- 'Fehler' im thermodynamischen Kernel (Gottes) erlaubt keine Exponentialfunktion - Ivan, 30.08.2003, 12:06
- Re:... und deshalb kommt ja auch keine in der Natur vor. Wo ist das Problem? - Ecki1, 30.08.2003, 13:13
- Kann Dir da nur zustimmen. - Zardoz, 30.08.2003, 13:55
- Re: Kann Dir da nur zustimmen. / 2x*sprachlos* (owT) - Ivan, 30.08.2003, 14:40
- Re:... und deshalb kommt ja auch keine in der Natur vor. Wo ist das Problem? - Pega53, 30.08.2003, 14:55
- "Linear" ist herzlich wenig im Leben - Dagobert Duck, 30.08.2003, 16:32
- Re: Wo ist das Problem? / Hier - Ivan, 31.08.2003, 15:44
- Re: Wo ist das Problem? / Hier / Lapsus - Ivan, 31.08.2003, 23:00
- Re: Wo ist das Problem? / Hier / Anmerkung - Ivan, 01.09.2003, 16:41
- Kann Dir da nur zustimmen. - Zardoz, 30.08.2003, 13:55
- Re:... und deshalb kommt ja auch keine in der Natur vor. Wo ist das Problem? - Ecki1, 30.08.2003, 13:13
Re:... und deshalb kommt ja auch keine in der Natur vor. Wo ist das Problem?
-->Tja, von dem Wissenschaftskram verstehe ich zwar nix. Glaube ich aber hier auch nicht zu brauchen, da simpler Gebrauch der Wahrnehmungsorgane und des Denkorgans auch schon genug Informationen liefert:
Das Problem besteht m.E. einfach darin, daß wir permanent die Natur, die belebte und die"unbelebte" VERLETZEN, daß wir gleichgültig mit allem um uns herum sowie mit uns selbst umgehen, und die Natur betrachten als eine Art Lagerhaus, sowie die Menschen (und natürlich auch die Tiere und Pflanzen) als auszubeutende Lieferanten von physischen und/oder Intelligenzleistungen.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß das Ã-kosystem"Meer" durch"Erdölzufuhr" per Tankerunglücke oder laufende Einleitung per Ã-l-Förderung und Schiffsbetrieb einen neuen, uns Menschen irgendwie förderlicheren Zustand erreichen könnte.
Oder die Flüsse, durch aus der Goldgewinnung stammende Zyankali-Einleitung...
Oder die Luft, durch Benzoleinleitung aus Autoabgasen.
Wollt Ihr allen Ernstes das Gegenteil behaupten???
Sogar naturwissenschaftlich denkende Menschen könnten begreifen, daß wir Menschen uns über Jahrmillionen restlos und vollständig mit unserer Umgebung vernetzt entwickelt haben, in völliger Abhängigkeit von ihr. Wenn wir nun diese Umgebung fortlaufend zunehmend zerstören, indem wir mehr und mehr diese Netze zerreissen, dürfte unweigerlich der Punkt kommen, an dem wir den Ast, auf dem wir sitzen, abgesägt haben werden.
Das Dumme am Sturz von so einem Ast ist, daß man erst merkt, daß er eingleitet ist und unwiderruflich geschieht, wenn der Ast bricht. Bis dahin steht zweifelsfrei fest, daß man ja noch sitzt und er einen trägt...
Gleichgültigkeit kann man sich schon leisten, wenn man sich als Roboter unter Robotern sehen mag, und die Fähigkeit des Empfindens ignorieren will.
Dieser Verzicht wird aber zur völligen Absenkung der Lebensqualität führen.
Da dies von Robotern aber nicht empfunden werden wird, weil ihnen der Gebrauch des (zwar vorhandenen) Sensoriums abgewöhnt wurde (bzw. sie sich als Menschen leichtsinnig dafür entschieden haben, Empfindungslosigkeit der Sensibilität vorzuziehen und so erst zu Robotern zu mutieren), argumentieren Technokraten:"Ist doch egal, Hauptsache, unser Spiel funzt, solang unsere Lebensbatterien noch Saft haben."
Alternativen?
Gefühl für und Erkenntnis von gegenseitigen Abhängigkeiten entwickeln.
Reflexhaftes Trennen in Subjekt und Objekt überwinden.
Manche Grenzen durchlässig machen, andere neu errichten.
Ganz allgemein: Achtsamkeit fördern und trainieren, Behutsamkeit entwickeln im Umgang mit ALLEM (Ausser mit dem zweifelsfrei als schädigend Erkannten).
Heißt: Den Verstand transzendieren (nicht: abschalten!) und in's Herz integrieren. Dabei verlieren wir nichts, sondern gewinnen nur.
Ja, doch, wir"verlieren" Streß, wir"verlieren" Gefühllosigkeit, wir"verlieren" Gefühle des Isoliertseins, wir"verlieren" Unbewußtheit.
Durchaus erträgliche Verluste, findet und grüßt
Pega

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