Masteraffe-sein-Bruder
26.08.2003, 11:20 |
Unsere Grünen Politiker... Thread gesperrt |
-->Aus der Bild ein Interview mit Bärbel Höhn....
Umweltministerin will Straßenbrücken für Tiere bauen
Interview mit Bärbel Höhn
Von BURKHARD UHLENBROICH
In den Großstädten Europas sterben die Spatzen. Was tun Sie in Deutschland bzw. NRW dagegen?
Tiere und Menschen leben heute auf engerem Raum. Früher gab es auch in der Großstadt viele Menschen, die sich mit Gemüse aus dem Garten und Eiern aus dem eigenen Hühnerstall versorgt haben. Die Spatzen fanden reichlich Nistplätze und konnten ihren Nachwuchs leicht mit Pflanzensamen und Insekten füttern. Heute müssen die Spatzen an die Ränder der Städte und auf das Land ausweichen. Doch wir können den Tieren helfen: Wir beraten Menschen dabei, wie sie schon mit kleinen Hohlräumen unter dem Dach Nistmöglichkeiten schaffen und ihre Gärten naturnäher gestalten können. Mit dem Verzicht auf Pflanzengift und der Verwendung heimischer Pflanzen können sie nicht nur den Spatzen helfen.
In Nordrhein-Westfalen werden jährlich 19 000 Rehe totgefahren
Sollte man die Sicherheitsmaßnahmen für Wildwechsel und Krötenwanderung auf deutschen Autobahnen und Straßen verstärken?
Bislang werden die Wanderungen vor allem von großen Säugetieren bei der Planung und beim Bau von Verkehrswegen noch zu wenig berücksichtigt. Allein in NRW werden jährlich fast 19 000 Rehe überfahren. Wir in NRW wollen in Zukunft verstärkt auf Grünbrücken setzen, die den Tieren auch bei der Suche nach ihrer Futterstelle die Überquerung von Straßen ermöglichen. Diesen Vorschlag haben wir auf der bundesweiten Agrarministerkonferenz eingebracht. Außerdem sind Krötenzäune nach wie vor unverzichtbar. Nach Schätzungen wandern jährlich weit über eine Million Tiere.
Sollte man Tauben in der Stadt füttern, selbst wenn sie ein erheblicher, auch gesundheitsgefährdender Störfaktor sind?
Tauben können nur schwer umgesiedelt werden. Anstelle der Tötung der Tiere setzen wir auf speziell eingerichtete Taubenschläge. Wenn die Taubeneier gegen Gipseier ausgetauscht werden, dann gibt es auf Dauer weniger Tauben. Eine kontrollierte Fütterung mit artgerechtem Futter ist wichtig. „Engagierte“ Fütterer können hier eingebunden werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass dieses Konzept das bessere ist.
Geht es den gefährdeten Tierarten in Deutschland beziehungsweise NRW besser, seit Sie „ihre“ Ministerin sind?
Insbesondere solche Arten, die in der Vergangenheit durch den Menschen bejagt wurden, haben dank konsequenter Artenschutzprogramme und gezielter Schutzmaßnahmen in ihren Beständen wieder zugenommen. Dazu zählen in NRW viele Greifvogelarten, wie der Wanderfalke, der Uhu, die Weiß- und die Schwarzstörche oder der Graureiher. Andere Arten, vor allem die Insekten, profitieren von gezielten Biotopschutzprogrammen durch den Verzicht auf Stickstoffdünger und Pflanzengifte.
Was zählen Sie zu Ihren größten politischen Erfolgen in puncto Tiere und Natur?
Mein größter Erfolg für den Tierschutz war das Urteil zur Hennenhaltungsverordnung, weil dadurch nicht nur Batteriekäfige für Hühner abgeschafft werden, sondern alle anderen Tierhaltungsverordnungen, beispeilsweise für Kälber und Schweine, überarbeitet werden müssen. Beim Naturschutz hat die Verbindung von Landwirtschaft und Naturschutz viel verändert. Durch unsere Förderprogramme Vertragsnaturschutz und Agrarumweltmaßnahmen werden inzwischen 240000 Hektar nach diesen Maßstäben bewirtschaftet. 1995 waren es erst 40 000 Hektar.
