- Frage bezüglich Auswanderung - Sascha, 20.08.2003, 14:33
- Re: Frage bezüglich Auswanderung - steve, 20.08.2003, 14:36
- Re: Was erwartest Du denn von Frankreich bzw. von den USA? - Theo Stuss, 20.08.2003, 15:05
- USA - fridolin, 20.08.2003, 15:25
Re: Was erwartest Du denn von Frankreich bzw. von den USA?
-->Lieber Sascha,
wenn Du nach Frankreich auswandern willst, dann ist das als EU-Bürger ganz leicht. Nur, warum sollte das Deine Lage verbessern, es sei denn, Du findest sofort Arbeit.
Unternehmensgründungen sind in Deutschland noch unendlich leichter, weil sich jeder Unternehmer in FRankreich selbst versichern muss.
Bevor du eine Mark verdient hast, musst du deine eigenen Rentenbeiträge zahlen.
Grundsteuern sind exorbitant hoch und können existenzbedrohend sein. Zusätzlich gibt es eine Wohnsteuer in gleicher Höhe.
In Frankreich hat sich die Zahl der Beamten seit der Machtübernahme Mitterands verzehnfacht ( seit 1981 )
Der Staat macht alljährlich Erpressungskampagnen von Seiten der Bauern, Fernfahrer und des öffentlichen Transportes durch. SNCF, Gas de France und Electricité de France ist ein Refugium der Linken.
Wir übrigens haben französische Freunde in Philadelphia, der Mann arbeitet für Alsthom und ist nur noch frustriert.
Du wirst Deine Lage also auch in den USA nicht verbessern, es sei denn, Du schaffst es beim Ludwig-von-Mises-Institut in Alabama unterzukommen. Also dasselbe wie in Frankreich: hast du Arbeit, geht es dir gut. Gilt auch für Deutschland!
Das Problem ist, heute wo tausende von Bankiers arbeitslos werden, nimmt man bei Neueinstellungen gerne ortsnahe Bewerber. Ich habe mich aus Frankreich bei Mabuchi in Frankfurt beworben, eingestellt wurde jemand aus Frankfurt. Das ist mir schon öfter passiert. In Krisenzeiten verlässt man sich allgemein auf Leute des näheren Einzugsbereiches.
Bewerbe Dich weltweit, wo Du arbeit finden wirst, ob Deutschland, ob Grönland, dahin gehe!
Theo

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