-->>Hallo Hörbi,
>vorhin las ich Deine Antwort sehr weit unten.
>Grundsätzlich kann ich Deinen Gedanken nur zustimmen, sehe aber dennoch einen Unterschied in der notwendigen Entwicklung zukünftiger Jahre.
>Eine Ansammlung von 80 Mill. Menschen oder auf europ. Gebiet von ggf. 300.000 Mill Menschen ist keine Gruppe mehr, in der soziale Bindungen und Rücksichtnahmen im Sinne eines funktionierenden Gemeinwohls möglich sind. Das kann aufgrund der Größe nur zu einer Brutstätte von Gruppen- und Einzelegoismen führen. Die Größe der politischen Zusammenschlüsse ist zum Geschwür der Sozialbindungen geworden.
>Wie kann es weitergehen:
>Entweder das Gebilde von zig Millionen Menschen innerhalb eines Staatswesens wird gewaltsam zerschlagen oder das Gebilde besteht fort aber die sozialen Beziehungen werden zerschlagen. Das letztere läuft zur Zeit.
>Die Ideale von funktionierenden Sozialbindungen, bei dem das Miteinander vorrangig vor materiellem Wohlstand und Einzelegoismen (Individualismus) liegt, wird es nur außerhalb der Masse oder dieses Staatswesens geben - oder unser Staat wird zerstört.
>Unsere jetzige"Demokratie" die man auch Demokratie der Oligarchen nennen könnte wird niemals Nährboden für Deine Ideale sein, schon eher in dem Sinne, daß es Veränderungen provoziert.
>Wahrscheinlich bin ich geistig schon zu alt (verbraucht) um daran glauben zu können, daß sich diese Gesellschaft von innen wandelt ohne äußeren Druck in Form von Not, Elend, Krieg, Naturkatastrophen etc. Sie ist schlichtweg zu groß dafür.
>Zerschlägt man sie in 1000 selbständige, eigenverantwortliche Einheiten wirds besser. Besser aber auch nur deshalb weil dann der Konkurrenzdruck der anderen 1000 Einheiten für den notwendigen Gemeinschaftssinn sorgen wird und aufgrund der Nähe pers. Kontakte entstehen.
>Gruß Dieter
Hallo Dieter,
danke für deine Antwort. Das sehe ich leider genau so.
Das"was wäre wenn" bleibt wohl innerhalb dieser Wirklichkeit nur ein schöner Traum.
Außerdem bin ich mit Sicherheit nicht repräsentativ, sondern schon eher eine Meinungsrandfigur.
Gruß
Hörbi
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