Wie setzen Sie sich privat für Tiere ein?
Honorare, die ich zum Beispiel für Fernsehsendungen bekomme, spende ich immer für Tierschutzmaßnahmen. Im Übrigen habe ich eine gewonnene Wette - aufgestockt mit privatem Geld - dazu verwendet, ein Schwein zu kaufen. Der Eber Einstein gehört zu einer aussterbenden Haustierrasse, den Bentheimer Bunten, und lebt jetzt gemeinsam mit der Sau Bärbel, für die ich die Patenschaft übernommen habe, im Bergischen Freilichtmuseum in Lindlar.
Haben Sie Tiere?
Nein, weil man für Tiere Zeit braucht - und die habe ich in meinem Beruf nicht ausreichend. Ich bin aber mit einem Hund aufgewachsen und wir haben früher kleine Tiere gehabt.
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Anscheinend haben wir keine anderen Probleme als eigene Straßenbrücken für Rehe... Demnächst sperren die noch eine Autobahn den ganzen Tag wegen einer Krötenwanderung (alternativ ein Krötenschutzzaun mit Höchsttempo 30 km/h)
Tierschutz ist ja gut und schön - aber haben wir nicht zur Zeit andere Probleme...?
Ich glaub, ich dreh durch....
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Heller
26.08.2003, 13:47
@ Masteraffe-sein-Bruder
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oops, vielleicht kommst du ja nächstes Mal als Reh auf die Welt... (owT) |
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Masteraffe-sein-Bruder
26.08.2003, 14:25
@ Heller
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dann gings mir besser und ich müsste nich für so einen Scheiß abdrücken (owt) (owT) |
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ottoasta
26.08.2003, 15:52
@ Masteraffe-sein-Bruder
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Re: Lieber Freund... |
-->..entweder man hat ein Feeling für Tiere oder man hat es nicht. Falls nicht, halte deine Tastatur bedeckt!
Ich bin schon 30 Jahre im Tierschutz und kenne alle die Grausamkeiten. Ist dir noch nie ein Tiertransporter auf der Autobahn aufgefallen?
Hast du schon mal einen Schlachthof besucht? Wenn nicht, ich mache gerne eine Führung! Dann wirst du sicher Vegetarier oder du bekommst 3 Monate lang Alpträume! Natürlch nur, wenn du kein Klotz bist!
Klicke mal den Link unten an und dann sehe dir die Seite über das Schächten an, schöne Bilder! Hoffentlich speist du dir dann die Seele aus dem Leib!
Gruss
Otto
<ul> ~ hier lang!</ul>
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Masteraffe-sein-Bruder
26.08.2003, 17:00
@ ottoasta
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Re: Lieber Freund... |
-->Ich hab nix gegen Tierschutz, allerdings finde ich die Sachen zum Thema Tierschutz von Frau Höhn ziemlich übertrieben hinsichtlich Kosten/Nutzen-Verhältnis (auch wenn das zynisch klingt...).
Tiertransporte auf der Autobahn finde ich auch nicht ok, aber was Frau Höhn da absondert, spricht nicht für ihren Realitätsssinn, d.h. welche gravierenden Probleme wirtschaftlicher und sozialer (Rente!)Art wir Menschen in Deutschland haben!!!
Ich fordere ja auch nicht alle 100m eine Brücke (statt des Zebrastreifens) über eine vierspurige Straße, damit insbesondre keine Rentner,Kinder Behinderte überfahren werden, obwohl es wünschenswert wäre, aber einfach nicht zu bezahlen ist......
