Vatapitta
05.11.2007, 00:27 |
Video: Asian countries dumping their dollars Thread gesperrt |
-->Moin,
das Video stammt von"Global Research"
www.globalresearch.ca/index.php?context=theme&themeId=2
Vatapitta
<ul> ~ http://217.218.67.244/presstv/071024/OUTPUT_14-10-00-FTP-BENJAMIN-TOKYO.wmv</ul>
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Theo Stuss
05.11.2007, 09:06
@ Vatapitta
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Re: Wie soll das gehen? |
-->Was wollen Sie denn dafür haben?
Gold?
Und wenn es kein Gold ist, was dann? Euro und Yen?
Titel, die auf Euro und Yen lauten, existieren unter dem Strich auch nur, weil es ein US-Handelsbilanzdefizit gibt.
Damit der Euro Weltleitwährung werden könnte, müßte der Stabilitätspakt abgeschafft werden und die ganze Welt müßte gern in Richtung des Euro-Raumes wirtschaften, was zu einem, -am Beginn finanzierbaren -, Handelsbilanzdefizit führen müßte.
Anders ausgedrückt, die Euro-Zone müßte in der Lage sein, die Kosten für die Vorfinanzierung ihrer Machtvollstreckungsmittel ins Ausland zu externalisieren.
Davon ist sie aber weit entfernt. Der Versuch der asiatischen Länder, den Dollar abzuladen, muß also zum Anstieg des Goldpreises führen. Das macht auf Dauer nur dann Sinn, wenn man, wie Dottores Satire beschrieben, zum Goldstandard zurückkehrt. Ansonsten wird der Welthandel zusammenbrechen und sich in mehrere Währungsblöcke zergliedern, wobei die eine Währung nicht mehr in die andere konvertierbar sein wird.
Etwas anderes ist nicht möglich.
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Nickelman
05.11.2007, 10:50
@ Theo Stuss
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Re: Wie soll das gehen?-Hinweise auf Gebrauch der Währungen in China! |
-->05-11-2007 Quelle: Radio China International
Hinweise auf Gebrauch der Währungen in China
...Laut den gegenwärtigen chinesischen Vorschriften über Devisenverwaltung ist eine Zirkulation auswärtiger Währung in der Volksrepublik China verboten. Zudem darf keine Abrechnung mit auswärtiger Währung erfolgen. Um den Geldgebrauch der Ausländer und der Landsleute aus Hongkong, Macao und Taiwan, die nach China reisen, zu erleichtern, haben die Bank of China AG sowie andere bestimmte Banken bezüglich der Devisengeschäfte neben der Umwechselung der Devisenreiseschecks und der Anerkennung ausländischer Kreditkarten auch Konvertierungstätigkeiten der 22 auswärtigen Währungen und der neuen Taiwan-Währung ins Auge gefasst...
<ul> ~ BEIJING RUNDSCHAU Baiwanzhuanglu 24,100037 Beijing, Volksrepublik China</ul>
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Ecki1
05.11.2007, 15:52
@ Theo Stuss
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Wie soll das gehen? |
-->Titel, die auf Euro und Yen lauten, existieren unter dem Strich auch nur, weil es ein US-Handelsbilanzdefizit gibt.
"Unter dem Strich"?
Sollte besser heissen:"Netto in Händen von Investoren eines jeweils anderen Währungsraumes". Innerhalb des Währungsraumes können beliebig viele Titel in inländischer Währung in Umlauf sein. Staat, Zentralbank, Geschäftsbanken & Private machen`s möglich.
Damit der Euro Weltleitwährung werden könnte, müßte der Stabilitätspakt abgeschafft werden und die ganze Welt müßte gern in Richtung des Euro-Raumes wirtschaften, was zu einem, -am Beginn finanzierbaren -, Handelsbilanzdefizit führen müßte.
Nein. Die BIZ müsste in EUR bilanzieren. Tut sie aber nicht, sondern in Goldfranken.
Davon ist sie aber weit entfernt. Der Versuch der asiatischen Länder, den Dollar abzuladen, muß also zum Anstieg des Goldpreises führen.
Muss überhaupt nicht. Es könnte auch der Zementpreis oder der Salzpreis steigen, oder die Entlohnung von Industriespionen. Immerhin steigen die Preise von solchen Gütern und Dienstleistungen, die vermehrt aus derjenigen Ecke nachgefragt werden, wo man Dollars ausgeben möchte. Zu Deiner Beruhigung steigt allerdings auch die Nachfrage nach Gold zum jetzigen Preisniveau, so dass der Aufwärtstrend anhalten dürfte.
Das macht auf Dauer nur dann Sinn, wenn man, wie Dottores Satire beschrieben, zum Goldstandard zurückkehrt.
Nein. Der Big-Mac-Index hat auch schon eine grosse Aussagekraft hinsichtlich des nationalen Bewertungsniveaus eines grossen Korbes von Waren und Dienstleistungen. Bestimmt lassen sich ähnliche Massstäbe für andere Branchen finden. Der Goldpreis wäre eben ein solcher für den Bergbau und die Metallraffination.
Ansonsten wird der Welthandel zusammenbrechen und sich in mehrere Währungsblöcke zergliedern, wobei die eine Währung nicht mehr in die andere konvertierbar sein wird.
"Nicht konvertierbar" vielleicht in dem Sinne, dass die nationalen Regierungen das internationale Clearing behindern oder abschaffen ("Devisenkontrollen"). Der Trend weist jedoch in eine andere Richtung. Der Devisenhandel in RUB und INR ist am Anschwellen, der HKD ist bereits eine bedeutende Handesschnittstelle Chinas nach aussen, nur der CNY ist aktuell noch festgepinnt. Zudem verhindern"Devisenkontrollen" keineswegs die arbitragefreie Wechselkursberechnung, da nach wie vor fungible Waren existieren, die als internationaler Wertmassstab dienen können. Wird also der Handel behindert, so steigen lediglich die Spreads. Bewertungen sind nach wie vor möglich.
Gruss!
Ecki1
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dottore
05.11.2007, 16:04
@ Ecki1
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Re: BIZ bilanziert in SDR (wie der IMF) |
-->Hi Ecki1,
Dazu von ihrer Seite:
"With respect to the Bank’s financial statements, the balance sheet totalled SDR 270.9 billion (USD 410 billion) at the end of March 2007. Nearly SDR 222 billion (USD 336 billion) of official foreign currency reserves are deposited with the BIS, around 6% of the world’s total. The Bank reported a net profit of SDR 639.4 million (USD 968.7 million) for the financial year 2006/07."
Goldfranken - das war einmal.
Gruß!
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Ecki1
05.11.2007, 17:26
@ dottore
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Merci für den Update! (o.Text) |
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