JoBar
01.11.2007, 20:27 |
Im Multi-Kulti-Paradies hört man nix. Ists das Zischen des Überdruck-Ventils? Thread gesperrt |
-->Oder kommt da etwas aus sich urplötzlich neu bildenden Rissen im Dampfkessel??
In der NZZ stand schon vor zwei Tagen was dazu.
Schon zwei Tage später erfahren auch die Ã-sis etwas von"fremdenfeindlichen Entwicklungen" ;) beim direkten südlichen Nachbarn.
Und der deutsche Michel?
Wird wohl wieder einmal von den Medien vor"schlimmen Dingen" zwangsverschont
Italien lässt EU-Bürger abschieben
Gewaltverbrechen eines jungen Rumänen in Rom hatte zu Sondersitzung des Ministerrats geführt
Ein 24-jähriger Rom hatte eine 57-Jährige überfallen, vergewaltigt und das bewusstlose Opfer über eine Böschung geworfen. Wenige Stunden nach beginn der Sitzung genehmigte der Ministerrat ein Gesetzesdekret, das den Präfekten die sofortige Abschiebung von EU-Bürgern erlaubt.
Roms Bürgermeister Walter Veltroni hatte Premier Prodi zu sofortigen Maßnahmen aufgefordert. Veltroni forderte ein Einschreiten der EU: "Es ist untragbar, dass ein Land einfach die Schleusen öffnet und einen Staat ohne jede Kontrolle mit Immigranten überflutet." Rom sei bis vor kurzem die sicherste Großstadt Europas gewesen, sagte Veltroni."Wir sind nicht weiter bereit, die brutalen Gewalttaten der Rumänen zu dulden."
In den Statistiken liegen Rumänen bei Gewaltverbrechen und Zuhälterei an der Spitze. Die Rumänen stellen in Italien mit fast 600.000 Immigranten den größten Ausländeranteil. (Gerhard Mumelter aus Rom/DER STANDARD - Printausgabe, 2.11.2007)
Von hier http://derstandard.at/?id=3095953
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JoBar
01.11.2007, 20:43
@ JoBar
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Re: Lesehilfe: Die"Rumänen"... |
-->sind... um es in Baldur-Sprech zu formulieren... also... die gehören zu dem Volk, wo die Frauen so bunte Röcke tragen
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sensortimecom
01.11.2007, 21:48
@ JoBar
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Ã-sterreichs Bevölkerung soll bis 2050 auf 9,5 Mill. steigen |
-->Da der Anteil der gebürtigen Ã-sterreicher mit deutscher Muttersprache schon seit Jahren sinkt (der Ã-sterreicher ist zu feige, angesichts der dramatischen Wirtschaftssituation ausreichend Kinder zu produzieren), soll mit Zuwanderung aus den Ost-EU-Ländern (vor allem Rumänien, Slowakei und Bulgarien) nachgeholfen werden, um die"Renten und den sozialen Wohlstand zu sichern".
"Zugewinn durch Einwanderung" heißt das Zauberwort, das uns der ORF kürzlich schmackhaft machte...
Ich lerne bereits spanisch.
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JoBar
01.11.2007, 23:07
@ sensortimecom
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Re: Ã-sterreichs.. Wenn nun aber selbst dort über Probleme berichtet wird... |
-->... und in Deutschland nur eisern verschwiegen bzw. unter den Teppich gekehrt wird... was sagt uns das???
Aus meinen Italien-Reisen weiß ich, daß sich, natürlich nach einiger Aufwärmzeit, die Italiener doch ziemlich aufgeschlossen zeigten. Und wenn denen dennoch der Kragen platzt, dann läuft da etwas verdammt schief, oder?
> soll mit Zuwanderung aus den Ost-EU-Ländern (vor allem Rumänien, Slowakei und Bulgarien) nachgeholfen werden, um die"Renten und den sozialen Wohlstand zu sichern".
>"Zugewinn durch Einwanderung" heißt das Zauberwort, das uns der ORF kürzlich schmackhaft machte...
Die"genialen" Schöpfer dieser Strategien hätten vieleicht besser vorher die Herkunftsorte der vermeintlichen"multikulturellen Bereicherungen" besuchen sollen!
