- Gibt es hier Experten für Kunststoff? - XERXES, 06.11.2004, 14:55
- Re: Gibt es hier Experten für Kunststoff? - Amanito, 06.11.2004, 15:15
- Re: Gibt es hier Experten für Kunststoff? - sensortimecom, 06.11.2004, 15:33
- Re: Gibt es hier Experten für Kunststoff? - XERXES, 06.11.2004, 17:55
- Re: Gibt es hier Experten für Kunststoff? - Popeye, 06.11.2004, 15:21
- Re: Gibt es hier Experten für Kunststoff? - Popeye, 06.11.2004, 15:30
- Selber Experte oder nur Wiedergabe fremder Informationen? - Thukydides, 06.11.2004, 16:34
- Re: Selber Experte oder nur Wiedergabe fremder Informationen? - Popeye, 06.11.2004, 17:50
- Schweigen ist Gold - Thukydides, 06.11.2004, 18:44
- Re: Schweigen ist Gold - Toni, 06.11.2004, 19:23
- Re: Schweigen ist Gold / Mal ernsthaft, Toni - - Elli -, 06.11.2004, 22:05
- Re: Schweigen ist Gold / Mal ernsthaft, Toni - Toni, 06.11.2004, 22:58
- Re: @Elli zu Deiner Frage: 'Macht dieses Forum depressiv?' - Uwe, 06.11.2004, 23:28
- 'Macht dieses Forum depressiv?' Nicht nur esoterische Gedanken dazu - Baldur der Ketzer, 07.11.2004, 04:44
- Re: 'Macht dieses Forum depressiv?' - wasil, 07.11.2004, 10:40
- gut gebrüllt, Löwe ;o)! (o.Text) - Sorrento, 07.11.2004, 12:33
- Re: Danke, Toni + Baldur + Uwe (o.Text) - - Elli -, 07.11.2004, 13:37
- Re: 'Macht dieses Forum depressiv?' Nicht nur esoterische Gedanken dazu - bernor, 07.11.2004, 14:41
- 'Macht dieses Forum depressiv?' Nicht nur esoterische Gedanken dazu - Baldur der Ketzer, 07.11.2004, 04:44
- Re: Schweigen ist Gold / Mal ernsthaft, Toni - - Elli -, 06.11.2004, 22:05
- Re: Schweigen ist Gold - Popeye, 06.11.2004, 19:45
- Jetzt weiss ich aber immer noch nicht, ob Ã-l in der Kunstoffherstellung - XERXES, 06.11.2004, 20:25
- Re: Henry Ford hatte damals, - Citrus, 06.11.2004, 20:48
- Re: Jetzt weiss ich aber immer noch nicht, ob Ã-l in der Kunstoffherstellung - Popeye, 06.11.2004, 21:10
- Re: Jetzt weiss ich aber immer noch nicht, ob Ã-l in der Kunstoffherstellung - Toni, 06.11.2004, 21:23
- Jetzt weiss ich aber immer noch nicht, ob Ã-l in der Kunstoffherstellung - XERXES, 06.11.2004, 20:25
- Re: Schweigen ist Gold - Toni, 06.11.2004, 19:23
- Schweigen ist Gold - Thukydides, 06.11.2004, 18:44
- Re: Selber Experte oder nur Wiedergabe fremder Informationen? - Popeye, 06.11.2004, 17:50
- Selber Experte oder nur Wiedergabe fremder Informationen? - Thukydides, 06.11.2004, 16:34
- PET enthält keine Phthalate. Alternativen gibt es einige. Schlussfolgerung: - Heller, 06.11.2004, 21:26
- Re: PET enthält keine Phthalate. Alternativen gibt es einige. Schlussfolgerung: - Popeye, 06.11.2004, 21:39
- Jain: Phth ist drin, aber anders. - Heller, 07.11.2004, 00:30
- Re: Jain: Phth ist drin, aber anders. - Popeye, 07.11.2004, 08:50
- Jain: Phth ist drin, aber anders. - Heller, 07.11.2004, 00:30
- Re: PET enthält keine Phthalate. Alternativen gibt es einige. Schlussfolgerung: - Popeye, 06.11.2004, 21:39
- Re: Gibt es hier Experten für Kunststoff? - Popeye, 06.11.2004, 15:30
- Hochtemperatur Hydrolyse - FOX-NEWS, 06.11.2004, 15:52
- Gott, wenn das der GRÃ-FAZ schon gewusst hätte;-(((( (o.Text) - sensortimecom, 06.11.2004, 15:57
- Kosten/l? (o.Text) - Amanito, 06.11.2004, 16:55
- An MCS erkrankt - das Ausmass ist unvorstellbar. - Lemmy, 06.11.2004, 23:02
- Link dazu: - Helmut, 06.11.2004, 23:37
- Oha, der... - Helmut, 06.11.2004, 23:42
- vor allem Thukydides sollte dies lesen - Yak, 07.11.2004, 10:35
- Re: An MCS erkrankt - das Ausmass ist unvorstellbar. - BillyGoatGruff, 07.11.2004, 10:50
- Re: An MCS erkrankt - das Ausmass ist unvorstellbar. - patrick, 07.11.2004, 20:34
- Re: An MCS erkrankt - das Ausmass ist unvorstellbar. - Lemmy, 07.11.2004, 21:00
- Re: An MCS erkrankt - das Ausmass ist unvorstellbar. - Frama, 07.11.2004, 21:02
- forum + bezugsqellen zu mcs - patrick, 07.11.2004, 20:37
- @Lemmy - - Elli -, 07.11.2004, 22:38
- Link dazu: - Helmut, 06.11.2004, 23:37
- Re: Gibt es hier Experten für Kunststoff? - Amanito, 06.11.2004, 15:15
Re: Gibt es hier Experten für Kunststoff?
