Dieter
29.10.2007, 14:40 |
Bevölkerungsentwicklung Thread gesperrt |
-->Hallo,
noch mal ein Beitrag zu Heinsohn und versch. Bevölkerungsentwicklungen:
Mitteleuropa hatte um 1700 ca. 120 Mill Einwohner, um 1914 waren es ca. 450 Millionen.
Wir haben hier also ein Bevölkerungswachstum bei knapp dem 4-fachen in 200 Jahren.
Von 1750 bis 1900 hatte sich dagegen die Weltbevölkerung nur verdoppelt von 800 auf 1650 Millionen, rechnet man dabei Europa heraus, dann haben wir in der Welt ein relativ niedriges Wachstum der Bevölkerung.
[img][/img]
Die Bevölkerungsexplosion in Europa zu diesem Zeitpunkt war recht ungewöhnlich und war nicht folgenlos.
Wie sieht es heute aus?
Wenn man den Zeitraum nach dem II. Weltkrieg betrachtet bis heute, also ca.60 Jahre dann haben wir den größten prozentualen Bevölkerungsanstieg im Bereich des westlichen Asiens, also Vorderasien, Arab. Halbinsel, bis Iran. Hier hat sich die Bevölkerung innerhalb der 60 Jahre vervierfacht. Keine andere Region der Welt kommt da heran.
Betrachtet man das männl. Durchschnittsalter in der Region, so unterscheidet sich dieses deutlichst von Europa.
Gaza-Streifen 15,9 Jahre
Westjordanland 18,4 Jahre
Jemen 16,6 Jahre
Syrien 20,9 Jahre
Jordanien 24,1 Jahre
Irak 19,9 Jahre
Iran 25,6 Jahre
Ägypten 23,9 Jahre
Saudi-Arabien 22,9 Jahre
dagegen sind die Türken schon fast alt
mit 28,4 Jahren Durchschnittsalter
Ver. Arab. Emirate 32,0 Jahre
Israel mit 29,1 Jahre
Im Vergleich dazu:
China: 32,7 Jahre
USA 35,3 Jahre
Deutschland 41,8 Jahre
Italien 41,1 Jahre
Japan 41,7 Jahre
Und das männl. Durchschnittsalter von ein paar anderen Regionen:
Afghanistan 17,6 Jahre
Tschad 16,3 Jahre
Mauretanien 16,8 Jahre
Pakistan 20,7 Jahre
Sudan 18,6 Jahre
Welche Probleme kommen da noch auf uns zu oder innerhalb der betr. Regionen?
Gruß Dieter
<ul> ~ Durchschnittsalter Link</ul>
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nereus
29.10.2007, 15:29
@ Dieter
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Re: Bevölkerungsentwicklung - Dieter |
-->Hallo Dieter!
Du schreibst: Die Bevölkerungsexplosion in Europa zu diesem Zeitpunkt war recht ungewöhnlich und war nicht folgenlos.
Was meinst Du konkret mit nicht folgenlos?
Willst Du auf die europäischen Kriege in jener Zeit hinaus?
Dann nenne bitte einen Krieg, der vor allem deshalb geführt worden war, weil die Anzahl der jungen Männer extrem zunahm.
Wie sieht es heute aus?
Wenn man den Zeitraum nach dem II. Weltkrieg betrachtet bis heute, also ca.60 Jahre dann haben wir den größten prozentualen Bevölkerungsanstieg im Bereich des westlichen Asiens, also Vorderasien, Arab. Halbinsel, bis Iran. Hier hat sich die Bevölkerung innerhalb der 60 Jahre vervierfacht.
Das kann man kaum leugnen.
Betrachtet man das männl. Durchschnittsalter in der Region, so unterscheidet sich dieses deutlichst von Europa.
Ja, und nun?
Gaza-Streifen 15,9 Jahre
Westjordanland 18,4 Jahre
Jemen 16,6 Jahre
..
dagegen sind die Türken schon fast alt..
Im Vergleich dazu: China: 32,7 Jahre, USA 35,3 Jahre..
Ach ja, die USA, der Kriegstreiber der letzten 50 Jahre schlechthin.
Wie paßt das denn mit der Youth-Bulge-Theorie zusammen?
Und das männl. Durchschnittsalter von ein paar anderen Regionen:
Afghanistan 17,6 Jahre
Tschad 16,3 Jahre
Mauretanien 16,8 Jahre
Pakistan 20,7 Jahre
Sudan 18,6 Jahre
Ist Dir schon mal aufgefallen, daß dieses Durchschnittsalter auch etwas mit der Lebenserwartung zu tun haben könnte.
Auf diesem Bild: [img][/img]
kann man sehr schön ersehen, wo man höchstens 60, 55 oder nur 50 Jahre alt wird.
Das beeinflußt bei der extrem Nachwuchsrate natürlich auch Deine Zahlen
Welche Probleme kommen da noch auf uns zu oder innerhalb der betr. Regionen?
In dem wir Afrika und Asien die Hilfe und den Respekt zuteil werden lassen, den wir Ihnen schulden.
Wir Deutschen müssen uns dabei relativ wenig ins Hemd machen.
Zahltag ist erst einmal für United Kingdom oder die Grande Nation, die Amis sowieso u.a. angesagt.
mfG
nereus
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alberich
29.10.2007, 23:02
@ nereus
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Re: Bevölkerungsentwicklung - Nereus |
-->Moinmoin nereus,
ich habe den Eindruck, daß Du den Heinsohn nochmals lesen solltest.
Er schreibt nicht davon, daß
- Kriege deshalb geführt wurden, weil die Anzahl der jungen Männer extrem zunahm
- Kriege nur dann geführt werden, wenn eine übergroße Anzahl junger Männer zur Verfügung stehen (Dein Bsp. USA)
Sondern er vertritt die These, daß
es bei überzähligen jungen Männern so gut wie immer zu blutigen Invasionen und zur Schaffung und Zerstörung von Reichen kommt.
D.h. erst die 'überzähligen' Menschenmassen (Voraussetzung) erlauben es den jeweils Herrschenden oder ideologisch Mächtigen (Prediger) Ziele mittels Krieg (Folge)ins Auge zu fassen, die ansonsten mangels willigem Personal nicht einmal denkbar wären.
gruß
alberich
<ul> ~ den Heinsohn gibt es als kostenloses Ebook</ul>
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Dieter
30.10.2007, 00:49
@ nereus
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Re: Bevölkerungsentwicklung - Dieter |
-->Hallo Nereus,
>Hallo Dieter!
>Du schreibst: Die Bevölkerungsexplosion in Europa zu diesem Zeitpunkt war recht ungewöhnlich und war nicht folgenlos.
>Was meinst Du konkret mit nicht folgenlos?
>Willst Du auf die europäischen Kriege in jener Zeit hinaus?
>Dann nenne bitte einen Krieg, der vor allem deshalb geführt worden war, weil die Anzahl der jungen Männer extrem zunahm.
----Natürlich sehe ich einen Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung in Europa und Weltkriegen zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Kausalität ist andersherum als Du sie gerne abfragst. Ich bin davon überzeugt, daß es die Weltkriege ohne die Bevölkerungsexplosion in Europa nicht gegeben hätte.
> Wie sieht es heute aus?
>Wenn man den Zeitraum nach dem II. Weltkrieg betrachtet bis heute, also ca.60 Jahre dann haben wir den größten prozentualen Bevölkerungsanstieg im Bereich des westlichen Asiens, also Vorderasien, Arab. Halbinsel, bis Iran. Hier hat sich die Bevölkerung innerhalb der 60 Jahre vervierfacht.
>Das kann man kaum leugnen.
> Betrachtet man das männl. Durchschnittsalter in der Region, so unterscheidet sich dieses deutlichst von Europa.
>Ja, und nun?
Damit drücke ich nur aus, daß in dem Raum die idealsten Grundvoraussetzungen für die Entstehung eines überregionalen Krieges bestehen, zumal aufgrund guter Ã-leinnahmen eine passable Rüstung stattfindet und, und und.....und die eigentliche Frage vermutlich lautet: Wer mit wem und gegen wen und wer mischt sonst noch so mit -aber das ist ja nichts neues.
> Gaza-Streifen 15,9 Jahre
>Westjordanland 18,4 Jahre
>Jemen 16,6 Jahre
>..
>dagegen sind die Türken schon fast alt..
>Im Vergleich dazu: China: 32,7 Jahre, USA 35,3 Jahre..
>Ach ja, die USA, der Kriegstreiber der letzten 50 Jahre schlechthin.
>Wie paßt das denn mit der Youth-Bulge-Theorie zusammen?
> Und das männl. Durchschnittsalter von ein paar anderen Regionen:
>Afghanistan 17,6 Jahre
>Tschad 16,3 Jahre
>Mauretanien 16,8 Jahre
>Pakistan 20,7 Jahre
>Sudan 18,6 Jahre
>Ist Dir schon mal aufgefallen, daß dieses Durchschnittsalter auch etwas mit der Lebenserwartung zu tun haben könnte.
----schon, in dem Link, den ich im Vorposting genannt hatte, konnte man auch die Lebenserwartung abfragen. Die war in den arab. Ländern gar nicht mal so schlecht, im Mittel vielleicht 10Jahre niedriger als in Mittel/Südeuropa.
Gruß Dieter
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Dieter
30.10.2007, 01:02
@ nereus
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Nachtrag |
--> USA 35,3 Jahre.. [/i]
>Ach ja, die USA, der Kriegstreiber der letzten 50 Jahre schlechthin.
>Wie paßt das denn mit der Youth-Bulge-Theorie zusammen?
Was machen denn die Amis, die ersetzen den fehlenden Überschuß an jungen Männern durch Technik. Wenn es Ernst wird und zu viele draufgehen, dann heißt es doch Kapitulation. Die Bevölkerung macht das nicht mit. Es ist ein Unterschied, ob eine Mutter den 7. Sohn im Krieg verliert oder den einzigen.
Oder letztens erst gelesen,wer zur Army geht, kann unproblematisch eingebürgert werden - das selbe Problem für eine Kriegspartei.
- oder schau Dir die Scharia an, die ist eigentlich so gestaltet, daß immer genug moslemische Söhne zur"Verteidigung" des Gottesstaates vorhanden sind. - oder parallel dazu die kirchlich-katholischen Regelungen zur Ehe und Sexulität. Eigentlich auch so entstanden, daß die Fürsten/Kirchenfürsten genug Bevölkerungswachstum zur Mehrung ihrer Feudalinteressen und Kriegsgelüste hatten.
Gruß Dieter
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nereus
30.10.2007, 08:07
@ alberich
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Re: Bevölkerungsentwicklung - alberich |
-->Hallo alberich!
Du schreibst: .. D.h. erst die 'überzähligen' Menschenmassen (Voraussetzung) erlauben es den jeweils Herrschenden oder ideologisch Mächtigen (Prediger) Ziele mittels Krieg (Folge)ins Auge zu fassen, die ansonsten mangels willigem Personal nicht einmal denkbar wären.
Das glaube ich schon verstanden zu haben, auch wenn es in der Diskussion mit Dieter möglicherweise ein wenig anders rüber kam.
Nur, was ist das denn das für eine Argumentation?
Die Lust auf Krieg und Zerstörung wird nicht bei der Macht und den Trägern derselben festgemacht, sondern an der Bevölkerungsexplosion, die ich andererseits als keineswegs unproblematisch betrachte, z.B. Mega-Städte, Versorgungs- und Infrastrukturprobleme, Epidemien, Hungersnöte, Umweltzerstörung usw..
Allerdings wird in diesem Fall ein Problem zur perfiden Rechtfertigung eines anderen herangezogen.
Da könnte man z.B. auch behaupten, die Entdeckung der Kernfusion ist schuld daran, daß in Japan zwei Atombomben abgeworfen wurden oder der Juwelier hatte so unverschämt viel kostbaren Schmuck in der Auslage, daß der Maskierte einfach nicht an sich halten konnte und kräftig zulangte.
Nicht die Täter oder Auftraggeber des Verbrechens geraten ins Visier sondern die Umstände.
Ich sehe schon den blutrünstigen Diktator vor dem Tribunal in Den Haag bei seinen letzten Worten, die ihm das Gericht zubilligt:
Ja, wenn ich nicht so viele junge Männer im Land gehabt hätte.. dann wäre alles ganz anders gekommen.
