- Die Entlassungswellen bei Banken rollen weiter. Tausende Banker suchen vergeb... - Sascha, 20.08.2003, 11:32
- Re: Die Entlassungswellen bei Banken rollen weiter. Tausende Banker suchen vergeb... - Ecki1, 20.08.2003, 11:46
- Re: Die Entlassungswellen bei Banken rollen weiter. Tausende Banker suchen vergeb... - Sascha, 20.08.2003, 11:58
- Re: Gründe eine Depositenbank mit nahe 100% Deckung (owT) - Bob, 20.08.2003, 12:05
- Re: Die Entlassungswellen bei Banken rollen weiter. Tausende Banker suchen vergeb... - YIHI, 20.08.2003, 12:09
- Re: Gar nichts"glättet sich",mach dem Kommilitonen doch keine unnütze Hoffnung - Bob, 20.08.2003, 12:26
- Aber natürlich. owT - YIHI, 20.08.2003, 12:43
- Re: Aber natürlich. owT - Rückfall in die Depression staht bald an (owT) - Bob, 20.08.2003, 12:45
- Aber natürlich. owT - YIHI, 20.08.2003, 12:43
- Re: Die Entlassungswellen bei Banken rollen weiter. Tausende Banker suchen vergeb... - Sascha, 20.08.2003, 12:33
- Re: Gar nichts"glättet sich",mach dem Kommilitonen doch keine unnütze Hoffnung - Bob, 20.08.2003, 12:26
- Re: Die Entlassungswellen bei Banken rollen weiter. Tausende Banker suchen vergeb... - Ecki1, 20.08.2003, 12:13
- Wer braucht eigentlich die ganzen BWLer? - Nachfrager, 20.08.2003, 12:32
- Re: Wer braucht eigentlich die ganzen BWLer? - Sascha, 20.08.2003, 12:39
- Re: Wer braucht eigentlich die ganzen BWLer? - YIHI, 20.08.2003, 12:41
- Quatsch? - Nachfrager, 20.08.2003, 13:05
- Re: Quatsch? - YIHI, 20.08.2003, 13:23
- Re: Quatsch? ;) - Turon, 20.08.2003, 13:32
- Re: Quatsch? ;) - YIHI, 20.08.2003, 13:38
- Re: Quatsch? ;) - Turon, 20.08.2003, 13:51
- Re: Quatsch? ;) - YIHI, 20.08.2003, 14:14
- Ergänzung - YIHI, 20.08.2003, 14:21
- ein ziemlich bekanntes und erfolgreiches Dax Unternehmen? - Turon, 20.08.2003, 17:32
- nein, eher bleulich... owt - YIHI, 20.08.2003, 17:36
- ein ziemlich bekanntes und erfolgreiches Dax Unternehmen? - Turon, 20.08.2003, 17:32
- Re: Quatsch? ;) - Turon, 20.08.2003, 15:45
- Re: Quatsch? ;) - Euklid, 20.08.2003, 15:55
- Ist das Glas halb leer oder halb voll`? - YIHI, 20.08.2003, 16:15
- Re: Ist das Glas halb leer oder halb voll`? - Euklid, 20.08.2003, 17:14
- Re: Quatsch? ;) - Turon, 20.08.2003, 16:50
- Ist das Glas halb leer oder halb voll`? - YIHI, 20.08.2003, 16:15
- Meine Antwort - YIHI, 20.08.2003, 16:12
- Re: Meine Antwort - Turon, 20.08.2003, 17:29
- Vertagung:) - YIHI, 20.08.2003, 17:37
- Re: Meine Antwort - YIHI, 21.08.2003, 11:15
- Re: Meine Antwort - Turon, 20.08.2003, 17:29
- Promotionszeit - Aleph, 20.08.2003, 19:36
- Re: Quatsch? ;) - Euklid, 20.08.2003, 15:55
- Ergänzung - YIHI, 20.08.2003, 14:21
- Re: Quatsch? ;) - Euklid, 20.08.2003, 14:27
- Guilty until proven innocent? owt - YIHI, 20.08.2003, 14:29
- Re: Euklid (Du bist leider nicht ganz im Bilde) - Turon, 20.08.2003, 14:49
- Re: Euklid (Du bist leider nicht ganz im Bilde) - Euklid, 20.08.2003, 15:05
- Lopez war schon bei Opel ein Tyrann - Turon, 20.08.2003, 16:46
- Super, absolut lesenswert! Solche Beiträge würde ich gerne öfters lesen! (owT) - t-bull, 20.08.2003, 18:07
- Lopez war schon bei Opel ein Tyrann - Turon, 20.08.2003, 16:46
- Re: Euklid (Du bist leider nicht ganz im Bilde) - Miesespeter, 20.08.2003, 15:11
- Re: Euklid (Du bist leider nicht ganz im Bilde) - Turon, 20.08.2003, 15:50
- Re: Euklid (Du bist leider nicht ganz im Bilde) - Euklid, 20.08.2003, 15:05
