- Meldungen am Morgen - COSA, 02.09.2003, 09:38
- Re: Schweden beschimpft Deutschland wg. Wi-Po - Bob, 02.09.2003, 11:21
- Re: Schweden beschimpft Deutschland wg. Wi-Po - Euklid, 02.09.2003, 11:28
- Re: Ich finde, wenn man den Euro schon hat, dann soll man ihn auch nutzen - Bob, 02.09.2003, 12:25
- Re: Ich finde, wenn man den Euro schon hat, dann soll man ihn auch nutzen - Euklid, 02.09.2003, 12:30
- Re: Ich finde, wenn man den Euro schon hat, dann soll man ihn auch nutzen - Bob, 02.09.2003, 12:25
- Re: Schweden beschimpft Deutschland wg. Wi-Po - Euklid, 02.09.2003, 11:28
- Re: Schweden beschimpft Deutschland wg. Wi-Po - Bob, 02.09.2003, 11:21
Re: Schweden beschimpft Deutschland wg. Wi-Po
-->Stockholm kritisiert deutsche Wirtschaftspolitik
Stockholm (AFP)
Schwedens Ministerpräsident Göran Persson hat Deutschland, Frankreich und Italien für die wirtschaftliche Schwäche in der Euro-Zone verantwortlich gemacht. Die Staaten hätten sich in den 90er Jahren nicht richtig auf die Einführung der Gemeinschaftswährung vorbereitet, sagte Persson der"Financial Times Deutschland". Damit hätten die Euro-Kernstaaten der Währungsunion insgesamt geschadet.
Persson kämpft um eine Mehrheit für die Einführung des Euro in seinem Land bei einer Volksabstimmung am 14. September. In einer am Montag veröffentlichten Umfrage hatten die Euro-Gegner klar die Nase vorne: 44 Prozent der Befragten waren gegen die Abschaffung der Krone, gegenüber 34 Prozent Euro-Befürwortern. 20 Prozent zeigten sich noch unentschlossen.
"Wenn sie sich während der 90er Jahre wie Schweden, Finnland, Großbritannien oder andere Staaten verhalten hätten und ihre Volkswirtschaften besser auf den Abschwung vorbereitet hätten, hätten wir jetzt nicht diese Situation", warf Persson Deutschland und den anderen beiden Staaten vor. Die anhaltende Wachstumsschwäche Europas - und insbesondere die deutschen Konjunkturprobleme - sind wichtige Argumente der Euro-Gegner in Schweden.
Am Freitag hatte Persson nicht ausgeschlossen, dass Schweden den für 2006 geplanten Starttermin für die Gemeinschaftswährung verschieben könnte, auch wenn es bei dem Referendum eine Mehrheit für den Euro geben werde. Dabei hatte er auch auf die Probleme mit dem europäischen Stabilitätspakt verwiesen, den Deutschland und Frankreich in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge verletzen. Dieser müsse intakt sein, wenn seine Regierung den Euro einführen werde, hatte Persson betont.
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