- Einstein, Freud, die Gewalttheorie und der allseitige Illusionismus - dottore, 25.09.2003, 16:21
- Re: Einstein, Freud, die Gewalttheorie und der allseitige Illusionismus - chiron, 25.09.2003, 16:32
- Freud: Die psychologische Grundlage fĂŒr eine Theorie der Aggression - Helmut, 25.09.2003, 16:57
- Re: Es ging mir nicht um Aggression, sorry - dottore, 25.09.2003, 18:10
- Sind wir damit nicht wieder beim 'Selbsterhaltungstrieb', bei der 'Urschuld' etc (owT) - Galiani, 25.09.2003, 21:36
- Re: Ja, plus das: - dottore, 26.09.2003, 11:11
- Sind wir damit nicht wieder beim 'Selbsterhaltungstrieb', bei der 'Urschuld' etc (owT) - Galiani, 25.09.2003, 21:36
- Re: Es ging mir nicht um Aggression, sorry - dottore, 25.09.2003, 18:10
- Freud: Die psychologische Grundlage fĂŒr eine Theorie der Aggression - Helmut, 25.09.2003, 16:57
- Gewalttheorie und Illusionen - JN++, 25.09.2003, 17:58
- Re: Gewalttheorie und Illusionen - Zandow, 25.09.2003, 18:21
- Re: Tröstung - dottore, 25.09.2003, 19:22
- Ach du heilige Gurke - Zandow, 25.09.2003, 19:32
- Re: Zur Urschuld die Zwangsabgabenschuld - dann passt's schon (owT) - dottore, 26.09.2003, 10:57
- Welche ihrer Theorien stimmt den nun nicht mehr? - mkF - McShorty, 25.09.2003, 19:45
- Re: Die Urschuldthese muss erweitert werden: Um Steuern und RentenbeitrÀge - dottore, 26.09.2003, 10:55
- Re: Die Urschuldthese muss erweitert werden: Um Steuern und RentenbeitrÀge - Burning_Heart, 26.09.2003, 13:22
- Re: Genau so. Wer nicht aufgepasst hatte, war leider ICH (owT) - dottore, 26.09.2003, 14:20
- Re: J E T Z T wird's langsam richtig - Debitismen - Tassie Devil, 26.09.2003, 19:28
- Re: Genau so. Wer nicht aufgepasst hatte, war leider ICH (owT) - dottore, 26.09.2003, 14:20
- Re: Die Urschuldthese muss erweitert werden: Um Steuern und RentenbeitrÀge - Burning_Heart, 26.09.2003, 13:22
- Antiquariate - Zandow, 26.09.2003, 11:10
- Re: Die Urschuldthese muss erweitert werden: Um Steuern und RentenbeitrÀge - dottore, 26.09.2003, 10:55
- Ach du heilige Gurke - Zandow, 25.09.2003, 19:32
- Re: Tröstung - dottore, 25.09.2003, 19:22
- Re: Leider keine ökonomische Binsenweisheit - dottore, 25.09.2003, 18:51
- Re: Nanu, was lesen wir denn hier? - Bob, 25.09.2003, 19:06
- Re: Das ist doch des RÀtsels Lösung - Bob, 25.09.2003, 19:34
- Re: Beinahe, Bob - vgl. zur Sanktion auch Masstricht - dottore, 26.09.2003, 10:40
- Re: Das ist doch des RÀtsels Lösung - Bob, 25.09.2003, 19:34
- Re: Leider keine ökonomische Binsenweisheit - JN++, 26.09.2003, 13:50
- Re: Nanu, was lesen wir denn hier? - Bob, 25.09.2003, 19:06
- Re: Gewalttheorie und Illusionen - Zandow, 25.09.2003, 18:21
- Re: befreie die MĂ€nner......... - ottoasta, 25.09.2003, 18:36
- Re: falls ihr den Link nicht anklicken wollt, hier ein Abschnitt... - ottoasta, 25.09.2003, 19:07