Seitdem ich die Außenbezirke von Moskau und St. Petersburg bzw. auf dem flachen russischen Land Städte wie zB Vieliky Novgorod besuchte, verstehe ich weshalb es dermaßen viele Probleme mit Rußland-"Deutschen" gibt.
Um es zu verdeutlichen: Stell Dir vor Du gehts durch die örtliche Hauptgeschäftstraße - und zwei von drei die Dir entgegen kommen haben eine Bier-Flasche oder -Dose in der Hand; manchmal auch Mama und Papa samt Kind im Buggy.
Oder Du gehst am frühen Nachmittag durch einen Park - und Grüppchen von Alten oder Jungen(!!) sitzen da, reden miteinander - und natürlich wieder mit Bierflasche in der Hand bzw. am Hals.
Erkenntnisreich ist auch ein Besuch der dortigen Wohnsilos: Niemand ist für absolut nichts verantwortlich!
Man lernt wohl im"Kommunismus", daß die Obrigkeit sich um Häuser, soziales Netz, usw. usw. kümmert und nur sie dafür verantwortlich ist. Deshalb hat dort wohl jederman ganz tief verinnerlicht:"Weshalb sollte ich mich für irgendwas verantwortlich fühlen oder auf irgendjemand Rücksicht nehmen?"
Und diese Einstellung erlebt man dann leider mit Russen ( bis auf die wenigen weißen Raben ;) ) weltweit; ob am Flughafen, im 5-Sterne-Hotel, auf dem Kreuzfahrtschiff... oder eben als kulturelle Bereicherung im Doof-Michel-Land.
Eine kanadische Lehrerin berichtetete mir, daß Kanada die allergrößten Probleme mit russischen Einwanderern hätte.
Sogar ein Rabbi in Jerusalem beklagte gesprächsweise, daß die vielen Jahre des"Kommunismus" die Seele der russischen Juden vollkommen zerstört habe.
>Ich lerne bereits spanisch.
Spar Dir dir Mühe!
Schau Dir zuerst einmal die Auswirkungen der spanischen Immobilien-Blase an ( ich empfehle eine Fahrt von Malaga nach Marbella ).
Und schau Dir auch die Folgen der dortigen sozialen Verrottungan, zB. in Madrid. Bevor ich Madrid besuchte, hielt ich den Stadtteil"La Rose" von Marseille für das Allerschlimmste - ich mußte mich leider revidieren.
"Aber nun genug erzählt Väterchen Franz!"
Ja, ja, nur noch eins: Nichts ist so erkenntnisreich über sich selbst, wie das Bereisen fremder Länder mit weit geöffneten Augen.
Grüße
J
PS Es gibt wirklich günstige Flüge nach fast überall hin - einfach Buchen!
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klingonenjoerg
02.11.2007, 01:17
@ JoBar
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Immer schoen locker bleiben, liebe Landsleute... |
-->Wir haben derzeit das laengste stabile Regime in Deutschland seit Menschengedenken. Gleichzeitig ist Deutschland"rassisch durchmischt" wie nie zuvor seit der Voelkerwanderung. Ausserdem haben wir mehr Freiheiten als unter jeder"voelkisch-deutschen" Regierung bevor.
Das wuerde mir mal zu denken geben, wenn ich mich immer ueber multi-kulti beschwere.
Gruesse,
Joerg
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Clarius
02.11.2007, 01:33
@ klingonenjoerg
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Re: Immer schoen locker bleiben, liebe Landsleute...-Genau |
-->>Wir haben derzeit das laengste stabile Regime in Deutschland seit Menschengedenken. Gleichzeitig ist Deutschland"rassisch durchmischt" wie nie zuvor seit der Voelkerwanderung. Ausserdem haben wir mehr Freiheiten als unter jeder"voelkisch-deutschen" Regierung bevor.
>Das wuerde mir mal zu denken geben, wenn ich mich immer ueber multi-kulti beschwere.
>Gruesse,
>Joerg
Richtig Joerg,
ich denke auch, die Sklaven, die durch ihrer Hände Arbeit dafür sorgen, dass deine"rassische Durchmischung" fortgeführt werden kann und dass ihr (wer seid eigentlich ihr im Gegensatz zu uns?) mehr Freiheiten - hää? Was? Momentmal? Wer bist denn du und wer sind wir?
Clarius????
