- Statistik zum Import/Export - Sascha, 24.06.2001, 17:17
- Re: Statistik zum Import/Export - Uwe, 24.06.2001, 20:40
- Re: Statistik zum Import/Export - Oldy, 24.06.2001, 22:08
- Re: Statistik zum Import/Export - Uwe, 24.06.2001, 20:40
Re: Statistik zum Import/Export
>>
>Daten aus der Abbildung von Sascha entnommen
>Doch wenn ich sehe, daß für Rußland keine Importzahlen angegeben sind, und unterstelle, die Importe 71 Mrd-US$ nicht übersteigen, so hat Rußland ein Exportüberschuß von >47,8% und rangiert somit noch vor Japen (26,1%) in der Liste. Saudi-Arabien würde rechts gegenüber der Plazierung von Kanada stehen.
>Für Australien und die Schweiz läßt sich eine derartige Zuordnung nicht anschreiben, allenfalls, daß die Schweis allenfalls links von Singapur einzuorden ist.
>Damit werden die Zahlen, für sich genommen, aber auch schwer interpretierbar für mich.
>Gruß
>Uwe
>
> Hallo Uwe,
Gute Arbeit, und Interpretation diese Zahlen ist nur bei Beachtung des Zeitablaufes sinnvoll. Es muß einem klar sein, daß dauernder Exportüberschuß bedeutet, daß so ein Land billige Waren hat. Das ist aber nur möglich, wenn seine Währung unterbewertet ist, wie umgekehrt dauerndes Exportdefizit heißt, daß eine Währung überbewertet ist. Darum sind die Waren so eines Landes zu teuer.
Das sind eigentlich sehr einfache Zusammenhänge - nur denkt kaum jemand daran. Man sollte es aber tun. Da früher oder später eine Kaufkraftsparität erreicht wird und wirtschaftliche Kräfte in die Richtung dazu drängen, können solche Fehlbewertungen nicht ewig dauern. Die US. ruinieren mit der Überbewertung des Dollars ihre eigene industrielle Infrastruktur und das geht nicht so lange, bis sie ganz kaputt ist. Mit einer überbewerteten Währung kann man zwar billig auf dem Weltmarkt einkaufen, aber das dicke Ende kommt doch einmal.
Früher, als beim Goldstandard der Wechselkurs von Währungen nur zwischen den Goldpunkten schwanken konnte, waren die Gegebenheiten etwas anders. (Ich sage anders - nicht besser - aber davon wollen wir nicht erst anfangen.:-).)
Wir sollten aber diese Zusammenhänge nicht außer Acht lassen, denn sie zeigen uns eines. Die Sache mit dem US. Handelsdefizit nähert sich einem unvermeidbaren Ende. Die bisherige Stärke des Dollars ruht auf der Schwäche des Euro und den wirtschaftlichen Schwierigkeiten Japans und NICHT auf der wirtschaftlichen Stärke der USA. Ohne dem Boom in Wallstreet, wäre die Sache schon lange geplatzt und der wahre Wert des Dollars offenkundig geworden. Deshalb auch die Kurspflege.
Aber - wie immer, Uwe - du brauchst das ja nicht ernst nehmen, bekanntlich versteht er ja nichts von Wirtschaftsfragen, der Oldy
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