- Re: und nochmal was zur Gewalt von MĂ€nnern... - ottoasta, 25.09.2003, 19:34
- Re: falls ihr den Link nicht anklicken wollt, hier ein Abschnitt... - ottoasta, 25.09.2003, 19:07
- Gewalt ist immer mit Dummheit verbunden - R.Deutsch, 25.09.2003, 18:53
- Re: Es geht doch nicht ums Herrschaften, sondern ums Wirtschaften (s.u.) (owT) - dottore, 25.09.2003, 19:00
- Richtig Reinhard! Freud hat manche bĂȘtisen von sich gegeben! (owT) - Galiani, 25.09.2003, 21:33
- Nicht ganz so intelektuell, aber.... - chiron, 25.09.2003, 19:30
- Lb. chiron! Solche (mekantilistischen) Ansichten sind seit Jahrhunderten passé (owT) - Galiani, 25.09.2003, 21:31
- ...was nichts ĂŒber die QualitĂ€t aussagt. - chiron, 25.09.2003, 22:02
- Re: Nicht ganz so intelektuell, aber.... - dottore, 26.09.2003, 11:29
- Lb. chiron! Solche (mekantilistischen) Ansichten sind seit Jahrhunderten passé (owT) - Galiani, 25.09.2003, 21:31
- Re: Einstein, Freud, die Gewalttheorie und der allseitige Illusionismus - chiron, 25.09.2003, 16:32
Re: und nochmal was zur Gewalt von MĂ€nnern...
--> Der frĂŒhe Tod der MĂ€nner
-Theorie ĂŒber die Gewalt des Mannes-
R.D. Hesch
Am 03. November 2000 fand in Wien der âMenâs World Dayâ statt, eine Veranstaltung zu der Michail Gorbatschow, die Stadt Wien, die Uno und Medical Connection eingeladen haben. Bei der begleitenden wissen-schaftlichen Veranstaltung war mir das Thema aufgegeben worden darĂŒber nachzudenken, warum der Mann etwa 7-8 Jahre frĂŒher als die Frau stirbt.
Altern und Tod sind zu wichtigen Themen der modernen Gesellschaft geworden, da sich vorzugsweise in der westlichen Gesellschaft, aber auch in Asien das mittlere Lebensalter der Menschen immer weiter nach oben erhöht. Die entsprechenden lĂ€nderspezifischen Daten können aus dem UNO-Bericht zu diesem Thema abgerufen werden. Angesichts dieser zunehmenden Ăberalterung der Weltbevölkerung ist es ein Anliegen, die Gesundheit der Ă€lter werdenden Menschen mehr zu fördern als bisher, wobei es sich gezeigt hat, daĂ sowohl MĂ€nner als auch Frauen etwa in den letzten 10 Lebensjahren zunehmend an Störungen erkranken, deren Verursachung in der Jugend oder im mittleren Lebensalter gelegt wurde. Der âPrĂ€ventionâ von Erkankungen wird daher eine zunehmende Bedeutung zukommen, insbesondere da die âReparaturmedizinâ eine relativ geringe EffektivitĂ€t zu den zunehmend ansteigenden Kosten hat (Abb 1).
Neben den VorsorgemaĂnahmen gibt es eine neue Richtung in der modernen Medizin, das âAntiagingâ. Hierunter versteht man medizinische InterventionsmaĂnahmen, die in der Lage sind, die Krankheitslast beim Ă€lter werdenden Menschen zu senken, also zu einer Kompression der MorbiditĂ€t zu fĂŒhren (Abb. 2, Gesund sterbenâ unter www.hommage.de).
