Ralf Geller
28.08.2003, 11:01 |
Endlich: Steuer auf Kondome Thread gesperrt |
-->Heute in"Die Welt" Seite 1:
Steuer auf Kondome!
Generationenkrieg in Ã-sterreich: Die Regierung will die niedrige Geburtenrate bekämpfen
von Petra Stuiber
Wien - Besonders in den Sommermonaten, da jeder Flecken in Ã-sterreich seine eigenen Operettenfestspiele veranstaltet, muss auch die österreichische Politik darauf schauen, dass sie dem Unterhaltungsanspruch genügt. In diesem Jahr begann das politische Sommertheater stilecht im malerischen Tiroler Bergdorf Alpbach. Dort treffen sich jeden August Geistesgrößen aller Disziplinen, um über Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu diskutieren.
In diesem Jahr war die Sicherung der Renten ein großes Thema. Auf hohem Niveau debattierten die Experten, bis - ja, bis die Bundesministerin für Bildung und Wissenschaft in das Tiroler Idyll platzte. Elisabeth Gehrer (Ã-VP), von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel öffentlich"Liesl" genannt, konfrontiert mit Azubis, die auf der Straße stehen, und Jung-Akademikern, die keinen Job finden, gewährte der"Presse" ein Interview zum Thema. Ihre Generation, tönte die 61-Jährige, habe den Generationenvertrag erfüllt, indem sie genügend Kinder (sprich: Beitragszahler) geboren habe. Die heutige Jugend dagegen - fortpflanzungsunwillig bis dort hinaus."Statt von Party zu Party zu rauschen", so Gehrer, solle die"Fun-Generation" selbst für Nachwuchs sorgen - dann seien auch die Renten gesichert.
Ein Jodeln ging durch die Alpen und pflanzte sich fort bis nach Wien: Die Opposition verlangte eine Entschuldigung Gehrers bei der Jugend, auch die Ã-VP-Jugendsprecherin war"not amused". Animiert von so viel Wirbel, legte"Liesl" nach: Es dürfe nicht Lebensinhalt der Jungen sein,"einen Zweitwohnsitz in Lech am Arlberg oder auf Ibiza zu besitzen". Empörung. Schon wieder.
Im dritten Akt der Sommeroperette trat dann FPÃ--Jugendsprecher Johann Gudenus auf. Dieser, Spross eines kinderreichen altösterreichischen Adelsgeschlechts, machte einen konstruktiven Vorschlag: Die Steuern auf Verhütungsmittel sollten erhöht werden, meinte Gudenus und zog sich damit den Zorn der Kondomfirmen Olla und Blausiegel zu. Einzig die Frauen- und Familienministerin nahm das ganze Theater von der heiteren Seite: Sie warte ja auch sehnsüchtig auf Enkel, scherzte Maria Rauch-Kallat, nur leider werde die Fortpflanzung dadurch verzögert, dass ihre Tochter dem Zeit raubenden Beruf einer Pressesprecherin nachgehe - und zwar bei Kollegin"Liesl" Gehrer.
Artikel erschienen am 28. Aug 2003
Oops: Zu wenig Kinder? Gab's doch schon mal vor 500 Jahren das Problem und Verhütung gab's damals auch. Und wie wurde damals das Problem gelöst?
->Hexenverbrennungen!
Also: Poppen für die Rente! OHNE Gummi!
Viel Spass, Ralf
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Tofir
28.08.2003, 11:13
@ Ralf Geller
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Wachstum löst alle Probleme - leider wächst die Erde aber nicht mit...! |
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Tofir
28.08.2003, 11:17
@ Tofir
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Und auch dies führt zum gleichen Desaster |
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USA lockern Umweltregeln für Energiekonzerne
Zwei Wochen nach dem gigantischen Stromausfall in den USA hat die Regierung in Washington die Bestimmungen zur Luftreinhaltung für Energiekonzerne gelockert.
Nach Angaben der Umweltbehörde EPA gilt die neue Regelung für rund 17’000 Kraftwerke, Raffinerien und Fabriken, die mit Kohle betrieben werden. Sie dürfen nun modernisiert werden, ohne zugleich kostspielige neue Kontrollanlagen zur Überwachung der Emissionen einbauen zu müssen.
Ziel sei es, die Stromversorgung in den USA zu verbessern. Umweltschützer und Vertreter von Gesundheitsorganisationen legten scharfen Protest ein und kündigten an, die Neuregelung vor Gericht verhindern zu wollen.
Die Industrielobby begrüsste die Neuregelung, die in zehn Wochen in Kraft treten soll. «Die Amerikaner haben eine verlässliche Stromversorgung verdient», erklärte Thomas Kuhn, der Vorsitzende des Edison Electric Institute.
Die EPA betonte, die Betreiber müssten nach wie vor geltende Emissionsbestimmungen einhalten. Der Chef des Umweltschutzverbandes Sierra Club, Carl Pope, sagte hingegen, es sei völlig klar, dass die Luft nun mehr belastet werde. Die Bevölkerung werde stärker unter Asthma, saurem Regen und anderen Problemen zu leiden haben.
Quelle: Tages-Anzeiger Zürich Online
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Euklid
28.08.2003, 11:17
@ Tofir
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Nicht Wachstum mit Bestandserhalt verwechseln. |
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Euklid
28.08.2003, 11:22
@ Tofir
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Re: Und auch dies führt zum gleichen Desaster |
-->So langsam kommen mir Zweifel ob der Stromausfall mit rechten Dingen zugegangen ist.
Ein wunderbares Argument um jeden Scheißdreck in die Luft zu pesten.
Ja die USA spielt keinen Zahlemann und Söhne selbst wenn sie Millionen von Altreifen verbrennen würden.
Wir haben unterschrieben und zahlen ganz brav damit Amerika volle Pulle Dampf ablassen kann.
Das hat man doch wieder gut hingekriegt oder?
Gruß EUKLID
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Diogenes
28.08.2003, 14:29
@ Ralf Geller
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Tu felix Austria |
-->Wie schön, hier leben zu dürfen.
Nirgends gibt es solch tolle Schmierkomödien für's Steuergeld. Nirgendwo wird so humorvoll versagt. Selten wird Inkompetenz so operettenhaft praktiziert."Land der Erbsen, Land der Bohnen,...
Die niedrige Geburtenrate zeigt klar, daß die Familienpolitik der letzten 30 Jahre ein Schlag ins Wasser war. Aber es gibt eine gute Nachricht: die Scheidungsraten noch nie so hoch.
Oh, glücklich-lächerliches Ã-sterarm. Willst du etwas ruiniert haben, überlaß es der Politik. Willst du dabei Tränen lachen, gib' es nach Wien.
Verpfeift euch nach Sibierien und gebt mir meinen Kaiser wieder!
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Euklid
28.08.2003, 14:35
@ Diogenes
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Re: Tu felix Austria |
-->Hallo Diogenes
da auch die Frauen weniger geworden sind hilft eben irgendwann nur noch die Vielweiberei.
Schau Dir doch den Millionärsnarren mit Sybille Rauch an.
Dem muß doch mit seinem vielen Geld irgend etwas gefehlt haben.
Er hat scheinbar jetzt erst festgestellt daß es auch noch andere Dinge im Leben als Geld gibt.
Da brauchts bei mir keine Millionen denn die müßte mir doch glatt noch Geld geben damit ich ihn versenke.
Wie kann man sich so etwas auf den Hals laden?
Ob ihm vielleicht die Hose dank Viagra geplatzt ist [img][/img]
Gruß EUKLID
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