklexikon.
Das haben wir alle mal gelernt. Nur leider: Die 1000, die in der Bank erscheinen, werden nicht am Schalter feilgeboten, Motto: Wer hätte Interesse an diesem schönen Schein? (abzgl. der 100, die ich leider bei mir behalten muss), sondern sie gehen sofort an die ZB zurück (je nach Geschäftstagen dieser, in den USA börsentäglich). Wozu auf die 1000 den ZB-Satz zahlen, wenn man ihn sparen kann? Bei Banken wird scharf kalkuliert.
Gruß!
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chiron
19.08.2003, 18:25
@ dottore
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...nee, aber darum ging es doch gar nicht |
-->Nein, natürlich nicht, aber darum ging es auch gar nicht. Bob schrieb, dass die Banken kein Geld schöpfen und mein Posting war die Antwort darauf.
Vielleicht möchtest Du nur, dass ich die GZ-Nummer hier im Detail aufschreibe, aber das lass ich mal, das kannst DU doch viel besser...[img][/img]
Gruss chiron
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