Euklid
24.08.2003, 08:45 |
Was ist Deflation?? Das ist Deflation Thread gesperrt |
-->Die Zigaretten werden noch teurer als geplant und durch die Steuererhöhung nötig.
Die Zigarettenindustrie will den Preis nicht nur um den 1 Euro an Steuern erhöhen sondern gleichzeitig auch etwas vom Kuchen der Erhöhung.
Ein Drittel der Preiserhöhung soll an den Handel fließen.
Die zusätzliche Erhöhung beträgt damit 30%.
Und jetzt kommt eine ganz ulkige Erklärung.
Mit rund 30% der zusätzlichen Erhöhung würden die 3 vergangenen Steuererhöhungen seit 2001,die bisher nicht voll an den Verbraucher weitergegeben worden seien,auf die Raucher abgewälzt.
<font color=#FF0000>Der Rest solle den erwarteten Rückgang des Verbrauchs ausgleichen</font>
Falls es jemand immer noch nicht gemerkt hat wie es zu Preiserhöhungen auch in einer Deflation kommt:
Mann verlagere sämtliche Risiken der Beschäftigung auf die Arbeitnehmer.
Da anschließend die Firmen den großen Druck des Lohnes nicht mehr haben können sie umso besser die Preise erhöhen.
Alle Unternehmen die das Personal an der untersten Kante fahren können die Preise bald leicht und locker erhöhen.
Und genau so geschieht es auch schon in weiten Teilen.
Das Gerede von Deflation wird bald der Realität angepaßt werden müssen.
Schade,denn ich hätte niedrigere Preise lieber gehabt als höhere.
Das bekannte Muster für Preiserhöhung ist überall am Laufen.
1.)Verknappung durch Entlassungen
2.)Umsatzeinbruche durch überproportionale Preiserhöhungen ausgleichen
Die Firmen fahren genau die Schiene von Papa Staat.
Der liefert auch nur noch das halbe Wasser fürs ganze Geld,die privatisierten Stromfirmen liefern auch nur den halben Strom fürs ganze Geld,die Kommunen holen auch noch den halben Müll fürs doppelte Geld.
Diese Produktionsmasche auf niederstem Niveau beschert uns auch jetzt anschließend die Preiserhöhungen.
Der Verbraucher zahlt doppelt:Durch Arbeitslosigkeit und höhere Preise.
Gruß EUKLID
|
Heller
24.08.2003, 09:34
@ Euklid
|
Bei Monopolbetrieben (incl. Fluppenkartell) mag das gehen, bei anderen wohl kaum (owT) |
-->
|
Hörbi
24.08.2003, 09:34
@ Euklid
|
Re: Was ist Deflation?? Das ist Deflation |
-->>Die Zigaretten werden noch teurer als geplant und durch die Steuererhöhung nötig.
>Die Zigarettenindustrie will den Preis nicht nur um den 1 Euro an Steuern erhöhen sondern gleichzeitig auch etwas vom Kuchen der Erhöhung.
>Ein Drittel der Preiserhöhung soll an den Handel fließen.
>Die zusätzliche Erhöhung beträgt damit 30%.
>Und jetzt kommt eine ganz ulkige Erklärung.
>Mit rund 30% der zusätzlichen Erhöhung würden die 3 vergangenen Steuererhöhungen seit 2001,die bisher nicht voll an den Verbraucher weitergegeben worden seien,auf die Raucher abgewälzt.
><font color=#FF0000>Der Rest solle den erwarteten Rückgang des Verbrauchs ausgleichen</font>
>Falls es jemand immer noch nicht gemerkt hat wie es zu Preiserhöhungen auch in einer Deflation kommt:
>Mann verlagere sämtliche Risiken der Beschäftigung auf die Arbeitnehmer.
>Da anschließend die Firmen den großen Druck des Lohnes nicht mehr haben können sie umso besser die Preise erhöhen.
>Alle Unternehmen die das Personal an der untersten Kante fahren können die Preise bald leicht und locker erhöhen.
>Und genau so geschieht es auch schon in weiten Teilen.
>Das Gerede von Deflation wird bald der Realität angepaßt werden müssen.
>Schade,denn ich hätte niedrigere Preise lieber gehabt als höhere.