Obwohl man davon ausgehen darf, daĂ Antiaging-MaĂnahmen auch zu einer LebensverlĂ€ngerung fĂŒhren können, so gibt es doch zunehmend eine weitere Strategie moderner Medizin, nĂ€mlich die sogenannte âLife-Extensionâ, im wesentlichen vertreten durch US-amerikanische AktivitĂ€ten mit dem Ziel, gesund zu altern, aber auch das Leben zu verĂ€ndern (s. z.B. www.lef.org.). LebensverlĂ€ngerung wurde in den modernen Gesell-schaften vorzugsweise durch die groĂen Errungenschaften der Medizin und Gesellschaft erreicht und weniger durch die heute vielfach angepriesenen MaĂnahmen, fĂŒr die eine solche Wirkung ĂŒberhaupt noch nicht bewiesen ist. Alle MaĂnahmen der Life-Extension sind gegenwĂ€rtig in gleicher Weise wirksam fĂŒr Mann und Frau. Soweit dies erkennbar ist, haben sie noch nicht dazu beigetragen, die LĂŒcke zwischen der Sterblichkeit zwischen Mann und Frau in irgendeiner Weise zu beeinflussen.
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Im Stern vom 20. September 2000 hat Schuster, den ich dabei unterstĂŒtzt habe, einen hervorragenden Artikel ĂŒber den âPatient Mannâ, also ĂŒber die VulnerabilitiĂ€t des mĂ€nnlichen Geschlechtes, ĂŒber das Leben als Mann und ĂŒber die Beziehung des Mannes zur Medizin geschrieben. Der Artikel ist gut recherchiert, lĂ€Ăt aber ebenfalls noch die Frage nach der frĂŒhen Sterblichkeit des Mannes offen (Abb. 3).
H. Raspe (LĂŒbeck) hat sich zusammen mit E. Nieschlag (MĂŒnster) und H.M. Schulte (Hamburg) in zwei öffentlichen DialogvortrĂ€gen Gedanken darĂŒber gemacht, was die frĂŒhe Sterblichkeit des Mannes ausmachen kann (siehe www.hommage.de). Letztlich blieb auch in diesem Diskurs die Frage nach der frĂŒheren Sterblichkeit des Mannes offen. Eines ist aber klar, daĂ das Drama des mĂ€nnlichen Geschlechtes schon im Mutterleib beginnt, denn die mĂ€nnlichen Föten haben eine deutlich höhere Sterblichkeit als die weiblichen Föten, d.h. das mĂ€nnliche Geschlecht ist insgesamt offenbar âlebensschwĂ€cherâ. Es geht immer zu Ungunsten des mĂ€nnlichen Geschlechtes aus, denn es lĂ€Ăt sich zeigen, daĂ dies sowohl fĂŒr die natĂŒrlichen Todesarten, als auch fĂŒr die nicht natĂŒrlichen Todesarten wie UnfĂ€lle und Selbstmorde gilt. Besonders bedeutsam ist, daĂ anhand zahEntwicklung bis in das Erwachsenenleben beeinfluĂt. Bei dieser Region handelt es sich um den sogenannten Mandelkern, die Amygdala (Abb. 14). Von der Amygdala weiĂ man sehr gut, daĂ dort das Erinnerungsvermögen fĂŒr Angst abgelegt wird. Von dort werden Signale in die Rinde des Stirnhirns gesendet und Angstreaktionen z.B. in Gewalthandlungen umgesetzt (Garcia R: Nature 402 (1999);294). Schon seit lĂ€ngerem sind Neurobiologen der Meinung, daĂ es im Gehirn einen Bereich geben mĂŒsse, der fĂŒr soziales Verhalten codiere und auch dieser Bereich wird in der prĂ€frontalen Hirnrinde lokalisiert, also jenem Bereich der von der Amygdala angesteuert wird. Es konnte gezeigt werden, daĂ dieser Bereich bei zu Gewalt neigenden MĂ€nnern kleiner ist, als bei MĂ€nnern wo dies nicht der Fall war. Adrian Raine von der University of Southern California in Los Angeles ist wahrscheinlich der erste, der mit bildgebenden Verfahren ein âGewaltzentrumâ in der Februarausgabe des Archives of General Psychiatry, beschrieben hat. Durch diese Untersuchungen sind wir ein groĂes StĂŒck weiter gekommen auf dem Weg zu einem biologischen VerstĂ€ndnis wie Gewalt im Gehirn allgemein, aber speziell beim Mann entstehen kann.
