- Schlußbemerkungen zur Debatte - das muß man noch was zu sagen, leider ;-) - nereus, 25.06.2001, 10:55
- Re: Schlußbemerkungen zur Debatte - das muß man noch was zu sagen, leider ;-) - Baldur der Ketzer, 25.06.2001, 11:09
- Re: Bemerkungen zur Debatte - da muß man noch was sagen - André, 25.06.2001, 11:53
- Kleine Rechtfertigung! - McMike, 25.06.2001, 12:50
- Re: Kleine Rechtfertigung! - und die Goldwaage und ihre hohe Sensibilität - nereus, 25.06.2001, 13:17
Kleine Rechtfertigung!
Wie schrieb mc mike als Turon auf die Steuerschlupflöcher hinwies?
Diese Unternehmer nützen Gesetze die von unserem Staat gemacht wurden. Sorry, moralisch vielleicht nicht richtig, aber legal! Eine Frucht des Staates!!!!!!!!!
Nun ja, möchte man dann sagen. Ich hoffe nur er nutzt keine Schlupflöcher und gibt den Versicherungsschaden immer in der tatsächlich entstandenen Höhe an. ;-)
Klingt ein bisserl wie George Soros. Der hat auch gesagt das seine Spekulationen ggf. auch unschuldige Leute treffen, aber wenn er nicht auf die sogenannten Marktungleichgewichte reagiert tun es eben andere.
Da hat er schon recht, aber auf dieser Schiene läßt sich so gut wie alles rechtfertigen.
Ich nütze definitiv keine Schlupflöcher.
Ich versuche seit 10 Jahren unseren Betrieb unabhängig zu machen.
Sprich ohne Sondermittel und Subventionen auszukommen, was mir bisher auch ganz gut gelungen ist.
Turon hat recht, indem er sagt, dass (vor allem Subventionen in der Landwirtschaft) einen Totkranken nur etwas länger am Leben lassen.
Problem dabei ist, dass diese Verwässerung der Preise fast weltweit läuft.
Ich habe bei dem Gold/Weizenpreis mal darauf hingewiesen!
Zum Teil verzichte ich auch auf Gelder die ich abrufen könnte, daa sie mich in ein Korsett packen würden, welches mich einschränkt.
Folgen von Abschreibungswahn und Subvention sind z.B. auch im Ostdeutschen Immo-Markt zu sehen!
Die Politik versucht kurzfristig Ziele zu erreichen die Langfristig in die Hose gehen.
Noch mal Landwirtschaft:
Wo ist der Sinn heute den Bauern Geld zu geben, dass sie Bestände kürzen und in 10 Jahren um sie wieder aufzubauen! Dies ist schon mehrfach passiert.
Natürlich ist es schlimm alte Betriebe mit Tradition aufgeben zu sehen.
Aber die weltweiete Agrarregulierung ist ein Fass ohne Boden. Der Staat muss die Versorgung von gesunden Lebensmittel ermöglichen und nicht erzwingen.
Er soll einen Korridor schaffen und keinen geldgepflasterten Weg ins Nirvana!
gruss mcmike
PS
Wenn ich mir Steffens Beitrag von heute morgen ansehe, begreife ich Turon´s Meinung schon eher.
<center>
<HR>
</center>

gesamter Thread: