- KLIMA - GutWettertrader, 14.10.2007, 08:53
- Re: KLIMA:und die Gnitzen nicht vergessen, denn sie stechen! - Emerald, 14.10.2007, 09:39
- Re: KLIMA:und die Gnitzen nicht vergessen, denn sie stechen! - GutWettertrader, 14.10.2007, 12:11
- Re: KLIMASPINNEREIEN - Fremdwort, 14.10.2007, 13:36
- Re: KLIMASPINNEREIEN - und er folgert messerscharf, dass nicht sein kann,... - Nullmark, 14.10.2007, 22:37
- Mensch Maier, da schrei(b)t ja die Kompetenz in Person... - Sorrento, 14.10.2007, 13:48
- hmm soso, alles klar, Skeptiker sind also dumm... mkT - igelei, 14.10.2007, 15:13
- noch ein kleiner Fehler im Aufbau des Experimentes:.. mkT - igelei, 14.10.2007, 15:48
- Re: Das Experiment ist totaler Schwachsinn... - Todd, 14.10.2007, 17:12
- Re: noch ein kleiner Fehler im Aufbau des Experimentes:.. mkT - Aleph, 14.10.2007, 21:07
- dieser eine schon Re: hmm soso, alles klar, Skeptiker sind also dumm - Sorrento, 14.10.2007, 18:41
- noch ein kleiner Fehler im Aufbau des Experimentes:.. mkT - igelei, 14.10.2007, 15:48
- hmm soso, alles klar, Skeptiker sind also dumm... mkT - igelei, 14.10.2007, 15:13
- Re: KLIMA:und die Gnitzen nicht vergessen, denn sie stechen! - Emerald, 14.10.2007, 09:39
hmm soso, alles klar, Skeptiker sind also dumm... mkT
-->>die CO2-Emissionen des Menschen aus fossilen Brennstoffen betragen gegenwärtig p.a. 50 Mrd. Tonnen...
laut http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid sind es 32 Gt, bei Gesamt (mit matürlichem Anteil) 550 Gt sind es also ca. 6%. Rechnen wir den Atemanteil mit, oder verlangst du, dass Milliarden Menschen mit dem Atmen aufhören? Ach nee, sie sollten aber Emissionsrechte für ihre Atmung erwerben???
>bevor CO2 sich auf das Pflanzenwachstum auswirkt, müssen erst alle anderen Faktoren (Boden, Dünger, Wasser, Licht) auf ein Optimum gebracht werden, C02 ist nur ganz selten der limitierende Faktor!
Fahr mal ins Hochgebirge, CO2 ist ein ziemlich heftig limitierender Faktor. Ergo umgekehrt wahrscheinlich auch ein fördernder!
>wie wäre es denn mal mit einer Direktmessung des Treibhausgaseffektes von Co2:
>Es handelt sich zwar um ein einfaches Experiment, das für Schulversuche empfohlen wird. Von hohem wissenschaftlichem Standard und Reproduzierbarkeit etc. kann keine Rede sein:
>[www.chemsoc.org/networks/LearnNet/jesei/co2green/home.htm]
>Der Versuch ist wirklich so, dass jeder den mit wenig Aufwand als Jugend-forscht-Anordnung nachmachen könnte. Um so überraschender das wirklich deutlich gemessene (!!) Egebnis.
Komisch, aber auf dem Bild sieht man einen ABFALL der Temperatur während (ganz zu Beginn) der Messung (auf der AIR-Linie schwarz). Der erscheint mir ein klein wenig verdächtig. Man bestrahlt also eine Probe und währenddessen SINKT die Temperatur??? Wäre diese merkwürdige Absenkung zu Beginn nicht, währe auch die Differenz am Ende geringer. Wo kommt also die Absenkung bei der Luft her??
>Trotz aller Einfachheit wurde dieser Versuch offenbar mit messbarem Erfolg durchgeführt - er liefert den Direktbeweis der Klimarelevanz von CO2.
Nee, liefert es nicht. Es sei denn, man möchte wissen, wie die Entwicklung wäre, wenn wir statt Luft 100% CO2-Atmosphäre hätten. Der korrekte Versuchsaufbau wäre:
Sample 1) Luft mit CO2 Anteil 0,04%
Sample 2) Luft mit CO2 Anteil 0,08%
wenn man ermitteln wollte, wie sich eine Verdopplung des CO2-Anteils auswirken könnte. Und ich tippe mal, dass es keinen messbaren Unterschied geben dürfte.
>Jetzt kommt er mit einer Energiebilanz! Es geht doch nicht um die Energie der verbrannten Fossilen, sondern darum, daß diese plus die Sonnenenergie schlichweg länger in der Atmosphäre verweilt und dadurch die durchschn. Temperatur ansteigt! Setzen, Sechs!
Schwachsinn. Natürlich geht es um Energiebilanz. Die Durchschnittstemperatur der Erde wird aus dem Verhältnis von empfangener (Sonnen)Energie zur abgestrahlten Wärmeenergie bestimmt, gibt die Erde mehr Energie ab, als gleichzeitig reinkommt, wird es kälter, kommt mehr rein, als abgegeben wird, wirds wärmer. Dazu muss man berücksichtigen, dass die maximal erreichbare Temperatur abhängig vom Albedo und der Entfernung zur Sonne ist. Wären alle Planeten schwarze Kugeln und hätten keine Atmosphäre, so ergebe sich eine expotentiell fallende Oberflächentemperatur auf der Strecke Merkur-Venus-Erde... usw. Gleichzeitig ergibt sich (nun mit Atmosphäre) auch eine maximal erreichbare Höchsttemperatur für jede Entfernung (leider nicht mehr so einfach, der Zusammenhang, da nun die Variabilitäten zunehmen 0...100% Treibhausgas, deren Absorptionsvermögen UND Albedo). Habe nicht mehr alles im Kopf, aber m.E. ist die Venus (deren Atmosphäre fast ausschließlich aus Treibhaugasen besteht, etwa 100K wärmer als wenn Treibhausgase fehlen würden). Kann man aber nicht so einfach auf die Erde umlegen, weil es komplexer wird, eben weil Albedo wieder ne Rolle spielt.
>Ach nee, ich empfehle einfach mal eine erdgeschichtliche Betrachtung der Erdtemperatur und daraus sich ergebener Katastrophen! Wenn der Mann bloß einige Jahrhunderte zu überblicken imstande ist, so zeugt dies nicht gerade von einer hohen intellektuellen Kapazität...
Ja und bei dieser Betrachtung stellt man fest: Trotz dieser vielen Katastrophen gibts die Erde immer noch, und den Menschen auch und die Eisbären, obwohl es früher schon noch ein paar Grad wärmer war.
MfG
igelei

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