- Re-Education - Geistesgestörte am Werk - Bob, 01.09.2003, 13:26
- Where's the problem? - Caliban, 01.09.2003, 13:48
- Re: Where's the problem? here - Koenigin, 01.09.2003, 14:44
- Re: Where's the problem? here - Caliban, 01.09.2003, 15:16
- Re: Where's the problem? here - Euklid, 01.09.2003, 15:42
- Korrektur - Euklid, 01.09.2003, 15:43
- Re: Was man gern tut, bringt die besten Ergebnisse - Tempranillo, 01.09.2003, 16:11
- Und doch ist es pervers. - prinz_eisenherz, 01.09.2003, 16:06
- Re: Und doch ist es pervers. - Euklid, 01.09.2003, 16:18
- Auf auf zur Jagt, die faulen Lehrer müssen weg?? Sind im Bundestag - Odin, 01.09.2003, 16:24
- Re: Auf auf zur Jagd, die faulen Lehrer müssen weg?? Sind im Bundestag - Euklid, 01.09.2003, 16:42
- Re: Auf auf zur Jagd, die faulen Lehrer müssen weg?? Sind im Bundestag - MarkXzzz, 01.09.2003, 17:28
- am Ende? - fridolin, 01.09.2003, 19:06
- Re: am Ende? - MarkXzzz, 01.09.2003, 22:27
- Re: Auf auf zur Jagd, die faulen Lehrer müssen weg?? Sind im Bundestag - sensortimecom, 01.09.2003, 21:05
- am Ende? - fridolin, 01.09.2003, 19:06
- Solche und solche Lehrer... - fridolin, 01.09.2003, 18:59
- Re: Solche und solche Lehrer... - Euklid, 01.09.2003, 19:09
- Auf auf zur Jagt, die faulen Lehrer müssen weg?? Sind im Bundestag - Odin, 01.09.2003, 19:54
- Re: Auf auf zur Jagd, die faulen Lehrer müssen weg?? Sind im Bundestag - MarkXzzz, 01.09.2003, 17:28
- Re: Auf auf zur Jagd, die faulen Lehrer müssen weg?? Sind im Bundestag - Euklid, 01.09.2003, 16:42
- Gruß bleibt Gruß, da helfen keine Pillen - prinz_eisenherz, 01.09.2003, 17:35
- Auf auf zur Jagt, die faulen Lehrer müssen weg?? Sind im Bundestag - Odin, 01.09.2003, 16:24
- Ganz deiner Meinung - MarkXzzz, 01.09.2003, 16:33
- Re: Und doch ist es pervers. - Caliban, 01.09.2003, 17:00
- Re: Und doch ist es pervers. - Euklid, 01.09.2003, 16:18
- Re: Where's the problem? here - Caliban, 01.09.2003, 15:16
- Re: Where's the problem? here - Koenigin, 01.09.2003, 14:44
- Re: Re-Education - Geistesgestörte am Werk - Euklid, 01.09.2003, 13:54
- Re: Re-Education - Geistesgestörte am Werk - Caliban, 01.09.2003, 14:17
- Re: Re-Education - Geistesgestörte am Werk - Euklid, 01.09.2003, 14:56
- Re: Re-Education - Geistesgestörte am Werk - Caliban, 01.09.2003, 15:26
- Euklid's Kind heisst Sascha. (owT) - Börsenprofi, 01.09.2003, 15:33
- Re: Re-Education - Geistesgestörte am Werk - Euklid, 01.09.2003, 14:56
- Re: Am Elternhaus wird´s hängenbleiben - Tempranillo, 01.09.2003, 14:50
- Re: Am Elternhaus wird´s hängenbleiben - MarkXzzz, 01.09.2003, 15:08
- Re: Beispiel Niederlande + Bildungsmisere + Defizit - Bob, 01.09.2003, 15:16
- Re: Am Elternhaus wird´s hängenbleiben - Euklid, 01.09.2003, 15:10
- Re: Am Elternhaus wird´s hängenbleiben - MarkXzzz, 01.09.2003, 15:11
- Re: La langue allemande d´ abord! Bei uns, anderswo selbstverständlich anders - Tempranillo, 01.09.2003, 15:33
- Re: Bei uns, anderswo selbstverständlich anders - Koenigin, 01.09.2003, 18:55
- Sprachenvielfalt = Mobilität - stocksorcerer, 01.09.2003, 18:32
- Re: Sprachenvielfalt = Mobilität - Koenigin, 01.09.2003, 19:09
- Re: Thorstein Veblen hätte darauf gesagt: - Bob, 01.09.2003, 19:17
- Re: Am Elternhaus wird´s hängenbleiben - MarkXzzz, 01.09.2003, 15:08
- Re: Re-Education - Geistesgestörte am Werk - Caliban, 01.09.2003, 14:17
- pervers - MarkXzzz, 01.09.2003, 14:02
- Bravo! Endlich wird etwas gemacht! - YIHI, 01.09.2003, 15:32
- Where's the problem? - Caliban, 01.09.2003, 13:48
Re: Where's the problem? here
-->>Meine älteste Tochter (4 Jahre) besucht einen englischen Kindergarten und spricht fliessend Englisch (und Deutsch auch, selbstredend).