>Das bekannte Muster für Preiserhöhung ist überall am Laufen.
>1.)Verknappung durch Entlassungen
>2.)Umsatzeinbruche durch überproportionale Preiserhöhungen ausgleichen
>Die Firmen fahren genau die Schiene von Papa Staat.
>Der liefert auch nur noch das halbe Wasser fürs ganze Geld,die privatisierten Stromfirmen liefern auch nur den halben Strom fürs ganze Geld,die Kommunen holen auch noch den halben Müll fürs doppelte Geld.
>Diese Produktionsmasche auf niederstem Niveau beschert uns auch jetzt anschließend die Preiserhöhungen.
>Der Verbraucher zahlt doppelt:Durch Arbeitslosigkeit und höhere Preise.
>Gruß EUKLID
Womit wir wieder bei der"ausgleichenden Gerechtigkeit" wären.:)))
Man muß eben nur mehr Leisten um es sich leisten zu können. Doppelte Arbeit für's halbe Geld. Arbeitet man dann noch für Zwei, dann reicht's doch wieder.
Und wem's nicht reicht, ist doch wurscht, der isr bloß falsch gepolt
Also wenn man schon das Credo der Leistungsgesellschaft immer wieder bemüht, dann muß man die Grenzen der Leistungsfähigkeit auch mal locker hinter sich lassen, dafür übt doch wohl jeder, oder?
Alle haben die gleichen Chancen - ist doch ein toller Spruch! Aber mehr auch nicht, als eine hohle Phrase. Aber es kann nur einer gewinnen!!!
Doch was kann der Sigismund dafür, daß er so schön ist und Paule so häßlich...
wie gerächt, ächt!
Gruß
Hörbi
|
Euklid
24.08.2003, 10:28
@ Heller
|
Wieso braucht man dazu ein Monopol? |
-->Das ist eine total falsche Denke.
Ab dem Zeitpunkt ab dem Unternehmer übertriebene Entlassungen vornehmen wird der Rest der Aufträge auf weniger Köpfe verteilt.
Anschließend gibts halt Ausführungsprobleme aufgrund des knappen Personals.
Und das treibt die Preise und dazu bedarf es keinerlei Monopols.
Dieser Zug ist bereits angefahren.
Man sieht es schön wenn man ein Ersatzteil braucht.Haben wir nicht auf Lager.
Der Preis ist entsprechend.Man muß nicht mehr verkaufen sondern man kann liefern.
Hier wird schon zugeteilt und das zu saftigen Preisen.
Die Ersatzteilbreise sind der Horror.
Das durfte ich gerade in dieser Woche wieder erfahren.
Opel Corsa:Ein Luftmesser zur Regulierung des Motors,eigentlich ein Kleinteil.
Mit Montage schicke 500 Eurotzer.
Der Meister wurde verlegen ob der Preise.
Er wüßte es daß diese Dinger einen Karacho-Krawallo-Zuschlag beinhalten.
Ja das sind die Probleme der Lagerhaltung.
Der Kunde brauchts und zahlt.Und damit keiner auf die Idee kommt das Teil nachzubauen wir es patentiert.
Wer hier noch von Deflation reden will soll ruhig weiter daran glauben.
Die tägliche Erfahrung spuckt anderes aus.
Gruß EUKLID
|
sensortimecom
24.08.2003, 11:44
@ Euklid
|
Re: Wieso braucht man dazu ein Monopol? |
-->>Das ist eine total falsche Denke.
>Ab dem Zeitpunkt ab dem Unternehmer übertriebene Entlassungen vornehmen wird der Rest der Aufträge auf weniger Köpfe verteilt.
>Anschließend gibts halt Ausführungsprobleme aufgrund des knappen Personals.
>Und das treibt die Preise und dazu bedarf es keinerlei Monopols.
>Dieser Zug ist bereits angefahren.
>Man sieht es schön wenn man ein Ersatzteil braucht.Haben wir nicht auf Lager.
>Der Preis ist entsprechend.Man muß nicht mehr verkaufen sondern man kann liefern.
>Hier wird schon zugeteilt und das zu saftigen Preisen.
>Die Ersatzteilbreise sind der Horror.
>Das durfte ich gerade in dieser Woche wieder erfahren.
