Euklid
26.08.2003, 22:29 |
Holocaust -Mahnmal für 28 Millionen Euro Thread gesperrt |
-->Angeblich werden bei dem Bauwerk ca 8000 cbm Beton verbaut für diese Stelzen die ja nur aus einfachen Blöcken bestehen.
Je cbm ergibt das ein Preis von 3500 Euro.
So teuren Beton habe ich in meiner Ingenieur-Laufbahn nie verarbeiten dürfen;-))
Selbst ein Brückenbau - Spezial-Beton bzw ein hochdruckfester Beton für die Hochhausstützen in Frankfurt erreichen nicht diesen Preis.
Bei diesem Preis müssen die Stelzen wohl atombombenfest sein [img][/img]
Wer hat sich da wieder die Finger gewaschen oder sind die Kosten eines Volksfestes da mit eingerechnet.
Ein sozialpolitischer Skandal in einer Zeit in der es durch Kindergartendecken regnet und Eltern die Klassenzimmer ihrer Kinder nach Feierabend tapezieren.
Und sage keiner mehr es wäre kein Geld da.
Wenn schon das Geld knapp ist,dieses unsensible Monstrum konnte scheinbar nicht teuer genug sein.
Eine Schande solch ein unnützes Bauwerk in die Gegend zu stellen.Fantasielos von Irren entworfen.
Hätte man dafür ein Museum gebaut hätte ich das wirklich noch verstehen können.
Für dieses Geld hätte man ein Museum mit einem Rauminhalt von 56 000 cbm bauen können.
Dies wäre ein Bau von 500 m Länge 20 m Tiefe und zweigeschossig.
Wir scheinen von lauter Narren regiert zu werden.
Das Geld wird mit vollen Händen zum Fenster rausgeschmissen.
Wann kommt endlich die Verantwortungssteuer für Politiker?
Gruß EUKLID
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Emerald
26.08.2003, 22:37
@ Euklid
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Re: Holocaust -Mahnmal für 28 Millionen Euro |
-->Euklid, da kommen später, bei der endgültigen Bau-Abrechnung noch folgende
Klein-Posten dazu:
unvorhergesehene Bau-Teuerung 5 Mio. Euro
Fundations-Verstärkungen 7,5 Mio. Euro.
Anpassungen wegen Sicherheits-Ueberlegungen 1,5 Mio. Euro.
und
Festivitäten und Beflaggung für Eröffnung und 1 Jahr 'Betriebs'-Zeit 1 Mio. Euro.
Bitte nicht aufaddieren! Kleineres nicht vorher-Gesehenes kommt extra.
Emerald.
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stocksorcerer
26.08.2003, 22:54
@ Emerald
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Was für ein teueres Minenfeld (owT) |
-->
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Baldur der Ketzer
26.08.2003, 23:12
@ Euklid
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Re: Holocaust -Mahnmal für 50 Cent pro Kurznase, 1,6 Miard Mark Grundwert |
-->Hallo, Euklid,
>Wir scheinen von lauter Narren regiert zu werden.
oh, nein, das kommt doch nicht hin.
Vielleicht Narren, im Vollzustand von Demenz, Veitstanz, Morbus Alzheimerensis, Hirntripper, Ventrikelblähsucht, Arschoffensyndrom, mit 6,0 Promillos aus einem Absinth-Mix, angekifft, voller Ecstasy, unter Koks, und zehn oder zwanzig Valium plus 10 Red Bulls am Tag.
Ich denke, nicht mal das würde die Realität annähernd abbilden.
>Das Geld wird mit vollen Händen zum Fenster rausgeschmissen.
Jau, ist ja fremdes Geld. Was kümmert mich Eure Finanznot? Wems nicht paßt, dem schicken wir die Gesta, äh, Steuerfahndung. Raus mit der Kohle, wirds bald, dalli. Laufschritt marsch, marsch. Die Antreiber haben heute allerdings keine schwarzen Ledermäntel mehr an, sondern Ã-kopullis, Jesuslatschen und fahren politisch vollkorrekt Wohnmobil, ey.
>Wann kommt endlich die Verantwortungssteuer für Politiker?
Nein, keine Steuer, ich denke, Stränge triffts eher.
Zum Schandmal, wiederum aus Baldurs Archiv - Beitrag der Nationalzeitung vom 18.9.1998 auf Seite 1, *Brauchen wir das Holocaust-Mahnmal?*
Bei seinem jüngsten Berlin-Besuch forderte der US-Rechtsanwalt Bruce M.Ramer, Präsident des American Jewish Commitee (AJC), also des Amerikansich-Jüdischen Komitees, das geplante Holocaust-Mahnmal müsse *inmitten des Regierungsviertels* eine *sichtbare Erinnerung an den Hohocaust* geben, allerdings *verbunden mit einer Erziehungs- und Bildungskomponente *.
Ramer ließ unerwähnt, daß es bereits rund 5000 Mahnmale und Gedenkstätten gibt, darunter riesige KZ-Gedenkstätten, die dem NS-Unrecht gewidmet sind und insbesondere Berlin mit einem dichten Netz von an die hundert solcher Einrichtungen überzogen ist.
Ramer ging auch nicht der Frage nach, warum eine solche Kansmal-Therapie nicht für andere Völker, und Staaten ebenso gut sein soll, insbesondere auch in Bezug auf Schandtaten der gegenwart.
Nach zwei internationalen Künstlerwettbewerben stehen gegenwärtig drei Entwürfe für das Holocaust-Mahnmal in der engeren Wahl (Ergänzung BAldur, der Artikel ist aus 1998).
KOHL favorosiert das abgeänderte Modell des amerikanischen Architekten Peter Eisenman.
Dieser wollte ursprünglich das vorgesehene Grundstück südlich des Brandenburger Tores mit 4000 bis zu <font size=5>7,50m hohen Betonsäuen zupflastern </font size>.
der veränderte Vorschlag, der weniger monströs wirken soll, sieht jetzt *nur* noch 2800 bis zu 2,50 m hohe Pfeiler vor.
Zwischen 15 und 29 Millionen Mark, so verschiedene, von Fachleuten allerdings als viel zu niedrig eingestufte Schätzungen (Anmerkung Baldur: na, also, ist jetzt schon verdoppelt, heikewitzka) werden für die Errichtung des Mahnmals benötigt.
Rund 5 Millionen Mark sind bereits für die beiden Künstlerwettbewerbe sowie eine Reihe von Kolloquien auf der Suche nach einem Mahnmalsentwurf ausgegeben worden (Anmerkung Baldur: wieso nicht ein waidwundes Sparschwein wie ein trojanisches Pferd errichten, mit heraushängenden Zahlschläuchen, äh, Gedärmen, und einer Michelsmütze obendrauf?)
Der Hauptwert des Mahnmals liegt jedoch in dem Riesengrundstück, das der Bund unentgeltlich zur Verfügung stellen will. In bester Berliner Innenstadtlage, mitten im künftigen Regierungsviertel, hat das 20.000 qm große grundstück bei einem dort üblichen Quadratmeterpreisx von 80.000 Mark einen Gesamtwert von sage und schreibe 1,6 Milliarden MArk!
(.....)
Tja. So schauts aus.
Mann, bin ich froh, diesem Irrenhaus entronnen zu sein.
