- Hans Leyendecker rastet aus. Bülow und Wisnewski übel beschimpft - Tempranillo, 27.08.2003, 19:26
- Re: Ja die Leute lesen eben lieber gut Erfundenes als sauber Recherchiertes (owT) - Bob, 27.08.2003, 20:11
- Re: Hans Leyendecker rastet aus. Bülow und Wisnewski übel beschimpft - Standing Bear, 27.08.2003, 20:46
- Re: Hans Leyendecker rastet aus. Bülow und Wisnewski übel beschimpft - Pulpo, 28.08.2003, 00:03
- Jetzt grübel ich wieder mächtig... - LenzHannover, 28.08.2003, 03:03
Hans Leyendecker rastet aus. Bülow und Wisnewski übel beschimpft
-->Hallo,
welches Verständnis der auch hier am Board schon hochgelobte investigative Journalist Hans Leyendecker von Meinungsfreiheit hat, wie er auf andere Ansichten eingeht, das hat er auf Radio Eins unmißverständlich deutlich gemacht, wo er Wisnewski (Operation 9/11) und Bülow unflätig beschimpft hat.
In einem Brief an Gerhard Wisnewski greift ein Hörer den Vorfall auf. Die Beleidigungen Leyendeckers, vor allem gegen A. v. Bülow, würden hier sofort mit der roten Karte geahndet.
Mir drängt sich der Verdacht auf, Leyendecker wollte sich an A. v. Bülow rächen, weil dieser in seinem Buch"Im Namen des Staates" schreibt, Leyendecker würde seine Enthüllungen weniger den eigenen Recherche-Talenten verdanken als vielmehr seinen guten Kontakten zur CIA. Da hat der Bülow wohl einem räudigen journalistischen Köter gewaltig eine auf´s Fell gebrannt.
Macht Euch mal selbst ein Bild:
Sehr geehrter Herr Wisnewski,
was ich heute morgen in der Sendung"Der schöne Morgen" beim Sender Radio Eins im RBB gehört habe, verschlägt einem wirklich die Sprache. Wie Sie vielleicht auch wissen, gibt es im Laufe der Woche jeden Morgen um ca. 8:10 Uhr einen telefonischen Kommentar von quasi Stamm-Kommentatoren, so jeden Mittwoch von Hans Leyendecker, der Ihnen ja sicherlich nicht unbekannt sein dürfte.
Heute kommentierte Leyendecker, der ja eigentlich ein Art Instanz des investigativen Journalismus darstellt, das Phänomen der um sich greifenden Verschwörungstheorien zum 11.09..
Ich denke, daß Panorama dabei noch getoppt wurde. Ihr Name wurde nicht erwähnt, aber die Namen von Bröckers, von von Bülow und Mahler wurden wieder in einen Topf geworfen.
Leyendecker führte kein einziges sachliches Argument gegen die"Verschwörungstheoretiker" an, sondern pöbelte, diffamierte und psychiatrisierte Sie alle regelrecht - und zwar pausenlos, wie ich es in dieser Vehemenz und Unverschämtheit bisher noch nicht erlebt hatte.
Sie wurden gleich alle als"Verschwörungsidioten" bezeichnet, zwischendurch fielen Wörter wie"Verrückte","durchgeknallt","bizarr","grober Unfug" etc. pp.. Am schlimmsten traf es allerdings Herrn von Bülow, den Leyendecker als - wörtlich -"Psychopathen" und wenig später noch als"verrückt" u."durchgeknallt" bezeichnete.
Er stellte die Frage, wie es kann, daß solche Leute überhaupt Minister o. Staatssekretäre werden konnten, aber er hätte ja schon damals am Verstand von von Bülow gezweifelt.
Als Letztes stellte er sich und den Hörern die Frage, wie es denn sein Könne, daß es eine solch riesige Nachfrage nach diesen Büchern gäbe, da müsse man sich doch mal fragen, ob in unserer Gesellschaft was nicht stimme, dies sei ja wohl Ausdruck des Zustandes unserer Gesellschaft (sinngemäß).
Ich dachte wirklich, ich traue meinen Ohren nicht. Der investigative Journalist pöbelt gegen ebensolche Kollegen, nur weil er deren Sicht nicht teilt. Auch eine Art von Demokratieverständnis!
Ich denke, die Anhänger der offiziell verlautbarten Verschwörungtheorie aus dem Weißen Haus haben so gut wie keine Argumente gegen die Fragesteller, sie pfeifen sozusagen auf dem letzten Loch - und deshalb können sie nur noch auf dieser emotionalen Ebene reagieren, also verleumden, diffamieren, denunzieren, psychiatrisieren (das kennt man ja aus Diktaturen) etc..
Wäre es nun nicht an der Zeit - insbesondere für Andreas von Bülow - gegen derartige Verleumdungen und Ehrabschneidungen in der Ã-ffentlichkeit gerichtlich vorzugehen? Ich denke, was heute morgen dort in Radio Eins gesendet wurde, kann man nicht mehr als Lapalie abtun, dies waren schon massive Angriffe, Beleidigungen und eine erhebliche Rufschädigung des Herrn von Bülow.
Die internet-Adresse von Radio Eins lautet: www.radio-eins.de Vielleicht kann man den Beitrag dort laden.
Jetzt die Reaktion von Gerhard Wisnewski, ein Brief an Radio Eins:
Sehr geehrte Damen und Herren,
unten finden Sie einen Brief, den heute einer Ihrer Hörer an mich gerichtet hat. Ich bin Autor des bei Droemer-Knaur erschienenen Buches"Operation 9/11" und damit eine der Personen, die ihr Kommentator Hans Leyendecker heute als"Verschwörungsidioten" und"durchgeknallt" bezeichnet hat.
Wie Sie wissen, erfüllen solche Äußerungen den Tatbestand der Beleidigung. Dafür trägt nicht nur derjenige die Verantwortung, der sie tätigt, sondern auch derjenige, der sie verbreitet.
Eine Person, Herr von Bülow, wurde von Ihrem Kommentator gar als"durchgeknallt" und"Psychopath" bezeichnet.
Ich würde gerne von Ihnen wissen, wie Sie diesen Vorgang bewerten, ob Radio eins des öfteren derartige Beleidigungen ausstrahlt und wer letztlich für die Sendung verantwortlich war.
Gerhard Wisnewski

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