wheely
22.08.2003, 14:04 |
Goldener Handschlag für Schill Thread gesperrt |
-->dpa:
Hamburgs früherer Innensenator Schill erhält nach seiner Entlassung noch drei Monate die vollen Amtsbezüge in Höhe von rund 13.000 Euro im Monat. Im Anschluss bekommt er nach Angaben der Staatl. Pressestelle bis zum Ende der Wahlperiode 2005 noch 50 Prozent der Bezüge. Danach sei es möglich, ihn in den Amtsrichter-Ruhestand zu versetzen.
Der als Innensenator in den einstweiligen Ruhestand versetzte Walter Wellinghausen erhält ebenfalls drei Monate lang seine vollen Bezüge in Höhe von etwa 9600 Euro im Monat. Danach steht ihm für die Dauer seiner bisherigen Amtszeit seit Dezember 2001 (18 Monate) 70 Prozent seines bisherigen Einkommens zu.
Eigener Kommentar: Das belegt wieder mal, wie man in D mit ganz wenig Arbeit zu gutem Geld kommt. Der lacht sich doch krank über die blöden Wähler und zeigt uns den hier
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Euklid
22.08.2003, 14:50
@ wheely
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Re: Goldener Handschlag für Schill |
-->Über den Busenfreund der Dank Ole einen wunderschönen Job ergattert hat solltest Du aber auch etwas ablassen.
Nur so zum Ausgleich und zum Abrunden der ganzen Sache.
Hat das nicht auch Gschmäckle wenn man jetzt im Homo-Bett Finanzminister kreiert.?
Die immer mehr ausufernden Ausgaben für nicht Normalos sind langsam für mich jetzt erklärbar.
Wer in die Politik will darf auf keinen Fall normal sein.<font color=#FF0000>Das ist aber nicht gut so</font>
Scheinbar sind folgende Qualitäten erforderlich.
1.) Borniertheit gepaart mit Dreistigkeit.
2.) ausgeprägtes Sexualleben jenseits aller Normalität (Sadomaso scheint Kinderkram zu sein)
3.) Lügenbaron vom Feinsten
4.) Charaktermerkmale: eigene Meinung darf nicht veröffentlicht werden wegen der notwendigen Flexibilität beide Ränder abzudecken.
Ansonsten ist Charakter etwas völlig überflüssiges,ja sogar belastendes.
5.) Leute glauben zu lassen man sei ein Gutmensch und sozial (das wollen die Wähler ja unbedingt hören)
Wer diese Eigenschaftzen besitzt wird ein guter Politiker
Gruß EUKLID
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wheely
22.08.2003, 18:18
@ Euklid
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Re: Goldener Handschlag für Schill |
-->>Über den Busenfreund der Dank Ole einen wunderschönen Job ergattert hat solltest Du aber auch etwas ablassen.
Ist das denn recherchiert? Oder soll man das glauben nur wegen Schills Aussage? In dem Fach ist es doch so, sag einfach was böses über deinen Gegner, egal wie unwahr es auch ist, es bleibt immer ein Makel hängen. Könnte x Beispiele nennen, wo sich im Nachhinein alles in Rauch aufgelöst hat, dennoch war der Ruf futsch. So muß mans halt machen....
>Hat das nicht auch Gschmäckle wenn man jetzt im Homo-Bett Finanzminister kreiert.?
Was solls? Ist es etwa besser, wenn einer geschmiert wird und deshalb jemanden einen entsprechenden Job verschafft? Grundsätzlich ist - wenn es so stimmt - alles Beschiss und Betrug, allerdings kann ich nicht sehen, warum es grade besonders verwerflich ist, wenns sich um"Schulitäten" handelt. Alles gleich schlecht, ok!
>2.) ausgeprägtes Sexualleben jenseits aller Normalität (Sadomaso scheint Kinderkram zu sein)
Was reitest du denn so auf der sexuellen Schiene rum?? Also mir persönlich ist es wirklich piepschnurzegal, mit wem es ein Politiker in seinem Schlafzimmer treibt, solange es legal ist und z.B. keine Kinder im Spiel sind! Mein Gott, schwul, bi oder was auch immer. Der soll seinen Job ordentlich machen, das zählt, basta!
Allein deshalb fand ich die ganze Clinton-Affäre zum kotzen. Diese Aufbauscherei zeugt nur von einer verklemmten voyeuristischen Gesellschaft.
Zu allen anderen Punkten meine vollste Zustimmung
Gruß
wheely
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PATMAN1
22.08.2003, 18:59
@ wheely
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Stellt sich die Frage: POLITIKER = PARASIT???? (owT) |
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LenzHannover
23.08.2003, 23:04
@ Euklid
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Mir ist ein schwuler OB lieber, als ein Ex-Kanzler, der wohl seine Frau betro- |
-->gen hat. Ich denke hier an einen dicken CDU´ler!
