- Schikanen und Verunglimpfungen an der Tages-Ordnung - Emerald, 03.09.2003, 06:19
Schikanen und Verunglimpfungen an der Tages-Ordnung
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"""Das ist inzwischen längst verfallen. Bereits bei der Einreise konfrontierten die israelischen Behörden Jacqueline Debus mit der Feststellung, dass ihre Ausreise vom Tel Aviver Flughafen Ben Gurion nicht sicher sei. Der Grund: Im Computer hatten die Beamten eine 20 Jahre alte Identitätsnummer (ID) von Jacqueline Bassil, wie ihr Geburtsname lautet, entdeckt. Damit stand für die israelischen Behörden fest: Die Frau ist Palästinenserin, unabhängig von ihrer deutschen Staatsbürgerschaft, und wird als solche behandelt. Was heißt: Sie benötigt palästinensische Papiere, mit denen sie dann jedoch nicht von Tel Aviv, sondern vom jordanischen Amman aus die Heimreise antreten kann."""
Von Viel-Reisenden weiss ich zu berichten, dass Ein-und Aus-Reisen für Nicht-
Israeli in Tel Aviv zur eigentlichen Tortur werden können. Stundenlange
Amerdiereien und Befragungen bis zur Lästigkeit und Drohungen kommen da schon
einmal vor. Das Verfehlen von Flügen wird dabei offensichtlich in Kauf genommen, weil es Teil der psychologischen Druck-Ausübung ist. Vor allem von
Einzel-Reisen raten viele Touristen ab, weil man sichtlich gestresst in albtraumhafte Situationen geraten täte.
Frau Debus ist nur ein Einzel-Beispiel und zeigt auf, wie man als Nicht-
Israli dort willkommen, bzw. ins Pfefferland gewünscht wird.
Emerald.

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