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klingonenjoerg
02.11.2007, 04:00
@ Clarius
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Re: Immer schoen locker bleiben, liebe Landsleute...-Genau |
-->Clarius,
Ich wollte sagen: bunter und durchmischter ist freier und zugleich stabiler als monorassisch jemals war. Ergo die Schussfolgerung, dass die Einwanderung nach Deutschland positiv ist. Daher koennen wir alle schoen locker bleiben und muessen uns nicht von solchen Sensationsartikeln ins Bockshorn jagen lassen.
Man koennte sicherlich darueber diskutieren wie man die Einwanderung besser steuert (sprich: Hoeherqualifizierte). Weniger Zuwanderung halte ich aber fuer kontraproduktiv.
Gruesse, Joerg
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nereus
02.11.2007, 08:41
@ JoBar
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Re: Wenn nun aber selbst dort über Probleme berichtet wird... - JoBar |
-->Hallo JoBar!
Herzlichen Dank für Deine Zustandsbeschreibung der russischen Realität.
Ich war zwar noch nicht dort, habe mir aber schon zu DDR-Zeiten immer wieder davon berichten lassen.
Ich erinnere mich auch an die desaströse medizinische Versorgung beim Anschlag auf das Musical-Theater, wo es z.T. Stunden dauerte bis man in die Pötte kam.
Genau das, was Du so anschaulich geschildert hast, sollte bei der Betrachtung Rußlands und seinem Weg durch die Zeiten immer berücksichtigt werden.
Dann kann man auch ersehen vor welcher immensen Aufgabe ein Mann wie Putin eigentlich steht.
Die allgegenwärtig Korruption kann er niemals in den Griff kriegen, das ist viel eher eine Aufgabe für mindestens zwei Generationen, falls sie überhaupt lösbar sein sollte.
Übrigens, wenn man in Polen auf’s Land fährt, kommen einem auch die Bierflaschen mit ihren Haltern und deren glasigen Blicken entgegen.
Zu denen würde ich gerne mal unsere vielen überflüssigen Politiker schicken.
Man lernt wohl im"Kommunismus", daß die Obrigkeit sich um Häuser, soziales Netz, usw. usw. kümmert und nur sie dafür verantwortlich ist. Deshalb hat dort wohl jederman ganz tief verinnerlicht:"Weshalb sollte ich mich für irgendwas verantwortlich fühlen oder auf irgend jemand Rücksicht nehmen?"
Das ist genau der Punkt!
Und hier kann man auch sehr schön praktisch durchexerzieren, von wo WIRKLICH der Anschub einer florierenden Wirtschaft kommt.
Wenn die Russen, den inzwischen im Niedergang befindlichen preußischen Geist besäßen,
würden die über den Rest der Welt nur noch lachen.
Nicht umsonst ließ die deutsch stämmige Katharina die II. etwa vierhunderttausend deutsche Bauern an der Wolga siedeln.
Die Russen sind sicher nicht blöder als wir, aber die Umstände müssen ebenso berücksichtigt werden.
In der DDR konnte man das ja auch hinreichend genug studieren.
mfG
nereus
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prinz_eisenherz
02.11.2007, 08:51
@ klingonenjoerg
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Genau. Ein wenig genauer wäre schön. |
-->Hallo,
## Ich wollte sagen: bunter und durchmischter ist freier und zugleich stabiler als monorassisch jemals war. Ergo die Schußfolgerung, daß die Einwanderung nach Deutschland positiv ist.##
## Man könnte sicherlich darüber diskutieren wie man die Einwanderung besser steuert (sprich: Höherqualifizierte).##
Das Erste, da gebe ich dir vorbehaltlos recht.
Aber dein zweiter Hinweis, der ist nicht nur zu diskutieren, der folgt zwingend aus deiner ersten Forderung, ansonsten werden alle positiven Begleiterscheinungen einer Zuwanderung in Konflikten und Aggressionen enden. Mal klein, als zermürbender Dauerzustand im Zusammenleben, aber auch mal scheußlich brutal in Einzelfällen, mit Gewaltanwendung von beiden Seiten.
