-->In der Ausgabe vom 22.7.03 des"Goldbriefes":
Kinross (NA, MKP 2.801 Mio. A$) meldet für das Märzquartal eine Goldproduktion von 427.813 oz, was einer Jahresrate von etwa 1,7 Mio. oz entspricht. Die in Aussicht gestellte Jahresrate von 2,0 Mio. oz wurde damit deutlich verfehlt. Die Produktion stammt aus 10 Minen in Nord- und Südamerika sowie in Rußland. Die größte Produktionsstätte blieb die Fort Knox Mine in Alaska mit einer Produktion von 91.214 oz bei Nettoproduktionskosten von 260 $/oz. Bei Nettoproduktionskosten von 238 $/oz und einem Verkaufspreis von 342 $/oz fiel die Bruttogewinnspanne von 133 auf 104 $/oz zurück.
Der Verlust konnte leicht auf 16,0 Mio. A$ reduziert werden, was einem Verlust von 32 $/oz entspricht. Auf der Basis der letzten verfügbaren Angaben und einer jährlichen Produktion von 1,7 Mio. oz beträgt die Lebensdauer der Reserven 7,1 Jahre und die Lebensdauer der Ressourcen 10,5 Jahre. Die Verpflichtungen aus Vorwärtsverkäufen belaufen sich auf 423.000 oz und decken einen Produktionszeitraum von etwa 0,3 Jahren ab. Am 31.03.03 standen einem Cashbestand von 180,9 Mio. A$ Kreditverpflichtungen über 756,7 Mio. A$ gegenüber.
Beurteilung: Auch nach der Fusion mit Echo Bay und TVX und dem gestiegenen Goldpreis hat Kinross keine Möglichkeit, Gewinne zu erzielen. Kinross verfügt über kein Projekt, das die Gewinnproblematik in nächster Zeit verbessern könnte. Wir stellen Kinross weiterhin zum Verkauf.
Empfehlung: Verkaufen, aktueller Kurs 6,00 $.
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Allerdings halten sich die Kurse nicht unbedingt an die Fundamentals. Möglicherweise gibt es aber tatsächlich Gründe, warum Kinross nicht so richtig mitzieht - auch wenn der Chart nach einem Ausbruch aus dem 4-er Keil schreit.
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