Und wenn Frau Höhn an anderer Stelle es als großen Erfolg ihrer Regierungsarbeit in NRW hinstellt, dass durch eine neue Verordnung über die Beschaffheit von Holz für Lagerfeuer Kleinstlebewesen unter der Borke geschützt werden, frage ich mich wirklich ob ich träume oder die Frau die grausame wirtschaftliche Realität nicht kennt...
Tierschutz ist sicher wichtig und notwendig, allerdings darf man den"Menschenschutz" und insbesondere den Kinderschutz (-> Reform des Rentensystems)nicht diesem Dogma opfern und sich wirklich wichtigen Aufgaben statt Autobahnbrücken für Rehe hinzugeben.
Nix für ungut, mir gings bloss darum, dass die Dame ziemlich realtitätsentfernt ist...
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Masteraffe-sein-Bruder
26.08.2003, 17:12
@ ottoasta
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Schächten-Vorsicht bei dem Hintergrund! |
-->Im Übrigen kenn ich den Typ, der die Sache in der Schweiz immer wieder an die Ã-ffentlichkeit bringt.
Er ist mehrfach von Schweizer Gerichten wegen Volksverhetzung und dergleichen verurteilt worden, da er wohl u.a. den Holocaust geleugnet und gegen Juden gehetzt hat...
Er hat nur ein neues Mittel gefunden, übers Schächten gegen Juden zu hetzen, d.h dem gehts nicht um den Tierschutz, sondern primär um rechtsradikale Parolen gegen Juden und Muslime...
Nichtsdestotrotz ist Schächten nach unseren Masstäben inhuman, allerdings wird wohl in der Regel wesentlich humaner mit Betäubung geschlachtet als in diesem Extrembeispiel...
Meiner Erinnerung nach die ganze Sache ziemliche Kreise gezogen und es waren nur einige wenige religiöse Extremisten, die auf diesem Ritus bestanden...
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Euklid
26.08.2003, 17:42
@ ottoasta
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Re: Lieber Freund... |
-->Hallo ottoasta
selbstverständlich ist der Tierschutz in Ordnung und beim Schächten gebe ich Dir auch Recht.
Auch diese Viehtransporte sind wahrlich ein Graus.
Aber in der heutigen Zeit muß man scheinbar überzeichnen um die Betonköpfe zur Räson zu bringen.Aber diese grünen Fuzzys treiben es hin und wieder schon ein bßschen zu weit.
Es schadet nicht wenn man denen mal die Fingernägel in Bezug auf Krötenwanderung etwas stutzt.
Denn was soll das Gemeinwesen noch alles leisten.
Und fürKrötenwanderungentatsächlich Übergänge zu bauen kann nicht wichtiger sein als die Innenstadtkanäle zu sanieren.
Das ist eine Frage der Priorität
Man kann das Kindauch mit dem Bade ausschütten.
Gruß EUKLID
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Euklid
26.08.2003, 18:08
@ Masteraffe-sein-Bruder
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Re: Lieber Freund... |
-->Die einen sind in der Realität des Tierschutzes so weit gegangen daß dank ihrer Windräder tausende von Vögel sterben,während man für Kröten fast einen Krötenaufstand macht.
Die einen Knallerbsen wollen halt daß Krötenbrücken gebaut werden während deutsche Ingenieurskunst in Schanghai die Triumphe feiert.
Für uns wars zu teuer.
Für Krötenbrücken gibts bestimmt bald Subventionen.Das wäre früher höchstens eine Freizeitbetätigung wert gewesen.
Aber ich weiß daß Eltern ja heute nach Feierabend das Schulhaus tapezieren müssen damit ihre Kinder nicht in ein Pilzklima einziehen.