Alle die guten Willens sind Fremde aufzunehmen und zu begrüßen, die sollten sich jedoch nicht davor drücken zu akzeptieren:
Fremde, Zugereiste aus einer anderen Kultur heraus, mit einer anderen Hautfarbe, in eine andere Kultur hinein verursachen bei den Einheimischen immer Angst und Ablehnung, nagen an dem was wir Menschen immer anstreben, der Sicherheit für uns. Schaue etwas tiefer in dich selbst hinein und du wirst es bemerken, immer.
Und deine zweite Vorrausetzung, die ist eben das große Tabu bei den Entscheidungsträgern, vermieden aus Schutz gegen die Selbstschußanlagen in den Medien und aus unreflektiertem Idealismus heraus.
Und damit sind wir wieder bei der Eingangsfrage dieses Fadens angelangt und sind genauso ratlos wie zuvor.
bis denne
eisenherz
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Wikinger
02.11.2007, 09:37
@ prinz_eisenherz
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Langanhaltende Regime |
-->Soso, Multikulti ist also Stabilität. Stabilität durch was?
Stabilität durch Wandel oder eher Stabilität durch Abschaffung des deutschen Volkes?
Und das mit den Freiheiten ist so eine Sache. Die meisten Freiheiten haben diejenigen, welche nach der (hier inoffiziösen) Staatsreligion leben.
Alle anderen, welche wirkliche Volksentscheide und wenig Bürokratie wollen, haben in Ihrem freiestem Land was jemals auf deutscher Scholle existierte, nichts zu lachen.
Und die wirkliche Geschichte, die, welche nicht in den Geschichtsbüchern steht, was ist mit der?
Oder glauben Sie wirklich Herrn G. Knopp mit seiner Geschichtsstunde für...?
Würde es die Briten und die US-Amerikaner mit ihrem multikulturellem Hort der Stabilität nicht geben, die Welt hätte weder den ersten noch den zweiten dreißigjährigen Krieg erlebt.
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Mephistopheles
02.11.2007, 10:15
@ klingonenjoerg
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Re: Falsch! |
-->>Man koennte sicherlich darueber diskutieren wie man die Einwanderung besser steuert (sprich: Hoeherqualifizierte). Weniger Zuwanderung halte ich aber fuer kontraproduktiv.
>Gruesse, Joerg
Richtig müsste es heißen:
Man hätte vor 30 Jahren darueber diskutieren sollen, wie man die Einwanderung besser steuert (sprich: Hoeherqualifizierte).
Man hat aber nicht darüber diskutiert und jetzt haben wir sie eben im Land.
Jetzt Diskussionen von vor 30 Jahren nachzuholen ist sinnlos.
Gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Repatriieren, auch die hierzulande Geborenen oder
2. Sozialstaat aufgeben.
Sozialstaat funktioniert nur bei einer weitgehend homogenen Bevölkerung, die sich ausreichend reproduziert.
Multikultur und Sozialstat ist eine condradiktio in adjekto und führt dazu, dass nur noch die Doofen einbezahlen.
Dasist die Diskussion, die jetzt geführt werden müsste!
Gruß
Mephistopheles
>Weniger Zuwanderung halte ich aber fuer kontraproduktiv.
Falsch!
Siewhe Japan und China. Beides Länder ohne nennenswerte Zuwanderung!
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prinz_eisenherz
02.11.2007, 10:28
@ Wikinger
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Es geht noch genauer |
-->Hallo Wikinger,
## Soso, Multikulti ist also Stabilität. Stabilität durch was? Stabilität durch Wandel oder eher Stabilität durch Abschaffung des deutschen Volkes? ##
## Und das mit den Freiheiten ist so eine Sache. Die meisten Freiheiten haben diejenigen, welche nach der (hier inoffiziösen) Staatsreligion leben.##
Also gut, weil du meine zweite hinreichende und notwendige Bedingung für eine vorteilhafte Zuwanderung nicht wahrnehmen willst, dann denke bitte mal über deine eigne Vorstellung nach, was die Stabilität eines Landes, einer Kultur ausmacht, ohne das diese nicht an ihrer eignen Inzucht zum Stillstand kommt, krank und schwach wird und denke mal bitte darüber nach was meine zweite Forderung noch beinhaltet.
Ich nehme an, beim Schnellschreiben hast du Freiheit im gesellschaftlichen Miteinander mit Beliebigkeit verwechselt. Das kann vorkommen. Aber Freiheit, die sich positiv auswirken soll, auch bei der Zuwanderung, die hat unter keinen Umständen etwas mit schrankenlosem Egoismus zu tun, sondern soll an strenge Regeln gebunden sein und darüber muß man diskutieren.
