- Innensenator Schill in HH entlassen (WDR gerade) (owT) - kizkalesi, 19.08.2003, 11:10
- LOL - Ole von Beust - Wowereit Kollege??? - Tierfreund, 19.08.2003, 11:21
- Re: CDU heute: Kriegshetze und sexuelle Devianz als Qualifikationskriterium - Tempranillo, 19.08.2003, 11:40
- Re: LOL- Ole von Beust - Wowereit Kollege?´Überall Sodom und Gomorrha - Koenigin, 19.08.2003, 11:44
- Re: hardliner Schill mit dem Knüppel - Firmian, 19.08.2003, 12:18
- Re: LOL- Ole von Beust - Wowereit Kollege?´Überall Sodom und Gomorrha - Kasi, 19.08.2003, 14:47
- Wahrscheinlich war Schill nur eifersüchtig... ein Käfig voller Narren... (owT) - NaturalBornKieler, 19.08.2003, 11:57
- Und Schill wird sich mächtig freuen... - LenzHannover, 19.08.2003, 12:07
- Re: Schill hat so einen komischen Fleck auf der Oberlippe - Bob, 19.08.2003, 12:43
- Re: Innensenator Schill in HH entlassen - Übergangsgeld/Rückkehr als Richter? - Masteraffe-sein-Bruder, 19.08.2003, 15:53
- LOL - Ole von Beust - Wowereit Kollege??? - Tierfreund, 19.08.2003, 11:21
LOL - Ole von Beust - Wowereit Kollege???
-->Hamburg (rpo). Der Hamburger Bürgermeister Ole von Beust (CDU) hat seinen Innensenator Ronald Schill entlassen. Das teilte er am Dienstag im Rathaus mit.
Auslöser war die Entscheidung Ole von Beusts, Schills Innenstaatsrat Walter Wellinghausen zu entlassen. Schill habe ihm daraufhin gedroht, er würde von Beusts angebliche Homosexualität an die Ã-ffentlichkeit bringen.
Von Beust sagte, Schill habe ihm gedroht, der Ã-ffentlichkeit zu erklären, er habe seinen angeblichen Lebenspartner, Justizsenator Roger Kusch in den Senat geholt und damit Privates mit Dienstlichem verquickt. Er habe Schill daraufhin sofort seines Büros verwiesen. Von Beust sagte, die Anschuldigungen Schills seien nicht wahr.
Krisengespräche am Montag
Am Montag hatte es es den ganzen Tag Krisengespräche über die Personalie gegeben. Wellinghausen ist seit Monaten Vorwürfen ausgesetzt, nach seinem Amtsantritt als Staatsrat 2001 ungemeldete Nebentätigkeiten ausgeführt zu haben. Der 59-jährige Rechtsanwalt ist parteilos. Er wurde von Innensenator Schill eingestellt, den er vorher erfolgreich vor Gericht verteidigt hatte.
Nach verschiedenen Zeitungsberichten vom Dienstag hatte von Beust Wellinghausen den Rücktritt nahe gelegt. Daraufhin habe Schill eingegriffen und mit dem Ende der Koalition gedroht. Weder Sprecher von Beust noch von Schill wollten offiziell bestätigen, dass es so gewesen ist. Der für Krisenlösungen gedachte Koalitionsausschuss wurde allerdings einberufen, wie spät am Montagabend vom Senat mitgeteilt wurde.
Am Montag legte Wellinghausen laut Senatssprecher Christian Schnee im Rathaus neue Unterlagen zu den Vorwürfen vor. Laut NDR soll es am Montag einen handfesten Streit zwischen von Beust und Schill gegeben haben.
Kritik aus der CDU-Fraktion
Zum ersten Mal war am Montag Kritik aus der CDU-Fraktion an Wellinghausen laut geworden. Die CDU regiert Hamburg in einer Koalition mit Schill-Partei und FDP."Wellinghausen muss das jetzt endgültig klären, alles muss auf den Tisch", zitierte das"Hamburger Abendblatt" den CDU-Abgeordneten Carsten Lüdemann. Die Opposition aus SPD und Grünen fordert schon lange den Rücktritt.
Am Wochenende wurden neue Vorwürfe gegen die rechte Hand von Innensenator Schill bekannt: Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins"Der Spiegel" erklärte der Ex-Tennisprofi und Unternehmer Michael Stich, der Staatsrat habe im Frühjahr 2002 versucht, ihn für eine Kooperation einer Rückenklinik mit dem Betreiber der Münchner Isar-Klinik II und für mögliche Investitionen dort zu gewinnen. Wellinghausen saß früher im Vorstand der Münchner Klinik.
Schill steht weiter hinter seinem Staatsrat, gegen den es bereits im Frühsommer Vorwürfe gegeben hatte. Damals hatte Wellinghausen zugeben müssen, dass er noch Honorare von früheren Mandanten kassierte, obwohl er schon im Staatsdienst stand. Wellinghausen rechtfertigte das als Abwicklung früherer Anwaltstätigkeit.
Daneben wird ihm auch vorgeworfen, einen positiven Bericht über einen wegen mehrerer Delikte von der Entlassung bedrohten Polizisten angefertigt zu haben, den er früher als Anwalt selbst vertreten hatte. Danach durfte der Polizist im Dienst bleiben. Wellinghausen sagte dazu, er habe sich nur auf Anordnung von Schill mit dem Fall befasst.
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