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Es gibt also nicht nur genetische, hormonale und anatomische Differenzen zwischen gewalttĂ€tigen nicht nicht-gewalttĂ€tigen MĂ€nnern, es lĂ€Ăt sich auch zeigen, daĂ das androgen-geprĂ€gte Gehirn entsprechend seiner eigenen, eben der mĂ€nnlichen Definition der Welt, die ihm gestellten Aufgagen völlig anders löst, als das weibliche, nĂ€mlich ohne Emotionen und ohne RĂŒcksicht auf andere Personen (Abb. 15).
Eine bemerkenswerte Tatsache ist, daĂ das weibliche Gehirn eine viel höhere Vernetzung der neuronalen Strukturen, d.h. der miteinander zusammenarbeitenden Nervenstrukturen hat, als das mĂ€nnliche Gehirn. Zellkulturen von Gehirnzellen ohne Ă-strogene zeigen eine deutlich niedrigere Vernetzung (Abb. 16 links), als Zellkulturen denen Ă-strogen hinzugegeben worden ist. Neben dieser höheren Vernetzung des weiblichen Gehirns kommt auch noch hinzu, daĂ die rechte und die linke HirnhĂ€lfte bei der Frau intensiv miteinander kommuniziert, wĂ€hrend dies beim Mann nicht der Fall ist.
Nach dem heutigen Kenntnisstand formulieren wir also die Theorie, daĂ im Gehirn des Mannes spezifische, vom Y-Chromosom codierte Regionen vorhanden sind, in welchen Gewaltinhalte rezipiert, programmiert und zu Handlungen umgesetzt werden können. Die Art der Verarbeitung wird wesentlich von 2 Variablen reguliert (1) den von der Umwelt gelieferten emotionalen, cognitiven und sensorischen Informationsinhalten (Erziehung, Partnerschaft, EinflĂŒsse, Stress, Bedrohung, auch Umweltgifte wie Nikotin, welches den Serotoninspiegel beeinfluĂt und Drogen) und (2) von der Höhe des biologisch-verfĂŒgbaren Androgens, wobei ab einer bestimmten Obergrenze die Gewaltbereitschaft durch minimale AnlĂ€sse ausgelöst werden kann. Androgene modulieren also die Schwelle des Gewaltzentrums. Dies ist aber sehr gut bekannt aus dem Doping, der Body-Building-Szene und wissenschaftlich eindrucksvoll in dem Buch âThe Adonis Complexâ von den Psychiatern der Harvard UniversitĂ€t beschrieben.
Ein groĂes Forschungsgebiet der jĂŒngsten Zeit ist die Beschreibung von âBewuĂtseinâ. Auch hier wird versucht, ein biologisches VerstĂ€ndnis darĂŒber zu erhalten, wie sich das Erbgut, die Umwelt und die Biographie des Menschen zusammen mit dem Stoffwechsel und dem Hormonsystem im Gehirn zu einer bewuĂten Konstruktion der erlebbaren Welt organisieren.
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Die Interpretation der im BewuĂtsein erlebten Welt ist im Androgen-geprĂ€gten Gehirn unterschiedlich von der im Ă-strogen-geprĂ€gten Gehirn. Kimura (Abb. 17) hat in sehr schönen Untersuchungen Denk- und Handlungsinhalte experimentell untersucht und festgestellt, daĂ diese vom mĂ€nnlich geprĂ€gten Gehirn und vom weiblich geprĂ€gten Gehirn unterschiedlich gestaltet werden. Frauen sind im Vorteil bei der Wahrnehmungsgeschwindigkeit Ă€hnlicher Sinninhalte, wĂ€hrend MĂ€nner im Vorteil sind in der Organisation des rĂ€umlichen Vorstellungsvermögens. Das weibliche Gehirn kann zusammenhĂ€ngende GegenstĂ€nde besser erinnern und das mĂ€nnliche Gehirn die positionelle Zuordnung von GegenstĂ€nden leichter zuwege bringt. Die Frau ist im Vorteil bei Ideen- und WortflĂŒssigkeit, wĂ€hrend das mĂ€nnliche Gehirn zielgerichtete motorische Fertigkeiten leichter zuwege bringt. Die feinmotorische Koordination ist beim weiblichen Gehirn besser, wĂ€hrend das Auffinden einfacher Formen und Strukturen vom mĂ€nnlichen Gehirn leichter geleistet wird. Das weibliche Gehirn erledigt Rechenaufgaben, das mĂ€nnliche mathematische SchluĂfolgerungen.
