- Meldungen am Morgen - COSA, 27.08.2003, 09:43
- Frage dazu - fridolin, 27.08.2003, 09:50
- Re: Frage dazu - Cosa, 27.08.2003, 10:10
- Frage dazu - fridolin, 27.08.2003, 09:50
Meldungen am Morgen
-->Hallo,
~ Der im japanischen Finanzministerium für internationale Angelegenheiten zuständige Beamte Zembei Mizoguchi hat zu starke Kursschwankungen des Euro an den Devisenmärkten als unerwünscht bezeichnet. Mizoguchi sagte am Mittwoch zu Journalisten, nach der starken Aufwertung werde der Kurs der europäischen Einheitswährung korrigiert. Zu starke Schwankungen seien aber nicht wünschenswert.
Im asiatischen Handel wurde der Euro am Mittwochmorgen mit 1,0848 USD gehandelt nach 1,0873 USD im späten New Yorker Geschäft am Vortag.
~ Der französische Ministerpräsident Jean-Pierre Raffarin wird den EU-Kommissionspräsidenten Romano Prodi bei ihrem gemeinsamen Treffen am Mittwoch darüber informieren, dass das Staatsdefizit seines Landes höher als bislang erwartet ausfallen wird. Die Zeitung"Les Echos" berichtet in ihrer Mittwochausgabe weiter, dass der Fehlbetrag nach Einschätzung von Raffarin in diesem Jahr 3,9 Prozent erreichen könnte.
~ Die Bundesregierung kann den Rentenbeitrag im kommenden Jahr offenbar doch nicht stabil halten. Anders als bisher angekündigt, müsse der Beitragssatz zum 1. Januar 2004 nach derzeitiger Planung auf 19,7 Prozent von bislang 19,5 Prozent steigen, berichtet die"Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe). Das Blatt beruft sich dabei auf Regierungskreise.
~ Die Speditionsbranche befürchtet den Abbau von 100.000 Arbeitsplätzen, die Maut solle erst dann eingeführt werden, wenn auch der Ausgleich für die Spediteure endgültig geregelt sei.
~ Das Wirtschaftsforschungsinstituts Conference Board berichtet am Dienstag, dass der Index des Verbrauchervertrauens im August angesichts einer gestiegenen Zuversicht in die zukünftige Wirtschaftsentwicklung auf einen Wert von 81,3 Punkte stieg, nachdem er im Vormonat auf revidiert 77,0 (vorläufig: 77,6) von 83,5 im Juni zurückgegangen war.
~ Die Zahl der US-Neubauverkäufe ist im Juli im Vergleich zum Vormonat überraschend gesunken, womit sich eine Abschwächung des zuletzt äußerst robusten Immobilienmarkts in den USA andeuten könnte. Nach Angaben des US-Handelsministeriums vom Dienstag verringerten sich die Neubauverkäufe im Juli binnen Monatsfrist um 2,9 Prozent auf einen saisonbereinigten Jahreswert von 1,165 Mio.
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Anmerkung: am 'schönsten' lässt sich die Abschwächung momentan bei den Hausneubauten erahnen; Abprall an der Widerstandslinie angesichts steigender Hypothekenzinsen
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~ Der Auftragseingang bei den Unternehmen der US-Industrie für langlebige Wirtschaftsgüter hat im Juli um 1,0 Prozent verglichen mit dem Vormonat. Die Bestellungen langlebiger Wirtschaftsgüter ohne Berücksichtigung der Orders aus dem Transportsektor stiegen im Juli verglichen mit dem Vormonat um 1,7 (Juni revidiert: plus 1,5; Juni vorläufig: plus 1,4) Prozent, unter Herausrechnung der Aufträge aus dem Rüstungsbereich ergab sich ein Plus von 1,4 (Juni revidiert: plus 2,7; Juni vorläufig: plus 1,7) Prozent.
