-->"Hüte dich vor Auslandsstudenten!" überschreibt der britische"Economist" vom 23.08.03 seinen Artikel über Auslandsstudenten in den USA.
Seit dem 1. August müssen faktisch alle Nicht-US-Bürger, die ein Studenten-Visum für die USA beantragen, sich persönliche Befragungen von US-Konsularbeamten in ihrem Heimatland gefallen lassen. In einigen Ländern verzögert das die Visa-Erteilung um fünf Wochen oder mehr.
Gleichzeitig müssen seit dem 1. August alle Hochschulen, Colleges und Schulen in den USA, die ausländische Studenten unterrichten, genaue Angaben über diese Studenten an ein nationales Überwachungssystem, genannt"SEVIS" liefern. Damit sollen die ausländischen Studenten während ihres gesamten Aufenthaltes in den USA überwacht werden und jede Adressenänderung sowie jedes Seminar und jeder Kurs, der belegt wird, muss von den Schulen innerhalb von 30 Tagen an SEVIS gemeldet werden. Bisher sind schon 1 Million Auslandsstudenten von 7.000 Ausbildungsstätten in den Computern von SEVIS erfasst.
Die Zahl der abgelehnten Studentenvisas sind stark angestiegen, ebenso wie die Ablehnungen von Visas für ausländische Hochschullehrer, die zu Lehrveranstaltungen in den USA eingeladen sind. Besonders betroffen davon sind Bürger arabischer und moslemischer Staaten.
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Aus: Economist, 23.08.03
Wal Buchenberg
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