- Goldener Handschlag für Schill - wheely, 22.08.2003, 14:04
- Re: Goldener Handschlag für Schill - Euklid, 22.08.2003, 14:50
- Re: Goldener Handschlag für Schill - wheely, 22.08.2003, 18:18
- Mir ist ein schwuler OB lieber, als ein Ex-Kanzler, der wohl seine Frau betro- - LenzHannover, 23.08.2003, 23:04
- Re: Mir ist ein schwuler OB lieber, als ein Ex-Kanzler, der wohl seine Frau betro- - Euklid, 24.08.2003, 09:02
- Re: Mir ist ein schwuler OB lieber, als ein Ex-Kanzler, der wohl seine Frau betro- - Cujo, 24.08.2003, 11:02
- Re: Mir ist ein schwuler OB lieber, als ein Ex-Kanzler, der wohl seine Frau betro- - Euklid, 24.08.2003, 09:02
- Stellt sich die Frage: POLITIKER = PARASIT???? (owT) - PATMAN1, 22.08.2003, 18:59
- Re: Goldener Handschlag für Schill - Euklid, 22.08.2003, 14:50
Re: Mir ist ein schwuler OB lieber, als ein Ex-Kanzler, der wohl seine Frau betro-
-->>Mir sind beide nicht unbedingt lieb.
>Kann mich für keinen der beiden entschließen.
>Bild am Sonntag hat heute einen Bericht indem geschrieben steht daß sich Homosexuelle sogar in richtigen Zirkeln organisiert haben.
>So war das aber nicht gedacht mit der Normalisierung.
>Soll da etwa eine schwule Regierung gebastelt werden mit Hilfe von schwulen Männerzirkeln.
>Mir wird langsam klar warum das Staatswesen so spendabel für Homos eintritt.
>Das ist nichts anderes als Selbstbedienung.
>Wohl dem der an der Quelle saß.
>Der Abgang wie bei den Römern scheint programmiert.
>Wer sich auch noch bedient braucht nachher nicht heuchlerisch um Normalisierung rufen.
>Der Wertekanon steht inzwischen auf dem Kopf.
>Der Normalo ist der Idiot der alle Falschgestrickten noch subventionieren soll vom Kokser bis zum Homo.
>So war es nicht gedacht.Es sollte lediglich nicht mehr unter Strafe stehen und keine Ächtung mehr stattfinden.Also einen normalen Umgang mit anders gestrickten.
>Besonders viele der anders gestrickten soll es laut Bild bei den Grünen geben.
>Es ist gelungen das Gegenteil davon zu erreichen.
>Noch ein paar Jährchen und es wird schlimmer als je zuvor sein.
>Gruß EUKLID
hier ein krasses beispiel
DER SPIEGEL 35/2003 - 25. August 2003
URL: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,262611,00.html
Drogen
Das dreckige Dutzend
Der schwer kranke Kanzler-Künstler Jörg Immendorff hat sich mit Prostituierten und Kokain erwischen lassen. Steigt nun der Marktwert seiner Bilder?
DDP
Maler Immendorff:"Ich habe großen Mist gebaut"
Der Mann ist krank, unheilbar krank. Ein zerstörerischer Muskelschwund hat den Düsseldorfer Künstler Jörg Immendorff, 58, befallen. Inzwischen schafft er es nicht einmal mehr, mit seiner Malhand, der linken, den Pinsel hochzubekommen.
Als die Polizei am vorvergangenen Samstag die Suite 207 im Düsseldorfer Steigenberger Parkhotel stürmte, hatten die Beamten zunächst einen ganz anderen Eindruck. Da lag der Meister und fläzte sich nackt auf einem extrabreiten Bett. Daneben zwei Gespielinnen, eine von ihnen, Jana, 30, kraulte ihm die Brust, sieben weitere Prostituierte vergnügten sich miteinander in Sichtweite.
Immendorff hatte sich mit Kokain gestärkt, das in sauberen Linien nebst griffbereiten Röhrchen auf einem Versace-Tablett auf dem Nachttisch angerichtet war.
Seither fürchtet Immendorff nicht nur die juristischen Konsequenzen seiner Exaltiertheit: Eine solche Menge Rauschgift reicht mindestens für ein Jahr Gefängnis. Ebenso hart dürften ihn die gesellschaftlichen Folgen treffen: Dem Maler und Bildhauer, einst"Junger Wilder" und bekennender Maoist, droht der Ausschluss aus der Welt der Mächtigen und Wichtigen.