Dann hat es der Gröfaz ja absolut richtig gemacht und die vielen Hunderttausend Fremdarbeiter produktiv im Dritten Reich zur Arbeit gezwungen.
Was hätte er denn sonst mit dem ganzen überschüssigen Menschenmaterial aus den besetzten Staaten anfangen sollen?
Das ist Mafia-Argumentation, die z.B. auch selbstgefällig meint, wer nicht betrügt ist selber schuld.
mfG
nereus
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nereus
30.10.2007, 08:31
@ Dieter
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Re: Bevölkerungsentwicklung - Dieter |
-->Hallo Dieter!
Du schreibst: Natürlich sehe ich einen Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung in Europa und Weltkriegen zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Kausalität ist andersherum als Du sie gerne abfragst. Ich bin davon überzeugt, daß es die Weltkriege ohne die Bevölkerungsexplosion in Europa nicht gegeben hätte.
Das darf doch alles nicht wirklich wahr sein.
Die Bevölkerungszunahmen sind bei Dir wirklich DER Grund, für die verheerenden Kriege der letzten Jahrhunderte.
Lassen sich dann blutige Stammesfehden in Zentralafrika, auf Borneo oder im Regenwald des Amazonas auch auf die überschüssigen Menschenmassen zurückführen?
Wann dürfen wir denn nach dieser Logik eine friedliche Welt erwarten?
Aber ich habe schon verstanden.
Die Muslime und Afrikaner haben nun mal die Arschkarte gezogen.
Weil die sich wie die Kaninchen vermehren, müssen wir jetzt nur noch auf einen religiösen Fanatiker, der die Massen bewegt, warten.
Das es historisch so sein MUSS hat ein blitzgescheiter Professor aus Bremen stringent nachgewiesen.
Da wäre es doch am besten, wir warten nicht auf das nächste Milliarden Asiaten, sondern wir liefern den Religionsführer gleich mit, der jahrelang und gut versorgt und bestens ausgebildet im Exil schmorte, dann können wir gleich JETZT ordentlich Geld verdienen und ein paar neue Waffen testen.
mfG
nereus
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Mephistopheles
30.10.2007, 09:36
@ nereus
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Re: Bevölkerungsentwicklung - Dieter |
-->>Hallo Dieter!
>Du schreibst: Natürlich sehe ich einen Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung in Europa und Weltkriegen zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Kausalität ist andersherum als Du sie gerne abfragst. Ich bin davon überzeugt, daß es die Weltkriege ohne die Bevölkerungsexplosion in Europa nicht gegeben hätte.
>Das darf doch alles nicht wirklich wahr sein.
>Die Bevölkerungszunahmen sind bei Dir wirklich DER Grund, für die verheerenden Kriege der letzten Jahrhunderte.
>Lassen sich dann blutige Stammesfehden in Zentralafrika, auf Borneo oder im Regenwald des Amazonas auch auf die überschüssigen Menschenmassen zurückführen?
Ja. Du mußt nur den Begriff"überschüssigen Menschenmassen" entsprechend den jeweiligen Verhältnissen relativieren.
Unter den Bedingungen des Wildbeutertums gab es diese in Amazonien, Neuseeland und bei den Inuit.
Bei den Nomaden traten sie auf bei den Mongolen (Mongoleneinfälle), nachdem sich die Bevölkerung unter mittelalterlich günstigen klimatischen Bedingungen (also die Bedingungen, die heutzutage unter"Klimakatastrophe" subsumiert werden) ungewöhnlich vermehren konnte.
Bei den Subsistenzagrariern traten die"überschüssigen Menschenmassen", für die unter den damaligen Bedingungen kein Grund und Boden vorhanden war auf unter den mittelalterlichen Europäern (Kreuzzüge, Wikingerinfälle) und den afrikanern, weil sich bei weitem nicht alle Gebiete für Agrarwirtschaft eigneten.
Keine"überschüssigen Menschenmassen" treten auf, oder zumindest nicht in dem Umfang, in dem dies in einer reinen Agrarwirtschaft zu erwarten wäre, in Phasen der Industrialisierung wie in Deutschland nach dem WK II, wo jeder Bauer, der seine Landwirtschaft wegen Unrentabilität aufgeben musste, einen Arbeitsplatz in der Industrie fand oder gegenwärtig in China.
