- ---Geheimdienstarbeit: Beispiel 11. September 2001--- - Sonne, 27.08.2003, 18:28
- Re: - Geheimdienstarbeit:.. 11. September 2001 - jetzt haben wir den Schuldigen - nereus, 28.08.2003, 11:46
Re: - Geheimdienstarbeit:.. 11. September 2001 - jetzt haben wir den Schuldigen
-->Hallo Sonne!
Dein Artikel ist wirklich nicht übel. ;-)
Da steht u.a.: Besonders schwer war es für die CIA, denn das Landesamt für Verfassungsschutz verwehrte ihr die Anwerbung eines Spitzels im Umfeld der Attentäter.
"Der US-Geheimdienst CIA hat nach einem Bericht der"Chicago Tribune" vergeblich versucht, in Hamburg einen Spion zu rekrutieren, der mit den Terroristen des 11. September verkehrte. Die CIA habe den in Hamburg lebenden Syrer Mamoun Darkazanli schon 1999 verdächtigt, von einem geplanten Terroranschlag zu wissen und habe versucht, ihn als Informanten anzuheuern, berichtet die Zeitung. Das Landesamt für Verfassungsschutz habe das Ansinnen des CIA-Agenten vor Ort abgewiesen.
Der böse Verfassungsschutz hat also das Ansinnen der CIA abgewiesen.
Genauso stelle ich mir das Vorgehen von Geheimdiensten vor.
Man arbeitet zwar verdeckt, doch selbstverständlich wird auch hierbei der Genehmigungsweg eingehalten - so viel Ordnung muß sein.
Das gebietet auch der Respekt vor dem Feindstaat. Feindstaat muß es wohl sein, sonst gäbe es ja nichts zu spitzeln, oder?
"Darf ich bei Ihnen mal eine Wanze installieren, aber nur wenn sie nichts dagegen einzuwenden haben?"
Vielleicht packen die alten Stasi-Generäle mal aus wie sie Ihre Spiogenten führten bei der Anwerbung von Transitfahrern und Sekretärinnen und dabei den Amtsschimmel der Bundesrepublikei zurecht reiten mußten.
Ausländische Dienste dürften in Deutschland nicht tätig werden.
Genaaauuuuu!!!
Die dürfen das nicht und weil die das nicht dürfen, dann machen die das auch nicht.
Hat sich hier etwa ein ehemaliger SED-Chefideologe in das Verlagshaus geschmuggelt?
Das ist ja nun wirklich allerunterste Schublade.
Über einen Spitzel im Umfeld der Attentäter ist nun doch bekannt geworden, daß er für das Landesamt für Verfassungsschutz arbeitete.
"Das LfV verfügte über einen Mitarbeiter, der das Amt mit detaillierten Informationen über die Al-Quds-Moschee und ihre radikalen Stammgäste versorgen konnte. Die Unterlagen widersprechen außerdem der oft kolportierten These, wonach es sich bei den Terroristen um sogenannte Schläfer gehandelt habe, die auf ein Signal hin lediglich hätten"aktiviert" werden müssen. Vielmehr schlossen sich die drei Hamburger Todespiloten und ihre Helfershelfer unter den Augen diverser Nachrichtendienste zu einer Terrorgruppe zusammen und planten den wohl spektakulärsten Terroranschlag in der Geschichte - während sie beobachtet wurden."
Demnach ist dann das LfV schuldig am Einsturz der Doppeltürme.
Das die Dienste da irgendwie mitmachten, haben wir ja fast alle geahnt, nur hatten wir alle andere Zusammenhänge und Hintergründe vermutet.
Nun wären die bürokratischen Spießbürgerspitzel eines deutschen Amtes die Hauptschuldigen.
Ob da eine neue Geldquelle erschlossen werden soll, wo sich doch langsam aber sicher der Frühnebel an der Weichselquelle zu verflüchtigen droht?
Herr Leyendecker, übernehmen und brillieren Sie mit einer Top-Recherche.
Ob Sie hierbei in Polen oder Hamburg u. New York beginnen ist egal. Ab einer bestimmten Erkenntnistiefe und dem möglichen Veröffentlichungswillen könnte es jedoch"kelly-gefährlich" werden. Passen Sie auf sich auf!
mfG
nereus

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