Schimmelpilze gehören ja auch zur Natur;-))
Gruß EUKLID
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Baldur der Ketzer
26.08.2003, 21:50
@ Masteraffe-sein-Bruder
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Schächten-Vorsicht bei dem Hintergrund! Aha, Vorsicht, also - Vorsicht Friedman |
-->Hallo, Masteraffe und Bruder wie auch immer ;-),
für mich hat dieser Mann schlicht eines, nämlich Recht, und das, was er anprangert, ist eine riesige Sauerei. Ein Verbrechen an Wehrlosen.
Aber DAS paßt ja DORT ins Bild, oder so. Zumindest, wenn ich den fernseher aufmache und glaube, was ich zu sehen bekomme.
ich will mich jetzt gar nicht über den Talmud und die Frage auslassen, ob es religiös kosher ist, mit dreijährigen des weiblichen Geschlechts zu verkehren.
Aber
jahwe
1.samuel 15,2
so spricht der herr zebaoth
töte mann und frau, kinder und säuglinge, rinder und schafe
steht doch für sich und DAS ALLES.
Schon wieder fehlt der Kotzsmiley dringendst..........
Die Motve sind mir scheißegal, wenn die objektiven Sachverhalte feststellbar und eine niederträchtige Sauerei sind.
Und das sind sie - für mich jedenfalls.
Beste Grüße vom Baldur - nix Halal, sondern KETZER
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Baldur der Ketzer
26.08.2003, 22:21
@ Baldur der Ketzer
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apropos Michel Friedman, äh, Paolo Pinkel und dergl. - ein kleiner Nachtritt |
-->aus Baldurs unerbittlichem Archiv
Unter dem Titel Friedman: Hochmut vor dem Fall veröffentlichte die Nationalzeitung am 2.1.1998 (übrigens neben einem Beitrag, *Kohl am Ende*) einen doch sehr aufschlußreichen Artikel über den Pinkler Paolo: auf der Titelseite.
Er tanzte nur einen Herbst. Nach drei Monaten wurde *Politaufsteiger* Friedman mit seiner letzten Sendung am 18.12. mit der Talkshow 43 zu 30 in Premiere abserviert. Kleinlaut gestand Premiere-Programmdirektor Wrede, der von Friedman geleitete Polit-Talk sei von den Zuschauern nicht akzeptiert worden.
Wenig vorher hatte Friedman, der mit seiner aus Galizien stammenden Familie über Paris aus geschäftlichen Gründen in den sechziger Jahren in Frankfurt/Main in Deutschland eingewandert ist, zwei weitere für ihn bittere Niederlagen einstecken müssen: Seine Bewerbung um das einflußreiche Amt des Chefs der Jüdischen Gemeinde in Berlin, der voraussichtlich der NAchfolger von Bubis als Zentralratspräösident wird, zog er angesichts übermächtiger Gegenkandidaten zurück.
Wenig vorher wurde Friedman aus dem CDU-Bundesvorstand weider herausgewählt. Der Neudeutsche Friedman hat stets Liebenswürdigkeiten auf der Zunge wie *Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Den Erben des judenmordenden Staates kommt gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen, generationenlang, für immer.*
In maßlosen Übertreibungen läßt sich Friedman durch niemanden überbieten: Dies sei das *LAnd, in dem Millionen Täter aus der zeit des Holocausts leben*. Dazu rät der von Kopf bis Fuß von Israel begeisterte Friedman den Deutschen, sie sollten sich Einwanderungsströmen öffnen unter dem Motto, Vielfalt statt Einfalt.
soweit der Artikel aus Anfang 1998.
Ich frage mich, wie ein im Privatfernsehen offenbar wegen Mißerfolgs Gescheiterter dann im gebührenzwangsfinanzierten *Ã-ffentlich-brechlichen Fernsehen* Karriere machen kann, gell, Luc, und wie sich ein roter, äh, nein, weiß-blauer Faden durch seinen Werdegang zieht wie ein Zugseil zum Verteilungsnapf.
Ruhig, Baldur, nicht schreien, gaaaanz ruhig.
Zahlste ja nicht mehr mit. Also, watt regste Dir uff?
Beste Grüße vom Baldur
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