>Opel Corsa:Ein Luftmesser zur Regulierung des Motors,eigentlich ein Kleinteil.
>Mit Montage schicke 500 Eurotzer.
>Der Meister wurde verlegen ob der Preise.
>Er wüßte es daß diese Dinger einen Karacho-Krawallo-Zuschlag beinhalten.
>Ja das sind die Probleme der Lagerhaltung.
>Der Kunde brauchts und zahlt.Und damit keiner auf die Idee kommt das Teil nachzubauen wir es patentiert.
>Wer hier noch von Deflation reden will soll ruhig weiter daran glauben.
>Die tägliche Erfahrung spuckt anderes aus.
>Gruß EUKLID
[b]Hallo.
Nein, resultiert aus raffinierten dirigistischen Massnahmen um eine Deflation NICHT offiziell ausweisen zu müssen:
Bekämpft wird damit nicht die Deflation an sich, sondern die Statistik.
Genau so wie man auch Arbeitslosigkeit NICHT bekämpft, sondern die Arbeitslosen.
Siehe z.B. auch:
<ul> ~ http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/202861.htm</ul>
|
Euklid
24.08.2003, 13:23
@ sensortimecom
|
Re: Wieso braucht man dazu ein Monopol? |
-->Aber der Radikalabbau an Personal läßt höhere Preise zu was man nicht leugnen sollte.
Zwischen Realität und dem was geschrieben steht klafft das schwarze Loch.
Es steht geschrieben daß noch nie so wenige Überstunden gemacht werden.
Richtig müßte es heißen daß noch nie soviele unbezahlte Überstunden gemacht wurden,denn nur bezahlte tauchen ja logischerweise in der Statistik auf.
Und die bezahlten sind auf dem Minimum.
Gruß EUKLID
|
MC Muffin
24.08.2003, 13:30
@ Euklid
|
Re: Wieso braucht man dazu ein Monopol? |
-->>Das ist eine total falsche Denke.
>Ab dem Zeitpunkt ab dem Unternehmer übertriebene Entlassungen vornehmen wird der Rest der Aufträge auf weniger Köpfe verteilt.
>Anschließend gibts halt Ausführungsprobleme aufgrund des knappen Personals.
>Und das treibt die Preise und dazu bedarf es keinerlei Monopols.
>Dieser Zug ist bereits angefahren.
>Man sieht es schön wenn man ein Ersatzteil braucht.Haben wir nicht auf Lager.
>Der Preis ist entsprechend.Man muß nicht mehr verkaufen sondern man kann liefern.
>Hier wird schon zugeteilt und das zu saftigen Preisen.
>Die Ersatzteilbreise sind der Horror.
>Das durfte ich gerade in dieser Woche wieder erfahren.
>Opel Corsa:Ein Luftmesser zur Regulierung des Motors,eigentlich ein Kleinteil.
>Mit Montage schicke 500 Eurotzer.
>Der Meister wurde verlegen ob der Preise.
>Er wüßte es daß diese Dinger einen Karacho-Krawallo-Zuschlag beinhalten.
>Ja das sind die Probleme der Lagerhaltung.
>Der Kunde brauchts und zahlt.Und damit keiner auf die Idee kommt das Teil nachzubauen wir es patentiert.
>Wer hier noch von Deflation reden will soll ruhig weiter daran glauben.
>Die tägliche Erfahrung spuckt anderes aus.
>Gruß EUKLID
Na ja Euklid du möchtest um jeden Preis eine Inflation herbei reden, das merkt man aus mehreren Beiträgen, von der Imo angefangen und Steuer und Monopol Erhöhungen die du als Infla ausweisen willst und das obwohl wir in diesem Forum die Monopolgeschichten alle schon durch haben. Ich persönlich bin mir noch nicht sicher was wir bekommen werden aber Fakt ist das deine Argumente NICHT deine Meinung stützen. Ich kann dir 100 Beispiel nennen von Defla die real sind. Aber es fällt mir bis jetzt nichts zur Infa ein, es sei denn ich ziehe Steuern oder Monopole heran wie du, die nichts aber auch garnichts mit der Einschätzung ob nun Inflation oder Deflation herscht zu tun haben. Einige andere Inflationisten machen das auch immer nach dem Moto Überschrift Defla und bringen dann ironisch eine Preiserhöhung durch Steuern oder Monopol. Und dann wird noch falsch interpretiert. Entlassungen führen zu Preiserhohungen lol wohl er zum Gegenteil.
