- @ Sascha:Trendwende: Studieren ist wieder"in" (überrascht mich nicht) - kizkalesi, 28.08.2003, 22:15
- Hochschulabsolventen 2002: Weniger Physiker, Chemiker und Ingenieure - Sascha, 29.08.2003, 01:06
- Die Studienfreudigkeit steigt wieder (Massenarbeitslosigkeit, Lehrstellenmangel) - Sascha, 29.08.2003, 01:10
Hochschulabsolventen 2002: Weniger Physiker, Chemiker und Ingenieure
--> Hi kizaleski!
Ich habe gestern (mittlerweile vorgestern) auch eine Mitteilung vom Statistischen Bundesamt in meinem eMail-Postfach darüber gesehen (siehe weiter unten). Ich hatte jedoch auch irgendwo einen anderen Artikel gefunden in (ich glaube sogar von der Deutschen Presseagentur). Dort stand geschrieben, daß das Studieren vor allem deswegen wieder mehr gefragt ist weil viele bei der aktuellen Lehrstellenkrise leer ausgehen. Bevor viele dann gar nichts machen studieren dann doch viele. Denn viele Schulabgänger von Gymnasien bewerben sich sowohl für eine Ausbildung als auch für ein Studium. Und vielen bleibt zwangsläufig oft nur die"Wahl" für das Studium da es mit der Lehrstelle nicht klappt.
Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
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Nr. 343 vom 27. August 2003
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Hochschulabsolventen 2002: Weniger Physiker, Chemiker und Ingenieure
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WIESBADEN - <font color="#FF0000">Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes haben im Jahr 2002 in Deutschland insgesamt 208 600 Pruefungsteilnehmer ein Hochschulstudium erfolgreich abgeschlossen</font>. Darunter waren 98 100 (47%) Frauen. Annaehernd die Haelfte (92 200 oder 44%) der Hochschulabsolventen erwarb ein Universitaetsdiplom oder einen vergleichbaren akademischen Grad, knapp ein Drittel (65 900 oder 32%) ein Fachhochschuldiplom. Weitere 23 500 (11%) Studierende haben ein Lehramtsstudium, 23 800 (11%) ein Promotionsstudium und 3 100 (2%) ein Bachelor- oder Masterstudium mit Erfolg beendet.
Die meisten Absolventen sind Rechts-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaftler (69 800 oder 33%), Ingenieurwissenschaftler (36 100 oder 17%), Sprach- und Kulturwissenschaftler (35 900 oder 17%) oder Mathematiker/Naturwissenschaftler (29 300 oder 14%). 18 400 oder 9% haben Humanmedizin studiert. 19 000 (9%) erwarben ihren Hochschulabschluss in anderen Faechern.
Die Zahl der bestandenen Abschlusspruefungen an Hochschulen hat sich 2002 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt kaum veraendert (+ 0,2%). Allerdings ist die Entwicklung in einzelnen Studienbereichen sehr unterschiedlich. <font color="#FF0000">Weniger Hochschulabsolventen gab es insbesondere in einigen ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengaengen: Im Vergleich zum Jahr 2001 nahm die Zahl der Absolventen im Studienbereich Physik um 9,2%, in der Chemie um 5,9%, in der Elektrotechnik um 5,4% und im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik um 3,2% ab</font>. <font color="#FF0000">Hier setzte sich der seit Mitte der neunziger Jahre anhaltende Abwaertstrend weiter fort</font>. Dagegen stieg die Zahl der erfolgreich abgelegten Hochschulpruefungen im Studienbereich <font color="#FF0000">Informatik </font> erneut an, und zwar auf 6 600 (+8,9%).
93% (193 500) der Hochschulabsolventen waren Deutsche. Diese waren bei Abschluss des Erststudiums <font color="#FF0000">im Durchschnitt 28,0 Jahre alt</font> und haben <font color="#FF0000">im Mittel 6,0 Jahre an einer Hochschule studiert (Gesamtstudienzeit)</font>. Die Studiendauer in dem Studiengang, in dem der Abschluss erworben wurde (Fachstudiendauer), <font color="#FF0000">betrug durchschnittlich 5,3 Jahre. An den Universitaeten lag die durchschnittliche Fachstudiendauer deutscher Erstabsolventen mit 5,8 Jahren deutlich ueber der an Fachhochschulen (4,8 Jahre)</font>. Die Gesamtstudienzeit betrug bei den Universitaeten 6,6 Jahre, bei den Fachhochschulen hingegen nur 5,2 Jahre.
Weitere Auskuenfte erteilt: Martin Beck,
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