kizkalesi
21.08.2003, 08:10 |
Sprayer soll es endlich an den Kragen gehen Thread gesperrt |
--><font size="5">Sprayer werden härter bestraft</font>
Graffiti-Schmierereien sollen künftig als Sachbeschädigung verfolgt werden
Düsseldorf - Das vergleichsweise scharfe Vorgehen von Nordrhein-Westfalen gegen Graffiti-Sprayer soll nun auch bundesweit Schule machen.
Die Landesregierung unterstütze eine Bundesratsinitiative zur Verschärfung des Strafrechts, teilte Innenminister Fritz Behrens (SPD) mit. Nach dem Gesetzentwurf sollen Farbschmierereien schon bestraft werden, wenn Objekte verschandelt werden. Bisher ist das nur bei Schäden an der Gebäudesubstanz möglich."Wir müssen Sprayern deutlich machen, dass wir ihr Verhalten nicht einfach hinnehmen", so Behrens. Bundesweit wird der Schaden durch Graffiti auf 200 Mio. Euro pro Jahr geschätzt.
Graffiti-Sprayer spüren in Nordrhein-Westfalen nach den Worten von Justizminister Wolfgang Gerhards (SPD) schon seit Jahren die Härte des Gesetzes. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern würden die Farbschmierereien hier bereits als Sachbeschädigung eingestuft. Damit drohten bis zu zwei Jahren Haft oder eine empfindliche Geldstrafe.
Der Justizminister appellierte an die Bürger, nicht länger wegzuschauen."Hier werden viele Hausbesitzer um ihr Geld gebracht", sagte Gerhards. Nach Erkenntnissen der Fahnder seien es oftmals Täter aus der Nachbarschaft, die Häuser per Spraydose verschandelten.
Laut Behrens hat sich in der Graffiti-Szene ein Wandel vollzogen."Waren die Sprayer in den achtziger Jahren noch von einem gewissen Drang nach künstlerischer Entfaltung getrieben, so präsentieren sie sich heute als rücksichtslose Provokateure gegen die Mehrheit der Bevölkerung." Die Menschen interpretierten die wachsende Zahl von illegalen Graffiti als Unfähigkeit des Staates, gegen Kriminalität vorzugehen. Das sei ein Alarmsignal, so Behrens.
Der Präsident des Eigentümerverbandes Haus & Grund Deutschland, Rüdiger Dorn, begrüßte die Erklärung von Nordrhein-Westfalen als willkommenes Zeichen, endlich die Sicherheitsbedürfnisse der Bürger ernst zu nehmen und den öffentlichen Vandalismus entschlossen zu bekämpfen. Haus & Grund verlangt seit Jahren wirksame Maßnahmen und schärfere strafrechtliche Bestimmungen gegen die Schmierereien. dpa/DW
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Euklid
21.08.2003, 08:36
@ kizkalesi
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Re: Sprayer soll es endlich an den Kragen gehen |
-->Die Verfolgung der Sachbeschädigung ist 20 Jahre überfällig.
Man hätte sie als erzieherische Maßnahme ihren Plunder wieder reinigen lassen müssen.
Da es aber trotzdem auch schöne Grafittis gibt die von wirklichen Künstlern erstellt wurden hat man versäumt eben dafür Flächen zur Verfügung zu stellen.
Man hätte dafür ja nicht unbedingt Immobilien nehmen müssen.
Große auswechselbare Wandtafeln und Wettbewerbe hätten die Sachlage entschärft.
Gruß EUKLID
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Tierfreund
21.08.2003, 09:49
@ Euklid
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Chaoten können Ihre eigenen Häuser besprühen |
-->Ansonsten saftige Geldstrafe und volle Übernahme der entstehenden Kosten des geschädigten Hausbesitzers.Das Treiben dieser Chaoten hat mich schon ein kleines Vermögen gekostet - siehe mein Posting von vorgestern zu Graffiti Versicherungen.
Gerade für Vermieter von Gewerbeflächen ist eine sofortige Säuberung der verschmierten Flächen zwingend notwendig,ansonsten fühlen sich die Mieter wie in der Bronx und sind bei nächster Gelegenheit Mieter gewesen.
Manchmal erkennt man diese Gestalten schon drei Meilen gegen den Wind,wie Sie mit Ihren ausgebeulten Hängehosen und offenen Turnschuhen in Hausecken rumlungern und auf einen günstigen Moment warten Ihr schändliches Treiben endlich unbeobachtet beginnen zu können.
Aber - sind ja alles Künstler [img][/img]
Grüße
Tierfreund
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YooBee
21.08.2003, 10:00
@ kizkalesi
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Re: Sprayer soll es endlich an den Kragen gehen |
-->Ich bin für Hände abhacken. Nach der Reinigung natürlich.
Kommt billiger als Knast und wirkt abschreckender.