Aber dazu ist es notwendig über seinen eignen Schatten zu springen, erst einmal diese Voraussetzung zu bejahen. Gemeint sind die von mir genannten Buddelkastenidealisten, die Campangergutmenschen. Man muß sich klar dazu bekennten bei der Einwanderung zu selektieren, beim Willkommenheißen. Bereit sein schon vorher abzuweisen oder in der Probezeit wieder in die alte Heimat abzuschieben.
Diese drei Grundvorrauhsetzungen für Fortschritt, Stabilität und einem Mindestmaß an freier Entfaltung für alle Bürger dieses Landes ist zu fordern. Das kann die Pflicht sein sich unendgeldlich an der Landesverteidigung bei der Armee zu beteiligen. Das kann ein soziales Pflichtjahr für die Zuwanderer sein, in Krankenhäusern und Altenheimen. Das muß die Beherrschung der deutschen Sprache sein. Wieviele der Kinder, die 3. Generation der Einwanderer aus der Türkei, werden zur Bundeswehr eingezogen, leisten ihren Zivildienst ab und wischen so den chronisch Kranken den Arsch ab, betreuen die Geisteskranken in den Anstalten, weiß das jemand?
Wichtig:
Aber genauso gut müssen wir, mal die Bürger des westlichen Abendlandes insgesamt genannt, bereit sein auch andere Religionen und Lebensformen in anderen Kulturkreisen zu respektieren und wenn wir dort sind, uns ansiedeln wollen, sich auch dort den Gewohnheiten zu unterwerfen. Meine Frage an dich, aktuell und in die Geschichte zurück geblickt, wo haben wir von Abendland das jemals vollbracht? Ich sehe nur Ausrottung, Unterwerfung und Ausbeutung, als Beispiel der gesamte amerikanische Kontinent.
Diejenigen die ohne Vorbedingungen Zuwanderung dulden oder klammheimlich fördern sind solche, die noch nie über längere Zeit am Rand oder direkt in den Gettos der separierten Parallelgesellschaften gelebt haben. Diese Unterschichten nicht wahrhaben wollen, somit ihre Lebenslüge verdrängen oder diejenigen, die tatsächlich nur mit den gut Ausgebildeten, den Strebsamen, die auf ihre Art Integrierten ausschließlich zu tun haben und das als falschen Maßstab für das gesamte Problem anlegen.
Die sind saublöd, nicht mehr und nicht weniger. Aber leider die großen Schreihälse in unserem Land und die ersten, die jeden, der ihnen widerspricht eigenhändig unter das Fallbeil legen und das Beil auch auslösen. Solange machen die das, bis zu ihrer eignen Verwunderung sie selber darunter liegen.
bis denne
eisenherz
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JoBar
02.11.2007, 21:32
@ nereus
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Re: Wenn nun aber selbst dort über Probleme berichtet wird... - JoBar |
-->>Herzlichen Dank für Deine Zustandsbeschreibung der russischen Realität.
Ich war nur eine viel zu kurze Zeit im europäischen Teil Rußlands. Das Ganze ist somit nur Teil eines allerersten flüchtigen Eindrucks. Es genügte aber um wieder einmal ganz deutlich zu erkennen, daß"Auslands-Reporter" nicht einmal versuchen objektiv von dort zu berichten - sie suchen nur nach Bild- und Ton-Material um den Ahnungslosen daheim die politische erwünschten Meinungs-Schablonen einzutrichtern.
>
>Genau das, was Du so anschaulich geschildert hast, sollte bei der Betrachtung Rußlands und seinem Weg durch die Zeiten immer berücksichtigt werden.
>Dann kann man auch ersehen vor welcher immensen Aufgabe ein Mann wie Putin eigentlich steht.
Ich habe mich immer wieder moralisch aufgepäppelt indem ich mir vorstellte, daß die Russen womöglich früher nicht mit Bier- sondern mit Wodka-Flaschen unterwegs waren:-D
>... das ist viel eher eine Aufgabe für mindestens zwei Generationen, falls sie überhaupt lösbar sein sollte.
