- Wieder flĂĽchtet ein russischer Oligarch nach London - Der Einarmige Bandit, 29.10.2007, 10:53
- http://www.aol.de/News-Newsticker/Presse-Oligarch-Gutserijew-hat-Asyl-Grossbrita (o.Text) - Der Einarmige Bandit, 29.10.2007, 10:53
- der link sollte klappen (o.Text) - Der Einarmige Bandit, 29.10.2007, 10:54
- Re: Nach Hause, nach Hause - Tassie Devil, 29.10.2007, 11:47
- Was ist CoL-Netz? (o.Text) - VictorX, 29.10.2007, 13:28
- Re: Was ist CoL-Netz? (o.Text) - henry13, 29.10.2007, 13:35
- Re: Das CoL-Netz - Tassie Devil, 29.10.2007, 13:55
- Re: Laute Leute laeuteten das laute Gelaeute in Waterloo -))) (o.Text) - Tassie Devil, 29.10.2007, 14:00
- Re: Laute Leute laeuteten das laute Gelaeute in Waterloo -))) (o.Text) - henry13, 29.10.2007, 22:12
- Re: Laute Leute laeuteten das laute Gelaeute in Waterloo -))) (o.Text) - Tassie Devil, 30.10.2007, 03:25
- Re: Laute Leute laeuteten das laute Gelaeute in Waterloo -))) (o.Text) - henry13, 29.10.2007, 22:12
- Re: Das CoL-Netz - weissgarnix, 29.10.2007, 16:18
- Re: Das CoL-Netz / Du zeigst hier eher Deinen Humor, oder? ;) (o.Text) - Student, 29.10.2007, 17:22
- Re: Humor - Tassie Devil, 30.10.2007, 02:06
- @Tassie - Re: Humor - weissgarnix, 30.10.2007, 10:41
- Re: @weissgarnix - Missverstaendnis - Tassie Devil, 30.10.2007, 12:48
- @Tassie - Re: Humor - weissgarnix, 30.10.2007, 10:41
- Re: Laute Leute laeuteten das laute Gelaeute in Waterloo -))) (o.Text) - Tassie Devil, 29.10.2007, 14:00
- Re: Nach Hause, nach Hause - apoll, 30.10.2007, 23:29
- Was ist CoL-Netz? (o.Text) - VictorX, 29.10.2007, 13:28
@Tassie - Re: Humor
-->>Ich bin ja nur einer der EWF-Boten, der Erfinder der weltweit aeltesten Demokratie neuerer Zeiten bin ich nicht, weder begrifflich noch sachbezueglich, aber das weisst Du ja...
jaja, schon klar: der alte Napoleon, dieser Vorzeige-Demokrat...
>Mal was anderes:
>[http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/395043.htm]
>Hattest Du mein Posting uebersehen oder hattest Du gerade keine Lust zum gegenargumentativen Einstieg?
Habe ich a) übersehen und b) jetzt keine Zeit, näher draufeinzugehen. Aber ich glaube, wir hatten das schon x-mal in der Vergangenheit, oder?
>Bei meinen Recherchen in meinem Archiv und im Web zu Hitler und seiner ziemlich zwiespaeltigen Zuneigung zu den Sozen zuvoerderst der SPD bis in die erste Haelfte der 1920-er Jahre bin ich auch auf diesen Artikel Joachim C. Fest's aus dem Jahre 2003 gestossen:
>[http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2003/09/27/a0148]
Kenne ich, trotzdem danke. 3 Dinge erscheinen mir wichtig:
a) Fest hatte aus seinem Zwist mit Habermas aus 1986 ein gewisses, wenn auch vielleicht unterschwelliges Interesse, ein wenig"Adolf" den Linken in die Suppe zu träufeln. Fand ja dann ein paar Jahre später seine Fortsetzung mit dem"runtergewürgten" Spickzettel auf der abendlichen Cocktail-Party und den anschliessenden Gegendarstellungen, Dementis, etc...
b) Das die"Nationalsozialistische deutsche Arbeiterpartei" eine gewisse Form von"Sozialismus" kultivierte, versteht sich ja wohl von selbst, ergibt sich ja schon aus dem Namen. War zweifellos auch von gewisser Bedeutung für ihren Aufstieg und den späteren Wahlsieg.
c) Man muß, im Hinblick auf das Jahr 1919ff strikt unterscheiden zwischen"Sozialismus" und"Bolschewismus". Das Hitler ersterem nahestand, siehe oben, dass er jedoch irgendwas mit letzterem gemein hatte, bezweifle ich aufs äußerste. Auch Fest macht dahingehend ja keine Avancen. Defacto macht Fest das Gegenteil, er subsummiert die Sozialisten und die Kommunisten unisono unter"Linke", was für das Jahr 1919 aber sicherlich nicht stimmt. Die Träger der Bewegungen waren ganz andere, die Sozialisten rekrutierten sich vornehmend aus der Arbeiterschaft, während die"Bolschewiken" starken Zulauf aus Militär (in Deutschland vor allem der Marine) als auch der Studentenschaft hatten. Hitlers Abneigung gegen die Bolschewiken ist meiner Meinung nach so glasklar dokumentiert (als auch - aus seiner Sicht - verständlich, weil er bekanntlich als Anhänger der"Dolchstosslegende" die Gründe für den verlorenen WW1 bei den studentischen Demonstranten, innerlich bereits aufgebenden Soldaten und weiteren"Drückebergern" suchte), dass es da für mich kaum was zu deuteln gibt.
>Einmal ganz davon abgesehen, dass es gemaess Fest, der mit diesem Artikel wohl im Zentrum seiner Altersweisheit, -einsicht und -nachsicht lag, an einer sachlich-fachlichen Aufarbeitung auch des Themas der Positionierung der NS-Ideologie und deren Ausfuehrungen im Hinblick auf andere Ideologien voellig mangelt,
das glaube ich nicht. Fest wußte sehr wohl was er da schrieb, zumal einige der"Epochenforscher" durchaus zu seiner näheren Entourage zählten.
>bin ich inzwischen zu der Ansicht gelangt, dass aus voellig transparenten Gruenden, um naemlich Hitler oeffentlich glaubhaft seine Monsterrolle unterschieben zu koennen, dessen Person in Form seines gesamten Werdegangs einschliesslich seines Charakters und seinen Intentionen im Zeitraum ab seiner Geburt 1889 bis ins Jahr 1913 auch in Biographien, die diesen Namen nicht zu Unrecht fuer sich beanspruchen, reichlich ungenuegende Beruecksichtigung finden.
die Fest'sche Biographie zielt aber insgesamt eher auch nicht auf"Hitler das Monster", für Fest war Hitler bekanntlich ein"Spiegel der damaligen Zeit". IN einer Diskussion mit seinem Freund Golo Mann wies dieser ihn auch darauf hin, dass er riskiere, Hitler"schöner und edler" (oder so ähnlich) darzustellen, als angezeigt.

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