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Pudelbirne
21.08.2003, 10:06
@ YooBee
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Re: Ganz Klasse Beitrag |
-->>Ich bin für Hände abhacken. Nach der Reinigung natürlich.
>Kommt billiger als Knast und wirkt abschreckender.
Und dann konsequenterweise denjenigen, die auf die Strasse rotzen, die Zunge und denjenigen, die in der Oeffentlichkeit pissen, den Schwanz abschneiden...
Und den Hundebesitzern, die die Kacke nicht wegmachen, schneiden wir was weg?
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Herbi, dem Bremser
21.08.2003, 10:27
@ Pudelbirne
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Re: Ganz Klasse Beitrag ** Würde nicht extrapolieren, gar pauschalieren.. |
-->>>Ich bin für Hände abhacken. Nach der Reinigung natürlich.
>.. spei, Zunge reiß aus
>.. pi, Penis klemm ab
..sondern erst einmal das eine Strafmass anwenden und damit Erfahrungen zwecks Diskussionen in Kommissionen sammeln.
Das Händchenhakken soll ja bekanntlich in anderen Zeiten und gleichen Ländern schon einmal erfolgreich von weiterem schändlichen Treiben abgehalten haben.
Wer eigentlich hat sich gegen das Häkken ausgesprochen und es aus der Praxis verbannt?
fragt
Herbi
ps:
Keine Arme - keine Kekse
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Euklid
21.08.2003, 11:33
@ Pudelbirne
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Re: Ganz Klasse Beitrag |
-->Hast Du Dir schon mal überlegt daß man das ja vermeiden kann indem man die Sachbeschädigung sein läßt wenn man keine Kohle hat es entfernen zu lassen?
Das soll aber kein Plädoyer fürs Händeabhacken sein.
Zwischenstufe wird sicher das Arbeitslager sein daß Wiedergutmachungsforderungen eintreibt.
Gruß EUKLID
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YooBee
21.08.2003, 11:43
@ Pudelbirne
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Ah, ein politisch Korrekter. |
-->>>Ich bin für Hände abhacken. Nach der Reinigung natürlich.
>>Kommt billiger als Knast und wirkt abschreckender.
>Und dann konsequenterweise denjenigen, die auf die Strasse rotzen, die Zunge und denjenigen, die in der Oeffentlichkeit pissen, den Schwanz abschneiden...
>Und den Hundebesitzern, die die Kacke nicht wegmachen, schneiden wir was weg?
Ja, so in der Art. Kennst Du das"Gesetz der Edo"? Etwas modifiziert vielleicht: Erstes Vergehen: Verwarnung. Zweites Vergehen: Bestrafung. Drittes Vergehen: Lebenslanges Arbeitslager, auf Wunsch Tod.
Leider nicht umsetzbar, da eine OBJEKTIVE Kontrollinstanz unrealistisch ist.
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Koenigin
21.08.2003, 12:00
@ Euklid
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Re: Ganz Klasse Beitrag |
-->>......... wenn man keine Kohle hat es entfernen zu lassen?
>.
>Gruß EUKLID
hola
Euklid,dir wird aufgefallen sein, dass diese gottserbärmlichen Schmierereien ja noch selbst auf der allerkleinsten freien Fläche, auch noch glorifiziert von roten-grünen Doppel-Namen-Selbstverwirklicherfanatikern, in"unseren" kleinen Orten in Spanien ja< wirklich wohltuend fehlen!!! Is datt nicht schön?
Hier und da mal noch eine Eta-Parola an einem Brückenpfeiler aus vergangenen Zeiten, aber ansonsten nichts, wobei bei die vielen weißen Häusern als blendende Malffläche ja gerade besonders tolle Basen wären....
Aber nix!
Selbst in größeren Städten wie Valencia oder Sevilla erbaulich wenig von diesen"Künsten". Eher schon in Madrid und Barceloa, da aber wahrscheinlich initiiert von herumirrenden internationalen Schmierfinken.
Ich behaupte mal keck, dass die spanischen Jugendlichen nun auch nicht viel mehr Grips im Kopp haben als die deutschen, sie haben nur [b] und das ist der ausschlaggebende Grund, n i c h t die Kohle für die ja nicht mal billigen Farbspraypullen.
Apropos Arbeitslager:
Ich habe gerade gestern gelernt, dass Jugendliche nach Abitur statt Bundeswehr und"normalen Zivildienst" auch einen 14 monatigen Auslandsdienst als Zivi-Entwicklungshelfer in Uganda und Ghana ableisten können.
Kennt da einer was von??
danke für einen Hinweis.
adios
y hasta luego.
Dieter Koenig[img][/img]
[b](und ihr habt schon wieder irgendwo <fonmt size="5"> Nachfröste!!!!!!</font> -brrrrrrrr - na, das war ja dann ein kurzer Sommer....