Zwei Generation ist viel zu wenig! Besuche Rußland und Du begreifst schlagartig daß der Hang zum Alkohol irgendwie eng mit einer übergroßen Religiosität verknüpft ist. Was müssen Generationen von Russen durchgemacht haben um sich dermaßen in Religion und Alkohol zu flüchten?
Wieso errichten Leute die selbst nur in ärmlichsten Bruchbuden hausten überall im Lande imposante Kirchen und Klöster aus Stein?
Weshalb opferten sie soviel Energie für das"Rauschgift" Religion?
Oder das andere berauschende Gift namens Alkohol?
>
>Und hier kann man auch sehr schön praktisch durchexerzieren, von wo WIRKLICH der Anschub einer florierenden Wirtschaft kommt.
>Wenn die Russen, den inzwischen im Niedergang befindlichen preußischen Geist besäßen, würden die über den Rest der Welt nur noch lachen.
>Nicht umsonst ließ die deutsch stämmige Katharina die II. etwa vierhunderttausend deutsche Bauern an der Wolga siedeln.
>Die Russen sind sicher nicht blöder als wir, aber die Umstände müssen ebenso berücksichtigt werden.
Mein Eindruck ist, daß es den meisten Menschen dort nicht prinzipiell an den intellektuellen Fähigkeiten fehlt. Sondern an... wie soll ich es Beschreiben?
Vielleicht am ( gekonnt abtrainierten ) Willen zum Erfolg, dem Wunsch etwas Erreichen zu wollen, der Fähigkeit sich Ziele zu setzen und dann engagiert darauf hin arbeiten.
Aber wenn der Magen knurrt und der Teller leer ist gibt es vermutlich Wichtigeres zu tun.
Grüße
J
PS Go east, young nereus
PPS Falls Du Dich dazu aufraffst kann ich Dir Tipps für günstige Einladungen, Visa-Service, Flüge und Unterkunfts-Möglichkeiten geben ( vom astronomisch teuren x-Sterne Hotel bis hin zum Austesten Deiner"Schäbigkeits-Toleranz" )
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JoBar
02.11.2007, 22:16
@ klingonenjoerg
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Re: Immer schoen locker bleiben, liebe Landsleute...-Genau |
-->>Ich wollte sagen: bunter und durchmischter ist freier und zugleich stabiler als monorassisch jemals war. Ergo die Schussfolgerung, dass die Einwanderung nach Deutschland positiv ist. Daher koennen wir alle schoen locker bleiben und muessen uns nicht von solchen Sensationsartikeln ins Bockshorn jagen lassen.
>Man koennte sicherlich darueber diskutieren wie man die Einwanderung besser steuert (sprich: Hoeherqualifizierte). Weniger Zuwanderung halte ich aber fuer kontraproduktiv.
Könnte glatt von mir stammen. Allerdings zu der Zeit, als die veröffentlichte"Meinung" für mich noch unumstößliche Wahrheit war. Schon damals verkaufte ich meine Produkte in alle Welt und lernte so Kunden aus aller Herren Länder kennen. Ich bin mit vielen"Ausländern" gut befreundet. Ich verstand garnicht, daß man jenseits der üblichen kleinen Mißverständnisse mit Ausländern ernsthafte Probleme haben konnte.
Nur ist das eben eine ganz andere Art von"Ausländern" wie Migranten.
Es dauerte eine ganze Weile bis mir klar wurde wer eigentlich seine Heimat verläßt!
Jemand der sich in einem bestehenden sozialen System ( wie auch immer ) wohl fühlt verläßt es doch nicht! Nur wenn ich dort nicht klar komme gehe ich fort. Weshalb fühlt sich aber jemand in seiner Heimat nicht wohl?
Da ist zum einen die Gruppe der vom System eingeschnürrten. Leuten die ihre Fähigkeiten nicht entfalten können weil Bürokratie, Religion, usw. usw. sie massiv behindern und einschränken. In einer anderen Umgebung, ohne diese Behinderungen, bringen die Leute dann Enormes zustande.
Und es gibt die andere Gruppe, die es unter den Bedingungen ihrer Heimat schlicht nicht schaffen den Teller zu füllen und ein Dach überm Kopf zu haben. Auch hier gilt: In einer anderen Umgebung schafft es ein Teil sein Leben zu meistern. Was ist aber mit denen die es auch in der neuen Situation nicht in der Lage für sich zu sorgen? Die Lösung in Afrika ist bekannt... und die in Europa vermutlich auch!
