- EU erwägt Beratungspflicht für Privatinvestoren - thomas, 02.09.2003, 23:05
- Re: EU erwägt Beratungspflicht für Privatinvestoren - Euklid, 02.09.2003, 23:19
- Re: Finanzleute an die Werkbank! (owT) - Bob, 02.09.2003, 23:25
- ....sollten die nicht lieber die Hangars, Landebahnen und Yachthäfen bauen???? (owT) - Praxedis, 02.09.2003, 23:54
- Du hast Recht die kriegen die Schaufel in die Hand.;-)) (owT) - Euklid, 03.09.2003, 00:00
- Anderer Vorschlag - Euklid, 03.09.2003, 00:06
- zum Elbehochwasser gleich noch einen draufklopp' - Praxedis, 03.09.2003, 00:15
- Re: EU erwägt Beratungspflicht für Privatinvestoren - chiron, 03.09.2003, 00:26
- Re: EU erwägt Beratungspflicht für Privatinvestoren - Euklid, 03.09.2003, 08:27
- Re: EU erwägt Beratungspflicht für Privatinvestoren/ Schmerzensgelder der Bosse - kizkalesi, 03.09.2003, 10:04
- Re: EU erwägt Beratungspflicht für Privatinvestoren - Euklid, 03.09.2003, 08:27
- Re: EU erwägt Beratungspflicht für Privatinvestoren - Euklid, 02.09.2003, 23:19
zum Elbehochwasser gleich noch einen draufklopp'
-->Borgen und zurückstellen. Bei der Beseitigung der Flutfolgen ist die Stadt Dresden beweglich. Weil das wahre Ausmaß der Zerstörungen erst später sichtbar wurde, hat das Rathaus Schäden von insgesamt 281 Millionen Euro nachgemeldet. Aber das Geld wurde noch nicht genehmigt.
Für 265 000 Euro sollte die Behringstraße in Dresden-Friedrichstadt erneuert werden. Doch als die Bauleute den alten Straßenbelag abgetragen hatten, stellten sie fest, dass das Wasser große Teile darunter herausgespült hat. Außerdem waren Leitungen zerstört und der Boden so verschlammt, dass er einen neuen Straßenbelag nicht tragen konnte. „Was blieb uns übrig, als die Löcher zu verfüllen und den Boden auszutauschen?“, fragt Rainer Sehm, der im Dresdner Rathaus den Wiederaufbaustab Hochwasser leitet. Das kostet für die Behringstraße 141 000 Euro zusätzlich. Diese Summe hat das Rathaus fristgemäß nachgemeldet, aber es konnte die Straße nicht halbfertig liegen lassen, bis das Geld auch genehmigt wird. Deshalb hat Sehm es aus einem anderen Fonds abgezwackt.
Ähnlich stellt sich die Lage auf der Wilsdruffer Straße dar. Der Abschnitt zwischen Weißer Gasse und Gewandhausstraße wurde für 199 800 Euro erneuert. Die Fußwege können nun erst repariert werden, wenn das Regierungspräsidium die dafür nachgemeldeten 223 200 Euro anerkennt. Auf der Warteliste steht auch die Friedrichstraße. Hier ging die Stadt von Schäden in Höhe von rund zwei Millionen Euro aus. Doch weitere 806 000 Euro sind erforderlich.
Schulen in den großen Ferien repariert
Ein anderes Beispiel bilden die Dresdner Schulen. Sehm: „Wir hatten Hochwasserschäden an 43 städtischen Bildungseinrichtungen mit einem Gesamtschaden von 17,8 Millionen Euro, davon mussten 10,4 Millionen Euro nachgemeldet werden.“ Um bereits in den Ferien Schulen erneuern zu können, hat sich die Stadt mit Zustimmung der Staatskanzlei für zehn Schulen erst einmal Geld aus dem Topf für Straßenbauten geborgt.
296 487 Euro sind für die Schule für Erziehungshilfe in der Zinzendorfstraße genehmigt. „Wir mussten aber feststellen, dass nach dem Winter auch die Abwasserleitungen zerstört waren. Damit wurden zusätzlich 108 300 Euro benötigt. Es hat keinen Sinn, den Fußbodenbelag zu erneuern und die Wasserleitung darunter kaputt zu lassen“, sagt Erland Zergiebel, Projektleiter von Bovis Lend Lease. Dieses Unternehmen steuert für die Stadt die Beseitigung der Hochwasserschäden. Ein Großteil der Nachmeldungen bei Schulen wurde auch durch bautechnische Vorschriften erforderlich. Wird beispielsweise eine Tür erneuert, muss sie dem Brandschutz gerecht werden - und kostet rund das Doppelte.
Die Stadt Dresden hatte ursprünglich Hochwasserschäden in Höhe von 343 Millionen Euro angemeldet. „Wir sind dankbar, dass wir dies auch vom Wiederaufbaustab Augusthochwasser beim Regierungspräsidium anerkannt bekommen haben“, sagt Sehm. Die Reparatur- und Erneuerungsarbeiten werden zu 90 Prozent gefördert. Die Stadt muss zehn Prozent Eigenanteil aufbringen. Doch Dresden meldete einen Nachschlag von 281,4 Millionen Euro an und muss nun um diese Summe zittern.
Der Wiederaufbaufonds ist mit 1,6 Milliarden Euro überzeichnet. „Wir machen mit Hochdruck unseren Job und verhandeln mit dem Bund und anderen Ländern, damit die Regierungspräsidien weiteres Geld bewilligen können“, versichert Ulrich Kraus, Chef der Leitstelle Wiederaufbau in der sächsischen Staatskanzlei. Nach seinem Zeitplan soll bis Mitte September Klarheit herrschen. Kraus sei Optimist, aber Versprechungen wolle er lieber nicht machen. Im Extremfall müssten Abstriche auch an bereits genehmigten Projekten erfolgen.
<ul> ~ hier gehts zwar nicht zur Elbquelle - aber zur Textquelle</ul>

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