hola,
du hast schon Recht - jedes Kind, welches zwei oder gar nochmehrsprachig aufwächst, hat später hohe Vorteile.
Was die Kritiker meinen:"Die sollen aber erst mal richtig Deutsch und Rechnen und benehmen lernen......als english oder francaise...
Und da kann man nur sagen: GENAU - auch die haben Recht
Erst wenn das mal wieder gewährleistet ist, kann man über solche Exoten-Experimente nachdenken.
Und sooooo viel besser waren die Pisa-Resultate"unten in der Republik" jaa nun auch nicht...
Und in Baden und Bayern mag das auch noch mit dem Fremdspachigen in der Grundschule bei relativ geringer Ausländerquote eher k e i n Problem sein.
Und:Was machtes auch, wenn sie ein Fach dazubekommen, dass sie hinterher auch nicht richtig können. Das macht den Kohl dann auch nicht fett.
Halbwissen macht letztschließlich ganz dumm....
Aber noch größer sind doch die Probleme natürlich in den grossen Städten West- und Norddeutschlands und vor allem Berlin, wo die Ausländeranteile verheerend hoch sind!!!!!!!
Neulich war eine zynische Glosse irgenwo zu lesen, als eine kleine, stimmschwache, in einen mit Ärmel bis auf den Fußboden reichenden Selbststrickpullover gehüllte Grünlehrerin sich mit einer 30köpfigen Schulklasse herumzu schlagen hatte, in der sogar von ein paar (!) der Schüler aus 15 verschiedenen Staaten (!!) etwas gebrochen Deutsch gesprochen werden konnte. Ausländeranteil 100 Prozent!!!!!!!!!!!!Und die waren alle schon fünfmal versetzt worden - und darüber hat die sich sogar gewundert....
Wohlgemerkt mitten in Berlin.
Da kann man doch nur noch"Hurra" ausrufen! Der Aufschwung naht!
Und dazu passt der folgende Bericht:(dabei heissen die Schulen im ersten Absatz schon nicht mehr Grundschule oder Hauptschule sondern schon gleich "BRENNPUNKTSCHULE" - womit das Schulsystem schon um eine Variante erweitert wurde, im Musterländle von PSD -und DPS -Koalition...
aus weia
adios
Dieter Koenig
Lehrer fordern Ausländerquote für Schüler
Schulleiter halten ein ausgewogenes
Verhältnis von deutschen und Migrantenkindern für unabdingbar[/b]
von Regina Köhler
Schulleiter vieler Berliner Brennpunktschulen fordern eine Quote für Schüler nicht deutscher Herkunft. Die erfolgreiche Integration dieser Kinder sei nur möglich, wenn es ein ausgewogenes Verhältnis von deutschen und Schülern mit Migrationshintergrund gibt, betonen sie.