Und wer erhöht und kein Monopol hat der wird bei der Insolvenz alles zum halben Preis hergeben müssen.
Mir wäre ne leichte inflation mit einem Aufschwung lieber nur sehen kann ich sie nirgens auch die Steuererhöhungen können darüber nicht hinweg teuschen.
Gruß und MFG
|
Bob
24.08.2003, 13:44
@ Euklid
|
Re: Höhere Preise und Deflation schließen sich gar nicht aus, zeitweise |
-->Du mußt immer daran denken, daß die Leute in Staat und Unternehmen, die etwas zu sagen haben, ihr ganzen Leben in der Inflation verbracht haben.
Die praktizieren einfach ihre lang eingeübten Gewohnheiten.
Der Witz ist aber vielmehr: das funktioniert jetzt nicht mehr! Daß das Funktionieren inflationärer Strategien an bestimmte Voraussetzungen gebunden ist, diese Erkenntnis hat sich offenbar noch nicht durchgesetzt.
Daher kommt die Deflation. Die Unternehmen überschätzen die Fähigkeit des Publikums höhere Preise zu bezahlen. Investieren daraufhin und schaffen Überkapazitäten, die dann brach liegen. Die Kredite werden faul und die Willigkeit zur Kreditvergabe schwindet ganz allgemein. (Todesspirale)
Zur Zt. sieht es nach konjunktureller Belebung aus, deshalb versuchen jetzt viele, die Preise zu erhöhen. Du erkennst das Scheitern der Aufschwunghypothese daran, daß irgendwo eine oder meherer Firmen auf ihrn Lagern sitzenbleiben, dann muß man wieder a la baisse spekulieren.
bob
|
Euklid
24.08.2003, 13:44
@ MC Muffin
|
Re: Wieso braucht man dazu ein Monopol? |
-->Ich bin eben völlg anderer Meinung.
Es wird ja im Moment gerade alles zum Monopol.
Sogar die Brötchen von Kamps.
Überall wird durchmonopolisiert.
Ich brauch keine Inflation und will sie auch nicht herbeireden.
Aber wieso sollen knappe personelle Bedingungen etwa Preiseinbrüche oder niedrigere Preise bedingen?
Auch wenn lol dahinter steht ist das noch lange keine Begründung.
Am Ende gibt es nur noch Monopolisten.Der Strick mit dem Saatgut wird doch gerade gelegt.
Wenn Du anderer Meinung bist ist das nicht schlimmm,aber die Logik paßt nicht.
Der Staat übernimmt doch die Löhne der rausfallenden Arbeiter und bucht per Kredit hoch,und zwar gewaltig wie wir doch gerade sehen.
Außerdem können die Firmen noch immer ausweichen.Sie verkaufen eben die PKWs im Ausland statt im Inland.
Wie hat es denn die DDR damals gemacht?
Was kostete dort ein Videoband im Inland?
Teuer oder billig.
Die DDR hat den ganzen ramsch exportiert was zu verkaufen war.
Und genau das Muster tut man jetzt hier auch.
Es gibt keine echte Konkurrenz der Firmen im Inland.
Der Markt hier ist verteilt,sodaß sie uns hier jeden Preis an den Hals binden können.Notfalls mit Patentschutz.
Gruß EUKLID
|
MC Muffin
24.08.2003, 16:22
@ Euklid
|
Re: Wieso braucht man dazu ein Monopol? |
-->Ich gebe dir in einigen Punkten recht, du beschreibst die Entwicklung sehr
genau, nur die Ursache erkennst du nicht und das ist die Deflation und der Widerstand des Staates dagegen, das heist die Entwicklung ist die Auswirkung der Deflation und somit auch wieder die Ursache für die künftige Entwicklung.
>Ich bin eben völlg anderer Meinung.
>Es wird ja im Moment gerade alles zum Monopol.