Beste Grüße vom Baldur
>Gruß EUKLID
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Tempranillo
26.08.2003, 23:40
@ Baldur der Ketzer
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Re: Eine Inschrift für´s Schandmal |
-->
Es entstellt doch immer der Sieger dem Besiegten die Züge. Aus der Welt geht die Wahrheit, und zurück bleibt die Lüge.
Bert Brecht
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dr.seidel
27.08.2003, 01:33
@ Tempranillo
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Re: So ein Kommentar ist ärgerlich oder Unwissen macht frei (owT) |
-->
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Standing Bear
27.08.2003, 09:09
@ Baldur der Ketzer
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Re: Holocaust -Mahnmal für 50 Cent pro Kurznase, 1,6 Miard Mark Grundwert |
-->Hallo Baldur,
der Tag wird kommen, an dem hier eine wirklich freie, vom Volk gewählte Regierung sitzt, die sich von außen nichts mehr sagen läßt. Dann hat dieser Affenzirkus eine Ende und das Grundstück wird garantiert schnellstmöglich einer besseren Verwendung zugeführt. NICHTS steht für die Ewigkeit.
Besten Gruß
SB
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Uwe
27.08.2003, 09:29
@ Standing Bear
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Re: Die wirklich freie Regierung! |
-->Hallo,Jan,
obwohl Deine Nachricht an Baldur gerichtet ist, drängt sich mir die (rhetorische, da ich vielleicht erahne, welcher Gedanke Dich in diesem Punkt leitet) Frage auf:"Was ist eine 'wirkliche freie' Regierung?"
Hingegen bitte ich zu bedenken, dass eine m.E. wirklich sehr kluge Redewendung besagt, dass man es einen jeden nicht recht machen könne.
Gruß,
Uwe
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Standing Bear
27.08.2003, 09:51
@ Uwe
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Re: Die wirklich freie Regierung! |
-->>Hallo,Jan,
>obwohl Deine Nachricht an Baldur gerichtet ist, drängt sich mir die (rhetorische, da ich vielleicht erahne, welcher Gedanke Dich in diesem Punkt leitet) Frage auf:"Was ist eine 'wirkliche freie' Regierung?"
>Hingegen bitte ich zu bedenken, dass eine m.E. wirklich sehr kluge Redewendung besagt, dass man es einen jeden nicht recht machen könne.
>Gruß,
>Uwe
Hallo Uwe,
Korruption ist in der Politik gang und gäbe. Von daher wird es eine Regierung, die nur die Interessen des Volkes vertritt wohl nie geben. Aber heute sind sie wirklich meilenweit entfernt. Wer freiwillig so viele Kompetenzen an nicht gewählte Brüssler Bürokraten überträgt, macht sich für mich schon des Hochverrats schuldig. Ganz zu schweigen vom Euro, den hier kaum einer haben wollte. Naja, Du kennst ja die Diskussion.
Deutschland hat die Nachkriegsepoche eben NICHT hinter sich gelassen und die anderen Nationen wollen das auch nicht. Es war schon immer so, daß Deutschland die dominierende Macht in Mitte-West-Europa ist. Aber mit Verträgen konnte man auch früher immer das Gleichgewicht wahren. Der Krieg diente dazu, uns ewig Schuld einzupflanzen und die Geschichte so zu verfälschen, daß die Schuld später von den Deutschen selber weitergetragen wird. Also ein Esel, der ohne zu hinterfragen seinen Büttel ewig schleppt. Keine Regierung hatte je den Mut, an diesem Zustand was zu ändern. Natürlich geschahen Verbrechen und die müssen bestraft werden! Aber gleiches Recht für ALLE! Es drängt sich wirklich der Gedanke auf, daß unsere Zustand jetzt dem des Deutschen Reiches von 1919 ähnelt. Nur damals war das Land im Inneren nicht vom Feind besetzt. Damals hat man noch wirkliche Opposition und Rethorik gegen das Versailler Diktat gemacht. Heute nehmen unsere Volksverräter jede Last und Beleidigung hin (man denke an Griechenland, wo heute noch angebliche Opfer von Massakern die BRD verklagen. Keiner erwähnt, daß vorher deutsche Soldaten ermordet worden! Racheaktionen gab es nicht ohne Vorgeschichte! Und wenn doch, dann wurden die Leute von der Militärgerichtsbarkeit strengstens bestraft).
Aus diesen Gründen sind für mich alle Regierungen nach 1948 in Ost und West des Hochverrates anzuklagen. Es wird später auch mit Sicherheit geschehen.
Allen kann man es nie recht machen, doch DIE machen es nur SEHR WENIGEN recht, hauptsächlich den ausländischen Einflüsterern.
Eine freie deutsche Regierung hätte für mich folgendes zu veranlassen:
- Austritt aus Nato und Eu, neue Vertragsgebilde sind dann möglich, besonders auf wirtsch. Gebiet.
- Ausarbeitung einer deutschen Verfassung und Volksabstimmung
- Wiedereinführung deutschen Geldes
- Keine Zahlungen mehr an das Ausland (bes. für unsere angebl."Schuld", EU etc.)
- Nuklearbewaffnung
- Bestehen auf ständigem UN-Sitz, Aufhebung der Feindstaatenklauseln etc.
- ehrliche Aufarbeitung der Geschichte, Ã-ffnung aller Archive
- Bestehen auf Rückgabe der durch Siegermächte gestohlenen Akten
- Abschluß eines Friedensvertrages mit allen erforderlichen Regelungen
- Ausrichtung der Wirtschaft bes. gen Osten, d.h. Entwicklung und Zusammenarbeit bes. mit Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Kroation, Slovenien, Baltikum, Russland.
Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Verglichen mit heute würde sich fast alles ändern.
Gruß
J.
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Baldur der Ketzer
27.08.2003, 09:55
@ Uwe
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Die wirklich freie Regierung! Erpressermethoden mafiöser Vorbilder, Schutzgeld |
-->>"Was ist eine 'wirkliche freie' Regierung?"
>dass man es einen jeden nicht recht machen könne.
Hallo, Uwe,
im Falle Deutschlands muß ja immer das - m.E. ehrabschneidende und niederträchtige - Argument herhalten, die Vergangenheit rechtfertige alles.
Das ist schlimm, aber wie dottore neulich so treffend schrieb, so ist es nun mal.
Was noch viel augenöffnender ist, sind die Vorgänge um die Ausplü, äh, die Erpressung der Schweiz hinsichtlich Goldstiftung und Wiedergutmachungszahlungen.
Wiedergutmachungszahlungen der Schweiz wofür?
Und auch die schweizer Regierung saß da mit verschämt gesenktem Blick, wie ein Pennäler, dem etwas in die Hose gegangen ist, hoch über seiner Pfütze, mit hochrotem Kopf und schwieg - und zahlte mit dem Geld des Schweizer Volkes.
Was die *Freiheit * der Regierung an diesem Ort ebenso kennzeichnet.
Eine Welt, in der solche Gepflogenheiten Alltag sind, ist keine freie, keine demokratische, keine ehrliche Welt.
Sie hat zwar, betreffend Europa, keinen offnenen Krieg, aber erinnert doch sehr an Piratentum und Freibeuterei, an mittelalterliche Unterdrückung und mafiöse Schutzgelderpressung.
Sonst kommen Keule, Handelsboykott, Medienschmutzkampagnen und wirtschaftliche Erpressung.
Bei aufmüpfigen vogelfreien Staaten auch schon mal eine Invasion (Panama, größter Beliebtheit erfreuten sich die Tresore der dortigen Treuhänder wegen wirtschaftlich berechtigter von Panama-Firmen).