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Euklid
24.08.2003, 09:02
@ LenzHannover
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Re: Mir ist ein schwuler OB lieber, als ein Ex-Kanzler, der wohl seine Frau betro- |
-->Mir sind beide nicht unbedingt lieb.
Kann mich für keinen der beiden entschließen.
Bild am Sonntag hat heute einen Bericht indem geschrieben steht daß sich Homosexuelle sogar in richtigen Zirkeln organisiert haben.
So war das aber nicht gedacht mit der Normalisierung.
Soll da etwa eine schwule Regierung gebastelt werden mit Hilfe von schwulen Männerzirkeln.
Mir wird langsam klar warum das Staatswesen so spendabel für Homos eintritt.
Das ist nichts anderes als Selbstbedienung.
Wohl dem der an der Quelle saß.
Der Abgang wie bei den Römern scheint programmiert.
Wer sich auch noch bedient braucht nachher nicht heuchlerisch um Normalisierung rufen.
Der Wertekanon steht inzwischen auf dem Kopf.
Der Normalo ist der Idiot der alle Falschgestrickten noch subventionieren soll vom Kokser bis zum Homo.
So war es nicht gedacht.Es sollte lediglich nicht mehr unter Strafe stehen und keine Ächtung mehr stattfinden.Also einen normalen Umgang mit anders gestrickten.
Besonders viele der anders gestrickten soll es laut Bild bei den Grünen geben.
Es ist gelungen das Gegenteil davon zu erreichen.
Noch ein paar Jährchen und es wird schlimmer als je zuvor sein.
Gruß EUKLID
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Cujo
24.08.2003, 11:02
@ Euklid
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Re: Mir ist ein schwuler OB lieber, als ein Ex-Kanzler, der wohl seine Frau betro- |
-->>Mir sind beide nicht unbedingt lieb.
>Kann mich für keinen der beiden entschließen.
>Bild am Sonntag hat heute einen Bericht indem geschrieben steht daß sich Homosexuelle sogar in richtigen Zirkeln organisiert haben.
>So war das aber nicht gedacht mit der Normalisierung.
>Soll da etwa eine schwule Regierung gebastelt werden mit Hilfe von schwulen Männerzirkeln.
>Mir wird langsam klar warum das Staatswesen so spendabel für Homos eintritt.
>Das ist nichts anderes als Selbstbedienung.
>Wohl dem der an der Quelle saß.
>Der Abgang wie bei den Römern scheint programmiert.
>Wer sich auch noch bedient braucht nachher nicht heuchlerisch um Normalisierung rufen.
>Der Wertekanon steht inzwischen auf dem Kopf.
>Der Normalo ist der Idiot der alle Falschgestrickten noch subventionieren soll vom Kokser bis zum Homo.
>So war es nicht gedacht.Es sollte lediglich nicht mehr unter Strafe stehen und keine Ächtung mehr stattfinden.Also einen normalen Umgang mit anders gestrickten.
>Besonders viele der anders gestrickten soll es laut Bild bei den Grünen geben.
>Es ist gelungen das Gegenteil davon zu erreichen.
>Noch ein paar Jährchen und es wird schlimmer als je zuvor sein.
>Gruß EUKLID
hier ein krasses beispiel
DER SPIEGEL 35/2003 - 25. August 2003
URL: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,262611,00.html
Drogen
Das dreckige Dutzend
Der schwer kranke Kanzler-Künstler Jörg Immendorff hat sich mit Prostituierten und Kokain erwischen lassen. Steigt nun der Marktwert seiner Bilder?
DDP
Maler Immendorff:"Ich habe großen Mist gebaut"
Der Mann ist krank, unheilbar krank. Ein zerstörerischer Muskelschwund hat den Düsseldorfer Künstler Jörg Immendorff, 58, befallen. Inzwischen schafft er es nicht einmal mehr, mit seiner Malhand, der linken, den Pinsel hochzubekommen.
Als die Polizei am vorvergangenen Samstag die Suite 207 im Düsseldorfer Steigenberger Parkhotel stürmte, hatten die Beamten zunächst einen ganz anderen Eindruck. Da lag der Meister und fläzte sich nackt auf einem extrabreiten Bett. Daneben zwei Gespielinnen, eine von ihnen, Jana, 30, kraulte ihm die Brust, sieben weitere Prostituierte vergnügten sich miteinander in Sichtweite.
Immendorff hatte sich mit Kokain gestärkt, das in sauberen Linien nebst griffbereiten Röhrchen auf einem Versace-Tablett auf dem Nachttisch angerichtet war.
