- Ein Königreich für ein Pferd, einen Shrink für Donald Rummsy - Tempranillo, 26.08.2003, 14:07
Ein Königreich für ein Pferd, einen Shrink für Donald Rummsy
-->Hallo,
seltsam, was von Wien aus seine große, man möchte sagen, Weltkarriere angetreten hat. Nicht nur Adolf Hitler, auch die Freud´sche Psychoanalyse nahm von dort aus, Berggasse 17, ihren Siegeslauf um die Welt, und fand, seltsame Parallele zu Adolf Hitler und Josef Goebbels, ihre eifrigsten Adepten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Ein prächtiges Beispiel für die Freud´sche Projektion, den Hang, negative Eigenschaften, die man an sich selbst nicht wahrhaben will, auf den Gegner zu projizieren - die alliierte Kriegspropaganda aus zwei Weltkriegen hat daraus ihre eindrucksvollsten Effekte gezogen - gibt Mister Donald Rumsfeld, indem er den irakischen Widerstand mit Nazi-Banden auf eine Stufe stellt.
So etwas sagt der Verteidigungsminister eines Landes, das mehr Angriffskriege geführt hat, als Adolf Hitler jemals imstande war, das mehr Völkermorde begangen hat, als Auschwitz, Majdanek und Treblinka jemals zu bewältigen vermochten, und das überdies das EINZIGE Land ist, in dem VERGASUNGEN praktiziert werden.
Das alles bitte ich unter dem Aspekt der Projektion und der deutschen Vergangenheitsbewältigung incl. Schandmal zu betrachten, und dann wird es wie Schuppen von den Augen fallen, und die Erkenntnis, wo DIE Verbrechernation der gesamten Menschheitsgeschichte zu suchen ist, wird sich ganz von selbst einstellen.
Das Neueste aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, nein, dem Land der begrenzten Unmöglichkiten; paßt besser:
Irak-Resolution: USA vor diplomatischem Rückschlag
Rumsfeld vergleicht Irak-Widerstand mit Nazi-Banden
"Die Koalitions-Streitkräfte können sich jetzt mit den Terroristen in Irak befassen anstatt anderswo einschließlich den USA", so Rumsfeld. Foto: AP
Washington/New York (rpo). US-Verteidigungsminister Rumsfeld hat den Widerstand im Irak auf einer Veteranen-Veranstaltung mit Nazi-Banden verglichen, die nach der deutschen Kapitulation im Zweiten Weltkrieg noch weiter gekämpft hätten. Bei der neuen Irak-Resolution stehen die USA derweil vor einem diplomatischem Rückschlag.
Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte angesichts fast täglicher Anschläge auf US-Truppen und andere ausländische Einrichtungen im Irak, die Streitkräfte würden mit genügend Soldaten ausgestattet, um mit Guerilla-Angriffen fertig zu werden. Den Widerstand in Irak verglich er auf einer Veteranen-Veranstaltung in San Antonio mit Nazi-Banden, die auch nach der deutschen Kapitulation im Zweiten Weltkrieg noch weiter gekämpft hätten.
"Die Koalitions-Streitkräfte können sich jetzt mit den Terroristen in Irak befassen anstatt anderswo einschließlich den USA", sagte er. Der Befehlshaber im Irak, General John Abizaid, werde genug Soldaten dafür bekommen. Bisher habe er aber keine weiteren Kräfte angefordert. In Irak sind derzeit 150.000 US-Soldaten und 20.000 Soldaten aus Großbritannien und einigen anderen Ländern stationiert.
Beteiligung weiterer Länder fraglich
Die USA treffen im UN-Sicherheitsrat auf wenig Unterstützung für ihre Initiative, zusätzliche Länder für die Entsendung von Soldaten nach Irak zu gewinnen. Der stellvertretende Außenminister Richard Armitage sagte am Montag, es sei fraglich, ob Washington noch eine entsprechende Resolution weiter verfolgen werde. Die Entscheidung darüber sei noch nicht gefallen, sagte er nach einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Ministerpräsidenten Ilham Alijew in der US-Hauptstadt.
Außenminister Colin Powell hatte nach dem Anschlag auf das Bagdader UN-Hauptquartier in der vergangenen Woche seinen Urlaub unterbrochen, um in New York für zusätzliche Truppen aus weiteren Ländern für den Irak-Einsatz zu werben. Der amerikanische UN-Botschafter John Negroponte hatte zudem erklärt, Washington wünsche mehr finanzielle Unterstützung für die Besetzung Iraks, um die Sicherheitslage zu verbessern. Aus US-Regierungskreisen verlautete jetzt, die Reaktionen der Sicherheitsratsmitglieder auf die US-Vorschläge seien nicht ermutigend gewesen.
UN-Generalsekretär Kofi Annan hatte am vergangenen Freitag eine Resolution nicht ausgeschlossen,"mit der die Operation in eine multinationale Truppe mit UN-Mandat" umgewandelt werde, an der sich dann weitere Länder beteiligen. Dies würde aber nicht nur"Lastenteilung bedeuten, sondern auch das Teilen von Entscheidungsbefugnis und Verantwortung mit anderen". Powell stellte klar, dass sich die USA die Entscheidungsbefugnisse in Irak vorbehalten würden.
<ul> ~ Anstelle des Kotz-Smileys was von Donald Rumsfeld</ul>

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