- Altes Thema - und der Vergleich - Turon, 26.06.2001, 05:19
Altes Thema - und der Vergleich
So - neuerdings lese ich hier und da, ich verbreite Anti Selbständigkeitsparolen.
Dann wollen wir mal.
Ich habe geschreiben- ein Unternehmen ist ab und zu in Schwierigkeiten,
d.h.: das Unternehmen erzielt Verluste. Das soll als Antiargument gegen
die Selbständigkeit gelten.
Ist zwar nicht meine Absicht - so etwas anzudeuten, aber machen wir uns nichts vor - es gibt tatsächlich Phasen, wo es um die Eigenständigkeit schlecht bestellt ist. Steuern hin und her - Fakt ist der liebe selbständige hat mit den Steuern zum Teil Verrechnungsbasis geschaffen. Das was wir hier mit unseren Verlusten an der Börse haben - (falls Jemand Verluste realisiert hat) - gilt für die Selbständigkeit ebenso.
Selbst wenn wir keine Steuern zahlen würden, wäre das unternehmerische Risiko da.
Baldur rechnete uns vor - wie man in der Tat auf 60% Steuern kommt - ich werde in Laufe dieses Threads klarstellen, was wir ohnehin schon alle wissen. Der Arbeitnehmer zahlt in Wirklichkeit ebenso viel Steuern. Sie stehen aber mal dummerweise nicht auf jeder Zigarettenpackung, oder an der Tanke nicht ausgewiesen.
Erstens sind einige Steuern sehr variabel. Die erste Sache ist: die Besteuerung der GmbH ist die höchste im Lande, alle anderen Gesellschaftsformen liegen in den Steuersatz tiefer. Allerdings: sie decken nicht vollständig das unternehmerische Risiko, das heißt man haftet auch mit dem Privatvermögen (na ja - außerdem wissen die Banken sehr wohl, das ein GmbH Gesellschaftler deswegen
diese Rechtsform wählte, weil er sich darum bemüht sein Risiko zu reduzieren - und da schielen sie auf jedenfall, auf das private Vermögen ebenso.
Ebenso so läßt sich so etwas über die Mischform GmbH Co. KG sagen - sie hilt Steuern sparen und gleichzeitig das Risiko zu minimieren.
Ist aber Humbuk - es sind die beiden letzten Rechtsformen die man sich antun sollte. Dennoch wählt dieser Rechtsform fast jeder Selbständiger - warum eigentlich. Ersteinmal ist da die Mindesteinlage, die gleich von Anfang an
die Handlungsfähigkeit einschränkt, und gleich als Kapitalgesellschaft einzuordnen ist.
Der Einwand: Gewerbesteuer ist so hoch - sorry da muß ich schon mal schmunzeln.
Es gibt so Städte, wo tatsächlich horrende Steuern zu zahlen sind, doch es gibt immer einen Ausweg es einwenig zu drosseln. Einige Städte wollen 16% andere wiederum nur 9% und liegen 8 km weiter. Bedauerlicherweise ist es so, daß man in den Städten definitiv versucht produzierendes Gewerbe zu vertreiben, genauso wie LKW´s um Mitternacht. Das setzt natürlich voraus, daß jeder irgendwann mal sich Auto kauft, und 20 km zuur Arbeit mindestens fährt. Als ich noch für eine Firma gearbeitet habe, mußte ich täglich 80 km fahren hin und zurück - mal so am Rande.
Vieles läßt sich bei der Betriebsplanung umgehen, auch diese Geschichte mit LKW Fahrerei. Wer mit seinem LKW nun mal 20% Auslastung hat, so wie zum Beispiel ich, muß sich Gedanken machen, wie er seine Moneten doch rein kriegt. Also miete ich meinen LKW für andere Firmen auch, wenn die mit eigenen nicht auskommen. Erreiche somit die Auslastung von 70% und ehrlich gesagt ist es mir immer noch zu wenig, allerdings verdiene ich daran nichts. Wenn ich keinen 18 Tonner gebraucht hätte - was sich nachhinein als falsche unternehmerische Entscheidung herausgestellt hat, hätte ich 3 Busse dafür gekauft und wäre deutlich besser dran.
