- Reichsbankpreis fĂĽr Wirtschaftswissenschaften vergeben - fridolin, 15.10.2007, 18:34
- Re: Dem Debitismus gebührt der Nobelpreis, er erklärt wirklich, wie es läuft (o.Text) - - Elli -, 15.10.2007, 21:32
- Nobelpreis und Debitismus - SUCRAM, 16.10.2007, 10:35
Nobelpreis und Debitismus
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>Sind deren Forschungsergebnisse und die zititerte"mechanism design theory" irgendwie für das Forumsthema relevant? Verständnis von gut funktionierenden Märkten verbessert??
>Schönen Gruß.
Habe ihr Theorem nicht studiert und werde dies wohl auch nicht tun, da es mir zu muehselig ist. Dem Ueberblick nach handelt es sich um zwei"entrueckte" Mathematiker und einem and er Londoner BS stidierten Ex-Prof der University of Minnesota. Da die drei wohl in ihrem Leben noch nie etwas von debitistischen Prozessen auch nur geahnt haben (ihnen werden ja sozusagen die Mittel zur Deckung ihrer Ur- und Paktschulden in den Professorenhintern geblasen, wo sich dann vielleicht"ein gewisser Druck" aufbauen kann...), verlieren sich Ihre Untersuchungen dementsprechend auch in unwichtigen, voellig nebensaechlichen Details der Findung eines idealen (optimalen), freien Marktes unter Beruecksichtigung des Sozialverhaltens seiner Teilnehmer. zwischenmenschliche (und/oder interinstitutionelle) Schuldprozesse sind hier m.E. voellig aussen vor. Aber wie gesagt, keine Lust mich da weiter reinzufuchsen, da ich denke, verplaemperte Zeit. Aber lasse mich hier auch eines besseren belehren...
@ELLI: Ich denke auch, dass die Grundlagen fuer eine reale Sicht auf unser wirtschaftliches Verhalten und Miteinander mit der Findung der Grundlagen des Debitismus gelegt sind. (Dank an die wenigen klugen Koepfe, die sich trotz des Laecherlichmachens und des scharfen Gegenwinds der ach so vielen"gutmeindenden" Oekonomen nicht beirren lassen haben).
Hier gibt es sicherlich noch einiges zu erforschen und zu verfeinern, z.B. wuerde ich mir eine"Weltgeschichte der Oekonomie unter debitistischen Gesichtspunkten" seher wuenschen. Ich stelle mir gerade vor, wie sich unzaehlige Forscher, Archaeologen, Philologen, Philosophen, Numismatiker, Historiker, etc ans Werk machen, die Grundlagen dafuer zu sammeln oder die Voerhanden unter den neuen Gesichtpunkten zu bewerten und einzuordnen. Daraus koennte dann ein Einzelner oder eine Gruppe ein umfassendes Werk schaffen, dass uns dann die genauen historischen Abläufe in all ihren Einzelheiten und Zusammenhaengen aufzeigt. Es koennte die vorhanden Bruchstuecke von heute in einen umfassenden Almanach der oekonomischen Abläufe und Wandelungen in der Menschheitsgeschichte zusammenfassen und erklaeren, un damit auch die Zukunft. Damit haetten die Oekonomen unserer Zeit eine Grundlage, sinvolles zu tun, anstatt sich in hochkomplizierten, mathematischen Modellen zu verlieren. Das verdiente den Nobelpreis. Aber kann dieser Preis ueberhaupt solch eine Leistung angemessen wuerdigen wenn man ihn an dem misst, fuer das er regelmaessig verliehen wird?
Gruesse

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