BTW Um sich"sozialen Verhalten" zu können braucht man zu allererst einen gefüllten Bauch. Und danach braucht man die Fähigkeit abschätzen zu können, was es bringt, wenn man mal einem anderen den Vortritt läßt. Wenn man also mal auf einen konkreten Vorteil verzichtet und was man dafür als Gegenleistung bekommen könnte.
Wie verhält sich aber jemand, der in seinem ganzen Leben immer nur darum gekämpft hat seinen leeren Teller zu füllen und zu überleben?
Ändert er sich wenn er in einem Wohlfahrtsstaat gelandet ist?
Fragen über Fragen ;)
Was meinst Du???
Grüße
J
PS Gute Besserung noch
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Tassie Devil
04.11.2007, 04:07
@ klingonenjoerg
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Re: Rot-Gruene Infantilitaet: viele viele bunte Smarties |
-->>Ich wollte sagen: bunter und durchmischter ist freier und zugleich stabiler als monorassisch jemals war.
Jetzt mach aber mal einen Punkt, Joerg!
Mit Deinem Beitrag redest Du rot-gruener Dekadenz das Wort, die sich besonders gerne beim Thema MultiKulti an einer imaginaeren Farbenskala mit den Begriffen"bunt" und"froehen Farbengemisch" aufgeilen, um auch auf diese Weise ihre Fortschritte bei der BRD-Massenverbloedung zu erzielen.
Zunaechst, MultiKulti und eine imaginaere Farbenpalette haben per se so viel miteinander zu tun wie italienische Rindviecher mit dem Fahrradfahren.
Es ist sicherlich richtig, um zunaechst mal eine Farbskala naeher zu inspizieren, dass Monocolorierungen zumeist eintoenig motivierend auf Menschen wirken, eine dunkle grau-schwarze Uni-Colorierung zumeist deprimierend einschlaefernd wirkt, hingegen eine orange-rote Uni-Colorierung mehr aufputschend alarmierende Empfindungen weckt. Uni-Colorierungen vermitteln Signale an Menschen, die diese zumeist voellig unbewusst in bestimmte/gewisse Handlungs- und Verhaltensweisen umsetzen, desweiteren vermitteln und signalisieren Uni-Colorierungen per se eine (farb-)strukturelle Inkomplexitaet, aber auch eine schnellere Saettigung und damit auch in zeitlicher Abhaengigkeit eine drohende Uebersaettigung des menschlichen Sehempfindens.
Multi-Colorierungen hingegen vermeiden mehr die eintoenige Montivation, aber auch sie vermitteln Signale an Menschen, die diese zumeist voellig unbewusst in bestimmte/gewisse Handlungs- und Verhaltensweisen umsetzen. Im Gegensatz zu Uni-Colorierungen vermitteln und signalisieren Multi-Colorierungen per se viel eher (farb-)strukturelle Komplexitaet, die auch hierbei auftretende Saettigung und damit auch in zeitlicher Abhaengigkeit drohende Uebersaettigung des menschlichen Sehempfindens basiert jedoch zufoerderst auf der (farb-)strukturellen multi-colorierten Komplexitaet und eben nicht auf der uni-colorierten quantitativen Farbsaettigung!
Wenn der deutsche Volksmund nun davon spricht,"dass ihm eine beliebige Angelegenheit nun aber echt zu bunt wird!", dann adressiert er damit unterschwellig eine multi-colorierte Ueberladung, mit deren (farb-)strukturellen Komplexitaet er bereits aktuell nicht mehr einverstanden ist und mit der er bereits in allernaechster Zukunft nicht mehr konform zu gehen gewillt ist, vordergruendig offensichtlich adressiert er mit dieser Ausdrucksweise hingegen ein sich im Ablauf weiterhin entwickelndes Sachverhaeltnis, das infolge der implizierten und/oder dahinter steckenden strukturellen Komplexitaet zumindest aus seiner Kontrolle zu geraten und/oder aus dem Ruder zu laufen droht.