Es gibt sicherlich auch Branchen die es so gut auch nicht können, die Auslastung vollzukriegen, ds ist klerer Fall - und gelegentlich nicht zu vermeiden. Es gibt auch für den Selbständigen gewisse Grenzen die er nun mal nicht überschreiten darf - offen gesagt sehe ich dieses Bild in meinem Geburtsort - da hat sich einer selbständig gemacht der mitten in der Stadt
das größte Fuhrunternehmen besitzt somit stehen seine Ressourcen mitten in der Stadt drin und wecken etliche Leute auf.
Egal - so viel dazu.
Nehmen wir doch mal jetzt den Ansatz von baldur voll auf die Kappe - er zahlt über 60% an Steuern und Abgaben und vergelichen wir es mit einer AK.
Die AK verdient derzeit 4000 Brutto - bei LK 1 und das macht etwa 2600 DM
Netto aus. Jährlich somit Pi mal Daumen 33000 DM wenn er Überstunden leistet und Weihnachtsgeld und sonstige Leistungen dazu kommen.
Von den 2600 DM bleiben etwa nach Abzug der miete, Strom und sonstigen Kosten wie Versicherung fürs Auto und sonstige Versicherungen schon mal deutlich weniger.
1200 DM für Miete warm (obwohl wir ja klar wissen, daß die Nebenkosten immer steigen, weil zum Beispiel der Vermieter auf Heizölkosten spekuliert was nicht immer gut geht).
Autoversicherung für einen Schulabgänger gleich 200% oder wenn er pech hat und mal Unfall baut noch mehr - weil gesetzlich vorgeschrieben - 300 DM für ein 6 jahre altes Auto. Für das Auto selbst muß man auch noch Steuern zahlen - und wenn man sich diesen"Luxus" nicht leisten will dann bleibt man eben zu Hause.
Im Schnitt also hat der junge Spinner halt eben nach Abzug von der Miete und Autokosten etwa 1300 DM übrig. Allgemeine Lebenshaltungskosten laß mal 500 DM im Monat springen, weil man sich doch sehr wohl von Aldi ernährt und und selber zu Hause kocht - und schon sind wir bei etwa 800 DM. Etwa 200 DM geht für Zigaretten auf wenn man raucht, und da man irgendwann die Traumfrau kennenlernen will, noch mal Hose, Jacke und Blumen und was weiß ich noch. Ein Bierchen will man mit Kumpels auch noch trinken.
Der Gastwirt klagt über die Abgaben von Aussschanksteuer für Bier - der junge Spinner zahlt aber sehr wohl für die tatsache, weil es hofmäßig ist 3.50 DM pro Glas, wobei ein Drittel davon Wasser ist - könnt ihr mal gerne probieren, Warsteiner hin und her - Faxe mit einem Drittel Wasserzusatz schmeckt genauso wäßrig. Und davon kann der Gastwirt nach dem dritten Bier schon mal ziemlich viel rüber reichen, das merkt man bei dem Zigaretten und Alkoholkonsum gar nicht mehr - Hauptsache der Ausschank kommt ja nach.:)
Wir ihr sicher wißt, sind das meiste ohnehin zusätzliche Steuergelder. Zigaretten ohne Steuern kosten etwa 1.70 DM, Bier - na ja halt so wie bei Aldi.
Um zu der Stammkneipe zu fahren - kostet es Spritt - ohne Steuerabzug - das sind schon mal dann pro 100 km hin und zurück auch noch etwa 5 DM - wenn man sich einen neuen Golf kauft.
Kommen wir den jetzt zurück - zu seinem Einkommen.
2600 DM - also 40 % in etwa nach dem direkten Abzug. IV mal tanken im Monat - wenn man gerade direkt vor Ort arbeitet. Parkgebühren - lass mal 150 DM sein.
Zigaretten - in bestimmten Kreisen muß man eben rauchen. 150 DM an Steuern.
Autosteuern - rechne mal 40 DM dazu im Schnitt. Dazu berechnen wir noch mal die Märchensteuer die in dem Sinne in etwa mit dem Selbständigen Gewerbesteuer gleichzusetzen ist, für alles was man so ausgibt 12% (die unterschiedliche Steuersätze für Bücher 7% und für sonstige Artikel 16% - und wir sind schnell bei 300 DM dabei. Küche, Möbel und Pi Pa Po - nicht abzugsfähige Telefonkosten,
um mal ausnahmsweise zu erfahren ob die Mai und Papi nicht das zeitliche gesegnet hat und schon haben wir nahezu die gleiche Besteuerungsgrundlage - wir sind dann auch gleich bei 60%. Sparen? wovon? entweder sparen, oder leben.
