- Schon wieder mit der Zeit versöhnt. Milton Friedman über die Depression. (owT) - Talleyrand, 21.06.2001, 12:00
- Must read. Hier Auszug. - Talleyrand, 21.06.2001, 12:12
- Re: Friedman verfälscht sich selbst! VORSICHT! Und: Es kommt auf credits an! - dottore, 21.06.2001, 13:26
- Kann sein, daß der"Respekt" vor Greenspan lächerlich ist, auf jeden Fall - Talleyrand, 21.06.2001, 14:22
- Re: Friedman verfälscht sich selbst! VORSICHT! Und: Es kommt auf credits an! - dottore, 21.06.2001, 13:26
- Must read. Hier Auszug. - Talleyrand, 21.06.2001, 12:12
Must read. Hier Auszug.
Der Link ist oben. Hier ein verräterischer (?) Auszug:
FRIEDMAN: Mit den Wirtschaftsaufschwüngen hatte die Geldpolitik nichts zu tun, die wurden von echtem technologischem Fortschritt genährt. Aber nach dem Crash handelten die Notenbanker jedes Mal falsch, sie reduzierten die Geldmenge. Es ist also höchst interessant zu beobachten, wie sie heute experimentieren. Diesmal nämlich unterscheidet sich die Geldpolitik grundlegend von der der Vergangenheit. Sie ist sehr ungewöhnlich. Denken Sie einmal über folgendes Szenario nach: Die Arbeitslosigkeit liegt bei etwa vier Prozent, die Produktion wächst um vier Prozent, die Inflationsrate liegt bei etwa zwei Prozent. Was würden Sie tun?
ZEIT: Wahrscheinlich nicht die Zinsen senken, sondern eher eine restriktive Geldpolitik betreiben.
FRIEDMAN: Genau. Sie würden jedenfalls keine expansive Geldpolitik betreiben. Genau das aber geschieht in den USA seit langer Zeit - mit der Gefahr, in eine Inflation zu geraten.
ZEIT: Der Grund dafür ist doch wohl die Hoffnung, in Amerika auf diese Weise die Rezession zu verhindern. Geben Sie dieser Strategie eine Chance?
FRIEDMAN: Ja, aus einem Grund - wegen des Respektes, den ich für den US-Notenbankchef Alan Greenspan hege
Ende
Wegen des Respektes? Nicht, weil es hilft? Aus e i n e m Grund.
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