Genau so ist es Euklid in der Deflation stirbt die Konkurenz weg, aber das ist nicht der einzige Grund. Um die Defla zu bekämpfen wird vom Staat gesteuert alles zum Monopol gemacht so nach und nach bis alles ein Monopol ist, sprich Sozialismus ( wie von dottore gut beschrieben ) wir liegen also auf dem Weg.
Der Staat hat nur die Wahl zwischen Defla gewähren lassen oder Sozialismus.
>Sogar die Brötchen von Kamps.
Na ja vor kurzem wurde ein Beispiel mit SB gebracht was eindeutigt zeigt das die Defla greift und ich habe hier in zwischen auch die Möglichkeit ein Brödchen ohne Qualitätsunterschied ( so meine Meinung ) zu 0,25 € oder zu 0,09 € zu erwerben.
>Überall wird durchmonopolisiert.
>Ich brauch keine Inflation und will sie auch nicht herbeireden.
>Aber wieso sollen knappe personelle Bedingungen etwa Preiseinbrüche oder niedrigere Preise bedingen?
Das ist leicht, das Personal wird nur aus einem Grund entlassen, Kostensparen wegen Umsatzeinbruch. So man noch in Konkurenz steht wird dann der Preis gesenkt um Umsatz dazu zugewinnen und die Konkurenz in die Knie zu zwingen
( Endziel Monopol ). Wenn die Konkurenz zahlreich ist werden Preise alleine schon darum gesenkt um Umsatz zu erhalten ( Marktanteile siehe Dell 20 % Preisnachlass ) Eine Nebenerscheinung ist auch geringe Verfügbarkeit, geringe Lagerhaltung, Serviceverschlechterung und Qualitätsverlust. Wenn ich das so schreibe erinnert mich das an die DDR.
>Auch wenn lol dahinter steht ist das noch lange keine Begründung.
Gönne mir mal auch einen Lacher das Leben ist hart genug.
>Am Ende gibt es nur noch Monopolisten.
Genau so ist es = nennen wir es mal zufällig SED ( RotGrün ist das selbe )
Der Strick mit dem Saatgut wird doch gerade gelegt.
>Wenn Du anderer Meinung bist ist das nicht schlimmm,aber die Logik paßt nicht.
Die Logik past wohl und du siehst die Entwicklung genau so wie ich oder ich wie du ( wie du willst ) nur ich mache als Ursache die Deflation verantwortlich, ändert sich die Lage ändere ich auch meine Meinung.
>Der Staat übernimmt doch die Löhne der rausfallenden Arbeiter und bucht per Kredit hoch,und zwar gewaltig wie wir doch gerade sehen.
Ja genau so ist es mal sehen wie lange er das durchhält, die DDR gab es ja auch ne ganze Weile. Die Welt geht also morgen noch nicht unter.
>Außerdem können die Firmen noch immer ausweichen.Sie verkaufen eben die PKWs im Ausland statt im Inland.
Das machen sie schon immer, nur das es schwerer wird, aber vielleicht gibt es ja mit China und Indien noch mal einen boom bevor schicht ist, wer weis das. Habe deshalb als Beimischung mir auch etwas Indien gegönnt. Also fahre ich nicht total wie Dottore auf Defla, denn der Untergang wurde schon offt prophezeit.
>Wie hat es denn die DDR damals gemacht?
Was gemacht? Ich kann es dir sagen.
>Was kostete dort ein Videoband im Inland?
>Teuer oder billig.
Teuer wie sau und ein Brödchen in Schwarzmarktwechselkurs ( nur der ist real ) 0.0025564 €
Die Kommastellen sind überprüft und richtig
>Die DDR hat den ganzen ramsch exportiert was zu verkaufen war.
so ist es und es hat nicht gereicht
>Und genau das Muster tut man jetzt hier auch.
Jo, nur das wir auch noch alles bekommen.
>Es gibt keine echte Konkurrenz der Firmen im Inland.
>Der Markt hier ist verteilt,sodaß sie uns hier jeden Preis an den Hals binden können.Notfalls mit Patentschutz.
In vielen Bereichen stimmt das, aber in vielen auch nicht, vor allem im Mittelstand nicht und die bluten gerade aus.
MFG
|
Euklid
24.08.2003, 17:21
@ MC Muffin
|
Re: Wieso braucht man dazu ein Monopol? |
-->Wie man sieht ermöglicht der Gedankenaustausch am Ende doch fast perfekte Uebereinstimmung.