Und jetzt wäre es noch sinnvoll die Gruppe der jugendlichen mal aufzuzeigen, die 4 Riesen im Monat bekommt, denn da zahlt er zwar nicht gleich die 40% Abgaben, aber unterm Strich, ist er viel beschissener drauf, als man es gerne sehen will.
Da wundert mich die Einstellung von Sporti etc, auch nicht besonders.
Auch dieses Argument - die müssen sich um nichts kümmern - weil sie ja nicht selbständig sind - das zieht am allerwenigsten. Die meisten Arbeitsverträge laufen etwa 6 Monate derzeit, und werden ebenfalls nur verlängert.
Anderseits will ich noch etwas andeuten, was hier sehr wohl stimmt:
die meisten Jungs und Mädels die ich kenne - sie glauben auch etwas von Powergesellschaft zu sagen, also wir machen das schon, mit der Website
und so, da wird uns gut gehen. Fakt ist - drauf haben die meisten überhaupt nichts - selbst wenn sie ein Diplom haben - manchmal wäre es besser sie hätten kein Diplom gemacht. Philosophieren über Kosteneinsparungsmöglichkeiten kann jeder. Diese zu umsetzen, da muß man tatsächlich schon ein wenig mehr drauf haben, als die meisten Japaner die ich hier als Betriebsberater kennengelernt
habe.
Ich habe eine weile bei Daimler gearbeitet - und faste mich zum Teil an den Kopf, wie die japanischen - so schlauen Leute - als ob es bei uns keine gäbe - Optimierungsprozesse einleiten wollten. Lief unter der Bezeichnung Kei-Tsen.
Da wo wirklich Einsparungsmöglichkeiten vorhanden waren - da hat sich keine Sau
bemüht. Aber dem Schlosser wollten sie schon mal erzählen, wie er seine Hände zu bewegen hat, damit es auch mit dem Fertigungsprozess"kesselt".
Doch das - ist bei weitem noch nicht der Gipfel. Das wirklich schärfste ist, wie Baldur schon sagte. Mein Einstellungschef bei Daimler - Quasi Beamtenstatus, weil langjähriger Bundeswehr Schwachkopf - meinte allen Studies damals zu sagen zu müssen - hier mein Junge ist Daimler. Hier kannst Du nicht einfach das machen, was Du willst, hier wirst gehorchen, oder Du wirst gehen.
Das war der letzte Satz vor der Vertragsunterzeichnung, und wenn ich nicht 4 Beruhigungstabletten davor und danach nicht genommen hätte, nach dem er mich um meine Sportvorlieben, Sexualvorlieben etc befragt hat und ob mein Eheleben noch intakt ist (nach zwei Jahren Ehe - ich habe mit 22 geheiratet) - hätte ich den Job nicht bekommen. Denn rein zufällig meine ich, daß Jemand der wie eine Sesselfurz entscheidet, ob ich arbeiten kann oder nicht - der hat sowieso nicht das geringste zu entscheiden. Will man gute Leute haben - die tatsächlich was drauf haben muß man wie überall sonst im Leben Risiken eingehen.
Nach mir wurde übrigens eine Studentin eingestellt, di rein zufällig ein Ohring in der Nase hatte, sie hat man bei Einstellung gefragt, ob Ihr Hobby ihr Ehemann
wäre, und am nächsten tag, wo sie irgendein unwichtiges Papier vergessen hat, hat man ihr mit Werkschutz gedroht.
Leute - zum Teil ist es eine Frechheit da ist die Erschießung solche Leute eigentlich Gnade.
Das wirklich spitzenmäßige an dem Job war sein Ende. Als es scho zu Ende ging,
hatte ich noch 3 Wochen Ferien, und habe die Erfahrung gemacht, wenn man schon in einer Firma ist, da bleibt man etwas länger wenn Bedarf da ist. Also haben diejenigen, die es nicht satt hatten Busachsen zu bauen, sich kollektiv vor dem Meister gestellt und sagten, falls wir gebraucht werden, machen wir den Job noch diesen einen Monat weiter. Der Meister sagte, er wird das mal weiter melden. 7 Tage sind vergangen, keine Antwort von der Personalabteilung. Nochmals nachgehakt etc - nichts. Keine Antwort.
