- @dottore: cash - Cichetteria, 25.08.2003, 12:31
- Re: @dottore: cash - dottore, 25.08.2003, 13:39
- Re: @dottore: cash - Diogenes, 25.08.2003, 14:06
- Re: @dottore: cash - dottore, 25.08.2003, 14:38
- Re: @dottore: cash oder doch Gold - chiron, 25.08.2003, 15:34
- Re: Jeder wie er möchte - dottore, 25.08.2003, 17:06
- @ dottore: Vielleicht wählt man ja Gold nur als vorübergehendes GZ....?? - stocksorcerer, 25.08.2003, 16:53
- Re: @dottore: cash oder doch Gold - chiron, 25.08.2003, 15:34
- Re: @dottore: cash - dottore, 25.08.2003, 14:38
- Re: @dottore: cash - Cichetteria, 25.08.2003, 17:21
- Re: @dottore: cash - Diogenes, 25.08.2003, 14:06
- Re: @dottore: cash - dottore, 25.08.2003, 13:39
Re: @dottore: cash
-->>hi dottore,
>eine Frage eines grübelnden Neulings:
>Ich lese immer wieder aus Ihrer Feder: bloss keine Wertpapiere, keine Aktien, keine Bonds - CASH ist die Mutter der Porzellankiste, um gewappnet zu sein.
Hi chichette,
das ist meine ganz persönliche Vorgehensweise, nichts weiter. Grundidee: Ich kann aus Cash jederzeit in alles Mögliche gehen, umgekehrt könnte es schwierig werden. Mir ist die Lage nicht geheuer und deshalb riskiere ich jetzt nichts. Das kann sich von einem Tag auf den anderen ändern.
>Genauso oft wird der direkte Zusammenhang hergestellt:
>Staatsbankrott der Euro-Länder = Währungsreform = alles pulverisiert.
Staatsbankrott kommt, klar. Der wird aber nicht von jetzt auf gleich erklärt, sondern hat eine höchst unangenehme"Vorlaufzeit" (deflationäre Depression). In dieser Vorzeit steckt die Chose, meine Meinung.
Nun lassen sich zwei Varianten denken:
- Lösung per Inflation ---> Hyperinflation (Hubschraubergeld o.ä.). Jede Inflation sieht man aber 1000 Meilen gegen den Wind. Ich sehe da nichts. Eine"Währungsreform" ist ein Staatsbankrott nach Hyperinflation, entweder offener (1923) oder versteckter, d.h. durch Preisgesetze"unten" gehaltener (1948).
- Lösung per offen erklärtem Bankrott. Dies kann plötzlich geschehen, weshalb man auf der Hut sein und ganz genau beobachten muss. Vom offen erklärten Bankrott sind wir m.E. aber noch entfernt. Derzeit sind wir in der Würge-Phase, d.h. der Staat versucht mit allen Mitteln, von seinen Zahlungsverpflichtungen (gesetzlichen zumeist) herunter zu kommen, was die DeDe verstärken muss und dem Cash letztlich ein Aufgeld gegen den Rest der Güterwelt verschafft.
In der Würge-Phase japst jeder nach Cash, der Staat vorneweg. Das, was überall fehlt bzw."knapp" ist, zu halten, kann nicht falsch sein.
>Was wollen Sie dann mit Ihrem Cash?
Das überlege ich mir, wenn die Brücke in Sicht kommt, über die wir alle müssen.
>Oder - ich glaube Sie wohnen in der Schweiz - Cash in Schweizer Franken?
Nein, in Euro. Im Euro-Raum wird sich der Staatsbankrott, bis er endlich erklärt wird, ziemlich lange hinziehen. Ergo auch die Würge-Phase der DeDe.
>Denn US- Dollar kann ich mir bei den Hiobsbotschaften ja noch weniger als eiserne Währung bei einem Globalzusammenbruch der Finanzen vorstellen.
>Also wieso Cash?
Frage müsste lauten: Wie lange Cash? Also heute auf jeden Fall noch. Tomorrow is another day.
Gruß!

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