- Re: Quatsch? ;) - YIHI, 20.08.2003, 14:14
- Re: Quatsch? ;) - Turon, 20.08.2003, 13:51
- Re: Quatsch? ;) - YIHI, 20.08.2003, 13:38
- Re: Quatsch? ;) - Turon, 20.08.2003, 13:32
- Re: Quatsch? - YIHI, 20.08.2003, 13:23
- Quatsch? - Nachfrager, 20.08.2003, 13:05
- Es werden BWL-er gesucht, aber nicht solche, die nach statischen Maßstäben - Turon, 20.08.2003, 13:21
- Re: Die Zeit der Macher ist vorbei, jedenfalls in der Wirtschaft. - Bob, 20.08.2003, 13:46
- Re: Korrekt Bob (mkT) - Tassie Devil, 20.08.2003, 14:11
- Wenn Du Europa damit meinst - Turon, 20.08.2003, 14:34
- Re: teilweise liegst Du falsch - Turon, 20.08.2003, 14:12
- Re: Korrekt Bob (mkT) - Tassie Devil, 20.08.2003, 14:11
- Re: Die Zeit der Macher ist vorbei, jedenfalls in der Wirtschaft. - Bob, 20.08.2003, 13:46
- BÄCKERLEHRE absolvieren:-) OwT - Das_Orakel_aus_Oberlahnstein, 20.08.2003, 16:57
- Re: Die Entlassungswellen bei Banken rollen weiter. Tausende Banker suchen vergeb... - Sascha, 20.08.2003, 11:58
- Kommt davon, die Frau Keller hat"immer Grün gewählt" - Dreiherrenstein, 20.08.2003, 12:04
- Sie hätte auch Kohl wählen können, und hätte noch viel eher - Turon, 20.08.2003, 13:07
- Sie werden wieder eingestellt, keine Sorge - Turon, 20.08.2003, 13:01
- Re: Die Entlassungswellen bei Banken rollen weiter. Tausende Banker suchen vergeb... - Ecki1, 20.08.2003, 11:46
Re: Quatsch? ;)
-->Wegen Geld wird man nicht Arzt. Der Verdienst hält sich nämlich sehr in Grenzen. Nach dem Studium (welches ohne jegliche Zweifel das härteste ist), kriegst Du bei uns in der Schweiz - wenn Du Glück hast - 6'000 Franken im Monat.
Klar, entweder macht man das zumindest zu Anfang aus dem grunde,
weil man sich dafür berufen fühlt, oder man ahmt nach, irgendein Grund
idealistischer Natur ist meistens ausschlaggebend.
Gemessen an der Arbeitszeit (ein junger Assistenzarzt wär froh, er hätte eine 60-Stundenwoche), ist dies u.U. sogar weniger als eine Putzfrau verdient. (Unter 24 Franken die Stunde rührt die hier nämlich keinen Besen). Meist hat man in dem Beruf aber noch nicht mal Zeit, dieses Geld auszugeben...
Natürlich, als Facharzt mit eigener Praxis kann man mit ein bisschen Glück und dem richtigen Händchen schon Geld verdienen. Aber soweit muss man's erstmal bringen.
Eine Krankenschwester mit Lohnsteuerklasse III verdient in D 2000 Euro
ein Arzt ist etwas teurer. Aber OK, wir sprechen ja nicht über normalen Lohn.
Zum Thema"fehlende Qualitätskontrolle": Entgegen aller anderen Behauptungen, bringt man es als schlechter Arzt nicht weit.
Sehr gut! Erkläre mir bitte - wie ich als ein kranker Patient zum Beispiel
einen schlechten Arzt erkenne. Ist denn ein netter, zuvorkommender Arzt in D
gleichzeitig ein guter Arzt? Offensichtlich schon, denn Patient A behauptet
Arzt X ist sehr gut (wobei Patient A sich darüber freut daß der Arzt ihm mit 40
schon den Zahnersatz kostengünstig gemacht hat und so schön lächelt).
Alte Weisheit und das A und O des Arztgewerbes. Er ist Gott in Weiß. Erbitte um Gegenbeweis - Anbetracht immer vollen Praxen. Der Patient hat keinerlei Ahnung um die Qualität des Arztes. Meine Mutter zahlte neurdings 400 Euro für Ernährungsberatung, sie wurde exakt so beraten wie von mir und meiner schwester - wir sind aber keine Ärzte. Meine Ma leidet an Osteoporose will sich nicht operieren lassen, hat aber deutliches Übergewicht.