Seither fürchtet Immendorff nicht nur die juristischen Konsequenzen seiner Exaltiertheit: Eine solche Menge Rauschgift reicht mindestens für ein Jahr Gefängnis. Ebenso hart dürften ihn die gesellschaftlichen Folgen treffen: Dem Maler und Bildhauer, einst"Junger Wilder" und bekennender Maoist, droht der Ausschluss aus der Welt der Mächtigen und Wichtigen.
Immendorff, seit 1996 Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie, war der erste bildende Künstler, der Bundeskanzler Gerhard Schröder auf Staatsbesuchen begleiten durfte; im VIP-Abteil der"Konrad Adenauer" reiste er mit nach Georgien und China. In der Kunstszene prahlte er gern mit seinem engen Draht zum"Gerd aus Hannover".
Damit dürfte vorerst Schluss sein: Ist Immendorff vorbestraft, wird er wohl seinen Lehrauftrag verlieren. Und dass er einmal gebeten wird, das offizielle Porträt für die Ahnengalerie im Kanzleramt zu fertigen, ist kaum mehr vorstellbar.
Erst recht, wenn noch mehr Details über die Happenings bekannt werden, die er seit Jahren im Steigenberger und anderswo veranstaltet: Von einem"besonderen Reinigungsbedarf" wird da geraunt, von einer"Erschwerniszulage" für die Liebesdienerinnen, die pro Stunde 200 Euro kassiert haben sollen."Wir sind nicht dafür verantwortlich, was hinter unseren Türen geschieht", sagt Hoteldirektor Roland Ross pikiert.
Elf Prostituierte hatte Immendorff bestellt, zwei trafen erst ein, als die Polizei dem Spaß bereits ein Ende bereitet hatte."Ein dreckiges Dutzend", kalauert einer der Ermittler.
Die Kunstszene zeigt Mitleid mit dem kranken Star - und empört sich über die anonyme Lustgewerblerin, die die Polizei schriftlich auf die Orgie aufmerksam gemacht hat."Eine Unverschämtheit, einen Künstler seines Ranges zu verpfeifen", wettert Tita Giese, Düsseldorfer Künstlerin, die Immendorff seit gemeinsamen Studien bei Joseph Beuys kennt.
"Schlimm, wenn Prostituierte nicht mehr den Mund halten können", schimpft auch der Maler Markus Lüpertz, Rektor der Kunstakademie und Freund von Immendorff. Dass dieser trotz angeschlagener Gesundheit gleich elf Frauen orderte, dafür zollt Lüpertz ihm höchsten Respekt:"Hut ab! Ich würde mir das nicht zutrauen - trotz Viagra."
Mit"Heldenmut" habe Immendorff seine Muskelkrankheit akzeptiert und sogar begonnen, mit rechts zu malen, sagt Lüpertz bewundernd. Das Motiv für den Exzess? Vielleicht habe der todkranke Künstler"einen anderen Lebenshunger entwickelt, der zu solchen Eskapaden führt", mutmaßt er.
Ganz so neu sind Immendorffs Extravaganzen freilich nicht. Legendär waren seine Party-Exzesse bereits in den achtziger Jahren. Als"großen Kindskopf mit Fürsten-Attitüde" beschreibt ihn sein langjähriger Wegbegleiter Casper König, Direktor des Kölner Museums Ludwig. Ihm hat sich der Ertappte in der vergangenen Woche offenbart:"Ich habe großen Mist gebaut."
So peinlich die Affäre auch ist, sie könnte zum letzten großen Karrieresprung für Immendorff werden. Nie kam er an die Verkaufserfolge seines Vorbilds, des Malers und Bildhauers Georg Baselitz, heran. Im Barometer der Branche, dem Kunstkompass der Zeitschrift"Capital", war Immendorff zuletzt sogar vom ohnehin bescheidenen Platz 61 auf Rang 66 weiter abgerutscht.
"Zwischen neun Frauen im Bett zu liegen und Spielchen zu treiben mag pervers sein - aber warum soll es ihm als Künstler schaden?", fragt sich da Hans Grothe, ein Privatsammler von Immendorffs Werken.
Der Architekt und Bankier aus Mönchengladbach erinnert sich noch gut daran, wie einst Baselitz zum Star wurde. Als er 1963 sein Werk"Die große Nacht im Eimer" vorstellte - einen onanierenden Jungen mit überdimensionalem Penis - verfolgte ihn die Justiz wegen pornografischer Darstellung. Ein ungeheurer Skandal war das damals - und bald rissen sich die Museen in der ganzen Welt um ihn.
BARBARA SCHMID
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