Es ist klar, daß Exportnationen, deren Wohlergehen derzeit noch von diesem Export abhängt, auf die Befindlichkeiten ihrer Hauptabsatzmärkte Rücksicht nehmen müssen. Vielleicht sind die Tribute sogar harmlos im Vergleich zu dem, was volkswirtschaftlich sonst auf dem Spiele steht.
Nur fragen wir uns ja auch in anderen Bereichen, ob wir uns gerne tyrannisieren lassen, oder Abhilfe zumindest versuchen.
Ob wir über Treibhausgase jammern, oder Windkraft und Solarenergie subventionieren und damit im eigenen Lande fördern.
So lange der polithistorische Imperialismus dieser gewissen Sonderinteressen die ganze Welt okkupiert hat, ist ein mutiges Wort ehrenhaft, aber wirtschaftlich nachteilig.
Trotzdem verkrümmt in der Dauerbücklingshaltung jeder aufrechte Charakter, was wir ja jeden Tag bewundern können - das kanns also nicht sein, wenn nicht alles den PISA-Gang gehen soll, abwärts auf Bananen-Standard im Affenhaus.
Wir bekommen, volkswirtschaftlich gesehen, grünes Papier für wertvolle produkte, man lügt sich also irgendwie in die Tasche, genauso wie bei der Staatsverschuldung auch. Von den Notenbank-Titeln auch nicht zu reden, alles fragwürdisgtes Papier und nix dahinter.
Man sollte sich genauso mutig wie in der Energiepolitik einmal überlegen, wie man aus dem Dilemma herauskommen könnte.
Wenn Export, gekauft gegen Charakterverschweinung, dann bitteschön gegen werthaltige Gegenleistung.
Wenn dies nicht möglich ist, mal infragestellen, was ein Export gegen Luft eigentlich wert ist. Und versuchen, von der Exportabhängigkeit in vergangenheitspeitschende Länder wegzukommen.
Zumindest mal andenken und versuchen.
Aber ich weiß auch, wie wenig realitätsnah das ist.
Jedenfalls weniger real als der absehbare Besuch des Schutzgeldkassierers, ist doch mal langsam wieder an der Zeit, etwas auszugraben und in den Wind zu hängen.
Ich wünsche mir, daß die deutsche Presse einmal derart zusammensteht, wie bei der für mich fragwürdigen, verlogenen Kampagne *gegen Rechts*.
Wieso nicht mal *gegen Vergangenheitserpressung*?
Berichterstattungsboykott, schlicht Ausblendung, wie schon dottore es damals hinsichtlich Goldhagens empfahl? Die Ohren auf Durchzug schalten?
Diese ganze Repression wirkt nur, weil die Angst vor gesellschaftlichen Folgen einen Pawlowschen Reflex und einen vorauseilenden Gehorsam gebildet hat, wie einen Tumor.
Sie wirkt nur im Dunkelfeld dieser verschämten Schuldgefühle. Sie wirkt überhaupt nicht mehr, wenn sich ein paar maßgebliche Gallionsfiguren einmal erdreisten würden, schlicht NEIN zu sagen, mit der Begründung, man sei nach 60 Jahren nicht mehr schuldig, und somit auch nichts mehr schuldig. Aus, BAsta, Amen, Ende der Durchsage.
Wie Argentinien mit dem Aussetzen der Oligationenrückzahlung.
Was wollten *die* schon dagegen machen? Ich fürchte, es zu ahnen..............ich könnte mir vorstellen,daß es derartige Drohungen im Hintergrund gibt, daß die regelmäßigen Schutzgeldzahlungen direkt harmlos sind.
Bloß dann soll man das so sagen.
Es ist ja das spezifische am Verbrechen, daß es im Dunklen gedeiht. Licht bringt es sehr schnell zum Verschwinden........
Es werde Licht.
Beste Grüße vom Baldur
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Uwe
27.08.2003, 10:17
@ Standing Bear
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Re: Danke, Jan, für die Antwort, für die ich jetzt nur Zeit hatte, sie zu lesen (owT) |
-->
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Euklid
27.08.2003, 10:50
@ Standing Bear
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Re: Die wirklich freie Regierung! |
-->Jan diese Politik kann man so nicht durchführen.
Nuklearbewaffnung als ganz selbständiges Deutschland würden unsere Nachbarn nicht hinnehmen.
Und wir würden auch wirtschaftlich den kürzeren ziehen.
Soweit braucht man nicht zu gehen.
Wir brauchen keine Feinde zusätzlich zu schaffen.
Du würdest mit deiner von Dir vorgeschlagenen Politik exakt Rumsfeld und Co alle vier Bauern beim Skat zuspielen.
Es gibt nur eines was wir los werden müssen.
Und das ist die Zahlmeisterfunktion.
Mit den Muskeln zu spielen bringt da gar nichts.
Viel eher bringt ein entschiedenes hartes Nein zu immer neuen Wünschen viel mehr.Und am besten wirkt das wenn man es ganz leise sagt.
Bleibt man da dann ist die Wirkung auch beachtlich.
Europa hat nur dann eine Chance wenn es sich nicht schon wieder in Ost und West spalten läßt.
Dazwischen muß Deutschland dann immer die Hängepartie spielen.
Wir hätten dann wieder das Problem der vielen Nachbarn.
Es lässt sich nur mit Beharrlichkeit,Berechenbarkeit und Ausdauer erzielen.
Die anderen wissen ganz genau wenn Deutschland die Grätsche macht daß sie mit fallen.
Abschottungspolitik bringt nichts.
Gruß EUKLID
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Standing Bear
27.08.2003, 11:00
@ Euklid
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Re: Die wirklich freie Regierung! |
-->Hallo Euklid,
ich will ja keine Abschottung oder eine neue Politik der Stärke. Ich will nur mit Frankreich und England auf Augenhöhe sein, daher Nuklearwaffen. Eingesetzt werden die natürlich nicht.
Was meinst Du damit, daß die Nachbarn ein selbständiges Deutschland"nicht hinnehmen" würden? Müssen wir denn ewig den Schwanz einziehen. Als Politker geht es mir um die Interessen MEINER Nation und nicht um die Nachbarn. Daß man das bestmöglich zu koordinieren versucht, ist doch ganz klar. Bismarck hat es auch getan und genau der ist mein Vorbild.
Rumsfeld spiele ich deshalb nicht in die Hände, weil ich keinerlei Interesse an kriegerischer Politik habe, keine Länder besetzt und keine Tribute einfordere. Deutschland hat schon mehr oder weniger seine Nachbarn beeinflußt aber es war nicht zu deren Nachteil. Die Mexikaner können mit den Amis ein anderes Lied singen.
Euklid, mir sind doch Freunde lieber, die ehrlich sind und mir auch mal die Meinung sagen. So handhabe ich es auch. Freunde, die ich nur durch Besteckung habe (Zahlmeister D."besticht" auch heute noch aus falscher Furcht), sind für mich wertlos und sogar gefährlich.
Das Ganze läßt sich nur sehr langsam umsetzten. Bin gespannt, ob mal jemand anfängt.
Gruß
J.
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apoll
27.08.2003, 11:01
@ dr.seidel
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Re: So ein Kommentar ist ärgerlich oder Unwissen macht frei (owT) |
-->
...was weiß denn der dr.seidel was wir nicht wissen? etwa was in der System-
presse steht.
