- Wo bleibt der Bankencrash? - Wal Buchenberg, 25.08.2003, 11:05
- Re: Wo bleibt der Bankencrash? - Euklid, 25.08.2003, 11:40
- Re: Wo bleibt der Bankencrash? - CRASH_GURU, 25.08.2003, 16:00
- Re: Ganz falsche Frage, Wal! Die Kapitalisten haben ihre Lektion gelernt - dottore, 25.08.2003, 13:13
- Re: Risiken, Verluste und Vater Staat... - Wal Buchenberg, 25.08.2003, 13:40
- Re: Risiken, Verluste und Vater Staat... - dottore, 25.08.2003, 14:20
- Re: Risiken, Verluste und Vater Staat... - MC Muffin, 25.08.2003, 14:42
- Re: alternative Formulierung: Kapitalismus - Innovation = Sozialismus - Bob, 25.08.2003, 14:59
- Re: alternative Formulierung: Kapitalismus - Innovation = Sozialismus - dottore, 25.08.2003, 15:28
- Re: alternative Formulierung: Kapitalismus - Innovation = Sozialismus - Bob, 25.08.2003, 14:59
- Re: Risiken, Verluste und Vater Staat... - MC Muffin, 25.08.2003, 14:42
- Re: Risiken, Verluste und Vater Staat... - MC Muffin, 25.08.2003, 14:34
- Re: Risiken, Verluste und Vater Staat... - dottore, 25.08.2003, 14:20
- Re: Das Ausbleiben einer größeren Bankenkrise ist tatsächlich auffällig (owT) - Bob, 25.08.2003, 14:31
- Hier stimmt aber auch etwas nicht... - pecunia, 25.08.2003, 15:35
- Re: Hier stimmt aber auch etwas nicht... - MC Muffin, 25.08.2003, 15:42
- Re: Doch, doch... - dottore, 25.08.2003, 19:19
- Re: Doch, doch... - pecunia, 25.08.2003, 20:30
- Re: Risiken, Verluste und Vater Staat... - Wal Buchenberg, 25.08.2003, 13:40
- Re: Wo bleibt der Bankencrash? - Euklid, 25.08.2003, 11:40
Re: alternative Formulierung: Kapitalismus - Innovation = Sozialismus
-->>oder auch Kapitalismus - Kredit = Sozialismus
>aber mal ehrlich,
>dottore glaubst Du wirklich, daß der Staat früher klüger war als das Kapital?
Nein. Kleiner. Das Überlebensrisiko lag beim Einzelnen. Jetzt ist es sozialisiert. Damit sind die Kapitalisten vom Haken und das haben sie begriffen.
>Das Kapital hat den Nachteil, daß es sich in Konkurrenz zu anderem Kapital befindet. Daraus folgt, daß immer ein Teil der Ressourcen aufgewendet werden muß, um die Konkurrenz zu besiegen.
Das verschuldete (belastete) Kapital muss nur den Nachschuldner finden, nochmals ausführlich in Maliks neuesten M.o.M dargestellt (Stichwort"Debitimus"). Die Aufwendung von Ressourcen schafft immer Einkommen (= Auszahlungen des Aufwenders an denjenigen, der sie ausbeutet, bei dem sie Einzahlungen werden).
>Der Staat hat ein natürliches Monopol, es sei denn im Krieg.
>Deswegen scheint mir Deine These"Staat geht vor Banken pleite" gleichbedeutend mit Krieg zu sein, stimmt das?
Warum Krieg? Der Staat geht heute an seinem (per se unerfüllbaren) Versprechen pleite, für alle den Lebensunterhalt beschaffen zu können. Das haben die Kapitalisten kapiert und sind vom Haken. Sie werden solange ihre Kosten senken (= Leute in die Staatsobhut entlassen), bis der Staat erledigt ist.
Die Zauberformel lautet: Ich muss 10.000 entlassen, um die Arbeitsplätze der restlichen 10.000 nicht zu gefährden. Dagegen ist argumentativ kein Kraut gewachsen.
Man kann auch nicht mit dem"Gewinn" daherkommen, nach dem Motto: Nehmt doch das Geld für den Erhalt der Arbeitsplätze aus dem Profit. Selbst wenn alle Kapitalisten ohne Profit arbeiten würden, würde das für eine maximal 3 Prozent höhere Beschäftigung reichen (= ca. 1 Mio Arbeitslose weniger).
Die Staatsfinanzen (Wegfall der Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, anteilig Kapitalertragsteuer usw.) hätten schlagartig ein um ca. 80 % größeres Loch als heute schon.
Du kannst es drehen und wenden wie Du willst - es geht schief! Sorry for that.
Gruß!

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