Nach dem man ihr gesagt hat sie muß 10-15 Kilo runter ansonsten landet sie früher oder später im Rohlstuhl, wechselte sie den Arzt, weil er ihr nicht gesagt hat, daß sie abnehmen soll, sondern seit 5 Jahren Bestrahlungsorgien
tat. Seine Praxis ist die vollste überhaupt - denn er hat sehr schöne weiße Zähne.
In den USA wurden entsprechende Studien durchgeführt bei Zahnärzten. Während ein zufriedener Kunde in Schnitt nur einen neuen Kunden reinbringen wird, wird ein unzufriedener Kunde im Schnitt 10 (!) potentielle Patienen abschrecken.
Kennst Du Stalin noch? ;) Er glaubte auch nur Statistiken die er
selbst gefälscht hat. Auch hier: das selbe Phänomen. Starärzte die 50.000 Dollar
für neues Gebiß bei Prominenz verlangen sind gut - aber sie bekommen auch stets
durch Empfehlungen weiteren Nachschub. Ein Güteprädikat ist das für mich jedenfalls nicht zwingend, was nützt mir das schönste Gebiß, und das schöne Lächeln des Arztes, wenn ich mir den a) nicht leisten kann, und ihm auch nicht bei Fehlschlag kaum verklagen kann, da seine Kriegskasse und seine Anwälte
in ganz anderer Liga spielen?
Pfusch kann sich niemand in diesem Business leisten, sonst ist die Praxis bald leergefegt.
Interessanter Querverweis dazu wäre die neue Medizin. Die alte Medizin
betrachtet Ihr Wissen zum Thema Krebsbekämpfung als das Non Plus ultra.
Die Chemotherapie hilft - wenn überhaupt 50% aller Patienten (nicht bewiesen).
Im Börsenjargon würden wir über einem Analysten der zu 50% richtig liegt
von zufall sprechen. Wenn ein Arzt via Chemotherapie einem Patienten
das Leben um 10 Jahre verlängert (was auch nicht bewiesen ist), und drei
hinüber sind, ist er dennoch ein Star. Er hat es geschafft Jemandem das Leben
zu verlängern. ;)
Das ist so wie bei einem poln. Fernsehmechaniker der russische Fernseher repariert hat. Die Hälfte vom Gerät herausgenommen, draufgehauen und die Kiste läuft. Und schon hat die Stadt einen neuen Star. Waclaw Kowalski der Mann der was vom Fernseher versteht. ;)
YIHI über sowas lache ich mich schlapp. Sorry. Chemotherapie ist ein Unding.
Es ist so, als würdest Du Jemandem der einen entzündeten Kratzer hat, den
betroffenen Arm amputieren und behaupten, nur so konnte der Patient überleben.
In Deinen Statistiken sind solche Fälle überhaupt nicht erfasst. Sie würden
zum Nachdenken bewegen.
Im gegensatz - der Arzt der die neue Meidizin da macht (ob sie funktioniert oder nicht - keine Ahnung) - wird die Berufslizenz entzogen, weil seine Methoden unwissenschaftlich sind, obwohl er wesentlich mehr Erfolg bei
Krebspatienten hatte, als die Schulmedizin. Aber ein patient ist wohl gestorben, seine Methoden waren unwissenschaftlich. Er ist ein Ketzter eine Hexe. Willkommen im Mittelalter. Bei Kopernikus und Galileo.
Sicherlich ist man als Arzt kein Gott in Weiss.
Sehe ich ganz anders. Ein Krankenhaus ist für mich nichts weiter
als ein Schlachthof, am besten man vermeidet so weit wie möglich
in das Menschenuntersuchungslabor zu gelangen. Das ist die beste
Vorbeugung vor Krankheiten.
Aber man darf nicht nur die Fälle sehen, in denen man als Arzt nicht helfen kann. Denn auf einen solchen kommen etliche Fälle, in denen man dem Patienten wirklich helfen konnte.
Klar. Nur man erfährt nichts darüber als Betroffener. Das man keine Chance hat. Oder glaubst Du in Deutschland erklärt der Arzt dem Patienten, daß er
leider das zeitliche segnet? Im gegenteil. Wir kriegen das schon wieder hin.
Sie haben da nur so paar Metasthasen, nichts was man mit Messer und Skalpel
nicht wieder hinbiegen kann.
Und dann hat die soziale Macht auch noch geschafft ein gesetz durchzubringen, der einen Arzt zur Hilfe verpflichtet. Ohne ihm ein Wahlrecht zu gewähren.