Scheinbar hat sich Schröder wieder eine neue Zahllast ans Bein binden lassen.
Berlusconi meint daß Spanien und Italien das Mittelmeer bewachen.
Deutschland soll dafür die Landesgrenzen bewachen.
Gemeint hat er natürlich nicht unsere Landesgrenzen,sondern die der beitretenden Mitgliedsstaaten.Also sponsoring by Asyl.
Die andere Variante wäre scheinbar daß man eben den zuströmenden eine Fahrkarte Mailand -München besorgt;-))
Der Zahlmeister lebt noch.
Gruß EUKLID
|
Sascha
24.08.2003, 18:41
@ Euklid
|
Re: Was ist Deflation?? Das ist Deflation |
--> Hallo Euklid!
Erinnere dich an dein Bild zur Deflation das du mir mal gegeben hast mit dem Brot.
Der Arbeiter stand weiter unten weil er weniger verdiente aber das Brot blieb nicht auf gleicher Höhe hängen. Es ist auch angestiegen.
Auch in einer Deflation wird es Preise geben welche ansteigen. Auch in einer Inflation gibt es Preise die fallen. Keine dieser beiden Entwicklungen wird Ausnahmen haben.
Die Deflation die viele hier meinen (und auch ich) bezieht sich vor allem auf Fernseher, Computer, Digitalkameras, Handys, Kinokarten, u.s.w. Sachen die im Prinzip relativ preiselastisch sind.
Bei Nahrungsmitteln, Brot, Zigaretten (wg. Abhängigkeit) u.s.w. ist die Preiselastizität relativ gering. Gegessen wird immer und geraucht wird auch kaum weniger (vom Zigarettenkonsum wegzukommen ist schwer).
Die Inflation die du suchst gibt es im Moment meiner Meinung nach nicht. Es gibt zwar Produkte die im Preis steigen aber die Mehrzahl fällt.
Auch kannst du die Deflation nicht nur an Produkten festmachen die wir täglich brauchen auch wenn bei diesen Produkten eher inflation herrscht. Du mußt ALLE Produkte irgendwo betrachten.
Inflation gab es mit der Euro-Einführung sicherlich. Man denken an die Preise eines Baguettes, der Autowäsche an der Tankstelle oder auch den Restaurantbesuch. Die Preise sind da teilweise wirklich gewaltig angehoben worden. Aber momentan ist das nicht mehr so. Diese Preisanstiege sind zum Erliegen gekommen, haben sich teilweise sogar umgekehrt oder sich stark verlangsamt.
Bei Elektronikartikeln wie Monitoren, großen Fernsehgeräten, DVD-Playern, Computern, Autoradios und noch viel viel mehr Artikeln hat es die Preise nach unten gehauen.
Viele Grüße
Sascha
|
Sascha
24.08.2003, 18:57
@ Euklid
|
Re: Wieso braucht man dazu ein Monopol? |
--> > Das ist eine total falsche Denke.
Nein!
Ich mag zustimmen, daß Unternehmen in einigen einzelnen Segmenten die Preise nach oben drücken können aber häufig ist es nicht möglich. Und vor allem schon nicht unbegrenzt.
Bei technischen Produkten wie Fernsehgeräten, Spülmaschinen, Mikrowellenherden, Computern, DVD-Playern und dem ganzen Kram kannst du als Unternehmer die Preise nicht beliebig festsetzen.
Und wenn einer ein Handy für 700 Euro unbedingt braucht und kauft ist er m.E. selbst schuld und nicht der Unternehmer der es für 150 Euro hergestellt hat.
Die Preise bei diesen Produkten sind deshalb nicht beliebig weil die Produkte
1. schon mal überhaupt nicht lebensnotwendig sind. D.h. das wenn sie dir zu teuer sind du sie einfach stehen lässt. Die Preise sind dann einfach nicht durchsetzbar. Man muß das Zeug nicht kaufen.
