dottore
12.11.2007, 13:03 |
GS überrascht doch immer wieder Thread gesperrt |
-->Hi,
letzte Woche hatte Goldman Sachs"guten Kunden" den Subito-Ausstieg aus den emerging mkts ans Herz gelegt. Das haben wohl viele befolgt; denn die asiatischen Märkte sehen heute alles andere als haussierend aus.
Inzwichen hat GS auch sein Level 3 nach FAS 157 bekannt gegeben. Immerhin fröhliche 6,9 % der rd. 1 Bio USD, die man so gesamthaft verbucht. Da lauert also noch was. Es ist auch mehr als C und ML bisher gemeldet hatten (5,7 bzw. 2,5 %). MS hatte 7,4 %. Auf die Relationen hatte DT schon hingewiesen (ex Roubini). Dessen neueste Analyse hat es auch in sich:
Hier bitte zum Karnevalsbeginn
Für GS war es in Level 3 nebenbei ein Zuwachs um 33 %. Wie die"in house" bewerten, erschließt sich nur begnadeten Könnern.
Gruß!
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weissgarnix
12.11.2007, 13:58
@ dottore
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verstehe ich nicht - Re: GS überrascht doch immer wieder |
-->>Inzwichen hat GS auch sein Level 3 nach FAS 157 bekannt gegeben. Immerhin fröhliche 6,9 % der rd. 1 Bio USD, die man so gesamthaft verbucht. Da lauert also noch was. Es ist auch mehr als C und ML bisher gemeldet hatten (5,7 bzw. 2,5 %). MS hatte 7,4 %.
Was war an FAS157 jetzt noch mal gleich so special, als dass man diesen"Level3" jetzt fortwährend für doomsday-Szenarien heranziehen müßte?
>Für GS war es in Level 3 nebenbei ein Zuwachs um 33 %. Wie die"in house" bewerten, erschließt sich nur begnadeten Könnern.
Ich schrieb es schon letztens: für alle losing positions in diesem Markt muß es irgendwo die spiegelbildlichen winning positions geben... offensichtlich hatten die Jungs bei GS ein glücklicheres Händchen als die von Merrill, Citi und Co.
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SUCRAM
12.11.2007, 14:35
@ weissgarnix
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@weissgarnix & @dottore - Re: GS überrascht doch immer wieder |
-->>>Inzwichen hat GS auch sein Level 3 nach FAS 157 bekannt gegeben. Immerhin fröhliche 6,9 % der rd. 1 Bio USD, die man so gesamthaft verbucht. Da lauert also noch was. Es ist auch mehr als C und ML bisher gemeldet hatten (5,7 bzw. 2,5 %). MS hatte 7,4 %.
>Was war an FAS157 jetzt noch mal gleich so special, als dass man diesen"Level3" jetzt fortwährend für doomsday-Szenarien heranziehen müßte?
Wie Du schon mal erwaehntest: Rein gar nichts! Das Spezielle erschliesst sich erst aus dem Fakt, was der Level-3 eigentlich aussagt, naemlich nichts weiter als die zum Fair Value bewerteten Assets nach den Inputs sortiert. Level 3 bedeutet da nichts weiter als dass auf Grund von fehlenden Marktvergleichen keine genau vergleichbaren Werte ohne groesseren Aufwand gefunden werden koennen. (derived valuations in which one or more significant inputs or significant value drivers are unobservable)Das kann verschiedene Ursachen haben, z.B. dass der Markt derzeit"gestoert ist", nicht exisitiert, etc. Siehe ABCP, usw... Was die ganze Welt nun mit dem Level-3 in Verbindung bringt, ist dass sich hierin solche Assets befinden, die nach internen,"kuenstlerischen" Gestaltungsmethoden bewertet wurden. In den Werten dieser Asstes liegt also ein hohes Mass an Unbekannten und die Werte koennen sich spaeter als voellig unrealistisch und ueber-/unterbewertet herausstellen.
>>Für GS war es in Level 3 nebenbei ein Zuwachs um 33 %. Wie die"in house" bewerten, erschließt sich nur begnadeten Könnern.