Es gibt Krankenhäuser die mit 90 einen Patienten noch reanimieren (nachweislich). Beitragszahler zahlt doch alles! Er hat ja keine Ahnung was mit seinem geld passiert, der Patient weiß auch nicht was mit ihm passiert.
Traurig oder? Also wenn mir was passiert will ich nicht operiert werden.
Wie lief das in Deutschland? Zum Hausarzt gehen, entsprechende Erklärung verfassen, und richterliche Unterzeichnung einholen. Gilt nur ein Jahr.
>Ausserdem hört die Arbeit (zumindest nach meinem Verständnis) nicht am Chemikalienschrank auf. Man kann sich auch ausserhalb des Jobs engagieren und so viel bewegen (Prävention, etc.).
Siehst Du? Ich kann Dich nur ermutigen, das Du es bewahrst, denn wenn ich zum Beispiel höre, wie das in einigen sehr erfolgreichen Kliniken in Deutschland läuft, wird mir schlecht. Ein Patient kolabiert, die Schwester kann die richtige Lösung nicht ausrechnen. Der Arzt auch nicht. Rein in die Vene
mit 10 facher Menge? O! Blutdruck steigt auf 220? Was jetzt! Ein Gegenmittel.
Gerettet. Der Arzt die Schwester wischen sich den Schweiß vom Stirn,
gratulieren sich gegenseitig, und vereinbaren Stillschweigen. Letztendlich zählt doch keiner die Medikamente in dem Giftschrank, bis auf drogenähnliche.
Kenne ich - YIHI - und zwar alles. Meine Frau und meine Schwester sorgten dafür, daß ich einem Arzt nur noch mit abgesicherter Handgranate begegnen
will.
Abzocker auf Beitragszahlerkosten, Im Krankenhaus weiß er vermutlich noch nicht einmal, daß jeder seiner Fehler sowieso vom Krankenkasse bezahlt wird.
Und irgendwann ist das doch sowieso egal. Wenn keiner den Widerspruch tatsächlich merkt? Weil die Ausländer schuld sind? ;)
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Sorry, für die Schonungslosigkeit, aber das sind Erfahrungswerte meine
Ehefrau und meiner Schwester. Und beide sind nun mal wirklich nicht die
dümmsten. (Nicht solche Krankenschwester, die man als sexuelle Belustigung
ansieht, jedenfalls.
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Das von Dir angesprochene Phänomen kann ich auch feststellen. Echte Ursachenforschung ist da aber sehr schwierig.
Nicht unbedingt, es ist zeitaufwendig, und manchmal furchtbar lästig,
ich wollte früher mal aus Leidenschaft Chemie studieren. Aber ich wollte
nicht 1000 mal den selben Versuch machen im Labor.
Ich habe jedoch den Eindruck, dass das Völkchen einfach korrumpiert ist und nur noch an Bereicherung interessiert ist.
So ist das Yihi, die meisten Menschen wollen gar nicht einem Problem
entsprechende Bedeutung beimessen. a) Sie werden dafür nicht genügend bezahlt.
b) sie wollen nach Hause zur Familie. c) sie werden für Extraleistung nicht gerade gelobt, denn manchmal arbeiten sie unter einem der sich als Chef,
Boss, Kenner etc. ansieht - weil er das Kapital hatte um in ein projekt zu investieren.
Man widerspricht heutztage nur sehr ungern, Karrieregefahr.
Ein Bekannter von mir musste einen IT-Auftrag an ein Unternehmen vergeben. Da kam der Sales-manager der einen Firma mit zwei dicken Checks. «Den einen kriegen Sie jetzt, den zweiten, wenn wir den Vergleich gewonnen haben». Musterbeispiel Swiss. Kriegen jetzt ja neue Flugzeuge... Wenn da keine Bestechung im Spiel war....
Bekanntlich sind das heutztage die besten Argumente die man erbringen
kann, um schnell, unkompliziert, und zu vollster Zufriedenheit des
Auftraggebers der den Bestochenen dann auch noch so richtig lobt,
weil er sehr schnell und jederzeit eine Lösung findet agieren zu können.
Und dann kommen auch noch Antikorruptiongesetze. Ha, ha, ha.
Aber Du solltest das so nicht nennen. Es gibt wesentlich schönere
Ausdrücke. Zuwendung wegen zu erbringender Leistung - kann man vom Steuer absetzen ;) Zu CDU Zeiten war das möglich - warum glaubst Du ging es da mit
der Wirtschaft so bergauf? Jetzt meckern hier alle das sie knapp bei Kasse
sind. Wegen SPD und Co. ;)
Gruß

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