- Wer's glaubt, wird seelig - kizkalesi, 03.09.2003, 09:29
- Re: Wer's glaubt, wird selig - fridolin, 03.09.2003, 09:39
- Ne ne, die wollen die EDV Version, der Personalaufwand ist recht erheblich - LenzHannover, 03.09.2003, 23:11
- Re: Ne ne, die wollen die EDV Version, der Personalaufwand ist recht erheblich - Euklid, 03.09.2003, 23:54
- Ne ne, die wollen die EDV Version, der Personalaufwand ist recht erheblich - LenzHannover, 03.09.2003, 23:11
- Re: Wer's glaubt, wird selig - fridolin, 03.09.2003, 09:39
Re: Wer's glaubt, wird selig
-->Ich weiß nicht, was daran wesentlich neu sein soll (von dem mit der"elektronischen Lohnsteuerkarte" mal abgesehen). Es gibt schon jetzt das"Elster"-Projekt, wo der Steuerpflichtige nur eine komprimierte Einkommensteuererklärung abzugeben braucht und die Daten irgendwie elektronisch übermittelt werden.
Vorteil: Übertragungsfehler von Einkommensteuererklärung zu Steuerbescheid durch den Finanzbeamten scheiden weitgehend aus.
Nachteile: Den Arbeitsaufwand hat der Steuerpflichtige, er wird praktisch zum unbezahlten Datentypisten. Wenn es ein bißchen komplizierter wird, fällt der Vorteil sowieso flach. Wenn also beispielsweise zu erläutern ist, wie sich die Aufwendungen für Arbeitsmittel im einzelnen zusammensetzen und nicht nur eine Zahl einzutragen ist. Dann muß halt doch wieder auf die traditionelle Aufstellung auf einem Beiblatt zurückgegriffen werden, die der Finanzbeamte durchzusehen hat. Nimmt er irgendwelche Änderungen darin vor, ist auch der Vorteil der vermiedenen Eingabefehler dahin.
Stichproben der Stiftung Warentest zeigten zudem kürzlich, daß elektronische Einkommensteuererklärungen nicht unbedingt schneller bearbeitet werden als herkömmliche, teilweise sogar erheblich langsamer. Hing aber vom Bundesland ab und kann man nicht verallgemeinern.

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