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Euklid
27.08.2003, 11:14
@ Standing Bear
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Re: Die wirklich freie Regierung! |
-->Hallo Jan
unter Selbständigkeit habe ich die militärische Selbständigkeit verstanden.
Und die bekommt man wenn man ein Atombombenarsenal hat.
Wir sollten beharrlich die Aussöhnung mit Frankreich weiter treiben.
Der Rest kommt dann ganz von selbst.
Wir haben ja schon keine echten Grenzen mit Frankreich mehr.
Nur zusammen wird es besser und nicht alleine.
Würde sich Deutschland atomar selbständig machen müßte Frankreich zu England driften.Das kann nicht im Sinne des Erfinders sein.
Wo England steht weiß doch jeder.Über diesen Pudel Debatten zu führen lohnt nicht.
Wir müssen zusammen die Zahlmeisterfunktion an England revidieren.Und das geht nur mit Frankreich zusammen.
Und mit England muß Fraktur in Hinsicht auf Europa geredet werden.
Das kommt schon noch nur langsam.
England bringt für die EU überhaupt nichts ein.
Auf einen Spion im Hause können wir wohl verzichten.
Die Engländer haben auch im Irak eine Rolle gespielt die ihnen gar nicht zugestanden hat.
Das war schäbig genug
Gruß EUKLID
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Tempranillo
27.08.2003, 11:30
@ apoll
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Re: Vorschlag für ein weiteres Mahnmal:"Dem unbekannten Volksverhetzer" |
-->>...was weiß denn der dr.seidel was wir nicht wissen? etwa was in der System-
>presse steht.
Hallo apoll,
ich habe mich schon mal gefragt, ob wir nicht noch ein weiteres Mahnmal brauchen, das des unbekannten Volksverhetzers?
Es bestätigt sich doch gerade wieder, daß kaum jemand weiß, wer schon 1933 zum Heiligen Krieg gegen Deutschland und zum Boykott deutscher Waren aufgerufen oder wer sich Anfang 1939 einen"Ausrottungskrieg gegen Deutschland bis zur totalen Vernichtung" gewünscht hat.
Ich will das Board nicht in Schwierigkeiten bringen, und verzichte mal darauf die Textstellen, die zum Teil von so einer unbegreiflichen Abscheulichkeit sind, hier reinzustellen, und würde statt dessen jedem Interessierten raten, mal auf eigene Faust im Web zu recherchieren.
Irgendwann weiß man nicht mehr, ob man wütend sein soll, oder bloß noch traurig.
Tempranillo
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Standing Bear
27.08.2003, 13:17
@ Euklid
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Re: Die wirklich freie Regierung! |
-->Hallo Euklid,
stimme dir doch absolut zu. Deutschland, Frankreich und Rußland. Das wäre ein Dreibund, aus dem wirklich was werden könnte.
Ahoi!
J.
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Herbi, dem Bremser
27.08.2003, 14:01
@ Tempranillo
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Re: Vorschlag für ein weiteres Mahnmal:"Dem unbekannten Volksverhetzer" |
-->>>...wer schon 1933 zum Heiligen Krieg gegen Deutschland und zum Boykott deutscher Waren aufgerufen oder wer sich Anfang 1939 einen"Ausrottungskrieg gegen Deutschland bis zur totalen Vernichtung" gewünscht hat.
Moin Tempranillo,
da machst du mich aber neugierig.
Willst andeuten, dass Adolfo erst im September realisiert hat, was man Anfang des Jahres schon von ihm wollte?
Das habe ich im Geschichtsunterricht aber nun gar nicht gelernt.
Kann es angehen, dass die Ergebnisse von PISA gar nicht durch die Schulkinder erzielt, sondern eher durch die sie Lehrenden verursacht werden, weil ebendiese nicht alles erzählen können?
fragt ein
Herbi
isse Verweis [img][/img], wo man lesen könnte -
oder isse Inhalt in Verweis weit rechtens, grad so wie britischer Verkehr?
<ul> ~ Neues aus dem britischen Staatsarchiv</ul>
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Tempranillo
27.08.2003, 14:43
@ Herbi, dem Bremser
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Re:Ein Ausflug in die Bezirke antideutscher Bestialität und Geschichtsverzerrung |
-->>Moin Tempranillo,
>da machst du mich aber neugierig.
>Willst andeuten, dass Adolfo erst im September realisiert hat, was man Anfang des Jahres schon von ihm wollte?
Hallo Herbi,
ich wollte auf etwas anderes hinaus: daß die Gegenseite lange nicht so rein und unschuldig ist, wie sie sich immer darstellt. Um das Grauen der Jahre 33-45 zu verstehen, muß man erstens ein wenig über den Versailler Vertrag Bescheid wissen und zweitens sich darüber im klaren sein, daß es nicht nur Antisemitismus gibt, sondern auch, und das in einer Ausdrucksweise, die so ekelhaft ist wie das Geifern von A.H. und Goebbels - Antigermanismus.
Heute, im Zuge der Knopp´schen Vergangenheitsbewältigung, kennt man nur die eine Seite, die andere - wo bleibt das"audiatur et altera pars" - fällt unter den Tisch.
Das ist es, was mich im Zusammenhang mit der"Aufarbeitung" der GeCHichte am meisten stört, die Einseitigkeit, daß der Sieger dem Besiegten die Züge entstellt.
Zu diesem Thema, insbesondere im Hinblick auf das Schandmal habe ich mal was geschrieben, was ich Dir, weil ich Fragen, die an mich gestellt werden immer versuche zu beantworten, zur gefälligen Beachtung präsentiere.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragst Du besser Deinen Arzt oder Apotheker. So weit es mir möglich war, habe ich die angeführten Textstellen mit anderen Quellen abgeglichen. Sollte mir eine Fälschung reingerutscht sein, bitte ich um Entschuldigung, und möchte zugleich darauf verweisen, wie viele offenkundige Fälschungen und Verzerrungen von den Siegermächten in ihre andauernde antideutsche Dreckpropaganda eingebaut werden.
Falls ich unrichtigen Informationen aufgesessen bin, mache ich nichts anderes als das, was von den Siegern seit über 100 Jahren praktiziert wird, was an der Unseriosität derartiger Praktiken nicht das geringste ändert.
Was mich an den nachfolgenden Zitaten, die uns das ganze Ausmaß menschlicher Bestialität vor Augen führen, am meisten entsetzt, ist die Tatsache, daß sich bis heute niemand bereit gefunden hat, die Inhalte richtig zu stellen, geschweige denn, sich dafür zu entschuldigen. Das ist das spezielle deutsche Privileg, vor allem der Nachgeborenen.
Wenn man sich im Rahmen einer Auseinandersetzung, erst recht in einem Krieg im Ton vergreift, so ist das nicht weiter tragisch. Ähnliches soll hier am Board auch schon vorgekommen sein. Aber jahrzenhntelang so zu tun, als hätten sich nur Deutsche derart gehen lassen, dafür fehlt mir jegliches Verständnis.
Deshalb, zur Korrektur eingefahrener Vorurteile, folgender Beitrag,
mein Kommentar zum Schandmal:
Ist es nicht eine wunderbare Fügung der Weltgeschichte, daß man nur Deutschland und den Deutschen immer und drei Tage lang einen Anti-Dingsbums mitsamt seinen Folgen unter die Nase reiben kann?