Kein Youth bulge trat auf in USA, bzw. wurde intern gelöst: Go west, young man! und Industrialisierung.
Deutschland und Russland haben ihre"überschüssigen Menschenmassen" aufgrund der Bevölkerungsexplosion des 19. Jhd. entsorgt in 2 Weltkriegen, Russland noch zusätzlich durch den Archipel Gulag, Russland hatte vor der Oktoberrevolution das stärkste Bevölkerungswachstum weltweit, gefolgt von Deutschland)
Seitdem sind sowohl Deutschland wie Russland friedliche Länder, Russland sogar so friedlich, dass sie lieber den Zerfall ihres Imperiums als einen nochmaligen Krieg riskierten.
>Wann dürfen wir denn nach dieser Logik eine friedliche Welt erwarten?
Wenn es dir gelingt, die Anzahl der Menschen auf die Menge zu reduzieren, für die der Planet >naturgegeben< entsprechende Ressourcen vorrätig hält, das dürfte bei etwa (hoch geschätzt) 40-50 Mio Bewohnern liegen - weltweit.
Bis dahin gilt: Die Arschkarte für die Friedfertigen!
Die müsen den Kopf beugen bis auf den boden und den Arsch in den Himmel recken
>Aber ich habe schon verstanden.
>Die Muslime und Afrikaner haben nun mal die Arschkarte gezogen.
Richtig. Sie haben den Koran und wir die Aufklärung.
Aber keine Sorge, die Bemühungen lassen nicht nach, Aufklärung durch"Releigiöse Erneuerung" zu ersetzen.
Übrigens auch bei den Römern. Das dekadente Rom ging erst unter, als die Röner selbst christlich wurden und keine Mühe scheuten, die Germanen zu christianisieren
>Weil die sich wie die Kaninchen vermehren, müssen wir jetzt nur noch auf einen religiösen Fanatiker, der die Massen bewegt, warten.
>Das es historisch so sein MUSS hat ein blitzgescheiter Professor aus Bremen stringent nachgewiesen.
>Da wäre es doch am besten, wir warten nicht auf das nächste Milliarden Asiaten, sondern wir liefern den Religionsführer gleich mit, der jahrelang und gut versorgt und bestens ausgebildet im Exil schmorte, dann können wir gleich JETZT ordentlich Geld verdienen und ein paar neue Waffen testen.
So schlau glaubten schon die Rönmer zu sein. Arminius,"Herrmann der Cherusker" wurde in einem Römerlager ausgebildet und später liesen die Römer die Germanen ins Land, wiesen ihnen Ackerland zu und ließen die Grenzkriege gegen die Germanen von eben diesen Germanen führen.
Das Ergebnis ist bekannt.
Aber zum Glück lernt nie jemand etwas aus der Ge´chichte, nicht wahr, Nereus?
Gruß Mephistopheles
>mfG
>nereus
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Dieter
30.10.2007, 11:12
@ nereus
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Re: Bevölkerungsentwicklung - Dieter |
-->>Die Bevölkerungszunahmen sind bei Dir wirklich DER Grund, für die verheerenden Kriege der letzten Jahrhunderte.
Hallo nereus,
Ich weiß, Du und die Systempresse mag meinen Gedanken nicht.
Auslöser ist selbverständlich etwas anderes, insofern sind die Bevölkerungs-Explosionen nicht der Grund, sondern eine der wichtigsten Voraussetzungen, oder letztenendes dann doch der Grund im Hintergrund.
Es ist wie eine große Tafel, wenn jemand ruft:"Es ist angerichtet!". Dann kann man schauen, wer denn alles platznimmt und wer wem die guten Stücke vom Braten vor der Nase wegschnappt, vor allem unter dem Aspekt, wenn man sieht, daß nicht alle nur Kartoffeln und Wasser wollen.
Gruß Dieter
PS: Buchtip: Jesus und Mohammed, erstaunliche Unterschiede und überraschende Ähnlichkeiten von Mark A. Gabriel, Resch Verlag
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