- Meldungen am Morgen - von JüKü; Bote: Uwe, 25.06.2001, 09:39
Meldungen am Morgen
Beitrags-Titel: Meldungen am Morgen
~ Der Präsident der EU-Kommission, Prodi, befürchtet ursrisiken durch die Euro-Bargeldeinführung. Prodi zitiert Studien, nach denen bis zu 40% der außerhalb Deutschlands in Umlauf befindlichen D-Mark nicht in Euro, sondern in US-Dollar getauscht würden. Von 280
Mrd. DM seien mehr als 100 Mrd. im Ausland, vor allem in Osteuropa im Umlauf.
~ Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im Mai um 10,9% oder 6 Mrd. DM niedriger ausgefallen als im Vorjahresmonat. Die Bundesregierung kann ihre wichtigsten
wirtschaftspolitischen Ziele nach Einschätzung des Vorsitzenden des Sachverständigenrates, Donges, kaum noch erreichen. Weder das Wachstumsziel von 2,0% noch eine Senkung der Arbeitslosenzahl unter 3,5 Mio. sei realistisch.
~ Bundeskanzler Schröder hat die Forderungen der Opposition nach staatlichen Sondermaßnahmen zur Konjunkturbelebung abgelehnt.
~ Die deutschen Erzeugerpreise sind im Mai mit einer Jahresrate von 4,6% (verglichen mit 5,0% im April) und damit weniger stark als erwartet gestiegen.
~ Das National Bureau of Economic Research (NBER) sieht Anzeichen dafür, dass die US-Wirtschaft am Anfang einer Rezession steht.
~ Finanzminister O'Neill ist überzeugt, dass sich die US-Wirtschaft auf dem Weg der Erholung befindet. Eine Rezession hält er für unwahrscheinlich.
[s. dazu mein Posting heute Morgen]
~ Eine Studie der Bank von England schätzt die Kosten, die durch die Bereinigung des japanischen Finanzsystems entstehen, auf rund 800 Mrd. USD oder 17% des BIP.
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