Immendorff, seit 1996 Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie, war der erste bildende Künstler, der Bundeskanzler Gerhard Schröder auf Staatsbesuchen begleiten durfte; im VIP-Abteil der"Konrad Adenauer" reiste er mit nach Georgien und China. In der Kunstszene prahlte er gern mit seinem engen Draht zum"Gerd aus Hannover".
Damit dürfte vorerst Schluss sein: Ist Immendorff vorbestraft, wird er wohl seinen Lehrauftrag verlieren. Und dass er einmal gebeten wird, das offizielle Porträt für die Ahnengalerie im Kanzleramt zu fertigen, ist kaum mehr vorstellbar.
Erst recht, wenn noch mehr Details über die Happenings bekannt werden, die er seit Jahren im Steigenberger und anderswo veranstaltet: Von einem"besonderen Reinigungsbedarf" wird da geraunt, von einer"Erschwerniszulage" für die Liebesdienerinnen, die pro Stunde 200 Euro kassiert haben sollen."Wir sind nicht dafür verantwortlich, was hinter unseren Türen geschieht", sagt Hoteldirektor Roland Ross pikiert.
Elf Prostituierte hatte Immendorff bestellt, zwei trafen erst ein, als die Polizei dem Spaß bereits ein Ende bereitet hatte."Ein dreckiges Dutzend", kalauert einer der Ermittler.
Die Kunstszene zeigt Mitleid mit dem kranken Star - und empört sich über die anonyme Lustgewerblerin, die die Polizei schriftlich auf die Orgie aufmerksam gemacht hat."Eine Unverschämtheit, einen Künstler seines Ranges zu verpfeifen", wettert Tita Giese, Düsseldorfer Künstlerin, die Immendorff seit gemeinsamen Studien bei Joseph Beuys kennt.
"Schlimm, wenn Prostituierte nicht mehr den Mund halten können", schimpft auch der Maler Markus Lüpertz, Rektor der Kunstakademie und Freund von Immendorff. Dass dieser trotz angeschlagener Gesundheit gleich elf Frauen orderte, dafür zollt Lüpertz ihm höchsten Respekt:"Hut ab! Ich würde mir das nicht zutrauen - trotz Viagra."
Mit"Heldenmut" habe Immendorff seine Muskelkrankheit akzeptiert und sogar begonnen, mit rechts zu malen, sagt Lüpertz bewundernd. Das Motiv für den Exzess? Vielleicht habe der todkranke Künstler"einen anderen Lebenshunger entwickelt, der zu solchen Eskapaden führt", mutmaßt er.
Ganz so neu sind Immendorffs Extravaganzen freilich nicht. Legendär waren seine Party-Exzesse bereits in den achtziger Jahren. Als"großen Kindskopf mit Fürsten-Attitüde" beschreibt ihn sein langjähriger Wegbegleiter Casper König, Direktor des Kölner Museums Ludwig. Ihm hat sich der Ertappte in der vergangenen Woche offenbart:"Ich habe großen Mist gebaut."
So peinlich die Affäre auch ist, sie könnte zum letzten großen Karrieresprung für Immendorff werden. Nie kam er an die Verkaufserfolge seines Vorbilds, des Malers und Bildhauers Georg Baselitz, heran. Im Barometer der Branche, dem Kunstkompass der Zeitschrift"Capital", war Immendorff zuletzt sogar vom ohnehin bescheidenen Platz 61 auf Rang 66 weiter abgerutscht.
"Zwischen neun Frauen im Bett zu liegen und Spielchen zu treiben mag pervers sein - aber warum soll es ihm als Künstler schaden?", fragt sich da Hans Grothe, ein Privatsammler von Immendorffs Werken.
Der Architekt und Bankier aus Mönchengladbach erinnert sich noch gut daran, wie einst Baselitz zum Star wurde. Als er 1963 sein Werk"Die große Nacht im Eimer" vorstellte - einen onanierenden Jungen mit überdimensionalem Penis - verfolgte ihn die Justiz wegen pornografischer Darstellung. Ein ungeheurer Skandal war das damals - und bald rissen sich die Museen in der ganzen Welt um ihn.
BARBARA SCHMID

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