2. vielfältig auf dem Markt vorhanden sind. Wenn Sony meint sie müssen einen Fernseher gleicher Qualität für 20 % mehr im Preis verkaufen als die Konkurrenz dann wird der Fernseher stehengelassen. Oder sie haben eine super Marketingabteilung die den Kunden weiß macht das sie unbedingt dieses Gerät kaufen müssen. Doch auch bei einer perfekten Marketingabteilung kann man den Kunden kein Wasser als flüssiges Gold verkaufen. Auch da hat der Spielraum beim Preis seine Grenzen.
Was die höheren Preise bei Autos angeht hatte ich vor kurzem schon mal ein Posting geschrieben das etwas länger war. Auch hier ist die Sache ganz einfach. Die Deutschen bezahlen eben für ein und die selbe Karre mehr Geld wie in anderen Ländern. Wenn sie das machen sind sie doch selbst Schuld. Da ist doch nicht der Unternehmer schuld oder der Autohersteller wenn die so narrisch nach Autos sind. Deutschlands liebstes Kind, das Auto.
Die Frage ist immer inwieweit die Kunden bereit sind für ein Produkt einen entsprechenden Preis zu bezahlen. Und scheinbar sind die Leute in Deutschland bereit für einen 3er BMW mehr zu bezahlen als die Finnen oder die Spanier.
Siehe hier mit Beispiel warum die Preise so sind wie sie sind:
http://www.f17.parsimony.net/forum30434/messages/206880.htm
Viele Grüße
Sascha
|
Euklid
24.08.2003, 19:06
@ Sascha
|
Re: Was ist Deflation?? Das ist Deflation |
-->Ja ganz kurz
Alles was man braucht wird teurer.
Hauptsächlich Nahrungsmittel und Staatsgebühren wo man sich nicht entziehen kann.
Der Schnick-Schnack den man nicht braucht wird billiger.
Also geht das Brot höher und um das auszugleichen muß der Schnick-Schnack weg.
Was ist Schnick-Schnack?
Pizza-Service (denn die gibt es im Einkauf zur Hälfte)
Kneipenbesuche und Disco-Besuche (braucht man nicht zum Leben)
Kino-Besuche (braucht man auch nicht zum Leben)
Label-Klamotten (braucht man auch nicht zum Leben)
Allerlei technisches Spielzeug wie Handys die scheinbar bei jungen Menschen derart faszinierend wirken daß man jedes jahr ein Neues braucht.
Früher haben wir statt dauernder SMS-Kommunikation mit der Freundin eben auf das Wochende gewartet.Es war ja keine Mobilität da und Vatters PKW gabs halt nur ganz selten.
Dafür haben wirs uns dann gemütlich gemacht und das aufgesparte Geld ins Kino gesteckt mit anschließendem Besuch eines guten Restaurants ohne überteuerte Eintrittspreise.Für die Eintrittspreise der heutigen Disco gabs da schon was vernünftiges zu essen.
Ja der Brotkorb hängt bei vielen Leuten schon sehr hoch.
Bis er für uns nicht mehr erreichbar ist hats schon lange gekracht.
Daher immer Kopf hoch und nicht durch die Wand.Kommt Zeit kommt Rat.
Es wird alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.
Und da Wohnen eben ein Grundversorgungsgut ist bleibt hier nur das Zusammenrücken wenn es eng wird.
Oder die Variante von Dieter;-))
Gruß EUKLID
|
Sascha
24.08.2003, 19:07
@ Euklid
|
Re: Wieso braucht man dazu ein Monopol? |
--> > Aber wieso sollen knappe personelle Bedingungen etwa Preiseinbrüche oder > niedrigere Preise bedingen?
1. Erklärungsansatz: Weniger Personal, mehr Technik/Industrieroboter --> besser durchrationalisiert --> kleinere Produktionskosten --> kleinere Preise
2. Erklärungsansatz: Der Verkauf des Produktes ist stärker zurück gegangen als die Produktion (und damit i.d.R. Entlassungen). Obwohl weniger produziert wird und weniger Leute dafür gebraucht werden wird noch weniger verkauft. Die Lagerbestände steigen an. --> Preisdruck.
Wenn du Unternehmer bist und die Leute weniger kaufen weil sie dein Produkt zu teuer finden dann löst du das Problem i.d.R. nicht damit, daß du die Preise erhöhst. Dann werden die Leute vermutlich noch weniger kaufen.