Wie so oft finden wir das Wahre, Gute und Schöne ausserhalb der deutschen Landesgrenzen, weshalb die nachfolgenden Textstellen als Ausdruck der tiefsten Humanität und Menschlichkeit, die wir im 20 Jahrhundert gesehen haben, verstanden werden müssen.
Sie werden mit mir einig sein, daß aus den Worten, die ich zusammengetragen habe, der Geist von Liebe und Versöhnung spricht. Als ich die Sätze gelesen habe, konnte ich mich der Tränen nicht enhalten, weil mir ein weiteres Mal die Singularität der deutschen Geschichte und des deutschen Wesens offenbar geworden ist, und ich von einem unbeschreiblich noblen Geist, einer Aura von Verstehen und Versöhnung berührt wurde.
Den Anfang macht eine Bemerkung von M. Friedman, der wie niemand sonst in diesem unserem Lande ein zweite Chance verdient hat, weil er selbst ja auch uns, den Kindern und Kindeskindern der Täter, ohne zu zögern die Hand zu unwandelbarer Freundschaft reicht, und sich in jedem einzelnen seiner herzbewegenden Worte von der Neuauflage rassistischer Tendenzen distanziert. Dieser Mann, nein MENSCH, muß uns ein Vorbild sein, nicht wahr?
Michel Friedman:
"Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Versöhnung wäre allenfalls denkbar gewesen, wenn es Auschwitz nicht gegeben hätte. Die Erben des judenmordenden Staates bieten den Opfern und Nachkommen der Opfer Versöhnung an und sind erbittert, wenn dieses Wort zurückgewiesen wird. Es kommt ihnen in Wirklichkeit gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen, generationenlang, für immer."
Den gleichen wunderbaren Geist von Liebe, Frieden, Freundschaft und Versöhnung entdecke ich in Zitaten, die vielleicht von einem noch höheren Ethos getragen sind - nein, ich meine jetzt nicht Paul Spiegels von so einem tiefen Verständnis durchdrungenes Diktum vom"Land der Mörder" -, sondern solche, das macht ihre vielfach noch nicht ganz verstandene Vorbildfunktion aus, die größtenteils aus der Zeit vor 1940 stammen.
Wenn Ihnen die Tränen der Ergriffenheit noch gestatten weiterzulesen, bitte ich Sie, mir in meinem kleinen Ausflug in die Vergangenheit zu folgen, und die Singularität der deutschen, ausschließlich deutschen Geschichte auf sich wirken zu lassen. Dafür werden doch 2700 Stelen - eine schöne Zahl, nicht wahr - errichtet? Vielleicht sollte man in die eine oder andere der Säulen folgende Zitate einmeisseln, damit sich auch spätere Generationen, im Idealfall alle, eine Vorstellung davon machen können, was man sich unter wahrer Humanität, dem Eintreten für Moral und Menschenrechte, vorzustellen hat:
Bernard Lecache, Präsident der Jüdischen Weltliga 1932:
"Deutschland ist unser Staatsfeind Nr. 1. Es ist unsere Sache, ihm erbarmungslos den Krieg zu erklären."
Bernard Lecache in seiner Zeitung"Le droit de vivre" am 18.2.1938:
"Es ist unsere Sache, diese Nation zu vierteilen und endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken:"
Samuel Untermeyer, Präsident der"World Jewish Economic Federation“ in einer
Ansprache im Sener WABC: Aufruf zum"Heiligen Krieg" gegen Deutschland und Boykott deutscher Produkte (Bericht in New York Times 7.8.1933)
Daily Express", 24.3.1933:
"Juden erklären Krieg gegen Deutschland!"
Vladimir Jabotinsky, Begründer der zionistischen Terroristengruppe Irgun Zwai Leumi, Januar 1934:
"Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands; das deutsche Volk samt und sonders ist eine Gefahr für uns, deshalb ist es unmöglich, zuzulassen, daß Deutschland unter der gegenwärtigen Regierung mächtig wird."
Centraalblad voor Israeliten in Nederland, 13.9.1939:
"Millionen von Juden in Amerika, England, Frankreich, Afrika, Palästina sind entschlossen, den Ausrottungskrieg gegen Deutschland zu tragen bis zur totalen Vernichtung."
Maurice Perlzweig, Führer der britischen Abteilung des Jüdischen Weltkongresses, 26.2.1940:
"Der Jüdische Weltkongreß befindet sich seit sieben Jahren ununterbrochen im Krieg gegen Deutschland" (Toronto Evening Telegram)
Winston Churchill in seinen Memoiren Bd. I, S. 157 f.
"Deshalb scheint mir, daß alle die alten Gegebenheiten wieder vorliegen und daß unsere nationale Rettung davon abhängt, ob wir noch einmal alle Mächte in Europa vereinigen können, um die deutsche Oberherrschaft in Schranken zu halten, zu verhindern und wenn nötig zu vernichten."
Und zum Abschluß eine Fundstelle, die ein weiteres Mal klar macht, daß die Verantwortung für die Heraufkunft des Böhmischen Gefreiten einzig und allein, für immer und ewig bei den Deutschen liegt. Der Versailler"Vertrag" ist ja auch nur eine böswillige Verleumdung derer, die die GeCHichte entstellen wollen?
Dr. Hugo Spiegler, Jüdisches Wochenblatt für Magdeburg, 10.02.1933, über das Treffen von Adolf Hitler mit den Ruhrbaronen in den Kölner Räumen der Schröder-Bank, bei dem John-Foster Dulles anwesend gewesen sein soll. Die Ausdrucksweise bitte ich zu entschuldigen, sie ist bestimmt nicht die meine, damals war das wohl Zeitgeschmack, dem sich nur die wenigsten zu entziehen vermochten:
"Obwohl Verkünder des fanatischsten Rasseantisemitismus hat er (Anm.: A.H.) sich den durch seine Schuld fast schon verschütteten Weg zur Macht ausgerechnet durch den Rassejuden Schröder freimachen lassen, der noch obendrein Bankier, also nicht gerade ein besonders prädestinierter Pionier des nationalsozialistischen Programmpunkts, Brechung der Zinsknechtschaft, ist." (War nicht James Wolfensohn mal Vorstand der J. Henry Schroeder Bank, und gibt es nicht seltsame Querverbindungen zum Baukonzern Bechtel und zum früheren amerikanischen Aussenminister George Shultz?)
Bei Gelegenheit könnte man sich mal in"Das Morgenthau Tagebuch" (ISBN 3 8061 1149 9) vertiefen, ein Dokument des unvergleichlichen Deutschenhasses von F.D. Roosevelt und seiner Mitarbeiter. Nach nach der Lektüre wird sich der Eindruck aufdrängen, daß seit mehr als 60 Jahren ein Mahnmal überfällig ist, aber weniger für die, denen es gewidmet ist, und erst recht nicht da, wo es gebaut wird.
Wenn ein Mahnmal irgendwo auf der Welt Sinn machen würde, darin weiß ich mich mit Norman Finkelstein einig, dann in den USA für die Opfer von Indianervernichtung und Sklaverei. Aber daran zu erinnern, ist für Leute, denen nur zukommt, die Direktiven der Besatzungsmächte umzusetzen, vermutlich ein Ding der Unmöglichkeit.