Am letzten Arbeitstag, sollen wir die Papiere abgeben und jeder wird dazu befragt, wie es ihm gefallen hat - etc. Am Ende sagt uns der Sachbearbeiter natürlich exakt das, was wir schon längst wußten. Wir haben Engpässe und keine andere Wahl (nach Wortlaut) ihnen das Angebot zu machen, bei uns ein weiteres Monat zu werkeln. Darauf habe ich den netten Menschen gefragt, seit wann dies überhaupt klarer Fall ist. Also er erfuhr es gestern sagt er. Aber es war schon seit 10 Tagen klar. Wenn wir die Bereitschaft hätten sich früher zu melden, daß wir wollen, würden wir es schon längst wissen. ;)
Darauf antowrte ich - nun wir haben doch dem Meister gesagt, wir wollen - und zwar schon vor zehn Tagen, und diese Bitte (oder Angebot) ist mit der Werkspost
vor 7 Tagen spätestens eingegangen. Darauf sagt er mir - na ja es ist so, daß Daimler sparen muß, und die Werkspost nur noch 5 Leute zählt - da kann es schon vorkommen, daß es länger dauert, bis so ein Schreiben ankommt.
In diiesem Werk arbeiten derzeit etwa 5000 Menschen. Ich kann mir wahrhaftig nicht vorstellen, daß Daimler so einen regen Schriftverkeher haben, das sie nicht nachkommen. Normalerweise dachte ich auch, daß so etwas damals
via PC und Mail wietergegeben wird. Doch es ist so, wie ich sagte in solchen Betrieben. Engpässe - und Daimler stand damals etwa 4 Monate mit Auslieferung der fertigen LKW´s etwa um 2500 Einheiten zurück was etwa 3 Monate Rückstnd bedeutet hat - werden mit Nachlässigkeit weiter geleitet, oder gar nicht.
Deswegen hat aber Daimler damals an die Händler Autos mit etwa 47% Rabatt verkauft. Das gebe ich gerne an Baldur wieder als eine sehr unerfreuliche Episode meines Lebens - ein LKW kostet nicht unbedingt immer soviel, wie es im Katalog steht. Und nur waschechte Transportunternehmen sollten sich an neue Autos wagen, die auch etwa 20 - 30 Fahrzeuge haben. Ein Neuunternehmer sollte sich eher Gedanken machen wie er einen guten Gebrauchten bekommt und nach Möglichkeit definitiv vor Kollapsausgaben in der Größenordung von halber Million für einen LKW Abstand nehmen.
Gegen den Staat kann man nicht und ferner glaube ich, daß bei dem Wettberb im Fernverkehr gerade ohnehin Verdrängungswettbewerb herrscht. So wie der Trend derzeit aussieht, läuft alles daraufhinaus, daß der Staat ein Interesse daran hat nachwievor, die Großtransporte auf Schiene zu verlegen.
Die Bundesbahn baute hierzu zum Beispiel an der Grenze zu Ã-sterreich spezielle Verladeplätze für die Trailer für den Verkehr nach Italien. Das bedeutet: der LKW Fahrer fährt seine Last bis zum Bahnhof, dort wird sein Trailer auf Schiene verlagert, und sofort ist die Zugmaschine bereit um was anderes zu machen.
Auf der italienischer Grenze wird es dann von einem anderen Unternehmen weitertransportiert. Was insgesamt sogar auch noch Kosten sparen soll. Ob das stimmt weiß ich nicht, ist aber in anbetracht dieser Entwicklung nebensächlich.
Wen die Ressourcen schon da sind, dann soll man sie auch nutzen und anders wirtschaften. Etlichen Unternehmern im Transportgewerbe haben die Sitten nicht gefallen. Fakt ist, daß dies auf den ersten augenblick Umsatzeinbußen in etwa bedeutet. Da kam aber so ein dummer Ossi - der von nichts ne Ahnung hat, angeblich, und meinte auf die Art und Weise, hat er die 99 andere Unternehmer
überholt, die immer noch mit dem vollen LKW durch die Grenze, oder gar mit der Zugmaschine auf dem Zug nach Italien wollten.