Dieser sexuelle Dimorphismus in der Evolution des BewuĂtseins ist letztlich auch verantwortlich fĂŒr die unterschiedlichen Handlungsstrategien von Mann und Frau. Der Mann setzt bei der gesellschaftlichen Gestaltung auf die Bildung von Hirarchien, wĂ€hrend die Frau auf Kommunikation setzt. MĂ€nner ordnen sich vorzugsweise in einer Rangordnung, wĂ€hrend fĂŒr Frauen das Individuum die grössere Rolle spielt. Die HandlungsablĂ€ufe von MĂ€nnern unterliegen Regeln, wĂ€hrend Frauen auf eine Vernetzung der Interaktion ausgerichtet sind. Wenn in der Hirarchie und Rangordung Regeln verletzt werden, so greift der Mann bei der Lösung solcher Probleme vorzugsweise zur Gewalt, wĂ€hrend die Frau Probleme in der Gesellschaft durch Diskurs und Beratung zu mildern sucht. Das mĂ€nnliche Gehirn neigt in Konfliktsituationen zu UnterdrĂŒckung, das weibliche zu Caritas. Der Mann ist bereit, wenn Rangordnung, Hirarchie und Regeln verletzt werden, zur KriminalitĂ€t zu greifen und er kann dabei eine Ethik begrĂŒnden, die ihm auch sozusagen âguten Gewissensâ das Töten erlaubt, also eine normative Ethik. Die Frau neigt weniger zur KriminalitĂ€t, sie sucht die SozialitĂ€t, d.h. sie sucht die Aussöhnung der Gesellschaft, Frauen handeln nicht nach ethischen Wertesystemen, Frauen handeln moralisch.
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Als Beispiel fĂŒr den sexuellen Dimorphismus in der Evolutionsbiologie des Verhaltens kann auf eindrucksvolle Weise der noch heute geĂŒbte Hahnenkampf in Bali herangezogen werden (Abb. 18). HĂ€hne werden dort auf Gewalt dressiert, mit Messern ausgerĂŒstet und aufeinander losgejagt, in einem Kampf auf Leben und Tod. Die Zuschauer sind immer MĂ€nner. Da man sich kaum vorstellen kann, daĂ man ein Huhn in dieser Weise abrichten kann, ist dieses Beispiel aus dem Tierreich besonders sinnfĂ€llig fĂŒr die unterschiedlichen Handlungsstrategien der beiden Gehirne.
Wir brauchen aber nicht nur die Beobachtung von Gewalt im Tierreich, wir können in der gegenwĂ€rtigen menschlichen Weltbevölkerung noch alle Formen von Gewalt wirken sehen, von der archaischen bis zu der ultramodernen. Noch heute gibt es in Papua Guinea und bei den Massai Initiationsriten, bei welchen Jungen von Ă€lteren MĂ€nnern auf das MĂ€nnerleben vorbereitet wird. Dies geschieht immer entfernt von den Frauen, die Jungen mĂŒssen dabei grausame Torturen auf diesem ProzeĂ zur Mannbarkeit erleiden. Dies lĂ€uft heute noch in der gleichen Weise wie vor vielen Tausend Jahren ab. In der modernen Gesellschaft funktionieren diese Initiationsgewaltriten auf noch widerlichere Weise, weil sie keinen Bezug mehr zu einer Umweltnotwendigkeit mehr haben. Die Staatsgewalt, die jahrzehntelang vom Kommunismus weltweit ausgegangen ist und die viele Millionen Menschen das Leben gekostet hat, ist von der Geschichtslehre, der internationalen Rechtssprechung und der Intellektuellenwelt weitgehend ausgeblendet

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