Abschließend eine Bemerkung des kürzlich verstorbenen britischen Generalankläger des IMT Nürnberg, Sir Hartley Shawcross, aus dem Jahr 1985:
"Schritt für Schritt bin ich immer mehr zu der Überzeugung gekommen, daß die Ziele des Kommunismus in Europa finster sind. Ich klagte die Nationalsozialisten in Nürnberg an. Zusammen mit meinem russischen Kollegen verdammte ich die Nazi-Aggression und den NaÂzi-Terror. Hitler und das deutsche Volk haben den Krieg nicht gewollt! Nach den Prinzipien unserer Politik der Balance of Power haben wir, angespornt durch die,Amerikaner‘ um Roosevelt, Deutschland den Krieg erklärt um es zu vernichten. Wir haben auf die verschiedenen Beschwörungen Hitlers um Frieden nicht geantwortet Nun müssen wir feststellen, daß Hitler recht hatte. Anstelle eines kooperativen Deutschlands, das er uns angeboten hatte, steht die riesige imperialistische Macht der Sowjets. Ich fühle mich beschämt und gedemütigt, jetzt sehen zu müssen, wie dieselben Ziele, die wir Hitler unÂterstellt haben, unter einem anderen Namen verfolgt werden und dieselbe TakÂtik hemmungslose Anwendung findet."
Wenn Du Dir klar machst, daß die Urteile des Nürnberger Tribunals unabänderlicher Bestandteil des deutschen Rechtssystems sind (Schultze-Rhohnhof), dann wir Dir die Tragweite dieses Zitats schnell klar werden.
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Herbi, dem Bremser
27.08.2003, 16:48
@ Tempranillo
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Re:Ein Ausflug in die Bezirke antideutscher |
-->>>Willst andeuten, dass Adolfo erst im September realisiert hat, was man Anfang des Jahres schon von ihm wollte?
>ich wollte auf etwas anderes hinaus: daß die Gegenseite lange nicht so rein und unschuldig ist, wie sie sich immer darstellt.
Danke
für die Zusammenstellung, Tempranillo.
Dass du auf etwas anderes hinaus wolltest war mir schon klar.. .
Inzwischen haben"Kenntnismängel der Alliierten" und weitere Quellen meinen geChichtlichen Horizont erweitert.
Interessant wäre m. E. die Verursacher des Antigermanismus zu benennen, wenn z. B. zu finden ist, dass
".. verschiedene Quellen, die, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, zur Ausrottung des deutschen Volkes aufrufen - einen Holocaust an den Deutschen! Und vier davon 1919 und 1922. Also lange vor Adolf Hitlers Zeiten, dem Erscheinen von"Mein Kampf", der deutschen Judenverfolgung oder der Gründung der NSDAP...."
Auf der Suche nach den Semiten, den Anti-Semi und dann den Khasaren gelingt mir dank"The Jewish Encyclopedia" zwar ein kurzer Überblick über deren Geschichte:
".. Die Khasaren sind ein Volk türkischer Abstammung, deren Leben und Geschichte mit dem Entstehen der jüdischen Geschichte in Rußland verflochten ist. Aus der Türkei kommend waren die Khasaren eine Gruppe von Steppennomaden, deren Leben aus Plünderungen und Rachefeldzügen bestand..."
Weißt du Ursachen des oder kennst Quellen zu einem Antideutschtum?
Bei mir blockt wohl mehr als ein halbes Jahrhundert Geschichtsunverständnis - muss wohl dringend zu meinem Apotheker.
Gruß
Herbi
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Tempranillo
27.08.2003, 17:31
@ Herbi, dem Bremser
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Re: Ein Ausflug in die Bezirke antideutscher... |
-->Hallo Herbi,
>Interessant wäre m. E. die Verursacher des Antigermanismus zu benennen, wenn z. B. zu finden ist, dass
>".. verschiedene Quellen, die, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, zur Ausrottung des deutschen Volkes aufrufen - einen Holocaust an den Deutschen! Und vier davon 1919 und 1922. Also lange vor Adolf Hitlers Zeiten, dem Erscheinen von"Mein Kampf", der deutschen Judenverfolgung oder der Gründung der NSDAP...."
Die Ursachen des Antigermanismus zu finden, den man, wie Du schreibst, lange vor A.H. feststellen kann, wäre das nächste Problem.
So weit bin ich noch nicht. Mir ist von dem, was ich bis jetzt gefunden habe, noch ganz schwindlig.
Tempranillo
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Tempranillo
27.08.2003, 20:07
@ Baldur der Ketzer
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Re: Vielleicht ist es die Neuauflage des kalten Kriegs? |
-->Hallo Baldur,
>Eine Welt, in der solche Gepflogenheiten Alltag sind, ist keine freie, keine demokratische, keine ehrliche Welt.
>Sie hat zwar, betreffend Europa, keinen offnenen Krieg, aber erinnert doch sehr an Piratentum und Freibeuterei, an mittelalterliche Unterdrückung und mafiöse Schutzgelderpressung.
Meine Spekulation ginge in eine ähnliche Richtung: ob nach dem Ende des kalten Kriegs gegen die UdSSR dieser nicht seine unbemerkte Neuauflage erlebt?
Aber diesmal gegen ein anderes Land. Hätte den Vorteil, daß wir vieles völlig unangestrengt erklären könnten.
Wie wurde denn die UdSSR in die Knie gezwungen? Haben Wirtschaft und Finanzen - das Totrüsten - dabei nicht auch eine wesentliche Rolle gespielt?
Wie war das noch mit dem vorenthaltenen Friedensvertrag und der UN-Feindstaatenklausel? Würde sich alles bestens einfügen.
Tempranillo
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Uwe
28.08.2003, 06:39
@ Standing Bear
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Re: Stoiber ein Hochverräter? |
-->Hallo, Jan,
diese einzig ironisch gemeinte Frage als Überschrift zu wählen, wurde bei mir durch Deine, in meinen Augen unvergleichliche Art angeregt, politische Forderungen zu stellen, die entsprechend Deinem Rechtsempfinden, unausweichlich sein müßten, so jedenfalls mein Eindruck.
SB:[i] Korruption ist in der Politik gang und gäbe. Von daher wird es eine Regierung, die nur die Interessen des Volkes vertritt wohl nie geben. Aber heute sind sie wirklich meilenweit entfernt. Wer freiwillig so viele Kompetenzen an nicht gewählte Brüssler Bürokraten überträgt, macht sich für mich schon des Hochverrats schuldig. [/i]
SB:[i] Deutschland hat die Nachkriegsepoche eben NICHT hinter sich gelassen und die anderen Nationen wollen das auch nicht.[/i]
Eigentlich lebe ich lieber in einer Nachkriegsepoche als in einer Vorkriegs- oder gar Kriegsepoche, insofern sehe ich keinen Grund zur Eile, die Nachkriegsepoche zu beenden. Natürlich erkenne ich trotz des Vorsatzes, der mehr als Wortspiel zu verstehen sein soll, dass Du berechtigt die Normalität im Umgang mit der Vergangeheit von allen Seiten anmahnen willst.
SB:[i] Es war schon immer so, dass Deutschland die dominierende Macht in Mitte-West-Europa ist.[/i]
Welche Epochen sind in Deinem Sinn, wenn Du "Es war schon immer so,..." schreibst? Deutschland, als das Gebiet im Herzen Europas, das als 'Transitland' für so manche Interessenmacht diente (die 'Völkerwanderungszeit' fällt mir da als Begin ein), kann ich nur als"Flickenteppich" in der europäischen Geschichte erkennen, und damit wird der Nationenbegriff, bezogen auf Deutschland, so vollkommen atypisch im Vergleich zu anderen Nationalstaaten, ja sogar zur USA.