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allerdings bleibt anzumerken, dass die gesamte Datenreihe revidiert wurde; soweit bisher eingesehen, gab es erhebliche Revisionen nach unten.
eine weitere deutliche Revision:
~ US/CBO: Haushalt bleibt bis 2012 defizitär
Washington (vwd) - Die Haushaltslage in den USA wird bis zum Jahr 2012 defizitär bleiben. Mit dieser Projektion hat das Congressional Budget Office (CBO) am Dienstag seine früheren Schätzungen deutlich revidiert. Während das CBO im vergangenen Jahr für den Zeitraum von 2003 bis 2012 noch einen kumulierten Haushaltsüberschuss von 1,015 Bill USD projiziert hatte, geht die Kongressbehörde in ihrem neuen Bericht von einen kumulierten Defizit über 1,397 Bill USD aus. 2001 war sogar ein Überschuss von 5,6 Bill USD vorhergesehen worden. <a href="http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=20744484&navi=news&sektion=wirtschaftpolitik&r=0&awert=">..... mehr</a>
~ Nachdem die chinesische Notenbank am Wochenende einen künftig restriktiveren Kurs signalisiert hat, ist es an den Finanzmärkten des Landes zu erheblichen Verwerfungen gekommen. Angesichts der drohenden Erhöhung der Leitzinsen stiegen die Sätze am Tagesgeldmarkt um mehr als 1.000 Basispunkte auf 15,85 Prozent. Fünf-Tage-Geld wird zu 4,77 Prozent gehandelt. Gleichzeitig fielen die Kurse von Staatsanleihen. Siebenjährige Bonds rentierten mit 2,75 Prozent, verglichen mit 2,67 Prozent vor einer Woche. Am Aktienmarkt wurden hingegen wieder leichte Gewinne verzeichnet, nachdem die Kurse am Montag noch auf ein Siebenmonatstief gefallen waren. <a href="http://www.vwd.de/vwd/news.htm?id=20743989&navi=news&sektion=wirtschaftpolitik&r=0&awert=">..... mehr</a>
~ Die Kapitalisierung der Aktienmärkte in der Eurozone ist per Ende Juli im Vergleich zum Vormonat wieder gestiegen. Wie Eurostat am Dienstag berichtet, erhöhte sich die Marktkapitalisierung auf 3.610,4 Mrd EUR nach 3.463,2 Mrd EUR per Ende Juni. Nach weiteren Angaben Eurostats legte die Börsenkapitalisierung in der gesamten Europäischen Union (EU-15) auf 5.677,1 Mrd EUR zu nach 5.472,3 Mrd EUR im Juni.
~ Der Gouverneursrat der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) wird bei seiner am Dienstag beginnenden dreitägigen Sitzung in Wien auch über eine mögliche Änderung der Förderquoten der einzelnen Mitgliedsländer sprechen.....
Der algerische Ã-lminister Chakib Khelil hat die OPEC offiziell um eine höhere Förderquote ersucht. Libyen und Nigeria drängen ebenfalls auf höhere Quoten. Doch dürften die größeren Mitgliedsländer, vornehmlich Saudi Arabien, nicht leicht dazu bereit sein, ihren Förderanteil zu verringern. Die offizielle Obergrenze für die Rohölförderung der OPEC liegt bei 25,4 Mio Barrel pro Tag.
~ Der in den USA anerkannte Nachrichtendienst MMS verbreitete gestern Nachmittag auf seiner Internetseite Gerüchte über eine angebliche Herzattacke des US-Notenbankchefs Alan Greenspan. Diese wurden bislang nicht bestätigt und dürfen auch in Frage gestellt werden, da derartige Meldungen bereits in der Vergangenheit an den Märkten für Aufruhr gesorgt haben, ohne der Wahrheit zu entsprechen. Trotzdem geriet der USD im Anschluss unter Druck.
Daten heute:
gegen 15:00 - US Hypothekenanträge
16:30 - wöchentl. Ã-lbericht der EIA mit den Lagerbestände
Gruss
Cosa

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