Um nun den Bogen von einer multi-colorierten Farbpalette zu MultiKulti im Sinne von Vielvoelkerschaft eines Gesellschaftsraums ueberhaupt sinnvoll schlagen zu koennen, kann wie muss einzig und allein der strukturelle Komplexitaetsgrad als sinnvolles Vergleichsargument argumentativ herangezogen werden, andere Argumente versagen schlicht einen sinnvollen Dienst.
"Bunter und durchmischter", um Deine Worte nun heranzuziehen, im Hinblick auf eine gesellschaftliche Zusammensetzung ist im Gegensatz zu MonoKulti eben nicht"freier" sondern aufgrund hoeheren strukturellen Komplexitaetsmassgrades das genaue Gegenteil von freier, naemlich schlicht zwangvoller aus Sachgruenden, was jede Art von Komplexitaet von Hause aus axiomatisch in sich traegt!
MonoKulti ist somit unwiderlegbar niedrigeren strukturellen Komplexitaetsmassgrades, was eindeutig einen reduzierten Zwang aus Sachgruenden und somit mehr Freiheit aus eben diesen reduzierten Sachgruenden zur Folge hat.
Um nun noch auf Deine behauptete Stabilitaet einzugehen, es ist wohl wahr, dass komplexere Strukturen eine hoehere Stabilitaet aufzuweisen vermoegen, dieser Umstand resultiert regelmaessig jedoch nicht aus der Komplexitaet per se sondern einzig und allein daraus, dass fuer die gesamte Konstruktion dieser komplexeren Struktur in leistungstechnischer Hinsicht ein erheblicher qualitativer Mehraufwand getrieben wurde, was ihr einerseits allein diese Stabilitaet zu verschaffen vermochte, jedoch andererseits infolge der Zwaenge hinsichtlich des erheblichen qualitativen Mehraufwands bei den gesamten Konstruktionsarbeiten leeiiider zu Lasten der Freiheit ging.
Du kannst Dich drehen und wenden wie Du willst, auch das advancing Development und die gesamte Maintenance im Lifecycle einer MultiKulti-Gesellschaft ist infolge hoeheren Komplexitaetsgrades allemal wesentlich aufwaendiger als in einer MonoKulti-Gesellschaft!
Aufgrund dieser gesamten Aufwaende bei Konstruktion und Betrieb einer solchen MultiKulti-Gesellschaft infolge hoeherer Komplexitaetsmassgrade ist das Risiko bzgl. deren Stabilitaet und die Gefahr der Instabilitaet ungleich sehr viel hoeher wie bei einer MonoKulti-Gesellschaft infolge deren erheblich geringerer struktureller Komplexitaetsmassgrade mit wiederum wesentlich reduzierten leistungstechnischen Aufwaenden bei deren Konstruktion und Betrieb.
>Ergo die Schussfolgerung, dass die Einwanderung nach Deutschland positiv ist.
Ergo meine sachargumentative Schlussfolgerung aufgrund Deiner bunten, freien und stabilen Traeumereien: Mehr als ein aufgeblasenes Quietsche-Entchen vermag ich auf Deinem Argumentationssee leider nicht paddeln zu sehen, Joerg!
>Daher koennen wir alle schoen locker bleiben und muessen uns nicht von solchen Sensationsartikeln ins Bockshorn jagen lassen.
Wer laesst sich schon von zionistisch gesteuerten gleichgeschalteten Systemmedien ueberhaupt jagen oder auch nur manipulieren!?
Ich jedenfalls nicht.
>Man koennte sicherlich darueber diskutieren wie man die Einwanderung besser steuert (sprich: Hoeherqualifizierte). Weniger Zuwanderung halte ich aber fuer kontraproduktiv.
Es ist ganz einfach: Solange und insoweit einerseits der gesamte Aufwand infolge erhoehter struktureller Komplexitaet im Hinblick auf das Errichten und den Betrieb des MultiKulti in jeder Gesellschaft andererseits durch qualifizierte Imigranten leistungstechnisch zumindest kompensiert wird, ist das Ganze zumindest kein Zuschussgeschaeft sondern tendiert viel eher in Richtung Gewinnzone.
Die Zuwanderung in die BRDDR/DDR 2.0 zumindest der beiden letzten Jahrzehnte ist nicht nur streng kontraproduktiv sondern, aus Sicht der Durchschnitts-Buerger mit deutschem Kulturhintergrund, eine einzige chaotische Katastrophe.
>Gruesse, Joerg
Gruss!
TD
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