>Ich schrieb es schon letztens: für alle losing positions in diesem Markt muß es irgendwo die spiegelbildlichen winning positions geben... offensichtlich hatten die Jungs bei GS ein glücklicheres Händchen als die von Merrill, Citi und Co.
Das kann auch verschiedene Ursachen haben, zum einen eine Abnahme in der selben Hoehe in den Level 1 u. 2 oder eine Gesamtzunahme der Assets, oder, oder.. hat also nicht viel zu heissen. ICh kenne die Vergleichszahlen nicht, somit weiss ich nicht ob es sich um eine isolierten Wertzuwachs durch eine Hoeherbewertung handelt. Ausserdem ist die BEwertung eine Option (FAS 159), somit sind vielleicht einfach nur Assets, die vorher nach nach klassischer Methode bewertet wurden, in den Level-3 Pool nach Fair Value gerutscht.
Moecht noch kurz die Vergleichzahlen von C, GS und ML konkretisieren, dann sieht das Bild etwas anders aus, als oben dar gestellt:
C (30.09.2007): Gesamtvermoegen: 2,358 Bio USD
Davon nach Fair Value (157): 1,324 Bio USD
Davon Level-3: 134,835 Mrd USD
= 5,71 % zum Gesamtvermoegen oder 10,17 % zum FV Vermoegen
ML (28.09.2007): Gesamtvermoegen: 1,097 Bio USD
Davon nach Fair Value (157): 448,536 Mrd USD
Davon Level-3: 27,146 Mrd USD
= 2,46 % zum Gesamtvermoegen oder 6,1% zum FV Vermoegen
GS (31.08.2007): Gesamtvermoegen: 1,045 Bio USD
Davon nach Fair Value (157): 669,484 Mrd USD
Davon Level-3: 50 Mrd USD
= 4,8 % zum Gesamtvermoegen oder 7,46% zum FV Vermoegen
D.h. die Citi fuehrt nach wie vor den Level-3 Pool, was auch immer dieser fuer Interpretationen zulaesst.
Gruss
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dottore
12.11.2007, 16:36
@ weissgarnix
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Re: Ich auch nicht |
-->Hi weissgarnix,
>Was war an FAS157 jetzt noch mal gleich so special, als dass man diesen"Level3" jetzt fortwährend für doomsday-Szenarien heranziehen müßte?
Die Definition und der Termin z.B.:
o Level 3 inputs are unobservable [klingt irgendwie als wären da Sehgeschwächte zu Gange] inputs for the asset or liability.
o Unobservable inputs shall be used to measure fair value to the extent that observable inputs are not available, thereby allowing for situations in which there is little, if any, [little oder any? Geht nur eine einzige IBM-Aktie um - ist das littler oder any?] market activity for the asset or liability at the measurement date.
o However, the fair value measurement objective remains the same, that is, an exit price from the perspective of a market participant [na, da kann man so ziemlich alles nehmen. Meine exit prices liegen sämtlich höher als sie gerade taxiert werden] that holds the asset or owes the liability.
o Therefore, unobservable inputs shall reflect the reporting entity’s own assumptions about the assumptions ["own" assumptions?] that market participants would use ["would use"? Wer bestimmt denn das"would use"?] in pricing the asset or liability (including assumptions about risk).
o Unobservable inputs shall be developed based on the best information available in the circumstances, which might include the reporting entity’s own data. ["own" data - aha; und wer kontrolliert das"own data"?]
o In developing unobservable inputs, the reporting entity need not [dann können sich alle in die Ferien verabschieden?] undertake all possible efforts to obtain information about market participant assumptions.
o However, the reporting entity shall not ignore information about market participant assumptions that is reasonably available without undue cost and effort. ["Undue"? 10 USD, 100? 1 Mio?] Therefore, the reporting entity’s own data used to develop unobservable inputs [was es nicht alles gibt!"Gestrichen Brief" hat sich also aus dem Geschehen verabschiedet?] shall be adjusted if information is reasonably available without undue cost and effort that indicates that market participants would use different assumptions.