Überlegungen der bayerischen CSU, an Grund- und Hauptschulen eine Höchstgrenze für ausländische Kinder einzuführen, um damit die Integration zu fördern und Gettobildung zu verhindern, haben in Berlin erneut die Frage aufgeworfen, wie Integration besser funktionieren kann. Schulleiter in Nord-Neukölln, Wedding, Tiergarten und Kreuzberg - hier liegt der Anteil von Kindern nicht deutscher Herkunft mindestens bei 50, oft sogar bei 60 bis 80 Prozent - sehen sich diesbezüglich einem unlösbaren Problem gegenüber.
"In diesen Brennpunktgebieten ist die Integration gescheitert", sagt Jörg-Uwe Quandt,Vorsitzender der Fachgruppe Schulleitung im Verband Bildung und Erziehung."Bei der Diskussion über den Schulgesetzentwurf sollte die Quotenreglung noch einmal auf den Tisch", fordert Urte Schoenwälder, Schulleiterin des Neuköllner Albrecht-Dürer-Gymnasiums. Die Obergrenze läge pro Klasse bei 25 Prozent Kindern nicht deutscher Herkunft. Andernfalls sei eine erfolgreiche Integration nicht möglich.
Anders als die Politiker halten viele Oberschulleiter das so genannte Bussing - Kinder werden mit dem Bus von einem Bezirk in den anderen zur Schule gefahren - für einen möglichen Weg, die Zusammensetzung der Klassen positiv zu beeinflussen. Diese Lösung sei aber aus finanziellen Gründen nicht durchsetzbar, heißt es.
Neuköllns Bildungsstadtrat Wolfgang Schimmang (SPD) setzt indes auf die große Politik."Es muss endlich ein Zuwanderungsgesetz geben, dass das Erlernen der deutschen Sprache festschreibt", fordert er. Bis es soweit sei, müssten Kitas und Schulen in Problemgebieten besonders unterstützt werden. Wesentlich kleinere Klassen, die Ausstattung mit Erziehungshelfern sowie der kostenlose Kitaplatz für Sozialhilfeempfänger gehörten dazu.
Forderungen, die Ã-zcan Mutlu, schulpolitischer Sprecher der Grünen, nur unterstützen kann."Da tickt eine gewaltige soziale Bombe", sagt er. Mutlu fordert, vor allem die Lehrerausbildung zu reformieren. Auch der kostenlose Kitabesuch ein Jahr vor Schulbeginn sowie muttersprachlicher Unterricht in der Schuleingangsphase sollten garantiert sein.
Die Senatsschulverwaltung geht das Problem von unten an."Die Bärenstark-Sprachtests vor Schulbeginn, entsprechende Sprachförderung in der Kita sowie Sprachförderunterricht an den Schulen gehören zu unserem Programm", sagt Sprecherin Rita Hermanns."Wenn alle die gleichen sprachlichen Voraussetzungen haben, ist Integration kein Problem mehr."
Dem können die Schulleiter an den Brennpunktschulen nur bedingt zustimmen. An der Borsig-Realschule in Kreuzberg etwa sind zurzeit 85 Prozent der Schüler nicht deutscher Herkunft."Sehr viele brauchen intensive sprachliche Förderung", sagt Schulleiter Ron Tannert."Das prägende familiäre Umfeld erreichen wir damit jedoch nicht." Auch Hans-Joachim Faust, Leiter der Winkelfried-Realschule in Wedding hält deshalb eine Quotenreglung für sinnvoll."Eine gute Durchmischung nützt allen Schülern", sagt er. Eine intensive Sprachförderung sei zwar hilfreich, könne aber nicht alle Defizite kompensieren. Durch hohen Ausländeranteil könne man in Stadtteilen wie Nord-Neukölln ohne Deutsch gut leben, hat Stadtrat Schimmang zudem festgestellt. Über Jahre hinweg habe eine falsche Bevölkerungspolitik zur Entstehung von Gettos geführt, in denen die Integration gescheitert sei, pflichtet ihm Jörg-Uwe Quandt, Leiter der Neuköllner Konrad-Agahd-Grundschule, bei. Schule allein könne diese gesellschaftlichen Missstände nicht auffangen.

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