Alles will ich nicht widerlegen, mit Sicherheit sollte man unseren Beamten die nächste 10 Jahre nicht anderes verabreichen als Lachgas und Bananen zur Malzeit (wegen der Glückshormone). Die Gefahr, daß die zu affig werden besteht nicht -
die Obrigkeit läßt sich damit sicher reduzieren, aber nicht vollends abschaffen.
Also - wenn Jemand seinem Steuerprüfer lächeln sehen will, sollte ihm die schönsten Bananen auf den Tisch stellen, die es so gibt.
Wie es bei uns aussieht - da braucht man doch gar nicht an die Beamten zu schielen. Man braucht sich wirklich nur das Franfurter Flughafen anschauen.
Die Rest der Welt ist natürlich daran gleich gewöhnt, wenn man in Deutschland ankommt deutsches Münzgeld parat zu haben. 3 20 kg Koffer in den armen und
ein Flughafen, wo man eine Transportmöglichkeit findet: ein 5 DM Wagen, der auch noch erst in 500 Metern Entfernung steht.:) Dollars und Checkkarten kann man da nicht reinstellen.
Ich habe das mal erlebt, da kam so eine Familie aus Deutschland wieder zurück aus Canada. Erstens die Beamten am Flughafen und keine Möglichkeit zum Transport. Da hat sich seine Frau gleich aufgeregt, und ziemlich laut die Meinung gesagt. Doch der Mann beruhigte sie kurz und bündig. Nämlich so:
" Beruhige Dich. Du bist wieder zu Hause. Und dieser netter Herr da, ist ein Beamter der in seinem Leben nichts Anders erfahren hat als andere zu Untertänigkeit zu zwingen. Das mußt Du einfach verstehen, er kann nicht anders.
Das ist für ihm einfach ganz normale Sache der Welt. Damit was Du jetzt tust, überforderst Du ihm, es ist zuviel für sein Gehirn."
;)
Als Fazit: wenn die Menschenwürde unantastbar sein soll - ein sehr schöner Satz - so ist es sehr wohl wichtig: sich selbst als Mensch anzusehen.
Und wenn es der Wirtschaft daran liegt, tatsächlich Politik mitzumachen,
so sollte sie entsprechend, die Forderung stellen, aber auch ganz klar sagen:
wenn Ihr unsere Steuern um soviel und soviel senkt, werden gleich als nächstes
soviele Leute einstellen können.
Denn im Moment, untestützt man vom Finanzamt aus, eher Übernahmen - und in der Tat man schrupft damit den dynamischen Mittelstand. Den die können sehr wohl auf die Idee kommen, also wenn Ihr Steuern erhöht, dann entlassen wir eben 10.000 Leute. Wem kümmert´s?
Darum zum Beispiel hat die Terrorkom, es geschafft die Flatrate in Deutschland wieder abzuschaffen.
Wennman also schon sauer ist, dann sollte man sich die richtigen aussuchen - mit Beamtentum einverstanden. Mit den Sozialhilfeempfänger als Sündenbock - ne -definitiv nicht - schaut doch mal wirklich lieber - auf die Großunternehmen. Wenn sie notgedrungen sind - gehen sie vielleicht, und es wird jauchzen geben,
und wir entledigen uns Sachen, die wir zumWirtschaften nicht brauchen. Für mich zum Beispiel ist es ein rätsel, wie es möglich ist, daß wir 160 Versicherungsgesellschaften hier haben. Sie werden doch sowieso irgendwann abwandern, man braucht sich doch nur den natürlichen Zuwachs an Menschen anschauen - geschweige denn die Tatsache, daß wir bereits wohl etwas mehr Versicherungsverkäufer haben als Bematen.:)
Anscheinend wissen die Politiker auch nicht, daß Patente solange wertlos sind, solange man sie nicht umsetzen kann. Sagen wir es Ihnen. 7jahre für Patentrechte? die dann irgendwo in einem Schrank bei VW, oder Daimler verstauben? Kapital geben und bauen lassen. 9000 Stück hat VW davon im letzten Jahrzehnt gekauft - die wenigesten wurden umgesetzt. So erstickt man in der Tat
Kreativität.
Gruß.
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