Effective Date and Transition
FAS 157 is effective for financial statements issued for fiscal years beginning after Nov. 15, 2007 and interim periods within those fiscal years.
Der 15. ist also Philippi. Oder warum versuchen diverse Leute im US-Kongress das Datum schnell noch zu kippen?
>>Für GS war es in Level 3 nebenbei ein Zuwachs um 33 %. Wie die"in house" bewerten, erschließt sich nur begnadeten Könnern.
>Ich schrieb es schon letztens: für alle losing positions in diesem Markt muß es irgendwo die spiegelbildlichen winning positions geben... [Geht ein asset von 100 auf Zero - wer ist der Winner?] offensichtlich hatten die Jungs bei GS ein glücklicheres Händchen als die von Merrill, Citi und Co.
Hand in Hand + Gruß!
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SUCRAM
12.11.2007, 17:36
@ dottore
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Re: @weissgarnix & dottore |
-->Hi dottore,
danke für die Kommentierung des 157iger. Viele denken, dass die Assets damit einem Rating unterworfen werden wuerden. Im Prinzip ist es aber wiklich nur die Einteilung nach der Herkunft/Qualitaet der Inputs fuer die Bewertung, was nicht automatisch heissen muss, dass das"toxic waist" ist. Dass allerdings der Phantasie im Level-3 Segment Tür und Tor geöffnet sind, ist natuerlich ein wichtiger Punkt, der nicht viel Vertrauen schafft. Wie ist diese Klassifizierung eigentlich unter den IAS geregelt?
Das Datum (15.) des Inkrafttretens steht noch auf der Kippe?
Weissgarnix, Du hattest in einem Deiner letzteren Postings mal erwaehnt, dass fuer 2008 die Vereinigung der verschiedenen accounting rules des IASB und des FASB geplant ist?
Weisst Du naeheres?
Danke und Gruss aus dem immer noch spaetsommerlichen Spanien
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weissgarnix
13.11.2007, 09:59
@ dottore
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Re: Ich auch nicht |
-->>o However, the fair value measurement objective remains the same, that is, an exit price from the perspective of a market participant [na, da kann man so ziemlich alles nehmen. Meine exit prices liegen sämtlich höher als sie gerade taxiert werden] that holds the asset or owes the liability.
der Punkt hier ist:"fire sale"-Situationen sollen samt und sonders nicht berücksichtigt werden. das ist ziemlich vernünftig und ist in der Bilanzierung ja quasi das Generalprinzip ("going concern"). Die spannende Frage ist, wie auch schon weiland im alten HGB, wann kommt der"magic moment", wo man doch auf Liquidationswerte umstellt oder Wertminderungen nicht bloss nur noch"vorübergehend" sind...
>o Therefore, unobservable inputs shall reflect the reporting entity’s own assumptions about the assumptions ["own" assumptions?] that market participants would use ["would use"? Wer bestimmt denn das"would use"?] in pricing the asset or liability (including assumptions about risk).
siehe oben. fire sale-Situationen (wie aktuell bei vielen SIVs) sollen absolut nicht herangezogen werden, im Umkehrschluss eben so was wie"ordinary market conditions"... und weil die eben ab und an nicht herrschen, hat das ganze eben etwas modellhaftes...
>o Unobservable inputs shall be developed based on the best information available in the circumstances, which might include the reporting entity’s own data. ["own" data - aha; und wer kontrolliert das"own data"?]
Die interne Compliance/Risk Management Abteilung, und die Auditors. Unter Sarbanes-Oxley nimmt das auch garantiert keiner mehr auf die leichte Schulter, da bin ich ziemlich von überzeugt. Zumal nicht die"non-executive directors".
>"Gestrichen Brief" hat sich also aus dem Geschehen verabschiedet?]
ja, siehe oben. Macht ja auch Sinn. Außer bei assets, bei denen eine kurzfristige Veräußerungsabsicht besteht. Für die gilt sehr wohl"realisierbarer Verkaufserlös minus Selling Costs" als Wertmaßstab.
