- Windradpolitik der Grünen - Euklid, 25.08.2003, 09:47
- Wenn das mal reicht - es existieren weitaus höhere Zahlen - Tierfreund, 25.08.2003, 10:54
- Re: Kernenergie - Wiedereinstieg durch die kalte Küche?! - kizkalesi, 25.08.2003, 12:14
- Wenn das mal reicht - es existieren weitaus höhere Zahlen - Tierfreund, 25.08.2003, 10:54
Re: Kernenergie - Wiedereinstieg durch die kalte Küche?!
--><font size="4">Streit um Ausstieg aus der Atomenergie verschärft sich</font>>
Clement will Meinungsverschieden mit Trittin in den nächsten Tagen ausräumen
Berlin - In der rot-grünen Koalition entwickelt sich ein handfester Streit über die Energiepolitik. Anlass sind Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement, SPD, und dem Vorsitzenden der Energiegewerkschaft (IGBCE), Hubertus Schmoldt.
Der IGBCE-Chef hatte einen Wiedereinstieg in die Kernenergie ins Gespräch gebracht. Clement hatte gefordert, eine"Subventionsmentalität" bei den erneuerbaren Energien müsse vermieden werden. Bundesumweltminister Jürgen Trittin, Grüne, will die Förderung aber in gleicher Höhe beibehalten. Clement kündigte an, er wolle versuchen, die Meinungsverschiedenheiten mit Trittin in den nächsten Tagen auszuräumen."Im Moment liegen wir noch auseinander", sagte Clement.
Die Überlegungen von Schmoldt zur Atomenergie seien für die rot-grüne Regierungspolitik"vollkommen belanglos", betonte die energiepolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Michaele Hustedt, gestern in WELT am SONNTAG."Es spielt keine Rolle, ob Schmoldt für den Klimaschutz Atomkraftwerke bauen will. Mit der rot-grünen Koalition gibt es kein Zurück in die Kernenergie", sagte sie.
Ablehnend reagierte auch Rainer Wend, SPD."Ich halte nichts von einem Wiedereinstieg in die Atomenergie", sagte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses. Notwendig sei der Aufbau von konventionellen Kraftwerkparks.
Ein eindeutiges Plädoyer für die Kernenergie hielt der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI)."Es ist eine Illusion zu glauben, wir könnten mittel- bis langfristig ohne Kohle und ohne Kernenergie auskommen", erklärte BDI-Geschäftsführer Carsten Kreklau.
Es zeige sich, dass die Energiepolitik der Bundesregierung stark ideologisch geprägt sei, sagte die wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, Dagmar Wöhrl. Dies schade dem Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Regierung müsse endlich ein nationales Energieprogramm entwickeln. cos/lac

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