- Der Maulwurf meldet: - Euklid, 29.08.2003, 13:49
- Anregung zu weiteren Untersuchungen... - Pulpo, 29.08.2003, 14:06
- Re: Anregung zu weiteren Untersuchungen... - Euklid, 29.08.2003, 14:36
- vergiss nicht... - Pulpo, 29.08.2003, 14:58
- Re: vergiss nicht... - Euklid, 29.08.2003, 15:02
- vergiss nicht... - Pulpo, 29.08.2003, 14:58
- Re: Anregung zu weiteren Untersuchungen... - Euklid, 29.08.2003, 14:36
- Re: Der Maulwurf meldet: - MC Muffin, 29.08.2003, 14:17
- Re: Der Maulwurf meldet: - Euklid, 29.08.2003, 14:38
- Re: Der Maulwurf meldet: - MC Muffin, 29.08.2003, 15:09
- Re: Der Maulwurf meldet: - Euklid, 29.08.2003, 15:10
- Sorry - MC Muffin, 29.08.2003, 15:22
- Re: Der Maulwurf meldet: - Euklid, 29.08.2003, 15:10
- Re: Der Maulwurf meldet: - MC Muffin, 29.08.2003, 15:09
- Re: Der Maulwurf meldet: - Euklid, 29.08.2003, 14:38
- Re: Was der Maulwurf leider nicht meldet: - Tempranillo, 29.08.2003, 14:34
- Re: Unvollständiges Bild--http://www.freewebs.com/nomonopoly/ - AxB, 30.08.2003, 15:49
- Re: Unvollständiges Bild--http://www.freewebs.com/nomonopoly/ - Euklid, 30.08.2003, 17:55
- Anregung zu weiteren Untersuchungen... - Pulpo, 29.08.2003, 14:06
Re: Der Maulwurf meldet:
-->>Brisante Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung:
>Seit 1989 hat Westdeutschland mehr als 1 Billion € an Transferleistungen in die neuen Länder gepumpt.
>Doch die Erfolge sind ernüchternd:Denn weder die Nominallöhne noch das Beschäftigungsniveau oder die Wettbewerbsfähigkeit der neuen Länder wurden durch die immensen Summen gesteigert.Durch die Transferleistungen,die überwiegend nicht über Steuern,sondern über die Sozialsysteme finanziert wurden,hat aber Westdeutschland stark gelitten.
>Durch die massive Steigerung der Sozialbeiträge (von 1980 bis 2002 sind die Einnhamen um den Faktor 2,6 gestiegen) sind die Lohnstückkosten in Deutschland gestiegen,die Wettbewerbsfähigkeit gesunken.
>Das Beschäftigungsniveau ist aber in den letzten 22 Jahren fast konstant geblieben.
>Anders ausgedrückt:Eine gleichbleibende Anzahl westdeutscher Arbeitnehmer zahlt stetig steigende Summen in immer schlechter werdende Sozialsysteme.
>In einem Drittel der westdeutschen Regionen verdienen die Arbeitnehmer im Durchschnitt weniger als vor 10 Jahren.
>Und der Osten? Der fällt weiter zurück.Zwar wurden die Löhne zügig an das Westniveau herangeführt.Doch gleichzeitig stürzt seit 1995 die Beschäftigungsquote ab.
>Folge:Die Bruttolohnsumme in Ostdeutschland ist in den letzten 8 Jahren um rund 15% gesunken,in einzelnen Branchen sogar um bis zu 40%.
>Betrug der Anteil der ostdeutschen Bruttolohnsumme 1995 noch ein Fünftel Gesamtdeutschlands beträgt er nach Schätzungen des IAB nur noch ein Sechstel.
>Inzwischen sind aber bundesweit nicht nur Niedriglohnbereiche betroffen.
>Mittlerweile fallen auch in <font color=#FF0000>export und wachstumsstarken Branchen die Jobs weg ( zB Maschinenbau,Chemie,Elektrotechnik)</font>
>Dadurch spitzt sich die Finanzlage der Sozialkassen dramatisch zu.Denn es brechen ihnen nicht nur erhebliche Einnahmen weg.Gleichzeitig schlagen steigende Ausgaben zu Buche.
>Das führt zu weiteren Erhöhungen der Sozialbeiträge,weiteren Jobverlusten weiteren Erhöhungen der Sozialbeiträge und so fort.
>Fazit:Solange die Transferleistungen von West nach Ost primär in den Konsum gehen und nicht für Investitionen verwendet werden,bleibt der Aufbau Ost ein Faß ohne Boden.Nach wie vor liegt laut volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung der Konsum in den neuen Ländern über der Produktion.
>Mit anderen Worten:Der Osten lebt über seine Verhältnisse,verfuttert die Transfers aus dem Westen,statt sie in die Zukunft zu investieren.
>Soweit der Bericht des IAB.
>Gruß EUKLID
So wie du das schreibst könnte man fast glauben du meinst der Osten lebt auf Kosten des Westens. Allerdings hat der Westen den Osten übernommen und die schlauen Westpolitiker die meinten es reicht wenn wir im Osten alle Betriebe zu mache ( weniger Konkurenz ) und ein paar Supermärkte aufmachen das reicht haben sich halt verechnet. Übrigens möchte ich nicht wissen wie viele Ossis im Westen Arbeiten und somit den Transfer mitfinanzieren. Die Schuld liegt einzig und alleine an der westdeutschen Wirtschaftspolitik im Osten oder meinst du das auch nur ein Ossi hier was zu melden hat? Das sind alles nur Befehlempfänger und ohne eine Wirtschaft im Rücken kann man auch nichts reißen.
Es ist nun mal so das nach der Wende alle die im Westen nichts geworden sind nach dem Osten gegangen sind um dort weiteren Schaden anzurichten und sie haben gut daran verdient. Und übrigens da im Osten nur ein paar Supermärkte gibt fließt das Tranfergeld auch gleich wieder zurück in den Westen. Ganz neben bei denke ich das der Westen ohne das frische Blutt des Ostens nach der Wende schon längst pleite wäre. Die Weltwirtschaft war in einer Krise und der Westen ( allgemein ) brauchte den Zusammenbruch des Komunissmus um neue Märkte zu erschließen. Das hängt alles mit der Verschuldungfähigkeit ( alles schon 100 mal durch )zusammen, im osten selbst ( abgesehen vom Staat ) hatte so gut wie keiner einen Kredit. Aber ich will das nicht weiter ausschlachten Fakt ist der Osten brachte einen Boom von rund 10 Jahren und nun ist Polen usw. drann und wenn nicht dafür gesorgt wird das die sich auch refinanzieren können( so wie im Osten ) dann werden die Armen Wessis für die auch noch mitproduzieren müssen, aber das ist doch toll das schaft Arbeitsplätze ( warscheinlich aber nur in China ).
Die Analyse ist nichts als dumschwatz für den Pöbel um den kleinen Arbeitslosen Ossi die Schuld an der falschen Wirtschaftpolitik zu geben lächerlich.
MFG

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