SB:[i] Aber mit Verträgen konnte man auch früher immer das Gleichgewicht wahren.[/i]
Welche Verträge hast Du hier im Sinn, Jan? Gehe ich von einem Deutschland nach den Gegebenheiten der zweiten Hälfte des 19.Jh. aus, so ist wohl festzustellen, dass es eben keine Verträge gab, die den Krieg 1870/71 verhindert hätten, zumal die jeweiligen Hegemonialinteressen der Nationalstaaten wohl 'ehrliche' Verträge, in dieser Zeit und der Folgezeit nicht ermöglichten, zielten sie doch eher auf Bündnisbildungen ab, um Luft zu schaffen, um die eigene Vormachtstellung ausbauen zu können und die einer dritten Seite zu schwächen.
SB:[i] Der Krieg diente dazu, uns ewig Schuld einzupflanzen und die Geschichte so zu verfälschen, dass die Schuld später von den Deutschen selber weitergetragen wird. Also ein Esel, der ohne zu hinterfragen seinen Büttel ewig schleppt. Keine Regierung hatte je den Mut, an diesem Zustand was zu ändern.</li>[/i]
Ist das, "...uns ewige Schuld einzupflanzen...", nicht vielmehr die Folge des verlorenen Kriegs für die Deutschen, als der Kreigsgrund? Kann sein, dass ich mich da nicht recht in Deine Denkweise hineinversetzen kann.
SB:[i] Natürlich geschahen Verbrechen und die müssen bestraft werden! Aber gleiches Recht für ALLE! Es drängt sich wirklich der Gedanke auf, dass unsere Zustand jetzt dem des Deutschen Reiches von 1919 ähnelt. Nur damals war das Land im Inneren nicht vom Feind besetzt. Damals hat man noch wirkliche Opposition und Rethorik gegen das Versailler Diktat gemacht.[/i]
Nein, ich meine die Situation 1919 ist nicht vergleichbar mit der Situation heute, wenn man die Situation von der militärischen und vertraglichen Seite betrachtet. Es gibt eben kein offensichtliches Pendant zum 'Versailler Vertrag', da man finanztechnisch andere Möglichkeiten nutzen konnte, die auf der westlichen Seite der Notwendigkeit des Zusammenhalts im beginnenden kalten Krieg gerechter wurden (Westdeutschland ging es wirtschaftlich besser, als den 'europäischen Siegern'). Es ergab sich auf den beiden Seiten des 'eisernen Vorhangs' jeweils die Situation, in der die jeweilige Hegemonialmacht 'Militärkolonien' unterhielten, die zur bündnistreu verpflichtet wurden, ohne anderweitige eigenständige Bündnisse untereinander eingehen zu können (Das Römische Imperium funktionierte wohl ähnlich in seiner Glanzzeit). Während in der BRD das militärische Engagement nicht abgefordert wurde, erfolgte die Vorlage dieses 'Endloswechsels' in der DDR sehr wohl.
Doch 'verschont' wurde die BRD nicht. Es hatte seine Preis, dass Adenauer die Anerkennung für die BRD erlangen konnte. Vielleicht war dies die größte 'Pokerpartie', bei der die 'junge' BRD nicht mithalten konnte, denn Adenauer war wohl klar, welchen Stellenwert die Bundesrepublik als"Bollwerk" gegen die Sowjet-Union einnahm, doch es gab eben eine verlorenen Krieg. Ist Adenauer deswegen Hochverrat vorzuwerfen?
SB:[i] Heute nehmen unsere Volksverräter jede Last und Beleidigung hin (man denke an Griechenland, wo heute noch angebliche Opfer von Massakern die BRD verklagen. Keiner erwähnt, dass vorher deutsche Soldaten ermordet worden! Racheaktionen gab es nicht ohne Vorgeschichte! Und wenn doch, dann wurden die Leute von der Militärgerichtsbarkeit strengstens bestraft).[/i]
Ich kann mich zu diesem Thema nicht eingehender äußern, da ich mich erst zur Sache erkundigen müsste, da ich diesen Fall nur beiläufig mitbekommen habe. Dennoch liest sich Deine Formulierung "Keiner erwähnt, dass vorher deutsche Soldaten ermordet wurden!", etwas seltsam, wenn man bedenkt, dass Krieg herrschte und in einem solchen wohl auf den beteiligten Seiten nicht nur Soldaten ermordet werden.
Im übrigen, wenngleich nicht für diesen Fall anwendbar, lieferst Du mit dem Hinweis auf die eigene Militärgerichtsbarkeit genau das Argument, das die USA für seine Soldaten in Anspruch nimmt, wenn sie die internationale Judikative für die eigenen Soldaten vor einem internationalen Gericht ablehnen, was in meinen Augen eben überheblich ist, wenn man gleichzeitig diesen Gerichtshof mit fordert.
SB:[i]<font color=red> Aus diesen Gründen sind für mich alle Regierungen nach 1948 in Ost und West des Hochverrates anzuklagen.</font> Es wird später auch mit Sicherheit geschehen.</li>[/i]
Es sind u.a. diese Sätze, die immer wieder in mir die Überzeugung hervorrufen, dass Du zwar gefestigt in Deinem Weltbild bist, jedoch auch nicht mit anderen Mitteln operieren willst, als mit denen, die die nutzen, die du ablehnst. Auf derartige 'Parolen' wollte ich meinen Hinweis verstanden wissen, als ich schrieb, dass man es nicht jedem Recht machen könne.
Aber bleiben wir bei Deiner Vorstellung des Hochverrats. Welches Recht ziehst Du heran, oder ist es Dein Empfinden, das Du dies forderst?
Ist Stoiber in Bayern der Prozess zu machen, da er doch als politischer 'Erbfolger' von Ludwig II., jenem König von Bayern, der für eine 'Hand voll' des 'Welfenschatzes' und einer 'Leitfigur Bismarck' Bayern an das Deutsche Reich (Kaiserwahl) unter Preußens Führung 'verkauft' hatte, auch heute noch nicht seine Austritt aus dem 'Verein' BRD und EU erklärt hat? Was ist mit all den anderen Regionen, die sich im Deutschen Reich wiederfanden? Sind ihre politischen Führer, nach Deiner Auslegung, in ihrem Land nicht dann auch Hochverräter, weil sie Kompetenzen an die Zentralregierung abgegeben haben?
Du erkennst vielleicht auch hier schon im Ansatz, dass die Deutsche Nation vielleicht doch kein so gutes Fundament für eine 'wirkliche freie' Regierung sein wird.
Dennoch folge ich Deinen Gedanken weiter, wo Du stichpunktartig Forderungen aufstellst, die m.E. diskussionswürdig sind und als Verhandlungspunkte anfänglich als Maximalforderungen wohl erhoben werden müssen, wenn man entschlossen ist, einen Konsens zu erreichen.
