- "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" - von Heise online - Vatapitta, 09.10.2007, 18:56
- Re:"Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" - von Heise online - Vatapitta, 09.10.2007, 19:00
- Re:"Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" - Cichetteria, 09.10.2007, 19:08
- Re:"Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" - von Heise online - sensortimecom, 09.10.2007, 20:19
- Re: Äh, was ist daran so schlecht? Versteh ich nicht. - Mephistopheles, 09.10.2007, 21:09
- Re: Klarstellung - Zardoz, 09.10.2007, 21:19
- Re: Klarstellung - manolo, 09.10.2007, 21:43
- Re: Klarstellung - und Richtigstellung - Baldur der Ketzer, 09.10.2007, 22:12
- Re: OT: Auch das versteh ich nicht...oder vielleicht doch? - Mephistopheles, 09.10.2007, 22:25
- Re: Klarstellung - und Richtigstellung, die falsch war! - manolo, 09.10.2007, 22:45
- Re: Klarstellung - Taxass, 10.10.2007, 02:46
- Re: Klarstellung - Zardoz, 10.10.2007, 10:50
- Re: Klarstellung - und Richtigstellung - Baldur der Ketzer, 09.10.2007, 22:12
- Re: Klarstellung - manolo, 09.10.2007, 21:43
- Re: Äh, was ist daran so schlecht? Versteh ich nicht. - Cujo, 09.10.2007, 21:19
- Re: Äh, was ist daran so schlecht? Versteh ich nicht. - Mephistopheles, 09.10.2007, 21:46
- ich mag Deine klare Ansage - Dieter, 09.10.2007, 21:59
- Re: Äh, was ist daran so schlecht? Versteh ich nicht. - Mephistopheles, 09.10.2007, 21:46
- Re: Äh, was ist daran so schlecht? Versteh ich nicht. - sensortimecom, 09.10.2007, 22:46
- Re: Äh, was ist daran so schlecht? Versteh ich nicht. - Mephistopheles, 10.10.2007, 20:57
- Re: Klarstellung - Zardoz, 09.10.2007, 21:19
- Können Buchstaben lügen? - prinz_eisenherz, 09.10.2007, 22:45
- Aus meiner Erfahrung sage ich dir: ES WAR WAHRSCHEINLICH NOCH VIEL SCHLIMMER. (o.Text) - sensortimecom, 10.10.2007, 08:45
- Workfare statt Welfare? workfare state? Aha, eine Untersuchung aus England. - prinz_eisenherz, 10.10.2007, 09:28
- Aus meiner Erfahrung sage ich dir: ES WAR WAHRSCHEINLICH NOCH VIEL SCHLIMMER. (o.Text) - sensortimecom, 10.10.2007, 08:45
- Re: Äh, was ist daran so schlecht? Versteh ich nicht. - Mephistopheles, 09.10.2007, 21:09
- Agenda 2010 - GutWettertrader, 09.10.2007, 19:45
- "Wer einen Staatsbürger schädigt, der hat die Folgen zu tragen" - Worldwatcher, 09.10.2007, 23:31
- Re:"Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen" - von Heise online - Vatapitta, 09.10.2007, 19:00
Re: Äh, was ist daran so schlecht? Versteh ich nicht.
-->>Überleg doch mal: Seitdem sie mich und andere aus dem Paradies vertrieben haben, hängt das Essen nicht mehr an den Bäumen.
>Irgedjemand muss also arbeiten, damit zu Essen da ist.
>Mit welchem Recht erwarten eigentlich manche Zeitgenossen, dass andere schon die Arbeit erledigen, zu denen sie selber keine Lust haben, damit sie zu essen haben?
>
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Naja, bei einer strukturellen Arbeitslosigkeit von 30-50 Millionen in Europa bzw. 8-10 Millionen in D. kann man nicht wirklich von Lustlosigkeit oder"Arbeit" sprechen. Was dort propagiert wird ist DDR 2.0 - Arbeitsbeschaffungsmaßnahme kombiniert mit RAD.
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Die Globalisierungsfalle
Die 20:80 Gesellschaft
Die Zukunft verkürzen Pragmatiker auf ein Zahlenpaar und einen Begriff:"20:80" und"tittytainment".
Das heißt 20% der arbeitsfähigen Bevölkerung reicht im kommenden Jahrhundert aus, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten. Ein Fünftel aller Arbeitssuchenden werde genügen, um alle Waren zu produzieren und Dienstleistungen zu erbringen, die sich die Gesellschaft leisten kann. Dieser Teil der Bevölkerung wird damit aktiv am Leben, Verdienen und Konsumieren teilnehmen. Das eine oder andere Prozent werde dann noch hinzukommen, Beispielsweise durch wohlhabende Erben.
Die restlichen 80% werden gewaltige Probleme bekommen, doch mit"tittytainment", d.h. mit einer Mischung aus betäubender Unterhaltung und ausreichender Ernährung, könne die frustrierte Bevölkerung der Welt schon bei Laune gehalten werden.
Behörden in den verschiedensten Ländern melden immer bescheidenere Beschäftigtenzahlen. In Ã-sterreich brechen jedes Jahr 10 000 Industriejobs weg und die Arbeitslosenrate steigt an.
Soziales Engagement der Unternehmen sei beim globalen Wettbewerbsdruck unzumutbar, deshalb müsse sich um die Arbeitslosen andere kümmern. Man erwartet sich Sinnstiftungen und Integration vom weiten Feld der freiwilligen Gemeinschaftsdienste, bei der Nachbarschaftshilfe oder in Vereinen aller Art. Diese Tätigkeiten sollen durch eine geringe Bezahlung aufgewertet werden, denn so könnte man die Selbstachtung von Millionen Bürgern fördern.
Die von Ã-konomen und Politikern verbreitete Erklärungen für den Niedergang gipfeln stets in dem Wort Globalisierung. High-Tech-Kommunikationen, niedrige Transportkosten und grenzenloser Freihandel lassen die Welt zu einem Markt verschmelzen. Dies schafft harte globale Konkurrenz, auch auf dem Arbeitsplatz. Unternehmen schaffen nur mehr neue Arbeitsplätze im billigen Ausland."Die westliche Anspruchsgesellschaft kollidiert mit ehrgeizigen asiatischen Verzichtgesellschaften."
Die globale wirtschaftliche Verflechtung ist aber kein Naturereignis, sondern wurde durch die Politik bewußt herbeigeführt. Regierungen und Parlamente fassten Beschlüsse, die die Schranken für den grenzüberschreitenden Verkehr von Kapital und Waren beseitigt haben.

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