>Der 15. ist also Philippi. Oder warum versuchen diverse Leute im US-Kongress das Datum schnell noch zu kippen?
Weiss ich nicht. Die großen Banken wenden den Standard ja ohnehin längst an. Und nochmal: das fair value Prinzip wird mit FAS157 lediglich konkretisiert, es schafft keine neuen Bewertungstatbestände.
>>[Geht ein asset von 100 auf Zero - wer ist der Winner?]
Good Point. Ich denke offensichtlich zunehmend nur noch in Derivaten... absolut richtig, wenn die Jungs das Zeugs im großen Stil als plain vanilla halten, dann gibt's selbstredend keine kompensatorischen Effekte, sondern die andere Seite ist schlicht zahlungsunfähig... ich dachte bei meinem Hinweis aber eher an Derivate-Strukturen, bei denen der eine regelmäßig gewinnt, was der andere verliert... Zudem: wenn es plain vanilla Konstrukte wären, warum müßte man sie dann nach"Level3" bewerten?
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weissgarnix
13.11.2007, 10:16
@ SUCRAM
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Re: @weissgarnix & dottore |
-->>Dass allerdings der Phantasie im Level-3 Segment Tür und Tor geöffnet sind, ist natuerlich ein wichtiger Punkt, der nicht viel Vertrauen schafft.
Glaube ich ehrlich gesagt nicht. Für die Bewertung gibt es ziemlich stringente Schranken, über die sich ein heutiger US-CEO/CFO als auch die über ihnen residierenden non-executive directors nicht leicht hinwegsetzen werden. 20 Jahre Knast sind ein absolut überzeugendes Gegenargument...
>Wie ist diese Klassifizierung eigentlich unter den IAS geregelt?
ähnlich, würde ich mal behaupten, wenn auch begrifflich nicht in"level 1,2,3" eingeteilt... IAS49 kennt ebenfalls eine Bewertungs-Hierarchie von konkreten Marktpreisen über Preise vergleichbarer Transaktionen hin zu Modellannahmen.
In den IAS ist es meiner Meinung nach eher die relativ weitgehende Freiheit, assets nach fair value zu bewerten, oder eben auch nicht, die in der Praxis Unterschiede schaffen wird (geht einen Tick weiter als GAAP, u.a. auf Intervention der EZB, ich schrieb es hier schon mal vor ein paar Tagen)
>Das Datum (15.) des Inkrafttretens steht noch auf der Kippe?
glaube ich nicht. Und die meisten großen Banken wenden den Standard schon längst im Vorgriff an...
> Weissgarnix, Du hattest in einem Deiner letzteren Postings mal erwaehnt, dass fuer 2008 die Vereinigung der verschiedenen accounting rules des IASB und des FASB geplant ist?
nein, da muß ich mich missverständlich ausgedrückt haben... eine"formelle" Konvergenz von IFRS und GAAP sehe ich nicht vor 2015, wenn überhaupt... praktisch jedoch sehe ich kaum noch Unterschiede, bis auf Spezialbereiche (wie zB diese SIVs und Conduits). Ich sagte jüngst lediglich, dass der IASB für 2008 eine dem FAS157 entsprechende Regelung herauszugeben beabsichtigt... die aber dann ebenfalls nichts grundsätzlich neues beinhalten wird, das ist bereits jetzt klar, wenn man den Stand der Diskussion innerhalb des IASB verfolgt...
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SUCRAM
13.11.2007, 10:44
@ weissgarnix
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Re: @weissgarnix |
-->Danke fuer die Hinweise,
>>Dass allerdings der Phantasie im Level-3 Segment Tür und Tor geöffnet sind, ist natuerlich ein wichtiger Punkt, der nicht viel Vertrauen schafft.
>Glaube ich ehrlich gesagt nicht. Für die Bewertung gibt es ziemlich stringente Schranken, über die sich ein heutiger US-CEO/CFO als auch die über ihnen residierenden non-executive directors nicht leicht hinwegsetzen werden. 20 Jahre Knast sind ein absolut überzeugendes Gegenargument...