-->Sorry - das Zeug heißt - PHTHALATE
hier der Auszug aus dem Umweltbericht 2004:
Quelle:
Der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen
Auszug aus dem Gutachten 2004
Phthalate
Tz. Es ist schon seit einigen Jahren bekannt, dass Phthalate eine hormoninduzierende Wirkung haben. Dies ist besonders bedenklich, da diese Stoffgruppe, die meist als Weichmacher in Kunststoffen Verwendung findet, in sehr großen Mengen produziert wird und in vielen Gebrauchsgegenständen des alltäglichen Lebens enthalten ist. Außerdem breiten sich Phthalate ubiquitär aus und weisen akkumulative Eigenschaften auf. Für verschiedene Vertreter dieser Stoffgruppe wurden in Tierversuchen eindeutige reproduktions- und entwicklungstoxische Effekte nachgewiesen. Nach neuesten Forschungsergebnissen ist die innere Exposition der Bevölkerung mit dem mengenmäßig bei weitem wichtigsten Phthalat - Di(2-ethylhexyl)phthalat (DEHP) - deutlich höher als bisher angenommen. Darüber hinaus ist bei bestimmten Personengruppen wie z.B. Neugeborenen und Patienten in Behandlung (Blutdialyse, -transfusion, -spende) mit einer noch wesentlich höheren Schadstoffaufnahme zu rechnen.
Tz. Angesichts dieser Situation und einer zunehmend angestrebten Vorsorge sollte die hormonelle Wirksamkeit von Stoffen als Kriterium für die Aufnahme eines Stoffes in das Zulassungsverfahren der neuen Europäischen Chemikalienpolitik aufgenommen werden (siehe Kapitel Chemikalienpolitik, Tz. xx).
Darüber hinaus gibt der Umweltrat folgende Empfehlungen mit dem Ziel, die Belastung der Bevölkerung besser aufzuklären, den Gesundheitsschutz insbesondere vulnerabler Gruppen und den Schutz der Umwelt (speziell Binnengewässer und Meere) nach dem momentanen Stand der Erkenntnis zu verbessern:
- Um den Schutz der Bevölkerung vor der Belastung von Lebensmitteln mit Weichmachern zu gewährleisten, sollte sich die Bundesregierung dafür einsetzen, dass den bestehenden Vorgaben der Kunststoffkommission des Bundesinstituts für Risikobewertung zum Verzicht von DEHP, DBP, DCHP (Dicyclohexylphthalat), BBP und DIDP in allen Folien, Beschichtungen und Verpackungen die Nahrungsmittel mit einem hohen Fettgehalt, Milch und Milchprodukte, alkoholhaltige oder ätherische ölhaltige Lebensmittel oder Produkte die pulver- und feinkörnig beschaffen sind, umgeben, bei der Vervollständigung der Liste zulässiger Additive der Richtlinie 2002/72/EG entsprochen wird.
- Das auf europäischer Ebene erlassene Verbot aller Weich-PVC Spielzeuge (für alle Kinder unter drei Jahre), die DINP, DEHP, DBP, DIDP, DNOP oder BBP enthalten und die dafür vorgesehen sind, in den Mund genommen zu werden, wird vom Umweltrat ausdrücklich begrüßt. Allerdings erachtet der Umweltrat diese Maßnahmen als nicht ausreichend, um gerade Kinder bis zu drei Jahren, die in diesem Falle eine vulnerable Gruppe darstellen und wahrscheinlich einer höheren Schadstoffexposition ausgesetzt sind als der Bevölkerungsdurchschnitt, ausreichend zu schützen. Gerade dann, wenn man berücksichtigt, dass bereits die durchschnittliche Exposition der erwachsenen Bevölkerung deutlich höher ist als bisher angenommen, ist es dringend erforderlich die Belastung von Kleinstkindern so niedrig wie möglich zu halten. Um dies zu erreichen, sollte sich die Bundesregierung für eine Nachbesserung des bestehenden Verbots (Entscheidung 1999/815/EC) von verschiedenen Phthalat-Verbindungen (DINP, DEHP, DBP, DIDP, DNOP und BBP1 in der Form einsetzen, dass es auf alle Produkte für Kinder unter drei Jahren, über die eine Schadstoffaufnahme möglich ist, und auf Kinderspielzeug generell ausgeweitet wird.
- Langfristig sollte sich die Bundesregierung möglichst in Zusammenarbeit mit den Herstellern dafür einsetzen, die Phthalate DEHP, DBP und BBP durch andere, weniger bedenkliche Produkte zu ersetzen. Besonders dringlich ist eine Substitution in Plastikartikeln, die zur medizinischen Behandlung von Kleinstkindern verwendet werden. Entsprechend ist es erforderlich^ die Suche und die Erforschung der Unbedenklichkeit von möglichen Alternativen voranzutreiben.
- Angesichts des Bestrebens, die Einleitung, Emission und den Verlust von DEHP und DBP in die Meere innerhalb von 20 Jahren auf nahe Null zu reduzieren (OSPAR- und HELKOM-Ziele); sollte die Bundesregierung Maßnahmen ergreifen, um die Freisetzung dieser Phthalate schrittweise zu minimieren. Erreicht werden kann dies in erster Linie über Stoffverbote und Stoffverwendungsbeschränkungen (siehe auch SRU Sondergutachten Meeresumweltschutz, Kap. 3.2.3, Tz.xx).

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