- @ Sascha:Trendwende: Studieren ist wieder"in" (überrascht mich nicht) - kizkalesi, 28.08.2003, 22:15
- Hochschulabsolventen 2002: Weniger Physiker, Chemiker und Ingenieure - Sascha, 29.08.2003, 01:06
- Die Studienfreudigkeit steigt wieder (Massenarbeitslosigkeit, Lehrstellenmangel) - Sascha, 29.08.2003, 01:10
Die Studienfreudigkeit steigt wieder (Massenarbeitslosigkeit, Lehrstellenmangel)
-->Mittwoch 27. August 2003, 13:59 Uhr>/b>
[b]<font size=5>Die Studienfreudigkeit steigt wieder</font>
Wiesbaden/Hannover (AP) <font color="#FF0000">Angesichts von Massenarbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel wird das Hochschulstudium offenbar wieder attraktiver</font>. <font color="#FF0000">Nachdem die Studierfreudigkeit in den 90er Jahren stetig gesunken war</font>, zieht es jetzt wieder mehr Schulabgänger an Universitäten und Fachhochschulen, wie eine am Mittwoch veröffentlichte repräsentative Umfrage der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) ergab.
Auch schlossen mehr Studenten ihr Studium erfolgreich ab: Ihre Zahl legte laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2002 im Vorjahresvergleich um 0,2 Prozent zu. <font color="#FF0000">Bei ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengängen war jedoch ein deutlicher Rückgang der Absolventenzahlen zu beobachten</font>.[Eigener Kommentar: Das wird sich noch rächen. Jedem der es kann würde ich heute empfehlen ein technisches Studium zu machen. Spätestens in ein paar Jahren werden die Gehälter vermutlich steigen.]
Der Umfrage zufolge strebten im vergangenen Jahr 69 Prozent der studienberechtigten Schulabgänger einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss an. Zusammen mit denjenigen, die sich für eine Ausbildung an Verwaltungsfachhochschulen oder Berufsakademien gewählt haben, liegt die Studierquote sogar bei drei Vierteln. <font color="#FF0000">Besonders Absolventen mit Fachhochschulreife zieht es immer mehr ins Studium</font>. Auch das Lehramtsstudium hat HIS zufolge bei den Studierenden wieder an Attraktivität gewonnen, ebenso wie Studiengänge mit Bachelor-Abschluss.
Rang eins bei den gefragtesten Studienrichtungen belegten erneut die Wirtschaftswissenschaften, <font color="#FF0000">während in den Ingenieur- und naturwissenschaftlichen Studiengängen die Absolventenzahlen weiter zurückgehen</font>. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, sank die Zahl der Abgänger im Studienbereich Physik im Jahr 2002 im Vergleich zum Vorjahr um 9,2 Prozent. In der Chemie gab es ein Minus von 5,9 Prozent, in der Elektrotechnik waren es 5,4 weniger und im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik 3,2 Prozent.
Im Bereich Informatik legte die Zahl der Abschlussprüfungen hingegen um 8,9 Prozent deutlich zu. Auch Kultur- und Sprachwissenschaften sowie Sozialwissenschaften/Sozialwesen freuen sich über steigende Studentenzahlen. Auch der Anteil derjenigen, die auf dem zweiten Bildungsweg zur Hochschule gelangen, stieg erstmals wieder.
Ein Drittel aller Absolventen sind mittlerweile Rechts-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaftler. Ingenieurwissenschaftler stellen einen Anteil von 17 Prozent, wie auch Sprach- und Kulturwissenschaftler. 14 Prozent haben Mathematik oder Naturwissenschaften studiert, in der Humanmedizin waren es neun Prozent.
Rund 93 Prozent oder 193.500 der Hochschulabsolventen waren Deutsche. Diese waren bei Abschluss des Erststudiums im Durchschnitt 28,0 Jahre alt und haben im Mittel 6,0 Jahre an einer Hochschule studiert. Bei den Universitäten lag die Gesamtstudienzeit bei 6,6 Jahren, bei den Fachhochschulen bei 5,2 Jahren.
Im vergangenen Jahr schlossen in Deutschland insgesamt 208.600 Studenten ein Hochschulstudium erfolgreich ab. Davon waren <font color="#FF0000">47 Prozent Frauen</font>. Annähernd die Hälfte (44 Prozent) der Absolventen erwarb ein Universitätsdiplom oder einen vergleichbaren akademischen Grad; knapp ein Drittel (32 Prozent) ein Fachhochschuldiplom. Elf Prozent der Studierenden haben ein Lehramtsstudium, ebenso viele ein Promotionsstudium beendet. 3.100 (zwei Prozent) schlossen ein Bachelor- oder Masterstudium mit Erfolg ab.
[b] Quelle: http://de.news.yahoo.com/030827/12/3lu37.html, AP

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