Natuerlich muss Phantasie in"" stehen. Trotzdem bleibt es bei nicht sonderlich verifizierbaren Methoden, die vielleicht in stetigen und"normalen" Zeiten recht realistische Ergebnisse erziehlen moegen, aber in unserer jetzigen Situation m.E. eben nicht. Und wie in einem oberen Posting angedeutet wurde, werden es die Auditoren dieses Jahr sehr schwer haben, ihre Unterschriften unter die Jahresabschlüsse zu setzen.
Die Banken koennen da nur beten, dass ihr M-LEC funktioniert. Auch wenn sich in mir alles sträubt, sehe ich dieses Vehicle wohl als eine Chance, die Bankenkarre aus dem Dreck zu ziehen, ohne dass der Staat, sprich Steuerzahler, intervenieren muss. Langfristig sollte man aber dieses AUS-KURZ-MACH-LANG Spiel vielleicht dochmal ueberdenken.
Gruss
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weissgarnix
13.11.2007, 10:57
@ SUCRAM
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Re: @weissgarnix |
-->>Natuerlich muss Phantasie in"" stehen. Trotzdem bleibt es bei nicht sonderlich verifizierbaren Methoden, die vielleicht in stetigen und"normalen" Zeiten recht realistische Ergebnisse erziehlen moegen, aber in unserer jetzigen Situation m.E. eben nicht.
Accounting, zumindest so, wie hier diskutiert, ist immer nur für"normale Zeiten"... und level 3 hat ja justament genau den Sinn und Zweck,"abnorme" Situationen aus der Bewertung möglichst auszuschliessen, wie zB die Illiquidität von Märkten oder eine Periode von großenangelegten"fire sales" von marktengen Papieren... was wäre denn nach HGB in einer solchen Situation angezeigt gewesen, soferne es sich um Anlagevermögen handelt? Fortgeschriebene Anschaffungskosten! Das wäre keinen Deut konkservativer gewesen, im Gegenteil... (ist es übrigens auch weiterhin, weil die IAS-Banken diese Möglichkeit auch haben, zB die Deutsche Bank).
Man muß auch die Kirche mal im Dorf lassen, was die"normalen Zeiten" anbelangt: mit demselben Argument könnte ich fordern, dass eine Firma in Schwierigkeiten von going concern auf Liquidationswerte umstellt... dann brauche ich aber vermutlich keinen Sanierungsversuch zu unternehmen, weil ab dem Moment ist sie tot, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche...
>Und wie in einem oberen Posting angedeutet wurde, werden es die Auditoren dieses Jahr sehr schwer haben, ihre Unterschriften unter die Jahresabschlüsse zu setzen.
Sie nehmen genügend Geld dafür, auf mein Mitleid brauchen sie nicht hoffen... die Diskrepanz hinsichtlich FAS157 wird vermutlich eher daherkommen, dass die bisherigen Quartalsabschlüsse von Merrill Lynch, Citi und Co. samt und sondern"unaudited" waren, d.h. die Prüfer setzen beim nun kommenden Jahresabschluss das erste mal ihre Unterschrift drunter... das wird vermutlich tatsächlich spannend.
>Die Banken koennen da nur beten, dass ihr M-LEC funktioniert. Auch wenn sich in mir alles sträubt, sehe ich dieses Vehicle wohl als eine Chance, die Bankenkarre aus dem Dreck zu ziehen, ohne dass der Staat, sprich Steuerzahler, intervenieren muss. Langfristig sollte man aber dieses AUS-KURZ-MACH-LANG Spiel vielleicht dochmal ueberdenken.
Die Alternative zum M-LEC ist Steuergeld, direkt oder indirekt, damit das mal völlig klar ist. Insoferne kann man den Banken nur wünschen, dass das a) funktioniert und b) sich die Geldmärkte mittelfristig tatsächlich wieder stabilisieren. a) ohne b) führt nur zu einer Vertagung des finale furioso...
>Gruss
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