SB:[i] Eine freie deutsche Regierung hätte für mich folgendes zu veranlassen:[/i] ~ [i] Austritt aus Nato und Eu, neue Vertragsgebilde sind dann möglich, besonders auf wirtsch. Gebiet.</li>[/i]
Dies wird wohl einseitig im Falle der NATO, mit den entsprechenden Folgen, die man wohl meistern kann, möglich sein. Die 'Abwicklung’ ist eine Verhandlungssache, bei der mit entsprechenden Forderungen vom Gegenüber zu rechnen wär, auch wenn diese Seiten die NATO eigentlich gar nicht mehr so ernst nehmen (Einzelabkommen mit der Hegemonialmacht sind nun anscheinend für die USA bedeutend förderlicher für ihre Ziele; siehe Situationen der 'Verbündetenbindung' zum Irakkrieg: GB, E, I, P,.... - Türkei muss noch 'lernen').
Anders sieht es m.E. bei der EU aus. So sehr ich auch das entstandene Gebilde von Grund auf für reform-/erneuerungsbedürftig halte, damit die Idee der 'vereinten Staaten von Europas' vorangetrieben werden kann, so sehr zeigt mir doch das Interesse der US-Regierung direkte bzw. indirekte Einflussnahme zu gewinnen und/oder auszubauen, dass dieser Weg nicht der ungeeignetste ist, um Europa in der Weltwirtschaft nicht zu klein erscheinen zu lassen. Im Gegenteil, man läuft vielleicht sogar Gefahr der eigentliche 'Hochverräter' zu werden, indem man eine Region zur 'Beute' umfunktioniert.
Wenn Du Forderungen nach wirtschaftlichen Verträgen erhebst, die eine Regierung abschließen solle, dann interessiert mich, welche Funktion der Staat dabei übernehmen soll. Rechtsgrundlagen kann der Staat nur im eigenen Land schaffen. Darüber hinaus diente bisher der Staat nur als 'Ausfallbürge'.
~ SB:[i] Ausarbeitung einer deutschen Verfassung und Volksabstimmung</li>[/i]
Wer wird eingeladen? Und noch wichtiger: Wer wird kommen? Hier gebe ich zu bedenken, dass Du möglicherweise 'Bismarck’sche Mittel' einsetzen müsstest, um tatsächlich ein Gebiet zusammenfassen zu können, was von sich aus als Staat überlebensfähig ist.
~ SB:[i] Wiedereinführung deutschen Geldes</li>[/i]
Das würde sich wohl von selbst verstehen, doch welches 'Vertrauen' diesem Geld entgegen gebracht wird, wird davon abhängen, wie der vorherige Punkt erledigt werden kann.
~ SB:[i] Keine Zahlungen mehr an das Ausland (bes. für unsere angebl."Schuld", EU etc.)</li>[/i]
Die Zahlungen werden, sofern Du Konsens erzielen willst, nicht beendet sein, allenfalls könnte ich mir eine Verschiebung vorstellen. Der radikale Weg sei hier als unkalkulierbare Lösung nicht in die ernsthafte Erwägung einbezogen.
~ SB:[i] Nuklearbewaffnung</li>[/i]
Geht wohl nur im Bündnis (finanziell, entwicklungstechnisch und politisch). Schließe mich den Ausführungen von EUKLID an, ist also vielleicht als 'Berufskrankheit' anzuerkennen, dass wir darin nicht den Fortschritt sehen.
~ SB:[i] Bestehen auf ständigem UN-Sitz, Aufhebung der Feindstaatenklauseln etc.</li>[/i]
Wenn’s hilft.
~ SB:[i] ehrliche Aufarbeitung der Geschichte, Ã-ffnung aller Archive</li>[/i]
~ SB:[i] Bestehen auf Rückgabe der durch Siegermächte gestohlenen Akten</li>[/i]
Durchaus berechtigte Forderungen, wobei die Ã-ffnung aller Archive durchaus auch die Gefahr in sich birgt, die eigene Position zu schwächen.
~ SB:[i] Abschluß eines Friedensvertrages mit allen erforderlichen Regelungen</li>[/i]
Ein wirklich schwieriger Punkt, zumal nun auch bei Teilen der Alliierten des WK II nun Problem der Rechtsnachfolge zu klären sind und das Aufrechnen und Bewertung von Leistung, die als Reparationsleistungen zu werten sind, vermutlich bereits in unserem Land zur 'Zerreißprobe' werden kann.
Aber vielleicht befinden wir uns seit den 50er Jahren beim 'Abstottern', diesmal jedoch vermeintlich vertretbarer als im 'Versailler Vertrag', dessen Restforderungen ja nach dem WK II durchaus in der neuen Summe eingerechnet worden sin können.
~ SB:[i] Ausrichtung der Wirtschaft bes. gen Osten, d.h. Entwicklung und Zusammenarbeit bes. mit Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Kroation, Slovenien, Baltikum, Russland.</li>[/i]
Das ist wohl ein Punkt, der nur von einer Regierung beeinflusst werden kann, die Mittel hat, die Wirtschaft zu lenken, an sonsten ist jede Art von Reziprozität, die auf gleichartige Achtung beruht, wünschenswert.
~ SB:[i] Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Verglichen mit heute würde sich fast alles ändern.</li>[/i]
Jan, ich danke Dir aus reinem Eigeninteresse, dass Dir nicht mehr eingefallen ist [img][/img], aber natürlich auch für Deine Darstellungen.
Wir sind vielelicht einer Meinung, wenn ich feststelle, dass wir in diesem Rahmen nur Ideen als Diskussionsgrundlage skizzieren können, sodass es unangemessen wäre, in diesem Stadium umsetzbare Lösungsvorschläge in vollendeter Form zu präsentieren, egal wie gefestigt ein Weltbild ist.
Gruß,
Uwe
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Euklid
28.08.2003, 09:50
@ Uwe
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Re: Stoiber ein Hochverräter? |
-->Hallo Uwe
mein grundsätzlicher Gedanke in diesem Spiel geht davon aus daß man das was man mühsam aufgebaut hat nicht mit dem Hintern wieder umstoßen soll.
Eine Nuklearbewaffnung Deutschlands bringt zwar Vorteile daß man wieder besser poltern kann in internationalen Vehandlungen,jedoch den gewichtigeren Nachteil daß irgenwelche Spinner damit so umgehen wie ich mir das gar nicht wünschen will.
Deutschland sollte überhaupt nicht auf irgendwelche Machtspielchen innerhalb Europas eingehen weil man damit die Zahllast für die Bürger nur noch mehr vergrößert.Denn Macht bedeutet auch Einsatz finanzieller Mittel.
Und die müssen erarbeitet werden.
Es bringt den Bürgern gar nichts.
Ja es ist hochwahrscheinlich daß da noch hochkarätige Dokumente zum Vorschein kommen die eine Zahllast bis 2100 beinhalten.
Deutschland ist ein Furz auf der Weltkarte.
Nur mit der Einigung in Europa hat Europa eine Chance in der Welt eine bedeutende Rolle zu spielen.
Es muß nicht die bedeutendste sein die wir spielen.
Eine Nummer kleiner aber dafür feiner wäre doch die bessere Wahl.
Oder sollen wir uns um die Probleme der gesamten Welt kümmern?
Es genügt mir wenn wir diese bezahlen.Anders rum würden uns kümmern müssen und noch bezahlen.
Und warum soll ich einem amerikanischen Bürger wegen irgend etwas böse sein?
Wenn dann richtet sich mein Zorn sofern er da wäre nur einzig und allein gegen diese Administration die gerade am Wirken ist und meint alle Probleme dieser Welt mit Draufhauen regeln zu können.
Die Lektion wird wohl noch kommen.Das traurige ist aber daß amerikanische Bürger darunter leiden werden die Bush noch nicht mal gewählt haben.
Gruß EUKLID
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