Du kannst hohe Preise nur durchsetzen wenn du
1. in einem Monopol- oder Oligopol agierst. Die Konkurrenten sind nicht da oder es gibt nur relativ wenige. Ansonsten kannst du die hohen Preise nicht durchsetzen da die Kunden zur Konkurrenz wechseln.
2. ein Produkt verkaufst das sehr preisunelastisch ist. Bei Fernsehgeräten und PCs ist das sicher nicht der Fall. Das ist überhaupt nicht lebensnotwendig und wenn die Preise zu hoch sind lassen es die Leute auch irgendwann stehen.
3. ein Produkt verkaufst das kaum substituierbar ist. Wenn alle Margarinehersteller die Dose für 10 Euro verkaufen würden und alle Butterhersteller die Dose Butter für 1,50 Euro dann werden die Leute eben auf Butter umschwenken. Wenn du Roggenbrot nur noch für zehn Euro verkaufst dann essen die Leute auch Toastbrot, Brötchen oder Weizenbrot.
Erst wenn diese Dinge gegeben sind kannst du die Preise fast so festlegen wie du willst.
Ist Punkt 1 nicht gegeben werden die Kunden zur Konkurrenz wechseln
Ist Punkt 2 nicht gegeben dann lassen die Kunden das Produkt einfach liegen und überlegen sich ob sie es WIRKLICH brauchen
Ist Punkt 3 nicht gegeben wechseln die Kunden auf ein ähnliches Produkt.
Sascha
|
Sascha
24.08.2003, 19:10
@ Euklid
|
Eben: Es geht bergab [mkT] |
--> Korrekt. Das notwenige wird in Bezug zum Lohn/Gehalt immer teurer. Der Schnickschnack den wir uns leisten können wird immer weniger auch wenn er im Preis sinkt.
Folge: Lebensstandard/Wohlstand sinkt.
Anders ausgedrückt: Es geht bergab in diesem Land.
|
Euklid
24.08.2003, 19:17
@ Sascha
|
Re: Wieso braucht man dazu ein Monopol? |
-->Punkt 1 mit dem Rationalisieren ist im Prinzip vorüber.
Da geht nicht mehr so viel.
Was noch geht ist die Auslagerung von Jobs im kaufmännischen Bereich in billigere Länder.
Die Produktion ist schon so gut wie weg.
Deutschland lebt noch von Teilindustrien uund vom Blaupausenexport (siehe Magnetschwebebahn in China)
Paradox nur daß wir es uns nicht leisten konnten,wohl aber der Steuermichel dafür gerade stehen muß.Das Geld hatten wir um dieses Projekt in anderen Ländern zu installieren.
Auch hier waren die grünen Weltverbesserer von der kommunistischen Fraktion dagegen.Da ist der Ansatzpunkt zur Wende.Solange dieses Gebräu hier noch rumläuft wird es wohl nichts mehr werden.
Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.
Immer haben sie gegen das Auto gewettert und plötzlich wetterten sie gegen eine moderne Magnetschwebebahn.
Gruß EUKLID
|
Euklid
24.08.2003, 19:20
@ Sascha
|
Re: Eben: Es geht bergab [mkT] |
-->Ich empfinde das als Normalisierung.
Wer braucht den ganzen Ramsch?
Zum Leben braucht man ein Dach über dem Kopf plus Essen und Trinken.
Alles andere ist entbehrlich.
Gruß EUKLID
|
MC Muffin
24.08.2003, 20:00
@ Euklid
|
Re: Eben: Es geht bergab [mkT] |
-->>Ich empfinde das als Normalisierung.
>Wer braucht den ganzen Ramsch?
>Zum Leben braucht man ein Dach über dem Kopf plus Essen und Trinken.
>Alles andere ist entbehrlich.
>Gruß EUKLID
Ja Euklid und da sind wir wieder beim Zyklus und nun ist Defla dran.
Alles was wir sehen ist irgend wo auch nichts anderes als die Materialisierung unseres Geistes. Früher hieß es alle 3 Monate ein neues Handy und heute
>Wer braucht den ganzen Ramsch?
Das Umdenken hat begonnen genau das denken immer mehr und nun meine Frage, ist das der Stoff aus dem Inflationen entstehen?
Ich sage vom Maximalismus zum Minimalismus und dann wieder von vorne.
MFG
|