- Frage an die PC/Internet-Experten! - schlaffi, 25.08.2003, 09:50
- Re: Frage an die PC/Internet-Experten! - Euklid, 25.08.2003, 09:56
- Re: Frage an die PC/Internet-Experten! - Herbi, dem Bremser, 25.08.2003, 10:11
- rein technisch gesehen geht es natürlich,... mkT - igelei, 25.08.2003, 10:57
- Re: rein technisch gesehen geht es natürlich,... mkT - schlaffi, 25.08.2003, 11:47
- nun, dann surft einer mehr ;-)... mkT - igelei, 25.08.2003, 13:26
- Re: rein technisch gesehen geht es natürlich,... mkT - schlaffi, 25.08.2003, 11:47
- Re: Was nicht erlaubt ist ist verboten - Tassie Devil, 25.08.2003, 13:53
- Re: Was nicht erlaubt ist ist verboten - schlaffi, 25.08.2003, 17:13
- Re: Was nicht erlaubt ist ist verboten - Tassie Devil, 26.08.2003, 06:06
- Re: Was nicht erlaubt ist ist verboten - schlaffi, 25.08.2003, 17:13
Re: Was nicht erlaubt ist ist verboten
-->DSL heisst aus marketingtechnischen Gruenden in der BRDDR TDSL, es ist ein Synonym fuer den ansonsten weltweit gaengigen Begriff ADSL - Asymmetric Digital Subscriber Line.
(1.7) Wieso gibt es bei T-DSL für T-Online eine"Einwahl"? Ist T-DSL nicht eher mit einer Standleitung vergleichbar?
Ein Verbindungsaufbau* zu T-Online wird durch einen speziellen Treiber (PPPoE) realisiert. Erst dadurch werden Sie identifiziert und bekommen eine dynamische IP-Nummer für die Sitzung zugewiesen. Eine Standleitungsverbindung würde zum einen eine feste IP-Nummer pro Kunde notwendig machen, was wegen des sehr beschränkten Vorrates an IP-Nummern zu"Privatkundenpreisen" nicht machbar wäre.
T-DSL auf Standleitungen bietet die Deutsche Telekom AG ebenfalls an, hier dann auch mit höheren Übertragungsraten. Diese Leitungen dienen zur Verbindung beispielsweise zu T-ATM oder T-Interconnect, nicht jedoch zu T-Online. Diese Leitungen werden dann auch nach Transfervolumen abgerechnet.
*Verbindungsaufbau: Der Verbindungsaufbau bei ADSL erfolgt genauso wie bei analoger oder ISDN-(Telefon-)Technik zunaechst mit der Anwahl des ISP (in der BRDDR z.B. T-Online, 1und1 etc.), nach der Handshakingphase der beiderseitigen Frontendtechnik (Modem) erfolgt die Identifizierung und die Authentifizierung des anwaehlenden Teilnehmers seitens des ISP.
Selbstverstaendlich darfst Du Dir an zwei verschiedenen Orten von der deutschen Telekom jeweils eine ADSL-Line physikalisch einrichten lassen, jede dieser Leitungen wird Dir letztendlich von der Telekom berechnet, weil sie immer noch die Hoheit ueber alle physikalisch grundstueckueberschreitenden Telekommunikationsverbindungen ausuebt.
Keiner kann und darf Dir heute in der BRDDR die Nutzung Deines ISP-Accounts via ADSL auf einen und nur einen speziellen ADSL-Anschluss zwingend vorschreiben, i.e. die Nutzung Deines ISP-Accounts via verschiedener ADSL-Lines verbieten, voellig unbesehen des jeweils bezahlenden Inhabers des ADSL-Anschlusses, es waere ein Verstoss gegen die TKO.
Du darfst also ganz beruhigt auch den ADSL-Anschluss Deiner Freunde oder Bekannten nutzen, um Deinen ISP anzuwaehlen um ins Internet zu gelangen.
Ist die Verbindung zu Deinem ISP erfolgreich zustande gekommen und steht, dann wuerden weiterere parallele Verbindungsaufbauversuche in diesem Zeitraum solange abgewiesen werden (wie beim Telefon: angewaehlter Anschluss belegt), bis die Verbindung wieder abgebaut ist, d.h. ISP-Accounts sind von beliebigen Orten aus seriell aber niemals parallel nutzbar.
Die parallele Mehrfachnutzung eines ISP-Accounts verhindert der ISP selbst, indem er nach der Anwahl und dem Handshaking die Identifizierung des Anwaehlers (dessen bei Vertragsbeginn fest vom ISP mitgeteilte Benutzerkennung/-name) und die Authentifizierung des Anwaehlers (Pruefung des Passwortes) durchfuehrt.
Alles klar?
Hoffentlich.
Gruss
TD

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