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Pudelbirne
21.08.2003, 15:57
@ YooBee
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Re: Wie in"Asterix bei den Schweizern"... |
-->>>>Ich bin für Hände abhacken. Nach der Reinigung natürlich.
>>>Kommt billiger als Knast und wirkt abschreckender.
>>Und dann konsequenterweise denjenigen, die auf die Strasse rotzen, die Zunge und denjenigen, die in der Oeffentlichkeit pissen, den Schwanz abschneiden...
>>Und den Hundebesitzern, die die Kacke nicht wegmachen, schneiden wir was weg?
>Ja, so in der Art. Kennst Du das"Gesetz der Edo"? Etwas modifiziert vielleicht: Erstes Vergehen: Verwarnung. Zweites Vergehen: Bestrafung. Drittes Vergehen: Lebenslanges Arbeitslager, auf Wunsch Tod.
>Leider nicht umsetzbar, da eine OBJEKTIVE Kontrollinstanz unrealistisch ist.
Uebrigens bin ich nicht nur politisch korrekt sondern auch noch ein Gutmensch....
Und seit neustem auch noch Kannibale....
Gruesse vom Pudel
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prinz_eisenherz
21.08.2003, 20:38
@ kizkalesi
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Wo ist der Aufschrei? Das hätte sich mal Roland Schill erlauben sollen. |
-->><font size="5">Sprayer werden härter bestraft</font>
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>Graffiti-Schmierereien sollen künftig als Sachbeschädigung verfolgt werden
>Düsseldorf - Das vergleichsweise scharfe Vorgehen von Nordrhein-Westfalen gegen Graffiti-Sprayer soll nun auch bundesweit Schule machen.
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>Die Landesregierung unterstütze eine Bundesratsinitiative zur Verschärfung des Strafrechts, teilte Innenminister Fritz Behrens (SPD) mit. Nach dem Gesetzentwurf sollen Farbschmierereien schon bestraft werden, wenn Objekte verschandelt werden. Bisher ist das nur bei Schäden an der Gebäudesubstanz möglich."Wir müssen Sprayern deutlich machen, dass wir ihr Verhalten nicht einfach hinnehmen", so Behrens. Bundesweit wird der Schaden durch Graffiti auf 200 Mio. Euro pro Jahr geschätzt.
>
>Graffiti-Sprayer spüren in Nordrhein-Westfalen nach den Worten von Justizminister Wolfgang Gerhards (SPD) schon seit Jahren die Härte des Gesetzes. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern würden die Farbschmierereien hier bereits als Sachbeschädigung eingestuft. Damit drohten bis zu zwei Jahren Haft oder eine empfindliche Geldstrafe.
>
>Der Justizminister appellierte an die Bürger, nicht länger wegzuschauen."Hier werden viele Hausbesitzer um ihr Geld gebracht", sagte Gerhards. Nach Erkenntnissen der Fahnder seien es oftmals Täter aus der Nachbarschaft, die Häuser per Spraydose verschandelten.
>
>Laut Behrens hat sich in der Graffiti-Szene ein Wandel vollzogen."Waren die Sprayer in den achtziger Jahren noch von einem gewissen Drang nach künstlerischer Entfaltung getrieben, so präsentieren sie sich heute als rücksichtslose Provokateure gegen die Mehrheit der Bevölkerung." Die Menschen interpretierten die wachsende Zahl von illegalen Graffiti als Unfähigkeit des Staates, gegen Kriminalität vorzugehen. Das sei ein Alarmsignal, so Behrens.
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>Der Präsident des Eigentümerverbandes Haus & Grund Deutschland, Rüdiger Dorn, begrüßte die Erklärung von Nordrhein-Westfalen als willkommenes Zeichen, endlich die Sicherheitsbedürfnisse der Bürger ernst zu nehmen und den öffentlichen Vandalismus entschlossen zu bekämpfen. Haus & Grund verlangt seit Jahren wirksame Maßnahmen und schärfere strafrechtliche Bestimmungen gegen die Schmierereien. dpa/DW
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prinz_eisenherz
21.08.2003, 20:44
@ Euklid
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Aber leicht entflammbar müßten sie sein. |
-->>Die Verfolgung der Sachbeschädigung ist 20 Jahre überfällig.
>Man hätte sie als erzieherische Maßnahme ihren Plunder wieder reinigen lassen müssen.
>Da es aber trotzdem auch schöne Grafittis gibt die von wirklichen Künstlern erstellt wurden hat man versäumt eben dafür Flächen zur Verfügung zu stellen.
>Man hätte dafür ja nicht unbedingt Immobilien nehmen müssen.
>Große auswechselbare Wandtafeln und Wettbewerbe hätten die Sachlage entschärft.
>Gruß EUKLID
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