- @dottore - etwas für einen heißen Herbst in der Bildzeitung zu Steuern..... - Carpediem, 22.08.2003, 19:26
- Re: Danke! Die doppelte"Gegenfinanzierung" wurde zwar schon behandelt... - dottore, 22.08.2003, 20:43
- Jawoll SIR!!!! - Euklid, 22.08.2003, 20:54
- Re:Tja so ist das halt in unserer Zeit. Da gewinnt Adenauers Spruch gänzlich - Loki, 22.08.2003, 23:02
- Re: Danke! Die doppelte"Gegenfinanzierung" wurde zwar schon behandelt... - dottore, 22.08.2003, 20:43
@dottore - etwas für einen heißen Herbst in der Bildzeitung zu Steuern.....
-->Regierung frohlockt, der Bürger wird doppelt abgezockt!
Sehr geehrter Dottore!
Wäre der nachstehende Sachzusammenhang nicht etwas für eine mächtig Druck machende Kampagne in der Bild?
Aus Finanzbrief vom 20.8.03
Zitat:
"Eine wundersame Geldvermehrung gelingt derzeit praktisch unbemerkt der rot/grünen Bundesregierung. Nicht mehr Geld für die Bürger - aber (immerhin) für die Umverteilung und spätere Wiederwahl. Mit einem von der Presse bislang nicht wahrgenommenen Kunstgriff holt sich der Kanzler zusammen mit Finanzminister Eichel das Geld für die mit dem Steuersenkungsgesetz vom Oktober 2000 angesagte „Steuersenkung“ bald ein zweites Mal zurück.
*Wie das? Per zweiter „Gegenfinanzierung“. Erinnern wir uns: Im Jahr 2000 waren bereits alle drei Steuersenkungsstufen ab dem Jahr 2000 „gegenfinanziert“ gewesen. So nachzulesen im Steuersenkungsgesetz. Die degressiven Abschreibungssätze etwa, für bewegliche Wirtschaftsgüter, sanken von 30 % auf 20 %. Andere Verbtreiterungen der Bemessungsgrundlage waren die Absenkung der Beteiligungsgrenze von 25 % auf 10 % und dann sogar auf 1 % bei dem der Verkauf einer Beteiligung vorher steuerfrei blieb. Dazu kamen fie „verlängertenAfA-Tabellen“, die geringere Ansparabschreibung (eine Förderungsmaßnahme für neue Investitionen) und andere „Gegenfinanzierungen“ - wie damals gesagt wurde - für alle drei Stufen der Steuerreform.
Jetzt kommt die dritte Stufe. Und es wird nochmal das Gleiche finanziert. Kleiner Trick: Allein das Vorziehen um ein Jahr (Einmaleffekt) wird mit dauerhaften Steuererhöhungsmaßnahmen gegenfinanziert. Obgleich die Belastungen ja bereits im Gesetz des Jahres 2000 eingerechnet waren. Nebenbei: Das Vorziehen ist eigentlich auch kein Vorziehen, denn die Steuerreform wurde ja wegen der „großen Flut“ einmal nach hinten geschoben. Zusammen mit Hartz wurde der Kanzler so zum Wahlsieg gespült.
Nun sieht die Einnahmerechnung für Hans Eichel verblüffend gut aus: Die Gegenfinanzierung Nr. 1 aus dem Jahr 2000 läuft bereits und jetzt wird „die große Entlastung 2004“, das Vorziehen der Steuersenkung - neu verpackt - nochmals gegenfinanziert. Das allerdings mit laufenden Mehrsteuern in den folgenden Jahren, durch die jetzt wie selbstverständlich geplante „Gegenfinanzierung Nr. 2“.
Hoffentlich merkt´s keiner."
Mit freundlichen Grüßen
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Carpediem

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